Saudi-Arabien mahnt Schutz gemäßigter Terroristen in Europa an

Koenig Salman ibn Abd al-Aziz Saudi-Arabien Diktatur Feudalismus Herrscher Thronfolger Friedensnobelpreis AnwaerterMekka nich rum: Saudi-Arabien beklagt sich gegenüber der EU hinsichtlich der Ungleichbehandlung von Terroristen. Zurecht moniert Saudi-Arabien, dass man nicht auf der einen Seite von Russland verlangen könne, in Syrien die gemäßigten Terroristen zu verschonen, die sich liebevoll gegen Assad wendeten, diese aber in Europa als Boten Allahs nicht dulden wolle. In einem solchen Falle müsse derselbe Standard auch für Europa gelten. Demnach wäre es unstatthaft, die gemäßigte Opposition in Europa zu bekämpfen. Für sie müsse derselbe Schutz gelten wie für die Kämpfer in Syrien. Hier braucht es eiligst klare Regellungen, nach denen auch die gemäßigten Terroristen in Europa unter denselben Schutz gestellt werden wie die in Syrien.

Saudi-Arabien hat derzeit die Leitung des Menschenrechts UNrats[Wikipedia] inne, wie man hier nachlesen kann: Menschenrechte – in guten Händen bei UNO?[Schwarzer Freitag]. Aber Allah sei Dank, wurde diese kleine Petitesse durch unsere Groß-Jubel-Medien nicht besonders hoch aufgehängt. Aus diesem Anlass muss sich Saudi-Arabien, nach bestem Wissen und Gewissen, besonders besorgt zeigen und auf Einhaltung der Menschenrechte achten, derzeit nicht nur lokal, sondern auch global.

Generell teile man die große Sorge mit dem Westen, wonach es nicht angehen könne, dass ein barbarisches Russland in völlig menschenrechtsverachtender Weise nicht zwischen guten und bösen Terroristen in Syrien unterscheide und einfach alles ohne Ausnahme plattmache, was dort unbefugt mit Waffen herumlaufe. Besonders besorgt zeigt sich Saudi-Arabien bei der Einhaltung von Menschenrechten in Europa, da man gleiche Tendenzen dort erkennen könne wie bei den Russen in Syrien, die mangelnde Differenzierung.

Exakt die Sorge darum führt zur heutigen Intervention. Im konkreten Fall geht es um die weltweite Gleichbehandlung gemäßigter Oppositioneller. Saudi-Arabien machte dazu den Vorschlag, dies anhand des Kalibers zu bestimmen, mit denen die gemäßigten Oppositionskräfte unterwegs seien. Saudi-Arabien plädiere dafür, unterhalb von 9 mm alles als „gemäßigt“ durchgehen zu lassen. Ergänzend könne man die Halsabschneider noch anhand bestimmter Praktiken der moderaten oder extremen Opposition zuordnen. Sofern sich die besagte Klientel bei den Kopfabschneidungen an Saudi-Arabien orientierten (ein Schwert, ein Hieb, Kopf ab), wie es dort traditionell und bewährt praktiziert werde, sei das alles mit den Menschenrechten und dem Koran vereinbar und deshalb begrüßenswert.

Syrische Freiheitskaempfer Kopfgalerie Islamisten Demokraten Syrien Ukraine Frieden Freiheit Demokratie Kopf in Kochtopf abkochenVerabscheuungswürdig sei es in der Tat, wenn man hier mit Taschen- und Küchenmessern zu Werke gehe und sich minutenlang am Hals des Delinquenten zu schaffen machen müsse, um nach langer körperlicher Anstrengung endlich Kopf von Rumpf getrennt zu bekommen. Als ebenso besorgniserregend könne man den anschließenden Umgang mit den zweigeteilten Körpern betrachten. Kochtöpfe gehörten eher zum vormenschlichen Kannibalismus und hätten in einer modernen Kultur nichts verloren. Das alles sei nicht nur stümperhaft, sondern wahrlich barbarisch, zu verabscheuen und nicht mit den Menschenrechten in Einklang zu bringen. Solche Extrem-Terroristen gehörten bekämpft und beseitigt. In Fachkreisen sieht man diese Belehrung durch Saudi-Arabien als eindeutigen Hinweis darauf, dass sie den IS als bedrohlich einstufen, auch wenn sie ihn, aus hier nicht näher zu erläuternden Gründen, von Anbeginn an finanzieren.

An dieser Latte müsse sich nun Europa selbst messen lassen, wenn es um die Einhaltung der Menschenrechte nach moderner arabischer Lesart gehe. Man könne nicht einseitig die berechtigte Schonung gemäßigter Terroristen in Syrien einfordern und gleichzeitig dieselben in Europa verfolgen wollen. Ein derartiges Verhalten sei verwerflich und zweierlei Maß in dieser Sache müssten ausgeschlossen bleiben, denn es liefe allen demokratischen Gepflogenheiten zuwider. Deshalb sei es Gebot der Stunde, dass Saudi-Arabien, in seiner aktuellen Funktion, besonders Europa zu diesem Thema scharf ermahne. Die Gleichbehandlungsgrundsätze seien zwingend zu beachten und zu gewährleisten.

Aus diesem Anlass hat das Königreich Vertreter der EU offiziell zu einem Hinrichtungsmarathon[RT-Deutsch] eingeladen. Einerseits, um sich von der Einhaltung der Menschenrechte in Saudi-Arabien selbst überzeugen zu können und sich andererseits die technischen Voraussetzungen für korrektes Enthaupten[Krone] zu vergegenwärtigen. Das sei wichtig, um künftig genauer zwischen gemäßigten und extremen Oppositionellen unterscheiden zu können. Bei der aktuell anstehenden Anzahl der Hinrichtungen bestünde sogar die seltene Gelegenheit, dass die Gäste, also die Vertreter der EU, selbst einmal Hand anlegten, um ein Fahrgefühl für korrektes Enthaupten zu bekommen.

Dem Ansinnen Saudi-Arabiens sollten wir nicht nur aufgrund der von ihm ausgehenden Autorität (Vorsitz des Menschenrechts UNrats) nachkommen. Nein, auch aufgrund unserer freundschaftlichen Beziehungen, die uns seit Anbeginn des Geldbeutels mit der Golf-Musterdemokratie verbindet, müssen wir deren Besorgnis ernst nehmen. Völlig überflüssige und unnötige Verstimmungen könnten das Waffen- und Ölgeschäft stark beeinträchtigen und damit den Menschen- und Pofitrechten der Konzerne ernstlichen Schaden zufügen. Jetzt mal Hand aufs Herz, die Sache ist doch sowas von glasklar und eindeutig, wer wollte denn nach diesem freundschaftlichen Hinweis noch beharrlich mit einerlei Maß messen, außer Putin?

Saudi-Arabien mahnt Schutz gemäßigter Terroristen in Europa an
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Massen-Medien selbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören.

8 Kommentare

  1. Willst Du wissen, was ein Ungläubiger ist?
    Ich erkläre Dir das mal,hm?
    Wenn Du etwas siehst, etwas REALES und Du kannst oder willst Es nicht für möglich halten/erkennen oder wie Du das auch immer dann nennen möchtest. Du sagst Dir einfach, daß das Nicht Sein kann. Und schon ist es nicht da.
    Du erkennst eine Realität nicht an, nämlich die Deine. Du glaubst also dann nicht. Was macht denn Einer, der knapp 700 PUMPGUN in einem LKW versucht zu schmuggeln, damit? Nein, das willst Du nicht glauben, das man damit wirklich etwas tut!!! Hehehe, eine auf die Fresse wirst du bekommen, lieber Ungläubiger. Mach nur weiter Deine Schotten dicht und gucke weg. Dann ist ES nicht DA. Wo DA? Immer so weiter…bis es bei Dir klick macht…

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