Fäuleton

Bayern will auf dem Weg in die Diktatur führen

Bayern, auf dem Weg in den Überwachungsstaat, ist allzeit einen genaueren Blick wert. Jetzt wird abermals das Polizei-Aufgaben-Gesetz verschärft. Ähnlich verschämt wie im Bundestag, werden zu völlig abstrusen Zeiten Gesetzestexte im Landtag durchgewunken, die an sich einer breiteren Diskussion bedürften. Die Debatte möchte sich die Landesregierung ersparen und lieber gleich mehr Kontrolle über ihre staatsgefährdenden Bürger erlangen. Hier nun der nächste Bayern-Überwachungs-Coup. ❖ weiter ►

Gesellschaft

Es ist an der Zeit den „Landzwang“ zu beenden

Das österreichische Strafgesetzbuch kennt eine Regelung namens “Landzwang”. Sie ist um einiges klarer als das deutsche Pendant. In dieser Regelung sind Strafen für Leute vorgesehen, die durch ihr Handeln große Teile der Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzen. Härtere Strafmaße ergeben sich, soweit darüber hinaus materielle und immaterielle Schäden, also für Leib und Leben der Menschen verursacht werden. Eine Perspektive, dem es an Aktualität nicht mangelt. ❖ weiter ►

Gesellschaft

Dreimal ohne Maske macht fünf Tage Haft in Bayern

Deutschland läuft am Limit. Dies betrifft besonders den Rechtsstaat, der große Probleme zu haben scheint das Seuchenregime aufrecht zu halten. Dazu muss man in Bayern bereits auf fragwürdige Methoden zurückgreifen und Kritiker ungebührlich in die Zange nehmen. Die Frage nach der Verhältnismäßigkeit und Rechtsstaatlichkeit muss um so härter gestellt werden. Es bestehen große Zweifel, dass fünf Tage Sofort-Gefängnis für Maßnahmenkritiker gerechtfertigt sind. ❖ weiter ►

Fäuleton

Was macht Sex nach 21 Uhr so brandgefährlich?

In Bayern konnte die Polizei schlimmeres gemäß 11. BayIfSMV verhindern. Mittels “Coitus interruptus” brachten sie ein sündiges Pärchen, im finsteren Wald, wieder in die gesetzliche Spur. Man mag sich kaum ausmalen, was geschehen wäre, hätten die Delinquenten ihr ungesetzliches Treiben ungestört zu Ende gebracht. Die Leistungen der Polizei bei der Durchsetzung von Recht und Ordnung sind respektabel. Bayern kommt seither nicht mehr “nieder” sondern nur noch “runter”. ❖ weiter ►

Politik

Politisch ungenehmes Urteil blitzschnell kassieren

Wenn das Urteil eines unabhängigen Amtsgerichts nicht den politischen Erwartungen entspricht, schickt man die Staatsbüttel in die Spur es zu kassieren. Das Amtsgericht in Weimar hatte die Sache mit den Corona-Maßnahmen zu ernst genommen und tatsächlich detailliert hinterfragt. Das geht natürlich nicht und somit war das für die Regierung vernichtende Urteil politisch unkorrekt. Jetzt, wo das Kind fast schon in den Brunnen gefallen ist, schreit es nach schneller Korrektur. ❖ weiter ►

Gesellschaft

Covidioten online verpetzen leicht gemacht

Wer glaubt, dass Denunziation lediglich ein Mittel von Verbrecherstaaten ist, der weiß noch nicht wie die “Ware” Demokratie funktioniert. Erste Online-Petz-Portale brechen sich die Bahn (hier in Essen), für eine optimierte Staatsräson. “Divide et impera” kann nicht funktionieren, wenn der Bürger nicht auskömmlich mitmacht. Die Motivation des Einzelnen mag dahingestellt bleiben. Mit der signifikanten Erleichterung der Denunziation ist dabei eine wichtige Hürde genommen. ❖ weiter ►

Gesellschaft

Die Renaissance der politischen Psychiatrie

In einer modernen und aufgeklärten Gesellschaft, wie wir das sind, kommt politische Psychiatrie nicht vor. Sowas macht man allenthalben in China oder in anderen Diktaturen. Bei uns und in unserer Nachbarschaft ist das ausgeschlossen. Nur wenn man etwas genauer hinsieht, dann ist man versucht zu meinen, dass da gerade wieder so dunkle Psycho-Streifen an unserm Demokratiehimmel auftauchen. Aber das ist bestimmt nur Einbildung und ggf. psychiatrieverdächtig. ❖ weiter ►

Fäuleton

So funktioniert das Correctiv-Wahrheitsministerium

Vielen Menschen ist es unangenehm und beschwerlich selbst zu denken. Da ist es gut, wenn die Öffentlich-Rechtlichen diese Funktion für die Masse der Menschen übernehmen und ihnen fertige Meinungskonzepte 24/7 präsentieren können. Störend wirken dabei die sozialen Netzwerke, in denen oft abweichende Meinungen vorkommen, die mit nicht ganz so richtigen oder unvollständigen Fakten aufwarten, die den Inhalt unangemessen verzerren. Um das zu beheben, gibt es Correctiv. ❖ weiter ►

Gesellschaft

Kann man politische Fehler mit Verschärfungen des Strafrechts kompensieren?

Politiker sind so sehr von sich eingenommen, dass sie schnell mal vergessen warum sie überhaupt in der Position sind, in der sie sich im Parlament befinden. Sicher, die meisten haben es korrekt erkannt, dass sie nur der Partei und der Fraktionsdisziplin verpflichtet sind. Nur die Partei sichert ihre Pfründe. Sie müssen sich jetzt vermehrt gegen den immer ungehalteneren Bürger schützen, der den Verrat nicht mehr zu schätzen weiß. Das geht nur mit harten Gesetzen. ❖ weiter ►

Gesellschaft

Bürgerrechte abschaffen … „Wir schaffen das“!

Die Regierung hat keinen guten Stand gegenüber dem Souverän. Sie weiß das auch und um sich zu schützen, muss sie den Souverän immer weiter einschränken. Es ist amtsbekannt, dass der Souverän, zumindest nach Ansicht der Regierung, ein wenig behindert ist. Aus dem Grunde lässt man ihn auch nur Placebokreuze bei den Wahlen malen. Da die bisherigen Beschränkungen des Souverän offenbar noch nicht effektiv genug sind, will man jetzt ans Eingemachte gehen. ❖ weiter ►

Gesellschaft

Gender-Katastrophe: 8. März gehört den Diversen

Das mit dem Frauentag als Feiertag in Berlin war wohl eher ein Schuss in den Ofen. Total geschmacklos und völlig diskriminierend. Die Rot-Rot-Grüne Regierung hätte es allerdings längst wissen können. Dieser Tag hätte nach allen bisherigen Anstandsregeln den Diversen zugestanden werden müssen. Wir sagen weshalb. Alles spricht dafür, dass bei der noch massenhaft anwachsenden Zahl der Geschlechter, genau genommen jedes Geschlecht seinen eigenen Feiertag benötigt. ❖ weiter ►

Gesellschaft

Zwangsbeweibung der Parlamente ist hochbrisant

An sich gibt es ja nichts, was sich nicht per Gesetz regeln ließe. Nur macht nicht alles Sinn. Aber so mancher|m Minister|in kommt es wohl auch nicht so sehr auf den Sinn, als vielmehr auf die Geste an. Dann gibt es auch noch Sachen, die sind eher unsinnig, wenn man sie per Gesetz erpressen möchte. Insoweit ist die Katarina Barley eine würdige Nachfolgerin von diesem abgebrochenen, maas’ianischen Justiz-Gnom. Ihre Ideen sind genial, nur ein wenig realitätsfern. ❖ weiter ►

Fäuleton

Wenn der Niederschlag zur Provinzposse gerinnt

Niederschlagswasser bereitet oftmals große Freude für kleine Gärtner. Aber im Bereich der kommunalen Verwaltung kann es fix mal zum Possen-Strom anschwellen. Eigentlich sind die Niederbayern schon derbe Stücke gewöhnt. Aber wenn das Rinnsal dann sogleich größere Brocken der Gemeindekasse mitreist, bleibt so manchem Landgeist das Lachen im Halse stecken. Da ist es gut, wenn man Löschwasser bürgermeisterlich unbürokratisch zum Lachwasser umwidmen kann. ❖ weiter ►