20 Jahre Knast – Steinewerfer und Andershandelnde sind Terroristen

DruckTerror-Isreal: Israel macht auch nur das vor, was andere Terrorstaaten zeitnah nachahmen werden. Da sich die Möglichkeiten von Unmutsäußerung gegenüber den eigenen Regierungen weltweit dramatisch verringern, ruft nicht nur der Bund der Steinwerfer zum genaueren Hinsehen und zum Schutz fliegender Argumente auf. Israel bringt dagegen seine Gefängniskapazitäten auf Vordermann und verheißt den Steinewerfern bis zu 20 Jahren Knast für ihre „fliegenden Argumente”. Wobei heute schon klar ist, dass das neu geschaffene Höchstmaß dort generell nur von Palästinensern, niemals aber von Israelis, wird erreicht werden können.

Es ist scheinbar nur eine Frage der Zeit, bis eine „abweichende Meinung“ generell und weltweit als Terrorismus klassifiziert werden wird. Die Bestrebungen in diese Richtung sind kaum mehr zu übersehen. Mit einer Eine-Welt-Regierung, in Verschwörungstheoretikerkreisen bereits bestens als NWO bekannt, sollte so etwas auch keine Hürde mehr darstellen. Der Schutz der freien Einheitsmeinung, genehmigt, herausgegeben und vertreten seitens der Regierung, genießt daher immer den höchsten Schutz. Alle staatliche Gewalt wird exakt diese Meinungsfreiheit gegen jedwede Bedrohung verteidigen. Selig sind jene, die diese Meinung vertreten und verbreiten dürfen! Man wird es vermutlich „Volksherrschaft“ nennen, denn die „Diktatur des Proletariats“ ist ja seit geraumer Zeit auch schon ein wenig verschlissen.

Israel ist aber mit solchen Vorstößen nie alleine gewesen. Deutschland zieht immer mit: Fünf Jahre Haft für Steinwürfe gegen Polizisten[Hamburger Abendblatt] … und da kann man sich zum Testen schon mal mit 5 Jahren begnügen, da es nur um Fußball ging und nicht um die Staats-Wurst, so wie jetzt in Israel.

Dass Israel generell ein kreativer und fortschrittlicher Staat ist, merkt man nicht nur an der gerade beschlossenen Strafmaßänderung für fliegendes Hausbau- oder Straßenbaumaterial: Bis zu 20 Jahre Haft für Steinwürfe[Gegenfrage]. Israel gilt insgeheim auch als Erfinder der Präventivtötung, eine ganz neue Regierungssportart, ziemlich direkt, sehr kostengünstig und dabei noch hoch effektiv. Und das Wichtigste, es ist auch sehr diskret, denn man redet einfach nicht darüber. Derzeit wird diese Elitesportart durch den amerikanischen Präsidenten stark kultiviert und hoffähig gemacht. Wenn Golfen zu langweilig wird, dann hilft nur noch bewegendes Taliban-Shooting oder Terror-Hunting mittels Drohne. So etwas kann man auch gefahrlos vom Weißen Haus aus machen (eine Runde Ballerspiel zwischen Frühstücks und Mittagspause), denn die Blutlachen bleiben für gewöhnlich irgendwo anders zurück, wo man derlei Trümmer noch als das Ergebnis göttlicher Blitzschläge begreift. Selbstverständlich dient auch dies nur dem Erhalt von Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit, sonst wäre so etwas natürlich niemals hinnehmbar.

Sollte zwischendurch irgendwer auf den Trichter kommen, dass es sich bei all diesen komischen Dingen womöglich doch nur um „Staatsterrorsimus” handelte, der kann getrost seine Meinung für sich behalten. Wollte derjenige seiner scharfen Meinung zur Bekräftigung noch einen Stein hinterherwerfen, dann wäre er gemäß der sich wandelnden Definition jetzt endgültig ein Terrorist. Ist der Prozess jetzt schleichend genug oder fällt es doch noch wem auf? Terror ist nicht nur das Modewort der Saison, es wird zunehmend zum Totschlagargument, wann immer die Herrschaft mit überhöhter Geschwindigkeit in die Sackgasse rauscht und dabei mal eben so das Volk vorne vollständig an die Wand fährt. Vermutlich wird im Finalstadium dieser Entwicklung schon die Anwesenheit von Volk einen Terror-Tatbestand begründen. Und was Israel mit den Palästinensern machen kann, geht irgendwann auch hier, denn der Schritt vom Andersdenkenden zum Andershandelnden ist nur ein kleiner.

20 Jahre Knast – Steinewerfer und Andershandelnde sind Terroristen
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Massen-Medien selbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören.
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3 Kommentare zu 20 Jahre Knast – Steinewerfer und Andershandelnde sind Terroristen

  1. Andersdenkende die in der BRD sich über bestimmte geschichtliche Vorkommnisse
    im 2 Wk bedenklich äußern müssen mit Freiheitsstrafen zwischen 2 und 10 Jahren rechnen.Man wird für einen Gedanken den man äußert wie ein Schwerverbrecher abgeurteilt.

  2. Zitat: Es ist scheinbar nur eine Frage der Zeit, bis eine „abweichende Meinung“ generell und weltweit als Terrorismus klassifiziert werden wird.

    Ich denke diese Feststellung bringt es auf den Punkt, da dies m.E.das Ziel ist, überall, egal ob in Israel etc.

    ” Global Play ” hinter den Kulissen von einer spez. Personengruppe dürfte auch ihre individuelle Erfüllung / Befriedigung finden, wenn sie Alle letztendlich gegeneinander aufgehetzt haben, Jeder gegen Jeden auf dieser unserer Welt.

    ” Menschen ” vor Ort, egal wo, könnten vermutlich harmonischer miteinander umgehen, wenn man sie ohne aufgezwungene Ideologien leben lassen würde.

    Terrorismusverdacht scheint seit Jahren das ” Sahnehäubchen ” zu sein, um allen Widerstand egal wo ersticken zu wollen …

    PS: Der Schutz der der freien Einheitsmeinung – bitte prüfen 🙂

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