Von der Leyen für Friedensnobelpreis nominiert

Von der Leyen für Friedensnobelpreis nominiert
©EU | Quelle: EP, CC-BY 4.0, Wiki­me­dia

B‑Rüssel: Wer ein­mal anfängt, am Ende der Kar­ri­ereleit­er nach oben zu fall­en, für den gibt es meist kein hal­ten mehr. Das ist einzig der Umkehrung der Schw­erkraft in dieser sehr speziellen Region geschuldet. Dieses Phänomen gilt derzeit beson­ders für die Erbpoli­tik­erin aus der nieder­säch­sis­chen Albrecht Polit-Dynas­tie, die Ursu­la von den Laien.

Da ist es nur fol­gerichtig, wenn sie für den Frieden­sno­bel­preis nominiert wird. Das hil­ft ihren weit­eren Fall nach oben zu befördern, als auch in Teilen ihre etwas angeschla­gene Rep­u­ta­tion medi­zynisch zu ver­sor­gen. Unbestätigten Gerücht­en zufolge soll das alles bere­its in der Pipeline sein, wie auch ihr näch­stes Ziel nach der EU, der Papst-Stuhl im Vatikan.

Warum muss es aus­gerech­net der Frieden­sno­bel­preis sein? Reichte da nicht ein Nobel­preis im Fach Medi­zin? Immer­hin hat sie dank bester Beziehun­gen in Nieder­sach­sen ihren Dok­torhut neb­st ‑titel nicht abgeben müssen. Allein das wäre bei den kopierten Teilen ihrer Dok­torar­beit schon eine Prämierung wert gewe­sen. Das ist allerd­ings deshalb nicht passend, weil es wed­er ihren wahren Tal­en­ten entspricht, noch die Leis­tun­gen ihrer let­zten Jahre zutr­e­f­fend würdigt. Eine passende Ehrung geht also nur dem sehr viel uni­verselleren “Frieden­sno­bel­preis”, der, wie man an Barack Hus­sein Oba­ma gese­hen hat, schon mal auf Vorschuss­ba­sis aus­gere­icht wird.

Dem Friedensnobelpreis hart auf den Fersen

Let­zteres soll beileibe nicht bedeuten, dass von der Leyen keine großar­ti­gen Ver­di­en­ste vorzuweisen hat. Das wäre völ­lig daneben und mehr als fahrläs­sig argu­men­tiert. Sie hat der­art her­aus­ra­gen­des geleis­tet, dass es sog­ar im klas­sis­chen Sinne der Nobel­preis­richtlin­ien mit dem Frieden­sno­bel­preis zu vergel­ten ist. Genau darum soll es hier gehen. Um von der Leyens ganz spezielle Meth­o­d­en Frieden auf diesem Plan­eten zu schaf­fen. Das ist so grandios, dass es selb­st der Dyna­mit-Nobel-Kom­mis­sion die Trä­nen in die Augen treibt. Nicht vor Rührung, son­dern weil damit der Absatz der Pro­duk­te, die ein­st­mals zur Schaf­fung dieses Preis­es führten, stark geschmälert wird.

Frieden schaffen ohne WaffenFach­leute, die von der Leyens Biogra­phie bess­er ken­nen, ahnen bere­its in welche Rich­tung der Zug hier abhebt. Es geht um ihre mehrjährige Kreativ- und Schaf­fen­sphase bei der Bun­deswehr, die nur dadurch unter­brochen wurde, weil sie gemäß der Geset­zmäßigkeit­en der poli­tis­chen Schw­erkraft weit­er nach oben fall­en musste. Exakt für ihr vorheriges Engage­ment bei der Bun­deswehr sollte sie den Frieden­sno­bel­preis bekom­men. Wüsste man es nicht genauer, möchte man ihr einen Alt-68er Impe­tus unter­stellen. Wer ken­nt ihn nicht, den leg­endären Slo­gan: “Frieden schaf­fen ohne Waf­fen”.

Die Leistungen der Ursula von der Leyen bei der “Bundes Wer”

Die Leistungen der Ursula von der Leyen bei der "Bundes Wer"Es ist kaum zu glauben, aber nach ihrem Auss­chei­den als Selb­stvertei­di­gungsmin­is­terin, weiß die Bun­deswehr selb­st nicht mehr wer sie eigentlich ist. Aber auch diese Iden­titäts­find­ungsstörung hat let­ztlich einen friedenss­chaf­fend­en Charak­ter. Neben der Imple­men­tierung von Kitas an Gefechtss­chauschau­plätzen, gilt die Erfind­ung von Teilzeitkriegen als auch sozialverträglich­er Kriege als ihr größter Wurf für die Bun­deswehr. Neben der Beach­tung der beson­deren sex­uellen Ori­en­tierung der Soladten|innen|x, der Beschaf­fung von Gefechts-Pumps und Umstandsmode für schwan­gere Soldaten|innen|x, gilt die generelle Demo­bil­isierung der Truppe als ihr her­aus­ra­gend­stes Ver­di­enst.

Schätzun­gen einiger Mil­itärstrate­gen gehen heute berechtigt davon aus, dass die Bun­deswehr kaum mehr in der Lage ist die eige­nen Kaser­nen zu vertei­di­gen, wenn hier mal wieder eine andere Armee aus freien Stück­en oder ein zufäl­lig vor­beis­chneit. Der Besuch ander­er Armeen, um sich mit ihnen auswärts zu prügeln, schei­det schon mal gän­zlich aus. Wed­er der Fuhrpark zu Lande, zu Wass­er oder in der Luft, erfüllen auch nur ansatzweise die Anforderun­gen, um an entsprechen­den Hand­lun­gen und Ereignis­sen teilzunehmen. Selb­st hin­marschieren fällt aus, weil die neuen Kampf­stiefel eine zu lange Lieferzeit haben.

Wer nun diese zweifels­frei friedenss­chaf­fend­en Maß­nah­men nicht als solche anerken­nt, ist min­destens ein stram­mer Rechter, wenn nicht gar ein Nazi. So, damit wären eventuelle Kri­tik­er ihrer Nominierung auch schon mal ruhiggestellt. Jet­zt braucht es nur noch ein paar Aufrechte, vielle­icht von den Grü­nen, die sie nicht nur gerüchteweise, son­dern recht verbindlich für den Frieden­sno­bel­preis anmelden und her­nach nicht lock­er lassen, bis sie den ver­liehen bekom­men hat. Von der Leyen ist eine von ganz weni­gen Per­so­n­en, die diesen Preis auf­grund der geschilderten Leis­tun­gen tat­säch­lich sauer ver­di­ent hat. Gewalt­los­er kann man heutzu­tage keinen “Frieden” schaf­fen. Drück­en wir ihr die Dau­men, dass ihr ver­gle­ich­bare Leis­tun­gen auch als EU-Kom­mis­sion­spräsi­dentin gelin­gen. Son­st sehen wir am Ende noch ziem­lich alt aus.

Von der Leyen für Frieden­sno­bel­preis nominiert
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Über WiKa 2276 Artikel
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10 Kommentare

  1. Als
    PERSON OF THE YEAR
    https://time.com/time-person-of-the-year-2015-angela-merkel-choice/
    + man kann es nicht glauben:
    https://time.com/time-person-of-the-year-2015-angela-merkel/
    sollte auch v.d.L. vorgeschla­gen wer­den. Natür­lich mit ein­er Tit­ulierung, die zur EU passt. “Emporkömm­ling des des Jahres”.
    Jew­eils befördert durch das TIME-Mag­a­zin, unter fre­undlich­er Mitwirkung von UN, EU und Merkel.

    Wurde eigentlich v. d. Leyen auch schon mit Ehren­dok­tor­titeln deko­ri­ert? Merkel erhielt l. W. ihre 17. Ehren­dok­tor­würde.

  2. Mich hat’s beim Anblick dieser Auf­nahme glatt rück­wärts vom Hock­er geris­sen! Damit kann ich doch auch als Mann han­del­sübliche Sit­ten­strolche erfol­gre­ich abwehren, oder? Ohgot­to­gott, unglaublich was das Wech­seln vom tiefe­nentspan­nten Job bei der Wehrma­cht nach Brüs­sel angerichtet hat.
    Ach so: Die von Fonder­lein vor Jahren bestell­ten K®ampfstrümpfchen sollen schon im näch­sten Jahr geliefert wer­den. Da kann dem angekündigtem Besuch gelassen ent­ge­gen gese­hen wer­den. Die schaf­fen das.

    • Bun­deswehrzu­s­tand :
      Irgend­wann gegen Ende 2018 sucht die Van der Leyen eilig die Kan­z­lerin auf ! Ange­li­ka , die Russen marschieren ger­ade bei uns ein !!! Was sollen wir tun ? Soll ich einen Panz­er , zwei Panz­er ent­ge­gen­schick­en , oder alle drei ! Merkel : Abschreck­ung muss sein ! Sehen sie hin­ten in der Schreinerei nach , ob der dritte Panz­er schon fer­tig ist ?

  3. Sor­ry ! Aber wer nimmt den Nobel­preis, expliz­it den für den Frieden, eigentlichen noch ernst ? Das ist genau so zur Massen­ware gewor­den wie einst die Blech­abze­ichen in der DDR.
    Das Gle­iche gilt für Dok­tor­ti­tel. Entwed­er sie sind erschlichen oder rou­tinemäßig der Poli­tis­chen Ehre hal­ber ver­liehen.
    Also kein Grund zur Panik.
    Alles nur Show.….

  4. Der Herr Nobel hat­te immer seine Sprengstoff-Fab­riken auf bei­den Seit­en, wenn irgend­wo Krieg war — war der Lump immer dabei, und ein lumpiger Freimau­r­er dazu.

    Über das Nobel­preiskom­mi­tee bes­timmt schon länger das Elitäre „Komi­tee der 300“!
    Die Vorstel­lung, dass eine geheime Elite­gruppe alle Aspek­te unseres Lebens kon­trol­liert, geht über dem Ver­ständ­nis der Men­schen hin­aus. Die über­wiegende Mehrheit der Men­schen hält das für unmöglich.
    Deshalb ist die Fir­ma-Frieden­sno­bel­preis doch nur der Deck­name fuer alle boe­sen Geschaefte die man sich vorstellen kann und auch für die, die man sich nicht vorstellen kann.

    Also sollte von der Leine min­destens, den Friesen­no­bel gewin­nen. Gerecht ist sowieso nichts mehr.

  5. Das kann man nur mit dem Bibel­wort “Perlen vor die Säue wer­fen” kom­men­tieren. Wenn man sieht, wer alles mit dem Nobel­preis aus­geze­ich­net wird (Oba­ma usw), wäre es bess­er, ihn abzuschaf­fen. Nobel rotiert im Grab. Aus dem Tes­ta­ment von Alfred Nobel „Das Kap­i­tal, von Tes­ta­mentsvoll­streck­er in sicheren Wert­pa­pieren real­isiert, soll einen Fond bilden, dessen jährliche Zin­sen als Preise denen zuerteilt wer­den, die im ver­flosse­nen Jahr der Men­schheit den größten Nutzen gebracht haben.“ Ich kann da abso­lut keinen Zusam­men­hang mit der vdL sehen.

  6. Der Nobel­preis hat mit­tler­weile wieder so viel Sprengkraft, dass es einige alt ausse­hen lässt. Er wird auf die eigentliche Bedeu­tung seines Namen­she­bers zurück­ge­führt und wer am meis­ten Bomben gewor­fen hat oder haben wird, ist poten­tieller Kan­di­dat. Mit Frieden hat das zugegeben nicht zu tun, aber mit Ver­ant­wor­tung übernehmen, der Neusprech der west­lichen Wert­ge­mein­schaft für Kriegs­führung. Das schöne am Krieg ist, daß frau da nicht hinziehen muss, weil Poli­tik­er eben nicht in den Krieg ziehen, son­dern die Nutznießer des­sel­ben sind. Aber es kann noch schlim­mer kom­men, wenn behin­derte Schulschwänz­erin­nen den Preis abfassen, dann muß es noch einen Preis für die däm­lich­sze Preisver­lei­hung geben.

    • Sie haben Recht, der Nobel­preis scheint nur aus poli­tis­chen und eigen­nützi­gen Grün­den ver­liehen zu wer­den. —– Und gele­gentlich lässt diese Poli­tik eine gewisse 60-jährige Schrulle noch viel älter erscheinen. 😀

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