Meinung

Weltverarschungstag zum 17. Mal ein voller Erfolg

Ein Jahr noch müssen wir warten, dann wird der Weltverarschungstag und die Mutter des „Krieges gegen den Terror“ volljährig. Ob das irgendwelchen Erkenntnisgewinn bringen wird, steht vollends in den Sternen, denn auch der 17. Weltverarschungstag ist völlig ohne Störfälle oder bahnbrechende Erkenntnisse über die Bühne gegangen. Im Gegenteil, dass Ding muss alljährlich mit finsterer Miene gefeiert werden, damit der Krieg gegen den Terror seine Berechtigung nicht verliert. ❖ weiter ►

Hintergrund

Russische Raketenabwehr auf Kuba gegen ukrainische Bedrohung

Dem normalen Betrachter entzieht sich zumeist die Logik, der man folgen müsste, um die Kriegsvorbereitungen richtig interpretieren zu können. Nur eines ist gewiss, sie werden immer als defensive Maßnahmen gepriesen, damit die Masse den Kriegstreibern nicht so schnell auf die Schliche kommt. Aber russische Raketen auf Kuba zur Abwehr einer massiven ukrainischen Bedrohung sind einfach genial leicht nachzuvollziehen. ❖ weiter ►

Fäuleton

Der kleine Prinz und die Menschenrechte unter deutschen Panzerketten

Gute Diplomatie zeichnet sich dadurch aus, dass man die besten Freunde nicht wegen der Menschenrechte kritisiert. Den kleinen Prinzen schon gar nicht. Ihnen muss stattdessen genau zu deren Erhalt qualitativ hochwertige Waffen verhökert werden. An der Stelle hat Kanada beträchtlichen Lernbedarf, den es bestens in Deutschland absolvieren kann. Bei soviel diplomatischem Missgeschick wundert es nicht, dass es zwischen Kanada und Saudi-Arabien derzeit ordentlich knirscht. ❖ weiter ►

Fäuleton

Merkel und Trump lösen Kriegskassen-Problem

Im Streit um die Kriegskasse mangelt es den Beteiligten bislang nur an der nötigen Kreativität. Nach uns vorliegenden Gerüchten sollen sich Merkel und Trump final dazu verständigt haben, weil das mit den Kriegskosten nun genauer zu betrachten war. Bislang wurde davon ausgegangen, dass nur Investitionen in Kriegsgerät mitzählen, an dem Auch Trump oder die USA verdienen können. Heute wissen wir, dass das Feld viel weiter zu fassen ist. Wir erläutern die erweiterten Möglichkeiten. ❖ weiter ►

Hintergrund

NATO fordert Viertel vom Bundeshaushalt für Krieg

So ein richtiges Feuerwerk unter den Völkern, wie zum Ersten und Zweiten Weltkrieg, will richtig vorbereitet werden. Gerade Deutschland darf sich dabei nicht lumpen lassen. Immerhin ist „Weltkrieg“ eine Markenbezeichnung, die man sich ohne Deutschland gar nicht mehr vorstellen kann. Der Wehretat muss allein schon deshalb drastisch erhöht werden, weil es gar nicht so gut aussieht, wenn ein Land mehr für Flüchtlinge ausgibt als zur Schaffung von validen Fluchtursachen. ❖ weiter ►

EIMELDUNG

Iran wird bombardiert – Bibi (er)findet den Beweis

Natürlich! Diesmal ist selbstverständlich alles wahr und frei von politischen Interessen. Einmal mehr müssen Demokratie und Freiheit (der Rohstoffe) zur Geltung kommen. Immerhin sind es weder englische noch ein amerikanische Geheimdienste, die diesmal Beweise liefern. Es ist der Mossad höchstpersönlich, der jetzt die glühenden Kohlen über dem Haupt der des Iran sammelte. An der Integrität und Ehrlichkeit dieses Geheimdienstes bestehen weltweit keinerlei Zweifel. ❖ weiter ►

Fäuleton

Ü-Eier und seltsame Prioritäten bei der Bundeswehr

Vorwärts in die Vergangenheit, könnte das Motto der Bundeswehr lauten. Mal eben zum „Ballern“ durch die Welt jetten fällt aus. Die dicken Brummer müssen am Boden bleiben, die Kriegswilligen marschieren. Die A400M kann allenthalben zu Übungszwecken über das Rollfeld geschoben werden. Weitere Pannen entspinnen sich rund um die Leyen-Truppe. ❖ weiter ►

Hintergrund

Gutes Geschäft: MILAN gegen deutsche Panzer

Hand aufs Herz. Wenn wir die Wahl haben, ein paar Menschen zu retten und Frieden zu realisieren, oder Waffen gegen gutes Geld zu verkaufen, wofür entscheiden wir uns. Eben, immer für das gute Geschäft. Meistens sollen ja auch die Waffen für den Frieden verwendet werden. Blöd nur, wenn die Friedensstifter dann damit aufeinander losgehen. Dem Geschäft tut es keinen Abbruch, wenn man beide Seiten beliefert. Ganz im Gegenteil, die Chancen auf üppigen Folgeumsatz erhöhen sich signifikant. ❖ weiter ►

Krieg

ADAC macht Bundeswehr-Kriegspannendienst

Die Privatisierung des Krieges ist ein grundlegendes und bedeutsames Anliegen von Investoren und Kriegstreibern. Der ADAC mischt seit neuerem auch in diesem Fachbereich mit. Wie es aussieht, kam dieser Verein eher zufällig dazu. Die Hubschrauber des ADAC weckten die Begehrlichkeiten der Bundeswehr, weil die selbst über keine intakten Fluggeräte mehr verfügt. Der Einstieg des ADAC bei der Bundeswehr weckt Spekulationen über dessen künftige Beteiligung am Kriegsgeschäft. ❖ weiter ►

Fäuleton

Kriegslicht für jedermann direkt aus dem Pentagon

Das Kriegslicht ist ein leuchtendes Kleinod dem überwiegend ein „Made in USA“ anhaftet. Die gut behütete Dauerflamme dieses Lichts wird im Pentagon vermutet. Genaues weiß man nicht. In jedem Fall konkurriert es nicht mit dem Friedenslicht, denn Letzteres ist nur ein schöngeistiges Placebo. Und so gibt es das alljährliche Getue um ordentlich heilig zu scheinen, nur Frieden wird es nirgends auf Erden. Stattdessen freut sich der Fürst der Finsternis und holt sich sogleich seinen Blutzoll ab. ❖ weiter ►

Fäuleton

Bundeswehr braucht 7. U-Boot für den Endsieg

Unter anderem auch nach dem Willen von Sigmar Gabriel, derzeit Außenminister der geschäftsführende Bundesregierung, soll Deutschland endlich wieder zur Weltmacht aufsteigen. Das ist deshalb so wichtig, weil die USA unter Donald Trump genau den anderen Weg einschlagen. Für den Weltsheriff sieht es unter Trump nach Frührente aus, zumindest aber nach einer Rückstufung auf Teilzeitweltmacht. Um auch militärisch die Überlegenheit zu erlangen, braucht Deutschland das siebte U-Boot. ❖ weiter ►

Hintergrund

Nordkorea und USA verständigen sich auf gemeinsame Raketentests

Der neuerliche Raketentest des kleinen dicken aus Nordkorea wird weisungsgemäß durch die Medien ordentlich aufgebauscht. Sicherlich nicht ganz ohne Grund. Dass lässt die Twitter-Reaktion des Oberkriegstreibenden der NATO durchblicken. Die Sache mit Nordkorea, wird zulasten der Weltgemeinschaft nur unnötig verkompliziert. Das ganze Dilemma lässt sich mit wenigen Handgriffen entschärfen. Die Lösung ist das gemeinsame Testen von Raketen durch Nordkorea und den USA. ❖ weiter ►

Fäuleton

Kim Jong-un zu Staatsbesuch in den USA eingelaufen

Es hat verhältnismäßig lange gedauert, bis sich Donald Trump dazu durchringen konnte, auf das Niveau des Diktators Kim Jong-un einzusteigen. Jetzt hat er äußerst unterflorig zurückgepöbelt, was er sehr gut kann. Allerdings sehr zum Leidwesen der Diplomaten, die ruhiger Töne gewünscht hätten. So bürgt Trumps verbale Eskalation dafür, dass der Druck im Kessel steigt und irgendwann auch real gebombt werden kann. ❖ weiter ►

Fäuleton

US-Bomber simulieren Angriff auf Südkorea

Machtdemonstrationen im Pazifik ähneln Hardcore-Kindergarten-Spielchen. Selbst dafür sind sich die Supermächte nicht zu schade. Gottlob haben die USA dort den kleinen Dicken aus Nordkorea, der ihnen regelmäßig die Steilvorlagen für wilde Ballerspiele und Waffenshows in der Region liefert. Irrationalität gilt nicht nur als Kriegslist, sondern inzwischen als essentielles Wesensmerkmal der USA. ❖ weiter ►

Krieg

Russen Kampfjets statt Starfighter 2.0 für Luftwaffe

Der Rüstungswettlauf ist die eine Sache, die Beschaffung von Qualitätsprodukten eine ganz andere. Die Aufrüstung folgt demnach weniger bis gar nicht objektiv messbaren Kriterien, als vielmehr einem ausgeklügelten politischen Klüngel. Darunter haben später sowohl die Berufsmörder als auch deren Opfer zu leiden. Das ist bedauerlich, denn mit sachbezogenen Kriterien könnte man viel erfolgreicher in Mords-Angelegenheiten sein. ❖ weiter ►