Meinungsvielfalt gegen harsche Presseeinfalt

Meinungsvielfalt gegen harsche Presseeinfalt Deutsch-Absurdistan: Man möchte es gar nicht vermuten wie sehr die Gleichschaltung der Bevölkerung via „omnipräsenter Propaganda-Organe“ bereits vorangeschritten ist. Spätestens, wenn der Durchschnittsmedienkonsument realisiert, dass die Pressefreiheit nicht dadurch gewahrt bleibt, dass ein und derselbe „Quark“ gleichlautend in zig-hundert Medien zu verbreiten ist, darf die erste rote Lampe angehen. Wenn er weiterhin bemerkt, dass der Unsinn lediglich unter einem anderen Label noch weiter unter die Leute kommt, beginnt hoffentlich das große Kopfkratzen.

Interessanterweise scheinen die Verlage immer noch die Illusion aufrecht halten zu können, dass es sich trotz der ewigen Replikation um einzigartigen Journalismus handelt. Das liegt schlicht daran, dass der Medienkonsument meist nur ein oder zwei Print-Postillen zu Gesicht bekommt. Mit Rundfunk und TV verhält es sich grundlegend nicht sonderlich viel anders. Auch sie beziehen sich zumeist auf die immer weniger werdende große Presseagenturen. So entsteht letztlich, dank Rationalisierungs- und Optimierungsdruck innerhalb der Meinungsmach-Konzerne, ein immer flacheres Produkt mit mehr Volumen.

Der Vorteil für die wenigen Eigner dieser Konzernmedien liegt auf der Hand. Konkurrierende Meinungen haben keine solide Basis für eine Verbreitung. So kann man letztlich auch als „Vierte Gewalt“ ganz kommod in der Politik mitspielen. Das war ursächlich nicht so geplant. Aber warum soll man den Bonus für die Pressefreiheit auf Konzernebene bei einer so galanten Fehlentwicklung ausschlagen? Da ist es doch marktwirtschaftlich sinnvoller, den auch entsprechend zu monetarisieren, sprich sich die Pressefreiheit gut durchoptimiert vergolden zu lassen? Hier mal ein unterhaltsamer Einstieg zum Rauschen im Blätterwald:

Pressefreiheit als Wucherpfund

Dass die sogenannte „Pressefreiheit“ längst das Wucherpfund der Konzernmedien geworden ist, macht in diesem Zusammenhang das Grundgesetz nicht attraktiver. Im Gegenteil, es wird langsam verdächtig, wenn es dort im Artikel 5 heißt:

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Offenbar wird mit dem Artikel 5 eine total falsche Klientel begünstigt, die es sehr gut versteht richtig Geld damit zu scheffeln. Selbstredend gilt die Pressefreiheit für jedermann. Nur kann sich jedermann einen entsprechenden Verbreitungsapparat leisten. Spätestens seitdem das NetzDG auch die asozialen Netzwerke zwingt, unangenehme Meinungen zu entfernen, um keine horrenden Bußgelder zahlen zu müssen, bekommt die Meinungsfreiheit ein „Gschmäckle“. Auch ist der allgemeine und ungehinderte Zugang zu Quellen längst eine Illusion. Denn die dafür beauftragten Dienste, die öffentlich-rechtlichen Sender, haben eine Zwangs-Gebührenschranke davor.

Pressefreiheit kann in Anspruch nehmen, wer sie bezahlen kann.

Die kleinen, sperrigen Meinungen werden bei den Onlinemedien meterweise von den wohlwollenden und gut geschulten Mitarbeitern zurechtgeruckelt, Nur damit das allgemeine Bild von Freiheit und Demokratie in der Bananen- und Konzernrepublik Deutschland keinen all zu großen Schaden leidet. Wenn das Maßregeln zu komplex wird, werden bestimmte Kommentatoren schon mal dauerhaft „entsorgt“, denn auch die Zensur muss ja noch bezahlbar bleiben. Vornehmlich allerdings, damit unbedarfte Menschen nicht mit unangenehmen Meinungen in Berührung kommen, die zunehmend das kaputte Regierungssystem infrage stellen.

Meinungsvielfalt gegen harsche PresseeinfaltAlles in allem wird so das Bild relativ schnell rund. Die Interessenlagen liegen klar auf der Hand. Kapital, Medien und Regierung ziehen absolut an einem Strang. Der Gegner ist für gewöhnlich das Volk … der Bürger, sprich die Masse Mensch, die das gottlob auch weiterhin wohl kaum rafft. In diesem Konzert kann die Umverteilung von unten nach oben weiterhin ausgesprochen gut gedeihen. Und mit einem ebenso gut sortierten Polizeistaat kann man die Halbwertzeit einer derart unseligen Allianz aus Politik und Wirtschaft gegen die Bürger auch noch um einige Jahre verlängern. Bis eines Tages das Futter so knapp ist, dass man den Leuten erklärt weshalb sie jetzt zu erschießen sind. Einfach weil für die wenigen Reichen auf dem Planeten sonst nicht mehr genügend Reichtum übrig bleibt.

Meinungsvielfalt gegen harsche Presseeinfalt
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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
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Über WiKa 2104 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

12 Kommentare

  1. Lügen kann und darf man selbstverständlich.

    Das Grundgesetz (GG) bindet (angeblich im Art 1.3) alle drei Gewalten (Gesetzgebung, Gesetzausführung und Gesetz-Kontrolle) – aber nicht die 4.Gewalt, die Medien. Diese machen die Stimmung für Gesetze und regeln den Zeitgeist. Das GG gibt der Presse sogar grenzenlose Freiheitsrechte ohne einer wesentlichen Gegenleistung oder wesentlichen Schranken. Wen wundert das Ergebnis?

    Die SPD schwimmt im Geld, aber sie hat erkannt, wie man die Massen beeinflußt ohne namentlich genannt zu sein und ohne viel Geld zu binden. Eine Sperrminorität genügt meistens um genau die Berichte entsprechend gefärbt zu bringen oder sie zu unterdrücken wie es der Parteilinie vorteilhaft erscheint. So gehört der SPD (zu 100%) die „Deutsche Druck“. Diese hat eine wesentliche Beteiligung an Madsack mit ihrer Abteilung Redaktions-Netzwerk-Deutschland“ (RND) und einer Kooperation von Dumont. Von RND übernimmt praktisch jedes Printmedium in Deutschland fertige Berichte, – von der SPD geschrieben. Alle, auch alle kleinen, „unabhängigen“ Lokalzeitungen.

    Da fällt es leicht, SPD-Partei-Ansichten bis ins flache Land zu tragen. Ohne daß der Leser merkt, wer diese Nachricht schreibt, färbt, verbreitet. Das SPD-Medien-Imperium umfasst viele Sender und sehr viele Printmedien, praktisch alle. Wer es genauer wissen will findet hier was, mit weiterführenden Links. Man beachte daß dieser Artikel in D vorsichtshalber gelöscht wurde und nun nur noch in einen Isländischen Archiv zu finden ist. Island imponiert mir, weil die Bewohner ihren exRegierungschef wegen der Bankenkrise ins Gefängnis steckten, wirklich und ohne Bewährung! Diese Mentalität und Einstellung fehlt uns. Stattdessen lassen wir es zu, daß die NZZ in eine „braune Grauzone“ gerückt wird. Von Markus Decker, er schreibt für den RND, im Auftrag von Anetta Kahane?.

    Natürlich ist objektive schweizer Berichterstattung Gift für SPD RND-Publikationen!

    • @Tabascoman

      Wie soll es möglich sein, zu lügen? Wie soll es möglich sein, wahr zu reden bzw. zu schreiben? Das geht überhaupt nicht. „Horror ist nichts anderes als Realität“ – so wird Alfred Hitchcock zitiert. Was WISSEN wir? Mit eigenen Augen kann jeder sehen, dass sich eine Scheibe vor der Sonne befindet. Davor hat jedoch jeder bereits eine derart große Panik, dass er lieber im Schwachsinn Gut / Böse – Wahrheit / Lüge Denkmuster bleibt – https://youtu.be/i26aJwtZy4Y

      • Naja, die Wahrheit sehe ich nirgends. Vielleicht hier, aber wir haben uns schon an deren Abwesenheit gewöhnt. Und wenn uns irgendwas auffällt wird uns das Notwendige (für wen?) schon beigebracht. z.B durch KI-Bots die das beeinflussen. Wie es der WDR herausfand und sicher schon lange macht. Eines stimmt latürnich nicht: sowas ist leicht zu erkennen. Woran bitte wirklich?

        Mir scheint auch, daß sich viele ihre eigene Meinung schnitzen.
        Was aber egal ist, solange das herrschende System auf genügend beeinflußbare Menschen zurückgreifen kann. Da spielt es keine Rolle, ob sich Einige wenige den Luxus eigenständigen Denkens leisten.

        • „Mir scheint auch, daß sich viele ihre eigene Meinung schnitzen.“
          Schnitzen scheint eine Kunst zu sein, die immer weniger beherrscht wird. Und manche „Ergebnisse“ sind auch recht „abstrakt“, wenn man es freundlich beschreiben will.

    • Wenn die SPD über solche Möglichkeiten verfügt, verstehe ich ihr Abrutschen in die Bedeutungslosigkeit nicht.
      Vermutlich verfügen andere über weitaus größere Ressourcen.
      Und wer das Video im Artikel kennt, weiß auch, dass hier Oligarchen die Szene bestimmen. Denen ist Ideologie wurscht, solange der Profit stimmt. Und wenn Teile der Machtstrukturen nicht mehr nützlich sind, werden sie in die Ecke gestellt.

      • Richtig, da sind Mecki Messers Nachfahren am Werk, dagegen ist die SPD eine Hungertruppe. Die kaufen alles und jeden für noch mehr Geld und das ist deren Problem, die haben Null Kennung vom Leben der anderen aber dafür um so weniger Gewissen das auch wahrzunehmen. Empathie kennen die nicht, genauso wie ihren Kontostand. Traurige Gesellschaft mit wenig Freude am Leben. https://youtu.be/fVmLeziP3u0

  2. Der Staat ist eine Modalität des Organisierten Verbrechens!
    Und deine Bürgerpflicht ist es, Schutzgeld zu zahlen.
    Muss man eigentlich noch mehr Wissen?

    • Ja, das trifft zu, es sagte im Prinzip schon Jefferson (hier)

      Dumm nur, daß es sich die Menschen gefallen lassen.

      Dabei ist es durchaus einfachst und problemlos möglich, sich zu wehren.
      • sich bei der „Demokratieabgabe“ auf das GG berufen, Zahlungen einfach einstellen.
      • Altparteien nicht mehr wählen, denn es gibt Alternativen.

    • „Staat ist die nachträgliche Rechtfertigung für das Besitzen von Menschen.“ Eltern sollten ihre Kinder eigentlich nur in das Geburtenregister eintragen lassen. Sobald es zum Standesamt geht + Geburtsurkunde, wird eine Name erstellt – daraus wird die Fiktion Person kreiert. Blöd ist, dass einem der Name nicht selber gehört.

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