Aktuell

Erdogan sagt Manipulation und organisierter Kriminalität an der Urne den Kampf an

Im Vorfeld der EU-Wahlen ist es wichtig, nach den Vorkommnissen in Istanbul, anständig Richtung Türkei zu keilen. Besonders seitens der guten Medien als auch der EU, muss dem Despoten vom Bosporus klargemacht werden, dass man seine Vorstellungen von Demokratie nicht teilt. Besonders aber, um das eigene System als das überlegenere zu feiern, wenn es darum geht den Einfluss des Wählers maximal zu begrenzen. ❖ weiter ►

Fäuleton

Erdogan fordert Wiederholung der Kommunalwahlen

Zur Stunde wird in der Türkei noch gewählt, aber es ist absehbar, dass der Präsident mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein kann. Infolgedessen wird er seine Mannen noch einmal abstimmen lassen. Auch hier gilt der EU-Grundsatz, es wird solange abgestimmt, bis das Ergebnis der übergeordneten Struktur genehm ist. Soll mal einer sagen, der Erdogan wäre nicht lernfähig. Einzig die Frage, welche Diktatur zuerst vollendet sein wird, EU oder Türkei, ist noch offen. ❖ weiter ►

Fäuleton

Erdogan zeigt Gefallen an Merkels Wohlverhalten

Solide Beziehungen kriegt man so schnell nicht kaputt. Wenn noch krankhafte Aspekte hinzukommen, noch viel weniger. Da hilft auch gut zureden nicht. Aber als Zaungast und Beobachter darf man durchaus dabei sein, sofern man nicht rausgeworfen wird, weil man eine falsche Meinung vertritt. So geschehen auf der gemeinsamen Pressekonferenz von Merkel und Erdogan. Ganz zur Freude von Erdogan, führte Merkel mal vor, was sie von Journalisten mit einer eigenen Meinung hält. ❖ weiter ►

Fäuleton

Erdogan muss Wiesbaden verlassen … liegend

Jetzt musste er doch ziemlich erniedrigt von dannen ziehen, der Recep Tayyip Erdoğan. Die Wiesbadener Stadtverwaltung erteilte ihm einen Platzverweis. Die Feuerwehr legte ihn um und expedierte seinen Korpus ins Nirgendwo, dorthin wo ihn niemand von seinen Freunden und Feinden wiederfindet. Keiner ist bereit die Lehren aus diesem Vorgang zu ziehen. Lieber gibt man, des lieben Friedens Willen, einen weiteren Teil des Dichter- und Denkerlandes preis … für wen oder was? ❖ weiter ►

Gesellschaft

EU plant Rückbau aller türkischen Moscheen

Rassenwahn zeigt sich nicht nur in ethnischen Säuberungen, bei der massenhaft Menschen abgeschlachtet werden. Als flankierende Maßnahmen muss man auch schon mal altes, nicht eigenes Kulturgut radikal vernichten, damit der Blick auf die eigene Gewaltkultur nicht durch unangemessene Einflüsse verstellt wird. Wie soll sich die EU zu derartigen Erscheinungen verhalten? Baut sich zu diesem Themenkomplex ein ernster Disput zwischen der EU und der völlig „erdoganisierten“ Türkei auf? ❖ weiter ►

Hintergrund

Kann Türkei Brandstifterrolle in Nahost übernehmen

Es ist durchaus ein verantwortungsvoller Job, für die NATO den Brandstifter in Nahost zu mimen. Die Türkei, unter der Führung des „Kalifen Erdogan in spe“ tut sich hier besonders hervor. Der NATO gehen gerade mehrfach die nützlichen Idioten aus. Aber gepaart mit seinen osmanischen Großmachtträumen, ist Erdogan der designierte Messi-Ass der Nato, um die Gewaltfackel erfolgreich durch den ganzen Nahen Osten zu expedieren. Dafür darf er sogar ein wenig gegen NATO-Griechenland stänkern. ❖ weiter ►

EIMELDUNG

Merkel droht Erdogan mit Doppelpass-Entzug

Auf der deutsch-türkischen Eskalationsleiter geht noch einiges. Bestimmt war der bisherige Verbalnotenaustausch erst der Auftakt zu noch größeren Aufführungen unmittelbar im Vorfeld der Bundestagswahl. Ob die erdogan’sche Keilerei aus der Türkei lediglich eine Retourkutsche sein soll, oder bereits das Merkmal einer Dauerfrostschaltung trägt, erweist sich nach der Wahl. ❖ weiter ►

Glaskugel

Deutschland annulliert türkisches Referendum

Wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen flattert die Bundesregierung durch die Gegend und beklagt sich wehleidig, dass man eine Volksabstimmung zur Todesstrafe in der Türkei nicht zulassen werde. Warum geht das denn mit einer Volksabstimmung zur Einführung Diktatur in der Türkei? Ein Blick ins Grundgesetz hilft weiter. Bestens die Bundesregierung ginge jetzt hin und annullierte endgültig das türkische Referendum zu dem Thema, dann wäre Ruhe und vor allem wäre es einheitlich geregelt. ❖ weiter ►

Asien

Die Welt ist böse, Erdogan zieht den Stecker

Kein Wunder, dass der virtuelle Raum längst auch als Schlachtfeld durch das Militär entdeckt wurde. Ob jetzt Wissen oder Desinformation, das Netz hat von allem etwas zu bieten. Das machen sich sogar sämtliche „Dienste“ zu Nutze. Anders als bei nationalen Publikationen, kann man hier nicht mal eben hingehen die Bude zumachen und die verantwortlichen in den Knast werfen. In solchen Fällen geht es etwas peinlicher zur Sache, wie jüngst bei der Aussperrung der Wikipedia durch die Türkei. ❖ weiter ►

Fäuleton

Erdogans tollkühner Putsch nach dem Putsch

Wer für den sogenannten oder angeblichen Militärputsch 2016 in der Türkei die Verantwortung trägt, ist bis heute nicht zweifelsfrei geklärt. Was aber immer klarer wird, ist die Tatsache, dass Erdogan dieses Ereignis zum Anlass nimmt, um nunmehr einen gut ausgetüftelten Konter-Putsch gegen das eigene Volk in Szene zu setzen. Wunderbar als Referendum getarnt und anständig manipuliert, dreht er der türkischen Rest-Demokratie gerade den Hals um. Die türkische Variante der Machtergreifung. ❖ weiter ►

Gesellschaft

Türken-Tauschprogramm nimmt Gestalt an

Nach dem verunglückten Referendum in der Türkei kommt auf Europa und Deutschland eine große soziale und humanitäre Aufgabe zu, wenn nicht gar Katastrophe. Einerseits die vielen Türken in ihre Heimat zurückzuschicken, die unbedingt in einem präsidialen System unter Erdogan leben wollen und andererseits die hälfte der türkischen Bevölkerung hier aufzunehmen, die genau das nicht will. Insoweit ist das Türken-Tauschprogramm eine echte Herausforderung für die kommenden Jahre. ❖ weiter ►

Fäuleton

Asylgrund „Erdogan“: Diktatur, Todesstrafe, Bürgerkrieg, Freundschaft

Die Kurzzusammenfassung für den morgigen Wahlsonntag in der Türkei lautet wie folgt: „Die Türkei wählt sich in den Abgrund“. Warum sollte nicht auch die Türkei, analog zu Deutschland 1933, einmal die tiefsten Tiefen seiner selbst ausprobieren. Das Menschenmaterial wächst ohnehin wieder nach und so kann Erdogan die einmalige Chance bekommen, über einen längeren Zeitraum den großen osmanischen Führer zu mimen. ❖ weiter ►

Fäuleton

Erdogan versprach Merkel ein „lieber Diktator“ zu sein

Die aktuell zwischen Merkel und Erdogan ausgebrochene Ruhe kommt nicht von ungefähr. Wir haben etwas angestrengter in die Glaskugel geschaut, was da zwischen den beiden vorgefallen sein kann. Danach ist es nicht abwegig, dass Erdogan der Merkel versprochen hat, nach der Machtergreifung am Bosporus ein lieber Despot zu sein. So direkt kann man das zwar nicht sagen, aber einige Anhaltspunkte sprechen für einen ähnlichen Kuhhandel. ❖ weiter ►

Glaskugel

Böhmermann bekommt Job als Erdogan Ätz-Double

Wer die „Erdo-Show“ nicht als das begreift was sie ist, eine der billigsten Unterhaltungsformate der Neuzeit, der hat schon verloren. Damit die Deutschen mehr von dieser ätzenden Show haben, könnte Erdogan den deutschen Ätz-Meister Jan Böhmermann für seine Zwecke heuern. Rein äußerlich ist am Böhmermann wenig umzubauen damit der Erdogans Ätz-Double mimen kann. Immerhin dürfen wir bis Mitte April 2017 noch mit allerhand türkischen Slapsticks rechnen. ❖ weiter ►

Fäuleton

Muharhar al-Erdoggafi schon jetzt im Gott-Modus

Der Mensch ist bestrebt immer möglichst einfache Erklärungen für die ihn umgebenden Ereignisse zu finden. Manchmal sind die einfachen Dinge auch nur die Blendgranaten bestimmter Protagonisten, um von fieseren Dingen abzulenken. Die Großmäuligkeit des Despoten vom Bosporus, der lächerlichen Kunstfigur „Muharhar al-Erdoggafi“ könnte so eine Blendgranate sein, um seine Landsleute in nationalistischer Eintracht hinter sich zu sammeln, damit das Referendum am 16. April nicht verunglückt. ❖ weiter ►

Gesellschaft

Erdogan ganz versöhnlich – deutscher Wahlkampf jetzt auch in der Türkei

Die Aufregung ist groß. Das irre Getöse sorgt für allerhand Nebel, den man benötigt, um die Menschen zu manipulieren. Wenn sich die Türkei zur Wiederholung und als Vertiefungskurs seiner Geschichte eine Diktatur wünscht, was berechtigt uns, dies zu kritisieren? Sollten wir nicht besser an unserer Scheindemokratie werkeln, um wenigstens hier einige Fortschritte zu erzielen? Nein, Hetze braucht es jetzt, denn die geforderten Früchte heißen alle Krieg. ❖ weiter ►