Fäuleton

Asylgrund „Erdogan“: Diktatur, Todesstrafe, Bürgerkrieg, Freundschaft

Die Kurzzusammenfassung für den morgigen Wahlsonntag in der Türkei lautet wie folgt: „Die Türkei wählt sich in den Abgrund“. Warum sollte nicht auch die Türkei, analog zu Deutschland 1933, einmal die tiefsten Tiefen seiner selbst ausprobieren. Das Menschenmaterial wächst ohnehin wieder nach und so kann Erdogan die einmalige Chance bekommen, über einen längeren Zeitraum den großen osmanischen Führer zu mimen. ❖ weiter ►

Fäuleton

Erdogan versprach Merkel ein „lieber Diktator“ zu sein

Die aktuell zwischen Merkel und Erdogan ausgebrochene Ruhe kommt nicht von ungefähr. Wir haben etwas angestrengter in die Glaskugel geschaut, was da zwischen den beiden vorgefallen sein kann. Danach ist es nicht abwegig, dass Erdogan der Merkel versprochen hat, nach der Machtergreifung am Bosporus ein lieber Despot zu sein. So direkt kann man das zwar nicht sagen, aber einige Anhaltspunkte sprechen für einen ähnlichen Kuhhandel. ❖ weiter ►

Glaskugel

Böhmermann bekommt Job als Erdogan Ätz-Double

Wer die “Erdo-Show” nicht als das begreift was sie ist, eine der billigsten Unterhaltungsformate der Neuzeit, der hat schon verloren. Damit die Deutschen mehr von dieser ätzenden Show haben, könnte Erdogan den deutschen Ätz-Meister Jan Böhmermann für seine Zwecke heuern. Rein äußerlich ist am Böhmermann wenig umzubauen damit der Erdogans Ätz-Double mimen kann. Immerhin dürfen wir bis Mitte April 2017 noch mit allerhand türkischen Slapsticks rechnen. ❖ weiter ►

Fäuleton

Muharhar al-Erdoggafi schon jetzt im Gott-Modus

Der Mensch ist bestrebt immer möglichst einfache Erklärungen für die ihn umgebenden Ereignisse zu finden. Manchmal sind die einfachen Dinge auch nur die Blendgranaten bestimmter Protagonisten, um von fieseren Dingen abzulenken. Die Großmäuligkeit des Despoten vom Bosporus, der lächerlichen Kunstfigur “Muharhar al-Erdoggafi” könnte so eine Blendgranate sein, um seine Landsleute in nationalistischer Eintracht hinter sich zu sammeln, damit das Referendum am 16. April nicht verunglückt. ❖ weiter ►

Gesellschaft

Erdogan ganz versöhnlich – deutscher Wahlkampf jetzt auch in der Türkei

Die Aufregung ist groß. Das irre Getöse sorgt für allerhand Nebel, den man benötigt, um die Menschen zu manipulieren. Wenn sich die Türkei zur Wiederholung und als Vertiefungskurs seiner Geschichte eine Diktatur wünscht, was berechtigt uns, dies zu kritisieren? Sollten wir nicht besser an unserer Scheindemokratie werkeln, um wenigstens hier einige Fortschritte zu erzielen? Nein, Hetze braucht es jetzt, denn die geforderten Früchte heißen alle Krieg. ❖ weiter ►

Fäuleton

Deutschland kann türkische Gefangene freikaufen

Das historisch enge Verhältnis Deutschlands zur Türkei wird stets in einem gewissen Gleichschritt vonstatten gehen. Schon zu Kaisers Zeiten war man sich einig. Das hat sich bis heute wunderbar gehalten. Wenn es darum geht die anstehende Umgestaltung der Türkei aktiv zu begleiten, muss dies ja nicht ausgerechnet an Deutschland scheitern. Wir kennen bereits die Mittel und Wege, wie man sein Land auf demokratische Art zur Diktatur aufwerten kann. ❖ weiter ►

Hintergrund

Erdogan bündelt Lügenpresse weiterhin im Gefängnis

Erdogan kommt seiner Vorstellung von Pressefreiheit Tag für Tag ein großes Stück näher. Für ihn meint dieses Gut nämlich, dass die gesamte Türkei völlig frei von Presse zu sein hat. Wenigstens sollte der Journalismus seinen weisen Vorgaben folgen, nicht oppositionellem Gedankengut oder gar Kritik am Sultan üben. Dass er damit ein leuchtendes Beispiel für andere Politiker werden kann, wird ihm mehr als bewusst sein. Zur Untermauerung seiner Position hat er jüngst weitere Journalisten einsperren lassen. ❖ weiter ►

Asien

Erdogan marschiert zielstrebig gen Machtergreifung

Auch wenn alles danach aussieht, darf es logischerweise nicht das sein wonach es aussieht. Das würde man “Vorverurteilung” nennen. “Erdo-Wahn” … hat auch das türkische Volk ein Anrecht auf Irrtum, sprich die Fehler anderer Völker nachzuempfunden und eigenständig zu wiederholen. Und solange die Fehler nicht wiederholt sind, können sie auch nicht als Fehler gelten. Dumm gelaufen. Aber wir dürfen dabei zusehen und schon einmal (noch) zynisch kommentieren. ❖ weiter ►

EIMELDUNG

Erdogan stoppt Betritt der EU zur Türkei per sofort

Die Entwicklung war zu befürchten. Das verspannte Verhältnis zwischen der Türkei und der EU führt nunmehr dazu, dass der türkische Präsident Erdogan eine Integration der EU in die Türkei, wenigstens für den Moment, umfassend ablehnt. Gerade bei den wichtigsten Voraussetzungen: Todesstrafe, Zensur und Terrorförderung scheint es überhaupt keine Verständigung zwischen den Parteien zu geben. Besonders nach dem letzten Ausfall des EU Parlaments gegenüber Erdogan ist jetzt Schluss. ❖ weiter ►

Fäuleton

Deutschland sollte Gefängnisse in der Türkei bauen

Anne Karre: Inzwischen steht fest, dass die Türkei einfach zu wenig Internierungslager Gefängnisse hat. Das birgt allerhand Gefahren, aber auch großartige Chancen sich der Türkei wieder anzunähern. In der Regel geht Versöhnung mit Umsatz und Profit schneller als auf langwierigen diplomatischen Trampelpfaden. Zuweilen kann man dafür auf Menschenrechte verzichten und ❖ weiter ►

Gesellschaft

Wird Erdoğan vorsorglich das ganze Volk entlassen

Anne Karre: Erdoğan kommt mit dem Entlassen und Verhaften ihm suspekter Subjekte in allen Lebensbereichen der Gesellschaft kaum mehr nach. Wie soll er erkennen, dass die noch frei herumlaufenden Türken ihm auch wirklich treu ergeben sind und diese ihre Berechtigung zum freien Aufenthalt in der Türkei noch nicht verwirkt haben? ❖ weiter ►

Hintergrund

Verhandeln Merkel und Erdoğan über Republikflucht-Paragraphen

Deutsch Absurdistan: Die künstlich von der Kanzlerin angefachte Flüchtlingsphobie erklimmt neue Höhen in Deutsch€land, da entsteht alsbald wieder Handlungsbedarf. Parallel dazu, ist der türkische Despot, Recep Tayyip Erdoğan offenbar einer übermächtigen Angst vor Ressourcen-Flucht erlegen. Er sorgt sich sehr um die türkischen Akademiker, dass sein Humankapital möglicherweise mir nichts, dir ❖ weiter ►