IWF präsentiert Ukraine erste harte Kriegserfolge, 40 Prozent mehr für Strom

Petro Poroschenko schokoschenko Ukraine Oligarch Korruption Hoerigkeit Bestechung Nazi BlutbadKie-View: Natürlich muss sich auch ein jeder Krieg allzeit gut rentieren und standesgemäße Blutbäder haben immer ihren gerechten Preis. Dabei macht die Ukraine derzeit keine Ausnahme, man kann sich nicht einfach so aus Hobby gegenseitig abschlachten wollen. Auch hier regelt der Markt den Preis, selbst für das exquisite Kriegsvergnügen in der Region. Und wenn man schon Hilfen des IWF in Anspruch nimmt, dann muss man auch vertragskonform dafür die Zeche zahlen, bzw. deren Bedingungen schlucken. Eine der Bedingungen ist die korrekte Kommerzialisierung des Energiemarktes, der alsbald bedingungslos bedingungsgemäß zu privatisieren ist.

Damit auch entsprechende Gewinne für die ausländischen Investoren realisiert werden können, müssen die Energiepreise in der Ukraine baldmöglichst auf Marktniveau angehoben werden, weil sonst eben keine Gewinne zu machen sind und der Energiesektor nicht zu privatisieren wäre. Auch die viele Kohle aus der anstehenden Privatiseriung wird dringend für einen vielversprechenden Krieg im eigenen Land benötigt, auf den insbesondere die Mehrzahl der Ukrainer alle so fürchterlich heiß sind. Aktuell bedeutet das eine Strompreiserhöhung von gut 40 Prozent noch in diesem Frühjahr, wie man hier nachlesen kann: Ukraine: IWF setzt Strompreis-Erhöhung von 40 Prozent durch[DWN]. Die Bevölkerung weiß zwar noch nicht wie sehr sie dem IWF für derlei Kriegsunterstützung und Liebesdienst danken soll … ebensowenig wie sie die anstehenden Stromrechnungen bezahlen soll, aber das interessiert logischerweise niemanden innerhalb des IWF. Dieses Institut fühlt sich zurecht nicht für die Bevölkerung verantwortlich, sondern nur für den Fluss des großen Geldes und dass die Demokratien aller Herren Länder auch „marktkonform” umgestaltet werden, damit die Heuschrecken ausreichend Futterplätze finden.

Wahre Ware Demokratie72dpiLetzteres ist gerade in der Ukraine im Moment bitter notwendig, damit das Volk auskömmlich an den Kriegskosten beteiligt werden kann. Westliche Werte Hobbys waren schon immer etwas luxuriöser. Schließlich kann man sich nicht einfach „Krieg“ bestellen und dann für Waffen und Kriegsfolgekosten nicht aufkommen wollen, das widerspricht allen Gesetzen des Marktes. Wir kennen alle die zugrundeliegende, gesunde Faustformel: Erträge/Gewinne müssen für Konzerne und Investoren reserviert und privatisiert werden, wohingegen die Verluste (also die Kosten für den Fortschritt) generell zu sozialisieren sind. Vorzugsweise wird letzteres über Steuern und Abgaben gemacht. Ein Modell, welches sich bereits auf EU-Ebene restlos bewährt hat, von der Müllwirtschaft bis zur Wasserversorgung. Die letzten großen Profiteure der marktkonformen Demokratie, die Griechen, verhandeln gerade noch nach, weil die Privatisierungen nicht auskömmlich genug waren. Ihnen geht es nach Ansicht von EZB und des IWF immer noch viel zu gut, sie müssen weiter sparen, um sich auch die Zinsen leisten zu können, die für den griechischen Luxus zu entrichten sind.

Die Freude der Ukrainer ist auch noch steigerungsfähig, wenn der Staat erst einmal keinerlei Einfluss mehr auf den alsbald privatisierten Energiesektor hat, dann kann er auch bedenkenlos Steuern auf Energie erheben. Schließlich sind die durch den von der Bevölkerung inszenierten Krieg auflaufenden Kosten noch gar nicht absehbar. Auch die Waffenlieferungen aus dem Westen erfolgen ja nicht aus reiner Nächstenliebe. Unter ökonomischen Gesichtspunkten hätten die Ukrainer Ihre Waffen ohnehin besser in Russland gekauft. Erstens wären die dann zum bisherigen Bestand erheblich kompatibler, auch von den Pro-Russen erbeuteten Waffen ließen sich anstandslos wiederverwenden, vor allem aber käme die Zeche dafür viel günstiger. Aber was solls, jetzt kommen doch die westlichen Eitelkeiten durch, dass man eben nicht mit abgehalfterter Russentechnik in einen so wichtigen Krieg gegen die eigenen Landsleute ziehen kann. Da braucht man standesgemäßes Mordsgerät aus dem Westen … und das um jeden Preis, die 40 Prozent beim Strom sind ja nur der Anfang.

IWF präsentiert Ukraine erste harte Kriegserfolge, 40 Prozent mehr für Strom
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5 Kommentare zu IWF präsentiert Ukraine erste harte Kriegserfolge, 40 Prozent mehr für Strom

  1. Siehst Du
    Und das griechische Niveau für Rentner und Arbeitslose wird hier auch noch erreicht. Wer soll sonst den Krueg bezahlen?
    Ist doch alles sozialisiert.
    Mal schön weiter-Sch[l]af(f)en

    • Nee – nix sozialisiert !!!

      IWF-isiert

      genauer: Wall-Street-NY-isiert!

      So nämlich ist das und nicht anders.

      Und Sie wissen schon, wer dieses Sträßchen dort beherrscht ???
      Wenn nicht, sollten Sie sich nur mal die Namen der Bankster dort anschauen.

      Na, hat’s geklingelt?
      Bravo!

      • #Eber
        Was heißt “geklingelt”? Bei dir doch auch nicht. 🙂
        Das ist weder sozialisiert, noch IWFsiert noch Wallstreetiesiert (was für ein grausliges Wort !). Das ist ganz einfach : DEMOKRATISIERT a la US bzw. was dahinter an hakennasigen Gestalten steht.
        Das Grundprinzip ist ganz einfach :
        Das Volk auf niedrigstem Niveau bei der Stange halten, um den oberen 1000 das höchste Niveau zu sichern.Dabei ist jedes Mittel ligitim.
        Oder anders ausgedrückt : Sich möglichst viel von dem zurückholen, was sich das Volk zum Leben “Abgetrotzt” hat, ohne das das Volk hungert oder murrt. Das ist eine ganz schön diffiziele Aufgabe und erfordert sehr viel Geschick. Manchmal klappt das nicht so ganz. Dann muß man mit so’n bisschen Intervention wieder für Ordnung sorgen. Auch muß darauf geachtet werden, das das Volk nicht seine “kritische Masse” übrsteigt (d.h. es nicht so zahlreich und gebildet werden zu lassen, das es den Herrschenden gefährlich werden könnte). Das zu verhindern hat man verschiedene Varianten entwickelt: Vergiftete Lebensmittel, Impfkampagnen + den entsprechenden Epedemien, Kleinere “Volksaufstände” und Kriege oder einfach paar Anschläge.
        Zum Glück muß man letzt genannte Maßnahmen nicht all zu häufig anwenden, da man mittels imaginärer “Kredite”, Anleihen und sonstiger “Zuwendungen” die Meisten Länder in eine erpressbare Abhängigkeit gebracht hat und sie so sehr schnell zu Rässon bringen kann. Abtrünnige müssen natürlich gemäß o.g. Varianten abgestraft werden.
        Das größte Problem aber sind die, die sich noch nicht durch friedliche Kredite usw. zur Demokratur bekehren ließen. Da muß man dann schon mal härtere Gangarten anschlagen wie im mittleren Osten, der Ukraine oder gegen Russland + seine Kumpane wie China, Venezuela usw.
        Auch die, welche sich hier so vehement gegen die Segnungen der Demokratur aussprechen, werden ihre absolut falsche Einstellung wohl bald alternativlos ausgetrieben bekommen. Das Szenario in Presse, Funk und Internet läuft schon………….. 🙁 oder 🙂 ?

  2. Na, da können sie doch dankbar sein !!!

    Wir haben ganz ohne IWF 50 % geschafft – dank EEG!

    Was, das hat nichts mit einander zu tun ???

    Doch doch: mit meinem Geldbeutel!

  3. Na? Was macht denn Euer Bundespräsident da heute in der Ukraine? Steuergeld verplempoern? Oder gibt es bald Bildungsurlaub in der Ukraine – Motto: 4 Wochen im Stahlkessel
    Echt ne…..

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  1. News 22.02. 2015 |
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