Russland fordert Sicherheitszone in US-Südstaaten

USA wünschen Straffreiheit für Fluchthelfer in Europa Grenze zwischen USA und Mexiko Idyll Zaun in der Wueste Festung Wall Abschottung WillkommenskulturMex­i­cow: Massen von Flüchtlin­gen ver­suchen aus den wilden südamerikanis­chen Dschun­gel­ge­bi­eten in die ange­blich zivil­isierte Welt der Vere­inigten Staat­en von Ameri­ka vorzu­drin­gen. Manchen gelingt die Flucht und sie kön­nen in den USA abtauchen, ohne erkan­nt zu wer­den. Um ein wenig Kon­trolle über die Flüchtlingsströme zu bekom­men, haben die USA ver­sucht, die chi­ne­sis­che Mauer an Länge noch zu über­bi­eten, sind bis­lang jedoch mit 3.144 Kilo­me­ter[Wikipedia] noch kläglich am chi­ne­sis­chen Ural­treko­rd gescheit­ert, der in etwa das Sieben­fache davon beträgt.

Um nun ein Fanal für Human­ität, Gast­fre­und­schaft und Men­schlichkeit (aus Sicht der USA) zu set­zen, wird der nahezu unüber­windliche Gren­zwall immer weit­er per­fek­tion­iert und auch die bewaffneten Emp­fangska­paz­itäten unabläs­sig aufge­stockt. Dort gilt die Maxime, dass nur eine ziem­lich geschlossene Gren­ze das Elend ver­hin­dern kann. Diese Tat­sache ist Rus­s­land inzwis­chen ein absoluter Dorn im Auge, wird doch damit das Ein­sick­ern von speziell aus­ge­bilde­ten Frei­heit­skämpfern und Fachar­beit­ern in die USA behin­dert. Kräfte, die in den USA ganz drin­gend zur Ver­stärkung der noch sehr zarten Frei­heits­be­we­gung benötigt wer­den. Der erstark­ende US-Polizeis­taat sieht sich durch die erwäh­n­ten Kräfte allerd­ings in sein­er Exis­tenz bedro­ht.

USA wünschen Straffreiheit für Fluchthelfer in Europa USA Mexiko Grenze Schutzzone Reservat Voelkermord Freiheitskaempfer-01Insoweit fordert Rus­s­land keineswegs grund­los eine Schutz­zone für die erwäh­n­ten Frei­heit­skämpfer in den Bun­desstaat­en Texas, Neumexiko, Ari­zona und Kali­fornien, also über die gesamte Süd­front. Dem Vernehmen nach will das Putin-Rus­s­land noch Mil­liar­den­be­träge in die Aus­bil­dung gemäßigter Ter­ror­is­ten investieren, um den Frei­heit­skampf in den USA zu befördern, damit die klas­sis­che Demokratie dort wieder Fuß fassen kann. Derzeit laufen geheime Ver­hand­lun­gen mit Jor­danien, ob man aus Kosten­grün­den dort auch die Aus­bil­dung der hier benötigten Frei­heit­skämpfer mit durchziehen kann. Jor­danien ist eines der favorisierten Län­der bei der Aus­bil­dung gemäßigter Ter­ror­is­ten von Frei­heit­skämpfern[ZEIT•ONLINE] und genießt dies­bezüglich einen ein­wand­freien Ruf. Hil­f­sweise müsste man die Aus­bil­dung nach Mexiko oder Kuba ver­legen, aber dort hat man ein­fach zu wenig Erfahrung mit dieser brisan­ten Materie. Abge­se­hen davon sollte die Welt­ge­mein­schaft bedenken, dass eine fehlende Schutz­zone in den USA schon ein­mal zu einem großen, bis heute ungesüh­n­ten Genozid führte. Die dort ange­blich demokratisch gewählten Despoten waren nie beson­ders zim­per­lich, wenn per­sön­liche Bere­icherun­gen auf dem Pro­gramm standen und gin­gen zu jed­er Zeit dabei über Leichen.

Also, irgend­was ist doch hier schon wieder völ­lig faul, obwohl alles bis an diesen Punkt logisch und fol­gerichtig ist. Ja, ver­mut­lich wird das Putin-Rus­s­land auf so einen idi­o­tis­chen Schwachsinn verzicht­en wollen, obwohl alles völ­lig logisch und fol­gerichtig wäre. Ja klar doch, aber was war denn jet­zt mit der Schutz­zone, die ein­gerichtet wer­den sollte? Die wird trotz­dem errichtet, näm­lich ein paar Eck­en weit­er, in Syrien. Frankre­ich, die Türkei und auch die USA pla­nen Schutz­zo­nen in Syrien[ZEIT•auf Lin­ie]. Sie wird nicht von Putin errichtet wer­den, son­dern unter der Fed­er­führung der USA im Zusam­men­wirken mit der soge­nan­nten Koali­tion der Willi­gen. Spöt­ter sagen auch gerne „Koali­tion der Vasallen“.

Diese Schutz­zone soll zunächst die von den USA aus­ge­bilde­ten gemäßigten Ter­ror­is­ten aus Jor­danien schützen, die dort als Bürg­erkrieg­steil­nehmer das Land im Sinne der USA aufmis­chen und desta­bil­isieren sollen, bis der Assad endlich die Schnau­ze voll hat und das Hand­tuch wirft. For­mal will man damit natür­lich die Flüchtlinge inner­halb Syriens schützen. Auch lässt sich unter solchen Aus­gangsvo­raus­set­zun­gen erhe­blich bess­er provozieren, solange man das Elend auf frem­den Grund verur­sachen kann, immer unter der Maß­gabe es bekämpfen zu wollen. Ein wenig dop­pelzüngig, aber in dieser Welt­polizei-Liga ganz nor­mal. Dass die Flüchtlinge allerd­ings mehr vor den US-Frei­heit­skämpfern als vor Assad und sein­er Armee flücht­en, sollte bess­er nicht weit­er öffentlich the­ma­tisiert wer­den, weil es genau genom­men gar nicht auf die Men­schen dort ankommt, son­dern nur auf strate­gis­che, poli­tis­che und wirtschaftliche Inter­essen, die mit allen Mit­teln durchzuset­zen sind.

Das alles ist ziem­lich völk­er­rechtswidrig, aber was Völk­er­recht ist, bes­tim­men immer noch die USA und nicht irgendwelche Hil­f­spolizeis­taat­en. Fern­er­hin kön­nen die USA so auch für ihre Fre­unde einen multi­na­tionalen Trup­penübungsplatz erricht­en (ana­log zu Jemen), auf dem jet­zt jede Nation straf­frei Bomben wer­fen darf, die sich dazu berufen fühlt oder über das nötige Klein­geld dafür ver­fügt. Inzwis­chen sind nahezu alle Ziele freigegeben. Vor­dringlich, aber nur sehr halb­herzig, die von den USA und Sau­di-Ara­bi­en einge­set­zten IS-Ter­rormilizen. Die Türkei darf darüber hin­aus auch Bomben auf die Kur­den wer­fen, da drückt man ein paar Augen zu. Alle zusam­men dann natür­lich auch auf Assad und seine Man­nen.

Israel hat als Nach­bar selb­stver­ständlich ein Son­der­recht und darf alle seine neuen Waf­fen auf syrischem Grund erproben, alles nur zum Schutz der Welt-und Wertege­mein­schaft und zur Durch­set­zung von Frieden, Frei­heit und Demokratie. So kön­nen die Kriegs­fest­spiele in der Region noch eine Weile andauern. Natür­lich auch mit der nicht ver­laut­barten Absicht unser­er Fre­unde, den kon­tinuier­lichen Zus­trom von Fachar­beit­ern nach Europa weit­er­hin zu gewährleis­ten. Let­zteres ist beson­ders gut für die Wirtschaft, zur Kor­rek­tur sozialer Stan­dards in Europa und für die Auf­frischung des Gen­pools.

USA wünschen Straffreiheit für Fluchthelfer in Europa US_Flag_USUS_Terror_Milizen_Soeldner_Soldiers_kapitalistisches_kalifat KopieJet­zt wird auch ver­ständlich, was für ein Schwachsinn es wäre, würde Rus­s­land tat­säch­lich eine Schutz­zone in den US-Süd­staat­en erricht­en. So etwas darf generell nur die Welt­macht USA, die bekan­nter­maßen zu jed­er Zeit selb­st­los, sozial aus­ge­wogen und völ­lig neu­tral agiert. Insoweit ver­bi­etet sich, ins­beson­dere unter Fre­un­den, jed­wede Kri­tik an der Errich­tung von Schutz­zo­nen auf syrischem Staats­ge­bi­et. Anders als die US-Ter­rormilizen, han­delt es sich bei Syrien unter Assad um einen Schurken­staat, bis auch dort die Zen­tral­bank unter west­lich­er Kon­trolle ist. Danach wäre jed­er Tote dort ein gerechter Tot­er, aber nicht vorher.

Schade eigentlich, denn so eine Schutz­zone in den Süd­staat­en der USA würde den Fokus ein wenig ver­schieben und wesentlich mehr von der US-amerikanis­chen Human­ität offen­baren, die an der Gren­ze zu Mexiko herrscht. Aber wie bere­its erwäh­nt, uns ste­ht keine Kri­tik daran zu und stattdessen soll­ten wir bess­er die Ratschläge unser­er amerikanis­chen Fre­unde beherzi­gen, die EU-Gren­zen weit öff­nen, um das Flüchtlingse­lend kor­rekt zu lin­dern und natür­lich unserem Fachkräfte­man­gel ent­ge­gen­zuwirken, der uns in Europa so arg beutelt, dass die Prof­ite der Konz­erne in bedrohlichem Maße abzuschmelzen dro­hen. Gut dass wir mal darüber gere­det haben, wer über­haupt Schutz­zo­nen erricht­en darf, zu welchem Zweck und auf welchen Ter­ri­to­rien! Diese Materie ist gar nicht so ein­fach, wenn man nicht weiß, wer das Völk­er­recht ger­ade verkör­pert oder gekapert hat.

Bild­nach­weis: Grenz­za­un in der Wüste | Autor: US Bor­der Patrol | Lizenz: Pub­lic Domain

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