Experimentelle Geschlechtertrennung an Schulen

Experimentelle Geschlechtertrennung an SchulenBild-Dung: Jetzt werden erste Rufe immer penetranter, in den Schulen doch mal wieder nach Männlein, Weiblein und Xen zu sortieren. Formal soll das die Lernleistung erhöhen und somit auf noch längere Sicht die Verwertbarkeit der „Human Resources“ steigern. So die kurze und knappe Begründung bislang. Näheres ergibt sich u. a. aus dieser Werbebotschaft für das Thema bei RTL: Getrennter Unterricht für Mädchen und Jungs?! Aber HALLO! Warum das alles andere als „old fashioned“ ist. Dort ist es jetzt der letzte pädagogische Schrei. Das sind die Truppenteile, die unter Volksbildung sowas verstehen wie rechts abgebildet. Natürlich alles nur für besondere Lerninhalte (Fächer), die angeblich geschlechtsspezifisch effektiver zu vermitteln sein sollen.

In diesem Zusammenhang ist es Zeit mal zaghaft nachzufragen, warum andererseits aufs Schärfste der Genderismus zelebriert wird, wenn jetzt wieder nach biologischen Merkmalen selektiert werden soll. Ziel der „Genderei“ soll doch angeblich sein, die Geschlechter zumindest schon mal in den Köpfen der Menschen abzuschaffen und gleichzumachen, wenngleich das physisch noch eine größere Herausforderung darstellt. Vermutlich müssen wir uns da erst vollständig von der Natur abnabeln, um dieses tolle, neue Einheitsgeschlechtskonzept auch formvollendet umsetzen zu können.

Probleme über Probleme

Als weitere Kontraindikation zur neuen angestrebten Geschlechtertrennung kommt die sogenannte „Inklusion“ hinzu. Die stellt ebenfalls den Gleichheitsgedanken in den Vordergrund. Da können die anderen Schüler endlich mal richtig soziales Verhalten erlernen, wenn schon die Lerninhalte nicht vorangehen, da hier das Tempo logischerweise von den Inkludierenden vorgegeben wird. Hier wurde also bislang genau das Gegenteil von dem gemacht, was jetzt wieder populär werden soll. Es ist daher mehr als ratsam, die unterschiedlichen Aspekte des Handelns in Relation zu bereits geleisteten Gleichmachereien zu betrachten. Vermutlich können die politisch verantwortlichen in den Kultusministerien gar nicht mehr so weit denken. Genau das muss man zurecht als erste echten echten Erfolg dieser genialen Bildungspolitik feiern?

Dessen noch nicht genug. Da wir inzwischen das dritte Geschlecht erschaffen haben, reicht es nicht nach Männlein und Weiblein zu trennen, auch das wurde bei dem Gedankenspiel gröblich unterschlagen. Für den erwähnten Versuch muss man pädagogisch korrekt ebenso für „divers“ entsprechende Kapazitäten vorhalten. Ansonsten ergibt das ein total verfälschtes Bild. Das käme einem Rückfall in finsterste zweigeschlechtliche Zeiten gleich, die doch gerade erst durch die Vielfalt in der Einfalt überwunden wurden. Jetzt ist das Einheitsgeschlecht so schön bunt wie noch nie.

Schlussfolterungen und AfD geht auf die Barrikaden

Fast macht es den Eindruck, als wüssten die Initiatoren dieser neuen „Geschlechter-Apartheid“ gar nicht welchen Schaden sie da gerade anrichteten. Sie spielen mit diesem Vorstoß lediglich der AfD in die Hände. Die AfD hat nämlich bei der Genderei zu jeder Zeit darauf bestanden, dass es ausschließlich bei Mann und Frau bleibt. Das alles ist jetzt so schrecklich konfus und undurchdacht. Da kann ein unbedarftes Menschlein große Angst bekommen, dass es mit dem Einheitsgeschlecht schneller vorbei ist, als man gucken kann. Das Schlimmste daran ist, dass das Einheitsgeschlecht quasi versehentlich, im Wege eines bildungspolitischen Kollateralschaden wieder abgeschafft werden könnte.

Es wird wohl nur eine Frage von Wochen sein, bis der Jubel der AfD, zur vermeintlichen Rückbesinnung auf die Geschlechter, in großes Geheul umschlägt. Spätestens wenn sie bemerken, dass in der bereitstehenden Ersatzkultur die Trennung von Männlein und Weiblein mehr oder weniger zwingend ist. Insoweit darf man den hier verhandelten Vorstoß natürlich als überaus weitsichtig betrachten, denn warum sollten wir hier in 25 bis 50 Jahren nicht Zustände wie in Afghanistan, Iran oder Afrika haben? Wir unterlassen ja nun wirklich alles, was eine derartige Entwicklung auch nur ansatzweise hemmen könnte.

Genau deshalb sind wir so eine beliebte und weltoffene Nation. Zumindest solange wir uns hier den sozialen Frieden noch erkaufen können. Am Ende des Geldes besteht größere Gefahr, dass es mit der angerührten Mischung etwas problematischer wird. Also bitte den kulturellen Aspekt bei der pädagogischen Geschlechtertrennung nicht gänzlich außer Acht lassen. Und dieser Ansatz muss zurecht in die Schulen getragen werdem. Sonst schaffen wir uns nur unnötige Problem auf dem alernativlosen Weg dahin … selbst Kalkutta zu werden.

Experimentelle Geschlechtertrennung an Schulen
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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
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Über WiKa 2422 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

5 Kommentare

  1. Interessant wird das Ganze dann, wenn es untschiedliche Lehrpläne für Jungen, Mädchen und Diverse gibt und welcher Lehrer wofür qualifiziert ist. Derzeit gibt es passende Lehrer wahrscheinlich überhaupt nicht. Vielleicht genügt es unser ausbildenden Lehrerelite auch nur einen gemeinsammen Politik-Unterricht zu machen. Inden nur ein Loblied auf „unsere Demokratie“ eingeübt wird. Mehr will und kann wahrscheinlich ohnehin kein Lehrer.

    Naja, . . . Merkel soll sich nicht zu früh freuen, denn es soll Ausnahmen geben.

  2. Die Meinungssteuerung und die Verengung des öffentlichen Debattenraumes trägt Früchte. Ohne mündige, beurteilungsfähige Bürger vegetiert die Pflanze Demokratie wie in Nordkorea oder unter der Schirmherrschaft des Wächterrates im Iran.

    Die Bevölkerung hat Merkel und die Altparteien gewählt.

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