Hintergrund

Himmlische Gewinnwarnung: Gott setzt auf Roboter

Das Glaubensgeschäft ist ein äußerst heißes Eisen. Wie bei allen kommerziellen Aktivitäten, müssen sich die dafür aufgewendeten Sachmittel rentieren. Für die Segens-Verteilung sind Zweibeiner einfach viel zu teuer. Sowas kann ein Automat heute viel günstiger und gleichförmiger erledigen. Aus dem Grunde sollen die ersten Segensautomaten ab sofort Dienst tun. Auch de Konkurrenz schläft nicht. Aber dabei kommt dann letztlich doch ein ziemlich böser Verdacht auf. ❖ weiter ►

Hintergrund

Vatikan: Exkommunikation Gottes nimmt Gestalt an

Der Vatikan hat es nicht leicht. Er muss sein Glaubens-Konzernschiff gerade mal wieder auf aktuelle Belange ausrichten. Das könnte in diesem Fall die Exkommunikation Gottes zur Folge haben und die Hinwendung zu einem anderen Dienstherren, der besser zum aktuellen Geschäftsmodell des Vatikan passt. Anders als den Atheisten kann die ganze Debatte dem Vatikan nicht gleichgültig sein. Immerhin berührt die Debatte elementare Teile des vatikanischen Geschäftsmodells. ❖ weiter ►

Fäuleton

Gottes Geldgeilheit treibt Gottlosigkeit in die Höhe

Das Geschäft mit dem Glauben ist wieder ein Wachstumsmarkt. Er wird in unterschiedlichen und teils konkurrierenden Formaten angeboten. In den hier angebotenen Varianten soll es allerdings kostenpflichtig sein. Gerade für deutsche Schäfchen wird das ein immer größerer Spagat. Viele können sich aufgrund der dafür anfallenden Kosten einen Gott nicht mehr leisten. Gerade zu Ostern laufen die Werbeveranstaltungen wieder auf Hochtouren und der Vatikan sucht derweil die goldenen Eier. ❖ weiter ►

Gesellschaft

Gott Sucht Luxus, die Kirche muss es kaschieren

Gab es nach dem ein oder anderen Skandal in der Kirche Ambitionen zu mehr Transparenz, so sind die im Eifer des Gefechts längst wieder in der Versenkung verschwunden. Das kommt den Bistümern in Deutschland recht gelegen. Bleibt es ihnen somit erspart über die vielen Milliarden, auf denen sie sitzen, Rechenschaft abzulegen. Da mögen sich die sprachlos zuschauenden Schäfchen manchmal fragen, ob die Hirten nicht einer ordinären Gottesverwechslung erlegen sind. ❖ weiter ►

Gesellschaft

Christliche Nächstenliebe muss profitabel bleiben

Dem theoretischen Wortlaut nach wissen wir alle was Nächstenliebe bedeutet. Angeblich hat es auch etwas mit Uneigennützigkeit zu tun. Das ist eine ganz tolle Sache, gäbe es da nicht gewisse Institutionen, die diese Uneigennützigkeit schamlos zu Nutze machten und in Bares ummünzten. Zwar steht das Geschäftsgebaren dieser Institutionen auch im krassen Gegensatz zu den Intentionen des Gründers und Namensgebers, aber selbst daran scheint sich nach gut 2.000 Jahren niemanden mehr zu stören. ❖ weiter ►

Fäuleton

Kirchen läuten für die Leidenden von Mossul

Man muss immer nur den „richtigen“ Blick auf die Dinge haben. Sofern man sich nicht sicher ist, welcher das ist, sollte man sich stets vertrauensvoll an das nächstgelegene Wahrheitsministerium wenden. Die sind, je nach Zielgebiet, Ost oder West, völlig unfehlbar. Schließlich ist nichts peinlicher, als am Ende womöglich noch für die „falsche Seite“ gebetet zu haben. Deshalb hat der SPIEGEL dazu eine mitreißende Geschichte aus Finnland gefunden. ❖ weiter ►

Gesellschaft

Papst stellt klar: Kreuzzüge und Inquisition sind nicht Sache des Christentums

Natürlich haben wir heute in einer aufgeklärten Gesellschaft nichts mehr mit Religion mehr Hut. Entsetzlicherweise hat sie dafür allerdings immer noch zu viel Einfluss auf unsere Gesellschaft. Daher ist eine Klarstellung des Papstes zu bestimmten Vorkommnissen dringend geboten. Es gilt klarzustellen, dass das Christentum weder etwas mit den Kreuzzügen, noch mit der Inquisition zu tun hatte. Die wahren Wurzeln dieser Brutalitäten sind eindeutig und ausschließlich den Boshaftigkeiten der Schäfchen zuzuordnen. ❖ weiter ►

Fäuleton

War Adolf Hitler Prophet und Gesandter Gottes

Bad Absurdistan | Letztes Reich: Im Zeitalter der vermeintlichen Atheisten ist diese Fragestellung kaum mehr relevant. Vielen Menschen geht es trotz der aktuell zelebrierten Blutbäder gänzlich am Allerwertesten vorbei. Es regt auch dann nicht zum Nachdenken an, wenn man sich vergegenwärtigt, dass andernorts gerade jetzt den Leuten noch immer oder ❖ weiter ►

EIMELDUNG

Osterweiterung versiebt: Papst Franziskus tritt zurück

+++EIMELDUNG+++ Vati kann: Völlig überraschend trat heute, kurz nach Börsenschluss, der seit dem 13. März 2013 amtierende Papst Franziskus zurück. Der Rücktritt kam ebenso überraschend und unerwartet wie der seines Vorgängers, Benedikt XVI. Der zog es vor die Freuden des Lebens unter weniger beschwerlichen Umständen noch eine Weile lebend zu ❖ weiter ►

Gesellschaft

Franziskus öffnet heilige Pforte zum Fegefeuer

Vati kann: Machen wir uns doch nichts vor. Die Aufgabe des Hirten ist es, die Herde zusammenzuhalten und möglichst vollzählig beim Metzger abzuliefern. Ob andersartige prosaische Auslegungen und Betrachtungen der Kirche, in Bezug auf die Menschheit eine andere Bewertung verdienen, darf an dieser Stelle durchaus in Zweifel gezogen werden. Die ❖ weiter ►