Chirurgische US-Präzision: Jetzt nur noch 28 Kollateral-Tote pro Präventivtötung

Chirurgische US-Präzision: Jetzt nur noch 28 Kollateral-Tote pro Präventivtötung Barack Hussein Obama Drohnen Friedensnobelpreis der Tod per Stift spitzelstaat todesschwadronHappy-Anti-Terror-Terror: Wir wissen inzwischen, dass die westliche Zivilisation ohne einen auskömmlichen Terror nicht überlebensfähig ist, weil man sonst den total-kapitalistisch orientierten Staat nicht zu einem ebenso notwendigen totalen Überwachungsstaat umbauen könnte. Letzteres ist aber bitter notwendig, um etwaige Aufstände in den Griff zu bekommen, wenn die Verteilung von unten nach oben eskalieren wird, was gemäß aller bekannten Lehren zu diesem Thema nicht ausbleiben kann. Für diesen Fall muss zum Schutz der Nutznießer des aktuellen Systems die Demokratie soweit um- bzw. abgebaut sein, dass man mit allen Mitteln gegen die Masse Aufständischen vorgehen kann. Dafür ist das amerikanische Modell eine gute Übung.

Chirurgische US-Präzision: Jetzt nur noch 28 Kollateral-Tote pro Präventivtötung Mark Twain - MeinungsfreiheitDie USA übernimmt wie immer bei derart heiklen Entwicklungen die Führer-Rolle. Die Exekution von Verdächtigen mittels Drohnen weltweit ist eine der Hauptbeschäftigungen bei der Nachzucht und Aufrechterhaltung von Terror, gleichwohl aber auch ein steter Testballon für das, was man auf lange Sicht im eigenen Lande auch zu realisieren gedenkt: das Ausknipsen von Menschenleben auf Verdacht, sofern diese sich auch nur ansatzweise am aktuellen Staatsprinzip vergreifen könnten. Ausgedehnte Kritik am System ist anerkanntermaßen die Vorstufe zum Terror. Besser man hält sich grundlegend an die Meinungsfreiheit[qpress], die in diesem Falle besagt, frei von jedweder Meinung zu sein, so hat man die größten Chancen nicht als System-Feind ins Visier zu geraten.

Beachtlich bei den US-amerikanischen Tötungsprogrammen in aller Welt ist nun die legendäre und immer wieder in diesem Zusammenhang beworbene chirurgische Präzision beim Töten vermeintlich Verdächtiger. Aus Gründen der Effizienz lässt man auch hier die US-Justiz nicht mehr mitspielen. Die Militärs sind juristisch inzwischen soweit fortgebildet, dass sie vom Verdacht bis zur Hinrichtung alles fest im Griff haben. Zumal sich auch der US-Präsident vorbehalten hat, wie in jeder anderen vernünftigen Diktatur üblich, nach Belieben etwaige Gegner auszuschalten, hier die damalige Diskussion dazu: US Tötungsprivileg, Diktatur in den Startlöchern[qpress]. Das alles dient schließlich unserem Schutz, sonst bräuchte man so etwas ja auch gar nicht erst demokratisch zu legitimieren.

Zurück zur Präzision der in Rede stehenden Hinrichtungen mittels Drohnen. Aktuell konnte man die Zahl der Kollateral-Toten beachtlich senken, wie es hier nachzulesen ist: US-Drohnenbilanz: 28 tote Zivilisten pro ermordetem „Terroristen”[RT-Deutsch]. Da kommt richtig Feierstimmung auf. Der verlinkte Artikel weist natürlich ein gewisses Maß an Emotionalität auf, was daran liegt, dass RT ein Feind-Medium ist. Russland würde sicher auch auf diese Art und Weise Terroristen Regimegegner liquidieren, ist aber technisch offenbar noch nicht so gut gerüstet. Demnach könnte der Aufsatz eine Neidoffensive gegenüber den USA darstellen.

Immerhin muss man diese überaus positive Entwicklung einmal zu würdigen wissen, denn noch vor Tagen waren rund 49 kollaterale Tote pro hingerichteten Verdächtigen an der Tagesordnung, wie man hier suggeriert bekommt: Next Stop Yemen: 98 Prozent aller Drohnentoten sind Zivilisten![Seite3]. Gut in diesem Fall muss man zugunsten der USA noch einwenden, dass Seite 3 ein ähnliches Schmierblatt wie BLÖD ist, die auch stark zu Übertreibungen neigen. Selbstredend führt da niemand Krieg gegen Zivilisten! Die sind einfach nur zu doof und stehen allzeit im Weg, wenn die USA zu geheimen Hinrichtungen vorbeischauen. Das ein glasklarer Verhaltensfehler der kollateralen Opfer. Dazu muss man ergänzend wissen, dass so eine Hinrichtung mit rund 29 kollateralen Opfern immer noch billiger kommt als eine Hinrichtung mit der Giftspritze in den USA. Abgesehen davon werden dort auch massenweise Unschuldige hingerichtet. Insoweit ist die hier beschriebene Methode in jedem Falle erheblich wirtschaftlicher.

Chirurgische US-Präzision: Jetzt nur noch 28 Kollateral-Tote pro Präventivtötung Muttis Dildo Euro Hawk Misere Maiziere Drohne PanneAn künstlichen Aufregern, wie hier scheinbar sinnbefreit zusammengebastelt: USA töteten mehr Zivilisten mit Drohnen als bisher bekannt[Süddeutsche] … besteht doch nun wirklich kein Bedarf, oder? Den besten Freunden derart in den Rücken zu fallen ist ja sowas von asozial. Stattdessen sollten wir vermehrt darüber nachdenken, auch als Deutschland, in das Präventivtötungsgeschäft einzusteigen. Da muss man mit den wahren Freunden aus Übersee schon mitziehen, sonst wird das nix mit der nächsten Diktatur. Und siehe da, jetzt können wir doch über die Beschaffung von „Kampfdrohnen” nachdenken: Bundeswehr – Die bewaffneten Drohnen kommen[SpeiGel auf Linie]. Also, was soll die falsche Bescheidenheit? Das sind genau die Teile die man für besagte Hinrichtungen benötigt. Vielleicht kommt ja „Mutti“ doch noch in den Genuss selber den ein oder anderen „Kombattanten“ ausradieren zu lassen, so richtig mit eigener Todesliste, wie der Obama als Friedensnobelpreisträger eine hat. Wir hatten es bereits hier als Mittel der Wahl erläutert: Präventivtötung künftig auch Mittel der Wahl für die Bundesregierung[qpress]. Bislang sind es doch nur die „Stückkosten pro Hinrichtung” die die Bundesregierung davon noch abhalten. Aber mit der legendären deutschen Gründlichkeit sollten wir auch da noch den Optimierungsdreh hinbekommen.

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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
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Über WiKa 2270 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

2 Kommentare

  1. Super Beitrag ! Aber: „Bislang sind es doch nur die „Stückkosten pro Hinrichtung” die die Bundesregierung davon noch abhalten.“ ? ?
    Bisher hat unsere geschätze Re(gul)ierung noch immer die nötigen Groschen locker gemacht wenn es darum ging, demokratische Projekte zu finanzieren.Wenn man die Präventivausrottung der Bevölkerung z.B. in der Ukraine, Palästina oder dem Irak/Syrien so großzügig unterstützt, kann es doch am Geld für so ein „sauberes“ Projekt (nur 28 Kollateraltote) nicht scheitern.Man sollte dabei auch andie Zukunft denken, wo solche sauberen -Hinrichtungs- Ordnungsflieger auch im eigenen Land von Nöten sein könnten……

  2. Tja… was würde ich nur ohne diesen Blog tun?
    Die Depri pflegen wa?
    Der Mensch ist nicht weit gekommen die letzten Paartausendjahre,hm?
    Nach allen Seiten ein Müll.
    Der Liederhinweis dazu:
    People take warning!
    Murder Ballads and Desaster Songs 1913 – 1938
    Disc 1 – Mensch VS Technik
    Disc 2 – Mensch VS Natur
    Disc 3 – Mensch VS Mensch

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