harald
Gesellschaft

Harald Schmidt war’s – und keiner kam danach

Warum Deutschlands einziger Late-Night-König heute als Hausmeister in Graz glücklicher ist als seine Erben im ZDF Manche Sätze brennen sich ins Gedächtnis, weil sie einfach sitzen. Wie eine Ohrfeige mit Samthandschuh. Harald Schmidt hat solche Sätze am Fließband produziert. Jeden Abend. Über Jahre. Ohne Redaktionsteam mit investigativem Anspruch, ohne Grimme-Preis-Kalkül ❖ weiter ►
kachelmann
Gesellschaft

Kachelmann löscht Ostern

Jörg Kachelmann hat gesprochen. Wer zu Ostern ein Feuer anzündet, ist Klimakiller, Asthma-Terrorist und – man ahnt es – irgendwie rechtsextrem. Der Mann, der vom Vorwurf der Vergewaltigung aus Mangel an Beweisen freigesprochen wurde und seitdem in der Schweiz lebt, erklärt Deutschland jetzt, was Deutschland darf. Die Diagnose Im Interview ❖ weiter ►
truppenbesuch pistorius mit traditionshelm
Analyse

9.11. als deutscher Kriegsertüchtigungs-Gedenktag

Es ist eine gute Idee demnächst den „Kriegsertüchtigungs-Gendenktag“ zu implementieren. Was böte sich zynischerweise mehr an als der 9.11.? Gefühlt ist Deutschland von Souveränität ziemlich weit entfernt, aber das Land gibt einen guten Vasallen für die notorischen Kriegstreiber aus Übersee, die hier immer noch das Sagen haben. Kriegsminister Pistorius weiß was er seinen transatlantischen Herren schuldig ist und stelle kürzlich sein neusten Kriegsfertigkeitsträume vor.

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claudia roth ganz blau die olle in vintage
Fäuleton

Anekdoten und Zoten am Kamin

Der Winter steht vor der Tür, das Heizungsgesetz ist in Sack und Tüten, sodass die Nation in den kommenden Jahren getrost erfrieren kann. Die Tage werden kürzer und bevor die Gedanken ganz einfrieren bieten wir ein wenig innerlicher Restwärme mit Anekdoten und Zoten, vermittelt von Schwertfried Fürchtegott zu Babel. Da kommen selbst Claudia Roth, der Wirtschaftskasper Habeck und der notorische Irrtumsprofessor Lauterbach nebst vielen anderen mehr nicht zu kurz.

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entartete kunst poster berlin 1938 qpress bearbeitet
Hintergrund

Die Wiederauferstehung der „entarteten Kunst“ – oder die Kunstbanausen auf dem Vormarsch

Es geht wieder los, die Diskussion um entartete Kunst. Diesmal eröffnet die Universität Kiel das Rennen, dort muss eine Statue weichen. Glaubte man vor lauter Freizügigkeit nach dem Krieg diese unselige Debatte überwunden und erfolgreich verarbeitet zu haben, kommt die entartete Kunst über eine „woke Hintertür“ wieder zu uns. Jetzt sollen bestimmte Darstellungsformen von weiblichen Körpern abermals aus der Öffentlichkeit verschwinden.

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goering eckhardt katrin kge gruene
Kolumne

Die Saga von der Bringschuld gegenüber der Ukraine

„Nie wieder“ lautet die Monstranz, die die Ampel derzeit vor sich herschleppt. Ihr Handeln erinnert mehr an ein trotziges „jetzt erst recht“. Das ist alles ziemlich verlogen. Und wenn wer geschichtsvergessen ist, dann sind es unsere Volksvertreter, die Interessen verfolgen und durchsetzen, die mit den unsrigen kaum etwas gemein haben können. Diese totale Verkehrung der Welt wird inzwischen unablässig, mittels perfider Propaganda, in die Köpfe der Menschen gehämmert.

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