Hintergrund

Internationale Waffentests bald live in Europa?

Damit es richtig knallen kann, braucht es gute Explosivstoffe. Serbien hat, zum Ärger von EU und USA, fette Böller in China eingekauft. Alle Welt regt sich jetzt darüber auf. Von chinesischer Machtdemonstration ist gar die Rede. Dabei hat Serbien womöglich nur um Aufmerksamkeit gebettelt. Wer will das so genau beurteilen? Aber die Chancen für ausgedehnte Waffentests im dicht besiedelten Europa scheinen zu steigen und die USA wären dabei bestimmt auch nicht abgeneigt. ❖ weiter ►

Glaskugel

Umstellung der Bundeswehr auf E-Mobilität

Es wäre lebensfremd die Bundeswehr vom Ökotrend auszunehmen. Probleme macht das überhaupt nicht, aber es bedeutet neue Herausforderungen. Dies gilt für die Politik als auch für die Industrie. Inzwischen feierte Annalena Baerbock ihre ersten diplomatischen Erfolge in Russland, nicht zuletzt, weil sie den Russen wirklich was Neues beibringen konnte. Sie setzt damit neue Maßstäbe. Diese Grünfärbung muss zwangsläufig auch bei der Bundeswehr ankommen. Wir sagen wie. ❖ weiter ►

Fäuleton

Taliban erfüllen Aufnahmekriterien für die NATO

Die Taliban gehören inzwischen zu den bestausgerüsteten Armeen dieser Welt. Damit wären sie zum NATO-Beitritt gut qualifiziert. Man sollte das alles auch nicht so sehr verkomplizieren, sondern einfach auf die Gemeinsamkeiten schauen. Da gibt es wahrlich genügend Übereinstimmungen zwischen dem „guten Westen“ und den „Taliban“. Alles andere ist unnötige Ablenkung vom Geschäft. Mit einem Waffenarsenal im Wert von 84 Mrd. Dollar ist Afghanistan inzwischen ein „globaler Player“. ❖ weiter ►

Hintergrund

6,4 Bio. Dollar für den Antiterror-Terror seit 2001

Dieses Jahr wird der „War on Terror“ 19 Jahre alt. Er ist damit wohl eines der teuersten Ereignisse der Menschheitsgeschichte. Allein die USA lassen sich diese Riesengaudi des militärisch industriellen Komplexes bis heute gut und gerne 6,4 Billionen Dollar kosten. Ein Ende ist nicht absehbar, wie bei Fässern ohne Boden üblich. Es taugt aber als veritabler Mühlstein am Hals einer sich unweigerlich verabschiedenden Supermacht, die sich noch schwer tut ihr Ende anzuerkennen. ❖ weiter ►

Fäuleton

Rheinmetall muss seine Kundschaft auf UN-Menschenrechte einschwören

Wer meint, Menschenrechte und schweres Friedensgerät seien nicht kompatibel, der irrt gewaltig. Die Fähigkeit, das Konsumgut Humankapital in bare Münze zu verwandeln ist der Schlüssel zum Erfolg. Das weiß auch Rheinmetall. Deshalb müssen sie heucheln was das Zeugs hält, damit Umsatz und Profit auf hohem Niveau verbleiben. Bislang hatte Rheinmetall nur seine Lieferanten bezüglich der Menschenrechte im Visier. Demnächst soll auch die Kundschaft in die Schusslinie manövriert werden. ❖ weiter ►

Hintergrund

Deutschland befördert Militarisierung des Weltalls

Deutschland kann nach dem Land der Dichter und Denker, dank der aktuellen Regierung, locker zum Musterland der Doppelmoral avancieren. Intern faselt man von Frieden, Abrüstung und weniger Militär, aber wenn es um konkrete Schritte geht, stehen wir zumeist einträchtig mit unseren allerbesten Freunden von der NATO an der Front der Kriegstreiber. So jüngst bei der UNO, als es um den Vorstoß der Russen ging, den Weltraum möglichst von Militär und Waffen freizuhalten. ❖ weiter ►

Fäuleton

Eurofighter mausert sich zur echten Luftwaffe

Die uni(n)formierten Flieger der Lustwaffe haben in den letzten Jahren stark mit Imageproblemen zu kämpfen. Stellenweise ist man versucht zu Glauben, dass die Jungs und Mädels mit einem Nimbus 2000 zu ihren Einsätzen reiten, weil das immer noch die kostengünstigste Variante ist. Rein durch Zufall konnte jetzt das wahre Vernichtungspotential des Eurofighters entdeckt werden. Zunächst traf es leider heimische Feuerwehren. Wir durchleuchten dieses unbekannte Militärgeheimnis. ❖ weiter ►

Krieg

Iran stuft US-Navy SEALs als Terrororganisation ein

Die Eskalation zwischen dem Iran und dem Rest der Welt will nicht so recht vorankommen. Immerhin wird der Iran schon mal die US-Navy SEALs als Terrororganisation einstufen. Das sind Dinge, die beruhen auf Gegenseitigkeit und offenbaren ein Stück mehr den gefährlichen Kindergarten, den wir für erwachsende Militärs mit horrenden Beträgen unterhalten. Klar ganz so einfach ist das nicht, aber es darf nichts unversucht bleiben, die Eskalation voranzubringen. ❖ weiter ►

Finanzen

EU-Flugzeugträger muss „Angela Merkel“ heißen

Deutschland muss in der Welt wieder Flagge zeigen. Weil das angesichts der Feindstaatenklausel irgendwie alles ziemlich blöd aussieht, müssen wir das heute unter EU-Flagge regeln. Jetzt ist bei der CDU die Idee geboren, dass wir ganz dringend Flugzeugträger benötigen. Zumindest erstmal einen, damit man der Welt schon mal ein bisschen Angst einjagen kann. Wenigstens aber, um zu demonstrieren, dass man Stahlsärge dieser Größenordnung noch immer konstruieren kann. ❖ weiter ►

Meinung

Weltverarschungstag zum 17. Mal ein voller Erfolg

Ein Jahr noch müssen wir warten, dann wird der Weltverarschungstag und die Mutter des „Krieges gegen den Terror“ volljährig. Ob das irgendwelchen Erkenntnisgewinn bringen wird, steht vollends in den Sternen, denn auch der 17. Weltverarschungstag ist völlig ohne Störfälle oder bahnbrechende Erkenntnisse über die Bühne gegangen. Im Gegenteil, dass Ding muss alljährlich mit finsterer Miene gefeiert werden, damit der Krieg gegen den Terror seine Berechtigung nicht verliert. ❖ weiter ►

Hintergrund

Russische Raketenabwehr auf Kuba gegen ukrainische Bedrohung

Dem normalen Betrachter entzieht sich zumeist die Logik, der man folgen müsste, um die Kriegsvorbereitungen richtig interpretieren zu können. Nur eines ist gewiss, sie werden immer als defensive Maßnahmen gepriesen, damit die Masse den Kriegstreibern nicht so schnell auf die Schliche kommt. Aber russische Raketen auf Kuba zur Abwehr einer massiven ukrainischen Bedrohung sind einfach genial leicht nachzuvollziehen. ❖ weiter ►

Fäuleton

Der kleine Prinz und die Menschenrechte unter deutschen Panzerketten

Gute Diplomatie zeichnet sich dadurch aus, dass man die besten Freunde nicht wegen der Menschenrechte kritisiert. Den kleinen Prinzen schon gar nicht. Ihnen muss stattdessen genau zu deren Erhalt qualitativ hochwertige Waffen verhökert werden. An der Stelle hat Kanada beträchtlichen Lernbedarf, den es bestens in Deutschland absolvieren kann. Bei soviel diplomatischem Missgeschick wundert es nicht, dass es zwischen Kanada und Saudi-Arabien derzeit ordentlich knirscht. ❖ weiter ►