A. Nahles und das SPD-Ausschlussverfahren

A. Nahles und das SPD-Ausschlussverfahren Bad Ballerburg: In der SPD wird einmal mehr darüber sinniert, wem man als nächstes den Stuhl vor die Tür setzen kann. Es müssen intern einfach mal wieder Köpfe rollen, damit zumindest eine gefühlte Bewegung in die Partei zurückkehren kann. Dabei macht es sich immer besonders gut, wenn man Prominente am Nasenring zur Schlachtbank zerren kann. Das ist besonders publikumswirksam und die Medien greifen es begierig auf. Deshalb unternimmt man dieser Tage, mit einem altgedienten SPD-Ur-Ochsen, dem Thilo Sarrazin (Neues SPD-Verfahren gegen Thilo Sarrazin 🧯 Der Par­tei­aus­schluss rückt näher [LTO]), einen dritten Schlachtversuch. Die beiden ersten sind jäh gescheitert.

Bedauerlicherweise hat die SPD immer noch nichts dazugelernt und verfolgt nach wie vor die falschen Ansätze. Der Sarrazin ist zwar ein Populist und nicht selten formuliert er in seinen Büchern etwas reißerisch, aber bei den Fakten kann man ihn selten zu packen bekommen. Die stimmen zumeist, was für die SPD besonders ärgerlich ist, denn sie hat die von ihm beklagten Umstände ja maßgeblich mit zu verantworten. Deshalb folgt man dieser wundervollen Tradition, lieber den Überbringer der schlechten Botschaft zu töten, als sich den möglichen Ursachen dieser schlechten Botschaft zu widmen und dort für Abhilfe zu sorgen.

Von der Volkspartei zur Volks-Abschaffungspartei

A. Nahles und das SPD-AusschlussverfahrenWollte man das dritte Ausschlussverfahren gegen Sarrazin vorab bewerten, so könnte man es durchaus unter „blindem Aktionismus“ verbuchen. Die SPD hat bis heute nicht begriffen was für sie existentiell ist. Ihr gepflegter Elfenbeinturm-Egoismus lässt aber auch keine reale Betrachtung der Umstände mehr zu. Mit „Bätschi“ und „in die Fresse“ wurde auf Bundesebene die neue Legislatur eingeläutet. Das sollte eigentlich über vier Jahre tragen. Aber intern reicht es wohl doch nicht für eine Erneuerung, da muss also erst der Sarrazin weg, weil er der Partei so bösartig den Spiegel vorhält.

Wie sehr alle bisherigen Maßnahmen der Partei die Gunst der SPD innerhalb der Bevölkerung verbessert haben, lässt sich derzeit besonders gut im Ostteil der Replik nachvollziehen. Freier Fall in die Bedeutungslosigkeit? Neue Umfrage sieht SPD im Osten bei 8 Prozent[RT-Deutsch]. Sie ist damit auf bestem Wege, im Osten zu den unbeliebten Grünen aufzuschließen. Mit Sarrazin als „Spitzenkandidaten für den Osten“ wären bestimmt locker 40 Prozent drin gewesen. Wie bereits erwähnt, passt der aber nicht mehr mit in den Elfenbeinturm, deshalb geht das nicht.

Etwas tiefer rein geht es noch mit A. Nahles

Einfach die Zeichen der Zeit ignorieren. Auch dieses SPD-Markenzeichen mag die aktuelle Parteiführung nicht fahren lassen. Wegsehen ist einfach zu entspannend. Selbige Parteiführung, die auch ihre eigene Verantwortlichkeit für die aktuelle Situation der Partei nicht erkennen kann. Schließlich ist man ja mit dem „weiter so“ gerade erst in die Erneuerungsphase eingetreten. Da sollte man die Erwartungen nicht so hoch hängen wie den Sarrazin. Wollte man jetzt Wetten darauf abschließen, wessen Ausschluss aus der SPD der Partei mehr Punkte in der Wählergunst brächte, könnte man getrost auf A. Nahles setzen.

A. Nahles und das SPD-AusschlussverfahrenJeder, der auf A. Nahles steht, weiß wie schummerig und kuschelig warm es bei ihr sein kann. Selbst dieser intime Geruch von Verdauungsresten muss da nicht als störend empfunden werden. Im Zweifel kann man ja auch mit Nasenklammer zu Werke gehen. Wer das als seine politische Heimat anerkennt, der ist aktuell natürlich in der SPD völlig richtig. Diese Vorliebe muss deshalb nicht zwangsläufig attraktiv für eine A. Nahles ablehnende Mehrheit sein, die vielleicht doch eher eine harte Realität mit Veilchenduft bevorzugt. Insoweit ein hartes Plädoyer für den alsbaldigen Ausschluss der noch Parteivorsitzenden, damit im östlichen Abstiegskampf nicht auch noch die 5-Prozent Hürde gerissen wird.

A. Nahles und das SPD-Ausschlussverfahren
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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

4 Kommentare

  1. Finde ich irgendwie Lustig daß die dicke Nahles nun auf den asozailen Sarrazin los geht !
    2 Leute aus einer asozialen Partei gehen sich auf den Keks, das finde ich sehr Gut, denn somit wird die asoziale Verräter-Partei SPD endgültig den Bach runter gehen !
    Und gut zuwissen das antichristlichen CDU-Blindgänger fast genauso verblödet sind !

  2. Selbstverständlich muß sich die SPD mit dem Führungspersonal den Wählerstimmen anpassen, was denn sonst. Und da es sich Anahles im Hintern der Mutti gemütlich gemacht hat, ist kein Platz mehr für Querulanten, die meinen, sie hätten eine eigene Meinung. Anahles weiß genau, es ist wichtig, was hinten herauskommt und da ist die SPD sehr gut aufgestellt, die braucht wirklich keinen, der den Anus versperrt mit der Wahrheit. Das kann und will die Anahles nicht gebrauchen im allgemeinen Abgang als ehemalige Vertreter der Arbeiter, die auch niemand mehr braucht im Land der länger hier Lebenden. Entlassungswellen, wo man nur hinsieht und trotzdem geht es allen natürlich besser, schon wegen der vielen Freizeit. Jetzt kann man sich endlich um die wichtigen Dinge des Lebens kümmern, der Verteidigung seines Lebens und Eigentum in der No-go-Area.
    Da die USA ihre Truppen nunmehr aus Syrien abziehen, wird die Welt noch bunter, vor allem in Deutschland um die überschüssigen Kopfabschneider, die ein neues Zuhause suchen.

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