Fäuleton

Unsere Terroristen in Syrien sind zu schwach

Terror ist nicht gleich Terror. Auch wenn sich das im ersten Moment etwas kompliziert anhört, muss man wissen, dass bestimmter Terror mehr in die Rubrik “humanitäre Mission” fällt. Und nur der Terror, der diesen Zielen zuwiderläuft, ist bösartiger Terror. Dementsprechend gibt es gerechtfertigte und ungerechtfertigte Opfer. Die genauere Auslegung obliegt in aller Regel dem Weltpolizisten. Bedauerlicherweise gibt es unter den guten Terroristen einfach zu viel Schlappschwänze. ❖ weiter ►

Fäuleton

Bundestag wird um 2.300 Abgeordnete erweitert

Wir alle wissen wie unermüdlich sich die Volksver†räter, vorzugsweise bei Champagner und Kaviar in den Lobbys, für das Volk aufopfern. Um eine noch höhere Opferbereitschaft zu dokumentieren, aber auch den Stellenwert des Parlaments in der Welt zu untermauern, könnte Deutschland mit einem genialen Schachzug sogar führend in Sachen Demokratie werden. Selbst China wäre so locker in den Schatten zu stellen. ❖ weiter ►

Europa

Putsch-Dämons letzter Coup nah am Herzen der EU

Noch rätselt alle Welt, was der ehemalige Präsident von Katalonien, Carles Puigdemont in Belgien gerade zu tun gedenkt. Am Ende könnte es ein interessanter Showeffekt werden, der den Europäern letztmalig und sehr emotional vorführt, was die EU von Menschen und menschlichen Bestrebungen hält. Als Märtyrer wird Puigdemont eher nicht in die Geschichte eingehen. Dessen unbesehen wird Katalonien ein langanhaltend erinnerter Präzedenzfall für die letzte Ausfahrt vor der EU-Diktatur werden. ❖ weiter ►

Gesellschaft

Rajoy will Volksabstimmung in ganz Spanien

Inzwischen ist es amtlich. Versöhnliche Töne gibt es nicht mehr, jetzt wird dem Recht zur Geltung verholfen. Das Recht ist dabei recht eigenständig und mit ihm ist logischerweise die Macht und die Staatsgewalt. Dagegen sind die Katalanen arme, kleine Würstchen, die nun von der spanischen Zentralregierung ihren künftigen Weg (zu)gewiesen bekommen. Die Zentralregierung ist entschlossen, sich entgegen der aufrührerischen Selbstbestimmung, nunmehr das Eigentum an den Katalanen zurückzuholen. ❖ weiter ►

Europa

Wessen Eigentum sind die Katalanen?

Soweit wir glaubten, dass die Eigentumsfrage bezüglich der auf diesem Planeten herumlaufende Menschen bereits geklärt sei, werden wir mit der spanischen Aufführung zu diesem Thema gerade eines Besseren belehrt. Demokratie, Freiheit und Selbstbestimmung dürfen nur dann erfolgreich wie folgenlos gespielt werden, solange die Ziele nicht mit übergeordneten Interessen kollidieren. In Spanien ereignet sich gerade eine solche Kollision. ❖ weiter ►

Gesellschaft

Trump, psychisch krank, ist nur die Spitze des Eisberges

Wir alle spüren es, dass da irgendwas zwischen den sogenannten Volksvertretern und dem Volk nicht mehr stimmt. Es gibt gehörige Wahrnehmungsdifferenzen, die kaum mehr zu übersehen sind. Die offene Ablehnung der zutiefst kranken Politik kann scheinbar nur noch mit einem propagandistischen Kraftakt des Mainstream kaschiert werden. In diesem Zusammenhang kann man durchaus vom Versagen der “Vierten Gewalt” reden. ❖ weiter ►

Fäuleton

Spanischer Putsch-Dämon bislang unbezwungen

Noch ist der spanisch-katalanische Disput nicht endgültig entschieden. Aber die Verlierer lassen sich bereits heute klar und eindeutig bestimmen. Es sind nicht nur die Katalanen, es sind die Menschen generell. Wenn der Staat, im Zweifelsfall mit Gewalt über die Menschen gestellt wird, dann sind das keine demokratischen sondern machtpolitische Ambitionen. Das ganze hat entsprechende Rück- und Signalwirkung auf andere Regionen in der EU, die mit ähnlichen Ambitionen liebäugeln. ❖ weiter ►

Fäuleton

Flüchtlings-Deal: „Atmender Deckel“ verwandelt Deutschland in Schnellkochtopf

Das Kreativpotenzial bei Ablenkung und Beschiss der Masse ist innerhalb der Regierungsparteien noch lange nicht erschöpft. So soll sich die “Obergrenze” ganz wundersam in einen “Richtwert” verwandelt haben. Und dieser frische Richtwert wiederum wird uns als “atmender Deckel” verhökert. Wer allerdings Merkels seltsame Phantasien kennt, der weiß genau, dass es sich lediglich um einen straff zu fixierenden Deckel handeln kann. Atmung ist da nicht mehr vorgesehen, allenfalls Überdruck. ❖ weiter ►

Fäuleton

Bundesinstitutionen wg. Amtsanmaßung vor EUGH

Einer der ersten Grundsätze die jeder Kaufmann bereits in der Handelsschule lernt, ist das Thema Firmenwahrheit und Firmenklarheit. Das scheint allerdings nicht für Bundesinstitutionen zu gelten. Die bezeichnen sich nach Belieben und offenbar ohne eine auskömmliche Grundlage für den Schwindel. Da muss es erlaubt sein, zu fragen was umfangreiche gedruckte Gesetzestexte wert sind, wenn sich die höchsten Institutionen der Bundesrepublik Deutschland daran nicht halten müssen. ❖ weiter ►

Europa

Militärische Befreiung Kataloniens ante portas

Wenn die Spanier schon aufeinander losgehen wie die Stiere, Verzeihung wie die Hornochsen, müssen wir uns nicht wundern wenn es dort weiter eskaliert. Die Interessenlagen der Zuschauer könnten unterschiedlicher nicht sein. Madrid und die EU wünschen sich eine Niederschlagung der Verselbstständigungsbestrebungen der Katalanen. Die vielfältigen Zuschauer in Europa träumen von dem genauen Gegenteil, dem Erhalt der menschlichen Souveränität. Nun schickt Madrid Militär nach Katalonien. ❖ weiter ►

Hintergrund

IS bekennt sich zur Versenkung der Titanic

Terror ist ein unschönes Geschäft, meistens sehr blutig, total unfair und meistens hinterhältig. Leider wissen wir viel zu wenig, wer diese Terror-Industrie wirklich betreibt. Es ist keineswegs ausschließliche Domäne des Islamischen Staates. Terror ist allgegenwärtig und auch die viel exquisitere Form, der Staatsterror, ist gar nicht so abwegig. Hier sei nur mal das Stichwort “Gladio” in den Raum geworfen. Es steht zu vermuten, dass auch Geheimdienste Terror für eigene Zwecke einsetzen. ❖ weiter ►

Hintergrund

Altparteien wollen 3,5 Mio. Nazis von AfD zurück

Das ist ein Novum. Die Bundestagswahl 2017 ermöglicht erstmals tiefste Einblicke in die Altparteien. Vor allem aber ist dank der Wählerwanderungsbeobachtung nunmehr vollends klar, dass mehrere Millionen Nazis noch in den etablierten Parteien steckten, die 2017 im Rahmen des Wahl-Wild-Wechsels bei der AfD landeten, aber erstmals dabei beobachtet werden konnten. Das Trauerspiel ist nicht die AfD sondern das vorherige Domizil besagter Nazis, die dort über Jahrzehnte unerkannt blieben. ❖ weiter ►

Deutschland

Eritrea Koalition: AfD putscht Schulz zum Kanzler

Dank Bundestagswahl 2017 werden die möglichen Koalitionsmodelle immer prächtiger und farbenfreudiger. Bedauerlicherweise zicken die Politiker grundlos rum. Haben nicht alle Abgeordneten des Bundestages denselben Auftrag? Da fragt man sich worauf die noch warten. Wollen die ihre Befindlichkeiten etwa auf Staatskosten austragen? Wo sind wir denn? Jetzt wäre es an der Zeit, dass die AfD mit den Grünen und Linken zunächst Martin Schulz zum Kanzler machen. ❖ weiter ►

kurz✤krass

Fünf-Prozent-Hürde als ernster Demokratiezersetzer

Demokratie spielen ist gar nicht so einfach. Da muss man auch beim Festlegen der Regeln gut aufpassen. Aber wenn man die Macht hat, spielen die Regeln am Ende gar nicht so sehr die Rolle. Dann wird einfach gemacht. Und so spielen wir das Demokratiespiel schon seit dem Zweiten Weltkrieg mit gezinkten Karten. Zweitstimme und Fünf-Prozent-Hürde sind klassische Unsauberkeiten dieses Spiels. Die Macher sind offenbar der Meinung, dass diese zu Recht werden, wenn man es nur lange genug spielt. ❖ weiter ►

Asien

Kim Jong-un kündigt neue US-Sanktionen an

Das Säbelrasseln zwischen Nordkorea und den USA soll die Weltgemeinschaft ein wenig erlahmen lassen. Die beiden Hauptprotagonisten, Kim Jong-un und Donald Trump, bürgen dafür, dass ein maximales Eskalationspotenzial aufgebaut wird. Es ist eine selten gefährliche Konstellation, dass zeitgleich beide Nationen gerade von Irren befehligt werden. Jetzt geht es ferner darum, die richtige Ideologie-Zone zu beachten, um das passende Verständnis für den nachfolgenden Text zu entwickeln. ❖ weiter ►

Hintergrund

Juncker strebt eine rasche Euro- und EU-Diktatur an

Es ist nicht abwegig, die EU, wie auch den Euro, als totalitäres Machtinstrument zu begreifen. Immer mehr weist darauf hin, dass es in diese Richtung geht. Verträge werden schnell einmal übergangen und den Nationalstaaten Dinge übergeholfen, die sie für sich nicht wollten. Das hat wenig mit Demokratie zu tun. Der letzte Vorstoß von Jean-Claude Juncker geht exakt in eine solche Richtung. Mit Gewalt den Euro ausdehnen und ebenso den Einfluss seiner bisherigen Position. ❖ weiter ►