Obama geißelt CIA-Folter, Präventivtötungen dagegen unproblematisch

Obama geißelt CIA-Folter, Präventivtötungen dagegen unproblematisch Oberkommandierender Barack Hussein Obama auf Kriegspfad Diktatur fuer den Frieden Dagger Kompex Darmstadt Rede ans Volk Blutzkrieg BlitzbesuchWaschen-Schminken: Jetzt ist die Katze endlich aus dem Sack und korrekt umdekoriert. Obama verurteilt seinen Vorgänger, weil dessen Folter-Orgien, im Namen des Kampfes gegen den Terror, wohl doch nicht ganz so sauber waren. Zu einem entsprechenden Ergebnis kommt ein rund 6.300 Seiten starker Geheimbericht des Senats, der diese Vorgänge zwischen 2002 bis 2009 analysiert. Obama selbst hat nach seiner Wahl diese Praxis offiziell abgeschafft. Unwahrscheinlich ist, dass sich die USA tatsächlich von so erfolgreichen Verhörmethoden trennen. Schließlich ist inzwischen nachgewiesen, dass man damit nahezu jedes gewünschte Geständnis bekommen kann, sofern die Folteropfer nur korrekt dabei befragt werden.

Machen wir uns nichts vor, die USA hatten selten größeren Bedarf an „Schuldigen“ als heute, weshalb die offizielle Einstellung der Folterpraxis sehr mit Vorsicht zu genießen ist und woher soll man wissen was in all den Black Sites[Wikipedia] passiert, die die USA nach wie vor weltweit unterhalten? Sicher, auf amerikanischem Boden wird man sich schon noch etwas zu benehmen wissen. Es ist aber auch äußerst vorteilhaft, wenn man die gegen sich selbst erhoben Vorwürfe (hier Regierung) auch selber prüfen und bewerten kann. Abgesehen davon redet man auch lieber von „erweiterten Verhörmethoden” statt von Folter und „Waterboarding“[Wikipedia] ist demnach sowas ähnliches wie „Surfen“.

Ungeachtet des auszusprechenden Tadels versuchte Obama dabei seinem Friedensnobelpreis noch in irgendeiner Form gerecht zu werden und nahm sogleich Folter-Bush und CIA-Folterschergen gegen die erhobenen Vorwürfe in Schutz. Schließlich sollen sie 2001 unter einem „enormen Druck“ gestanden haben, wie er sagte. Unklar ist, woher der Druck damals rührte. Ob dieser vom Erfinden passender Verschwörungstheorien zu den Ereignissen vom 11. September kam oder tatsächlich vom schlechten Gewissen wegen der praktizierten, rechtswidrigen Folter. Der offizielle Abschlussbericht zu 9/11 ist auch nur eine Ansammlung unbewiesener Theorien, kann man hier als PDF einsehen oder herunterladen[GDP.gov], die richtig harten Beweise für den tatsächlichen Hergang konnten bis heute nicht korrekt erbracht werden, so paralysiert waren die Amerikaner damals. Die Schockstarre hält bis heute an, denn trotz unzähliger Aufrufe von Experten[9/11 Truth.org] werden die Vorgänge nicht endgültig geklärt und aufgearbeitet. Außer ein gebetsmühlenartiges „Osama war’s“ dringt nichts aus diesem regierungsamtlichen Irrenhaus nach außen.

Fassen wir die wichtigsten Erkenntnissätze des Friedensnobelpreisträgers zu den Foltervorwürfen wörtlich zusammen, damit etwaige Opfer wenigstens einen Hauch amerikanischer Reue verspüren, denn einen Rechtsanspruch auf Kompensation wird es kaum geben. Hier aufgeschnappt: Obama bezeichnet CIA-Folter nach 11. September als Fehler [ratz-FAZ.net]. Fehler sind nun mal menschlich, auch wenn diese im zivilen Bereich konkrete und schwerste Straftaten darstellen und entsprechend geahndet werden. Hier Obamas weise Folter-Worte:

  • „Wir haben einige Dinge gemacht, die falsch waren“.
  • „Wir haben einige Leute gefoltert * “.
  • „Ich meine, jeder vernünftiger Mensch findet, dass es Folter war, dass wir eine Linie überschritten haben“.
  • „Wir müssen als Nation dafür die Verantwortung tragen, damit wir es in der Zukunft hoffentlich nicht wieder tun ** “.
  • „Es ist wichtig, im Nachhinein nicht zu scheinheilig zu sein“.
  • „Ich habe volles Vertrauen in John Brennan“.

*Die Redewendung, einige Leute wurde offenbar aus Gründen des Datenschutzes gewählt, um etwaige Folteropfer nicht durch namentliche Erwähnung, rechtswidrig bloßzustellen.
**Er belässt es bei der Hoffnung, keine verpflichtende Erklärung, weil die Gefahr sehr groß ist bei weiteren Folteraktionen, womöglich unter seiner Federführung, erwischt zu werden.

Insoweit liegt Obama völlig richtig, denn solange ein US-Präsident für seine Taten ohnehin nicht zur Rechenschaft gezogen wird, kann man schon mal etwas jovialer mit diesen Dingen umgehen. Womöglich wäre seine Rede um Größenordnungen ernsthafter ausgefallen, hätte man ihn zuvor mal eine Stunde gefoltert. Aber wir wissen ja jetzt, dass so etwas falsch ist, weil jeder vernünftige Mensch das so sieht, deshalb auch keine Rückschlüsse auf Geheimdienste und Regierung zulässt. Auch ein kleine Entschuldigung des Geheimdienstes war noch drin, der den Untersuchungsausschuss in dieser Sache übe Jahre systematisch ausgespäht hatte … damit auch da ja nichst schief geht und alles seine Ordnung hat.

Um künftig nichts falsch zu machen und nicht selbst etwaigen Foltervorwürfen ausgesetzt zu werden, geht Obama die Sache konsequenter an. Er hat aus diesen Vorkommnissen schnell gelernt und weiß sich als Friedensnobelpreisträger zu helfen. Die Verdächtigen werden präventiv getötet, spart Geld, produziert keine unangenehme Nachfragen und ist von Folter weit entfernt. Dafür gibt es einen geheimen Ermittlungsstab und eine konkrete Drohnen-Armada zur Vollstreckung von Obamas wöchentlichen Todeslisten. Und weil das der Brennan inzwischen alles dirigiert, hat er auch vollstes Vertrauen in seinen Schlächter John. Wir sehen, damit ist alles wieder im Lot und ein bisschen Folter durch die USA gar kein Problem, denn die politischen Selbstreinigungkräfte funktionieren dort noch tadellos wie man sieht.

Obama geißelt CIA-Folter, Präventivtötungen dagegen unproblematisch
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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
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Über WiKa 2270 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

2 Kommentare

  1. Mensch WiKa ! Hast wieder eine „kreative Phase“ ? 🙂
    Aber auch dieser Artikel trifft ! Manchmal frage ich mich. ob die Amis überhaupt noch menschlich Denken und Handeln können mit ihrem Wahn von der einzig wahren Demokratie und der Vorstellung, man könnte Alles werden bzw. Alles aus dem Nicht’s schaffen wenn man nur loslegt.
    Im Übrigen scheinen US-Präsidenten nur für Dinge nicht belangt werden, die wir als Verbrechen ansehen. Im eigenen Land sieht das anders aus. Obame wird (oder wurde) wohl von Abgeordneten angeklagt, weil er eine Krankenversicherung für Alle eingeführt hat / einführen wollte. Ein „Standard“ der in vielen zivilisierten Länder längst gilt, ist für einige Herren in den USA ein größeres Vergehen als als Völkermord ! Keine weiteren Fragen euer Ehren !

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