Linke uneins Gelbwesten als Nazis zu brandmarken

Linke uneins Gelbwesten als Nazis zu brandmarken Froschland: Das war absehbar und eigentlich nur eine Frage von wenigen Tagen. Zu durchsichtig, bis die ersten klugen Bundesköpfe auf die Idee kommen sollten, den französischen Gelbwesten einen braunen Stempel aufzudrücken. Diese Etikettierung muss man als so eine Art Schutzimpfung begreifen. Sind die Gelbwesten hier erst einmal mit einem braunen Label gelistet, wird sich natürlich kein „anständiger Deutscher“ mehr auf sie einlassen. Dies auch völlig unabhängig davon, was für ein großartiges und ggf. basisdemokratisches Gedankengut auch immer dahinter stecken mag. Gleichsam eine ausgesprochen ehrenvolle Aufgabe unserer Medien, respektive Propaganda, jetzt aus allen Rohren gegen diese Bewegung in Frankreich zu schießen.

Dass allerdings diese Braun-Färbeaktion ausgerechnet vom Vorsitzenden der Partei „Die Linke“ losgetreten wird, dem Bernd Riexinger, überrascht in mehrfacher Hinsicht. Hier mehr zu der geistigen Brandstiftung: Riexinger vs. Wagenknecht 🌹 Die Linke streitet über Haltung zu „Gelbwesten“[SpeiGel auf Linie]. Diese Vorgehensweise von Riexinger, diesem Januskopf, erinnert ein wenig an stalinistische Konzepte. So nach dem Motto: „ohne die Partei kann es doch gar keine Revolution geben“! Also auch hier wieder die pure Angst vor Machtverlust und dass es in Deutschland eine (ungenehmigte) Revolution geben könnte, an der die Linke jetzt keinerlei Anteil hätte, wie die Parteien in Frankreich.

Der Drops ist noch nicht gelutscht

Linke uneins Gelbwesten als Nazis zu brandmarkenEher hätte man solches Denunziantentum von den regierenden Parteien erwartet. Diese dürfen zurecht äußerst sorgenvoll auf die massenhaft in Deutschland bereits in den Autos lagernden gelben Westen schielen. Auch für weniger begabte Menschen ist schnell nachvollziehbar, dass man in Frankreich bereits versucht, diese unkontrollierbaren „Gilets Jaunes“ zu unterwandern und von innen zu zerlegen. Es ist ja nicht so, dass sich die Regierungen in Sachen „Bürgerbekämpfung“ total blöde anstellen. Ganz im Gegenteil. Wer Machterhalt auf Steuerzahlerkosten proben darf, den hält in aller Regel nichts davon ab, die eigene Machtposition weiter zu zementieren. Das Sauspiel, als auch die Drops, sind immer und überall dieselben, sobald sich eine Seite irgendwie des Regierungsapparates bemächtigt hat.

Ab dem Moment ist der Bürger nur noch Statist und Finanzier seiner eigenen Folterung und Zuschauer der groß angelegten Umverteilungsaktion von unten nach oben. Exakt das macht der Macron derzeit in Frankreich. Den Kleinen das blaue vom Himmel herunterlügen und seiner Klientel reichlich die Taschen füllen. Genau diesen Umstand haben übrigens die Gelbwesten erkannt und mit ihren Protesten auf die große Bühne geholt. Deshalb werden sie in jeder Hinsicht für alle europäischen Nachbarstaaten Frankreichs ein interessantes Lehrstück werden, dessen Ausgang noch keineswegs gewiss ist, auch wenn die französische Regierung so tut als knicke sie ein.

Alles was der Macht gefährlich wird ist „Rechts“

Letztlich zeigt das Debakel der Linken um dieses Thema lediglich deren innere Zerrissenheit. Allein schon die Tatsache, bei den Gelbwesten vor „Ultra-Rechten“ warnen zu müssen, ist mehr als suspekt. Da kann es sich eigentlich nur um eine linke Urangst handeln. Die wird aber, darauf darf man sich verlassen, jetzt von allen Seiten kultiviert werden, um ja nur keinen Zentimeter Macht zu verlieren. Die Franzosen sind da anders als die Deutschen. Die Nazikeule kann man dort nicht ganz so effektiv schwingen. Hier muss man sie nur andeuten, dann liegt schon alles, dank der guten Nachkriegs-Umerziehung, regungslos auf dem Boden.

Linke uneins Gelbwesten als Nazis zu brandmarkenInteressanterweise hat die „Heilige der Linken“, die Sahra Wagenknecht dazu eine ganz andere Auffassung. Sie scheint da etwas gescheiter und weitsichtiger an die Sache heranzugehen. Sie hat bemerkt, dass die „Gelbwesten“ etwas fundamentales verkörpern. Etwas, was ausgerechnet der Linken derzeit vollständig abgeht und seinen Ausdruck deshalb in der Zerrissenheit der Partei findet. Wenn die Katzbalgerei innerhalb der Linken so weitergeht, werden wir wohl zur nächsten Bundestagswahl eine Partei namens „Aufstehen“ erleben dürfen. Dort könnten „Gelbe Westen“, statt rote Socken, zumindest mal eine temporäre Heimat finden, wenngleich die insgesamt ohne Partei wohl erheblich besser zurechtkommen.

Linke uneins Gelbwesten als Nazis zu brandmarken
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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du noch denken oder denkst Du schon selbst?“

15 Kommentare

  1. Das heißt also wer Gelbe Westen trägt ist ein Nazi. Na dann, Keine Straßenarbeiter mehr zu lassen Müllabfuhr die Zufahrten versperren, ADAC Hilfe ablehnen.Das soll bedeuten alle die ehrlich arbeiten um auch geistig minder bemittelte mit durch zu ziehen sind Nazis Ich muß gestehen ich bin dann auch einer!!!!

  2. Die LINKE ist alles, nur nicht links. Riexinger ist ein Spätlinker aus den West-„Gewerkschaften“. Er ist ein politisches Brot (Bernd, das …) und passt seinen „Geschmack“ dem aktuellen „Belag“ an. Das hat er bei der Gewerkschaft so gelernt.
    Die LINKE ist eine erfolglose Mini-SPD, ohne jeden revolutionären Geist. Und die Verbandelung mit Extremisten aus der „linken Szene“ ist besonders widerlich.
    Die eigentliche Zielgruppe, die Ausgebeuteten, haben sie zugunsten von „Genderstudy-Studierenden“ und ähnlichem pseudowissenschaftlichen Müll, längst aufgegeben. Massenwirksame Kapitalismuskritik mit Führungsanspruch? Fehlanzeige!
    Eine linke Mogelpackung, wie die rechte AfD.
    🤮

    • Parteien sind von grundsätzlichen Übel.
      Sie waren eine Notlösung der fernen Vergangenheit als Kommunikation noch weitgehend von reitenden Boten erledigt wurde. Im Internet-Zeitalter sind Parteien

      sinnlos,
      nutzlos,
      verursachen unnütze Kosten.

      Die ursprüngliche Funktion: Meinungsbildung und Meinungsbüpndelung in sinnvolle Richtungen mit den negativen Abarten Meinungsmanipulation und Meinungslenkung . . . das haben längst die Medien – wie BILD, ARD&ZDF – übernommem. Leider ebenfalls mit dem Schwerpunkt negativer Abarten. Parteien sind grundsätzlich überflüssig wie ein Kropf, eine Bullshit-Industrie, – nur mit Scheinnutzen.

      Die derzeitige Herrschaftsstruktur besteht aus Polit-Schauspieler der Parteien und den meinungslenkenden Medien. Und – im Hintergrund – die Öffentlichkeit scheuenden Lenkern. Der ermordete Rathenow sprach von ca 300 Leuten. Ein offensichtlich stabiles System. Zwar nur zum Vorteil der echten Lenker, nicht der Menschen, noch der Menschheit, aber (noch) stabil. Es wackelt, wenn die Säulen auf denen es steht morsch werden. Insofern ist denen die AfD gefährlich und muß mit allen Mitteln diffarmiert werden. Für Lenker im Hintergrund ist es gefährlich, wenn es

      1. bundesweite Volksabstimmungen gibt (und nicht eine 4-jährige Wähler-Entmündigung), was die AfD anstrebt.

      2. wenn die Meinungslenkung behindert wird, z.B. die weit überhöhte Finanzierung des ÖR auf ein vernünftiges Maß reduziert wird. Was ebenfalls die AfD anstrebt.

      Diese tatsächlichen Gründe der etablierten Parteien werden natürlich nicht genannt, eher gezielt verschwiegen. Sowas darf nicht ins Bewustsein der steuerzahlenden, Info-manipulierten Klasse rutschen.

      Insofern stellt die AfD eine große Gefahr dar. Allerdings für wen?

      • Die AfD ist Teil des Problems und nicht der Lösung.
        Ein Parteienwahlsystem, wie hierzulande, ist nicht demokratisch. Die AfD ist eine Partei, die sich auch in diesem System tummelt.
        Wenn Parteien im Parlament verboten wären und jeder Abgeordnete nur seinem Wahlkreis verantwortlich wäre und von selbigen auch wieder kassiert werden könnte, liefe in dem dann halbierten Bundestag manches anders. Kanzlerin in Direktwahl und zwingend ruhender Mitgliedschaft in Parteien. BuPrä streichen.
        Ich habe fertig!
        😤

      • Normalerweise müsste die AfD längst von den Diensten unterwandert sein.
        Aber ganz offensichtlich braucht man sie.
        Wahrscheinlich als Sammelbecken für Oppositionelle.
        Und zum gegebenen Zeitpunkt wird dann die AfD gegen die Wand gefahren.

  3. Mit einer Partei Aufstehen werden den Linken die Wähler weglaufen. Sahra Wagenknecht ist die die Einzige in der Partei, die noch mit beiden Beinen auf dem Boden steht. Sie ist der Grund warum die Linken nicht komplett als Spinner dastehen.
    Eine Partei Aufstehen hat großes Potential und ist vor allen für die SPD; Linke und den Grünen gefährlich.
    Ich bin nicht der einzige, der wahre Sozialdemokratie in Deutschland vermisst. Die SPD ist alles aber sicher nicht Sozialdemokratisch. Der Name ist Etikettenschwindel.

    • Eine „Partei Aufstehen“ gibt es nicht. Ich glaube auch nicht, dass es sie geben wird. Und wenn, dann wird sich die „Opposition“ noch weiter aufspalten.
      Divide et impera in Reinkultur. Ohne Einigkeit wird nichts laufen.

  4. Diese Antifa Vollhonks wissen wohl nicht, dass Adolf ein „Sozialist“ war? Und Sozialisten treiben jedes Land in den Ruin. So wird es auch mit Deutschland geschehen, bestes Beispiel ist die ehemalige DDR! Wo ja unsere Führerin herkommt.

  5. Das andere rechts ist das neue links und nach dem Motto „links blicken und rechts abbiegen“ hat es sich die sogenannte Linke an den Futtertrögen der Steuerzahler bequem gemacht. Die denken überhaupt nicht daran für die Rechte der Ausgebeuteten außer ihren scheinbar eigenen irgendwie vor die Tür zu gehen. Frieden, welcher Frieden? Arbeiter, welche Arbeiter? Zukunft, welche Zukunft? Alles ist unbestimmt und sicher nur das Abgeordnetensolär von Muttis Gnaden. Da kommt eine kämpferische Linke Wagenknecht daher, die will das die Linke aufsteht, wo die sich gerade bequem hingesetzt hat-unglaublich.
    Friedensbewegungen sind genauso lästige Organisation, wozu Menschen helfen, die dazu verdammt sind in der Globalisierung unter zu gehen. Dafür aufstehen – nö. Die Linke steht auf, wenn sie bei Borchardts satt gegessen hat und nach Hause will und nur dann.
    Da muss der Geknechtete sich schon selbst helfen und natürlich die Linke aushalten und unterhalten.

  6. „Alles was der Macht gefährlich wird ist „Rechts““. Stimmt auffallend. Und wenn die Furcht besteht, das es an den eigenen, an staatlichen Futtertrögen fettgefressenen Arsch geht, sind die Kulturmarxisten der LINKE auch gern immer zur antidemokratischen Querfront bereit. Denn merke: Erst kommt das Fressen, dann die Moral!

    • „Denn merke: Erst kommt das Fressen, dann die Moral!“ sagte der Marxist Bertolt Brecht. Brecht begann sein Studium des Marxismus bei Karl Korsch.
      Und wer in der LINKEN noch Marxisten findet bekommt einen Lutscher (Denglisch lolly).

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  1. Aktuelles vom 8.12.2018 und: und: Die Gelbwesten – ondoor

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