Don’t move – stay at home

Diese Seite wurde beschlagnahmt…<br><small>Bildquelle: http://i42.photobucket.com/albums/e331/tank_dogg06/SiteSeizedNOTICE.jpg</small>USA: Amerika macht enorme Fortschritte bei der Bekämpfung des Terrorismus, der Kinderpornografie und der Internetkriminalität. So wurden jüngst zum Zwecke der Vermeidung öffentlicher Ansammlungen auch im Internet bereits erste Webseiten legal konfisziert. Selbstverständlich betrifft dies nur Seiten wo sich Terroristen verabreden, Pädophile treffen oder mit anderen kriminellen Absichten die Seite aufgesucht wird. Die so konfiszierten Webseiten erhalten alle den schönen, rechts abgebildeten Sticker, der den Ankömmlingen die Gefährlichkeit der Seite offeriert und etwaige dahinter liegende Inhalte verborgen werden, um den normalen, arglosen Benutzer des Internets vor Schädigungen jedweder Art zu schützen. Dies dürfte zukünftig auch auf Seiten angewendet werden, die Meinungen wiedergeben, die möglicherweise von der amtlichen abweichen. Auch soll er sogenannte „Internet-Not-Aus-Schalter“ zu Beginn des Jahres 2012 am Arbeitsplatz des Präsidenten installiert sein. Dies ist aber nur einer der ersten Schritte zu noch mehr Sicherheit.

Derzeit sind Planungen im Gange, den Bürger noch umfangreicher zu schützen als dies bislang vorstellbar war. So ist geplant die Sicherheit der Menschen deutlich dadurch zu erhöhen, dass es ein allgemeines Bewegungsverbot in den USA geben soll. Dies ist nur logisch und konsequent, denn dagegen werden nur Kriminelle und Terroristen mit bösen Absichten verstoßen, die man dann auch sogleich erkennen und unschädlich machen kann. Die Homeland-Security feiert diese Idee als großen Durchbruch, um endlich das Maß an Sicherheit gewährleisten zu können welches unbedingt erforderlich ist, um das Land friedvoll und frei von kriminellen Aktivitäten regieren zu können. Nur wenige Unverbesserliche bekommen dies in den falschen Hals und sprechen von der Einschränkung persönlicher Freiheiten. Die Regierung hingegen insistiert und bekräftigt, dass diese Maßnahme der Rettung der Freiheiten seiner Bürger diene.

Im Detail wird es wie folgt aussehen: Obdach- und Arbeitslose benötigen per se keine Bewegungsgenehmigung, weil ihnen die Mittel dazu fehlen. Dieser Personenkreis ist durch eine starke Anstiegstendenz gekennzeichnet, was den Verwaltungsaufwand bereits im Vorfeld drastisch zu reduzieren hilft. Nahezu 25% der Amerikaner scheiden hier schon aus und werden infolgedessen diese Genehmigung nicht bekommen. Diejenigen die noch zur Arbeit müssen sollten demnach zeitnah eine entsprechende Bewegungsgenehmigung beantragen. Dem Bürger ist es gestattet mehrere vordefinierte Routen zu beantragen, es sollten aber nicht mehr als 10 sein, um den durch die Verfassung garantierten Gleichheitsgrundsatz nicht zu verletzen. Genehmigungsfähig sind danach nur die Wege zur Arbeit, zu Schulen und zu diversen öffentlichen Einrichtungen, in Ausnahmefällen zu Verwandtenbesuchen und logischerweise festgelegte Routen für die Versorgung, also einem Supermarkt nach Wahl des Bürgers. Nicht mehr genehmigungsfähig sind außerplanmäßige Veranstaltungen wie beispielsweise Demonstrationen oder andere spontane Treffen die das Potential hätten die öffentliche Sicherheit zu gefährden. Dieser Umstand liegt allein dann schon vor wenn sich an irgend einer Stelle Leute unkontrolliert versammeln und damit ein potentielles Anschlagsziel darstellen oder sich ein Pädophiler in der Runde befinden könnte. Selbstverständlich steht dem Bürger auch ein Notfall-Bewegungsrecht zu sofern Gefahr für Leib und Leben besteht. Allerdings ist er dabei grundsätzlich in der Nachweispflicht um straffrei auszugehen.

Diese Maßnahmen werden von den Amerikaner außerordentlich begrüßt, weil jeder dort unschwer einsieht, dass man nur auf diesem Wege tatsächlich dem inneren Frieden erheblich näher kommt und nahezu alle Bedrohungen von den Bürgern fernhalten kann. Zur Umsetzung werden die genehmigten Routen auf einem RFID-Chip gespeichert der stets mitzuführen ist. Dadurch können alle öffentlichen Wege vollautomatisiert kontrolliert werden. Sich dann dort unautorisiert bewegende Personen sollen sofort mittels fest verbauter örtlicher Schnellfeuer-Stationen oder aus permanent kreisenden Drohnen unschädlich gemacht werden. Das Bedienpersonal sitzt in den Hochsicherheitsbunkern der Heimatschutzbehörde. Hier machen sich entsprechende Erfahrungen aus dem Irak und Afghanistan vorteilhaft bemerkbar. Allen Personen die zur Vergesslichkeit neigen rät die Heimatschutzbehörde sich ggf. den RFID-Chip implantieren zu lassen, auf diese Weise sei sichergestellt, dass man diesen nicht versehentlich Zuhause liegen lasse und nur aufgrund von Formfehlern dann irrtümlich liquidiert werde.

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Kommentare

Don’t move – stay at home — 3 Kommentare

  1. Zuordnungsprobleme: Handelt es sich bei dem Artikel um Zukunftsvisionen, oder basiert er auf Fakten. Die Sperrungen der Domains (wie unser STOPP-Schild) ist ja Realität. Gibt es belastbare Quellen für die Planung des Bewegungsverbots? (ich traue denen alles zu)

    • Hallo Mario, ich hab da tatsächlich etwas tief in die Glaskugel gesehen, aber genau so empfinde ich es. Als schleichende Aushöhlung der Rechte, selbstverständlich alles unter dem Vorwand die Menschen schützen zu wollen. Ich nehme gerne einige Fakten als Aufhänger, um dann einen solchen Faden fortzuspinnen. Sicher es muss nicht so kommen, es könnte aber auch noch schlimmer kommen.

  2. Die armen Amerikaner, die ertrinken in der Dummheit der reichen Egoisten. Die, deren Reichtum auf dem Spiel steht, die werden immer weiterkämpfen um sich noch mehr zu bereichern. Das einzige was noch fehlt ist, dass sich alle Bürger ihr Gehirn und Herz gegen eine Festplatte mit Signalempfänger und einen Akku tauschen würden.
    Doch soweit wird und kann es nicht kommen, wir haben alle unseren Stolz im Herzen lebende und fühlende Wesen zu sein. Es wird nicht mehr lange dauern und wir werden uns alle wegdrehen von dem derzeitigen System und etwas vollkommen neues erschaffen, während diese Dunklen in ihren falschen Reichtum, sogar noch nach dem Tod versauern werden.

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