Endkampf-Ausrüstung des Bürgers, das Kreuz mit dem Kreuz

Endkampf-Ausrüstung des Bürgers, das Kreuz mit dem Kreuz Wahlkreuz mit dem gesamten Volkswillen qpress-01Bana­nen­re­pub­lik Deutsch­land: Immer wieder hören wir von Wahlfälschun­gen in Bana­nen­re­pub­liken. Dabei scheint vie­len Men­schen aus dem Blick zu ger­at­en, dass wir auch schon auf bestem Wege dahin sind. Diese Fest­stel­lung kann natür­lich nicht ohne Kon­se­quen­zen bleiben und so sollte sich jedes treue deutsche Wahlschaf für den Großkampf­tag zur Bun­destagswahl richtig bewaffnen. Über­all lauern böse Fall­en in diesem Spiel und ein gerüt­telt Maß an Mis­strauen gegenüber dem hier herrschen­den Sys­tem ist dur­chaus ange­bracht. Wir erläutern warum es nicht ohne Hil­f­s­mit­tel geht.

Viele Men­schen erin­nern sich jet­zt vielle­icht, dass sie bei den Wahlen in den Wahlk­a­bi­nen Bunts­tifte statt Kugelschreiber vor­fan­den. In beson­ders prov­inziellen Gegen­den sollen auch schon mal Bleis­tifte angetrof­fen wor­den sein. Kaum jemand ahnt Bös­es, sind doch in Deutsch­land nur ehrliche Men­schen unter­wegs. Oft­mals hat damit das ange­botene Wahlgerät einen entschei­den­den Nachteil: es ist nicht doku­mentenecht.

Natür­lich wollen wir hier nie­man­dem etwas unter­stellen. Bes­timmt ist es auch von Vorteil wenn man nach Wahlschuss mal einen unklar aus­ge­füll­ten Wahlzettel ein wenig berichti­gen kann. Man möchte ja keine Stimme ver­lieren. Wenn dann in der Hek­tik der Kor­rek­tur allerd­ings das Kreuz ver­rutscht, kön­nte es das Ergeb­nis in ein­er Weise bee­in­flussen, welche vom Wäh­ler gar nicht gewollt war. Den Rest mag sich jed­er selb­st aus­malen. Sich­er, das ist reine Speku­la­tion und entspringt natür­lich nur ein­er blühen­den Phan­tasie, denn tat­säch­lich kommt ja so etwas nur in echt­en Bana­nen­re­pub­liken vor … außer Bunt- und Bleis­tifte bei der Wahl.

Um allerd­ings der Gewis­sheit und auch der Kor­rek­theit bei der Wahl ein wenig auf die Sprünge zu helfen, sollte man am Wahlt­ag zwei Dinge mit­nehmen:

  • Ein gutes Radier­gum­mi
  • Ein Foto­handy

Warum das? Nicht um sel­ber seine „Mis­s­wahl“ zu berichti­gen, son­dern um einen Aha-Effekt zu erleben. Befind­et man in der Wahlk­a­bine und erspäht das erlesene Wahlgerät, dann kann man auf der Rück­seite des Wahlzet­tels ein­mal dessen Qual­ität aus­pro­bieren. Man macht ein bis zwei kleine Striche und bear­beit­et diese her­nach mit dem guten Radier­gum­mi. Ver­schwinden die Marken, dann han­delt es sich um ein bil­liges und wenig zu empfehlen­des Wahlgerät. Man sollte jet­zt ein wenig alarmiert sein.

In diesem Falle kommt dann auch sogle­ich das Foto­handy zum Ein­satz und man lichtet die Szene treu und brav ab. Zu Doku­men­ta­tion­szweck­en, ver­ste­ht sich. Her­nach geht man sich beschw­eren und fordert ein doku­mentenecht­es Schreibgerät. Sich­er sind die dort auch irgend­wo unter den Tis­chen vorhan­den. Damit kann man dann kor­rekt seinem Ansin­nen nachge­hen, ein­er kor­rek­ten Wahl.

Der böse Beigeschmack bleibt allerd­ings hän­gen, denn in dem Wahllokal wird offen­sichtlich leicht­fer­tig gehan­delt, wenn kein doku­mentenecht­es Wahlgerät gere­icht wird. Da muss sich jed­er dann selb­st über­legen, ob er weit­erge­hen­den Alarm schlägt oder die Mannschaft dort mit dem nicht ganz regelkon­for­men Wahlgerät weit­er­wurschteln lässt. In der Prov­inz über­wiegt oft­mals die Scham, denn es käme ja ein­er offe­nen Kri­tik an Men­schen gle­ich, die man wom­öglich aus der Nach­barschaft ken­nt und die sich frei­willig als Wahlhelfer verdin­gen und sich damit für die Gemein­heit aufopfern.

Wer allerd­ings ganz auf Num­mer sich­er gehen möchte, der sollte vielle­icht doch bess­er gle­ich sein eigenes Wahlgerät mit­nehmen, wir stellen hier ein­mal ein solch­es vor, ein dick­en fet­ten Edding:
Endkampf-Ausrüstung des Bürgers, das Kreuz mit dem Kreuz Abwahl 2013 Marker Bundestagswahl Landtagswahl nicht wahlboykott sondern richtig waehlen
Daran dürfte so ziem­lich jedes Radier­gum­mi verzweifeln und scheit­ern. Das ist wie einge­bran­nt. Abge­se­hen davon bere­it­et sein Ein­satz noch viel mehr Freude, wenn man ein großes Kreuz über den ganzen Zettel macht. Das ist sparsam, wie es die Kan­z­lerin immer wieder fordert. Es ist äußerst gerecht und sich­er auch für manchen um einiges befriedi­gen­der als sich aus dem Elend auf dem Zettel irgend etwas auszusuchen. Aber hinge­hen sollte man auf jeden Fall.

Das Kreuz mit dem Kreuz sollte man sich näher ansehen

Und wer von alle­dem rein gar nichts hören und sehen will, der sollte die Lek­türe dieses Artikels wenig­stens ein­mal zum Anlass nehmen, sich das jew­eils aus­liegende Wahlgerät genauer anzuse­hen. Allein schon um ggf. anderen Leuten beizuste­hen, die der­lei Umstände wom­öglich the­ma­tisieren und sich etwas mehr trauen. Mis­strauen ist manch­mal ein ganz gute Ein­rich­tung.

Und wer das hier Geschilderte richtig ernst nimmt, der kön­nte ja wom­öglich in den Genuss ein­er Wahlwieder­hol­ung kom­men. Denn wenn mit solchen Mit­teln in einem Wahllokal gear­beit­et wird, dann ist eine Wieder­hol­ung nicht grund­sät­zlich aus­geschlossen. Man muss halt nur etwas Dampf machen, aber ignori­eren sollte man der­lei Dinge nicht.

Und beson­ders viel Freude bere­it­en uns jene Leser, die nach der Wahl hier ein­mal eine kurze Notiz hin­ter­lassen, welch­es Wahlgerät man ihnen in der Wahlk­a­bine ange­boten hat. Gerne nehmen wir dazu auch Fotos ent­ge­gen. Je nach Res­o­nanz und bemerkenswerten Vorkom­men, machen wir dazu eine kleine Nach­schau. Also Augen auf, richtig bewaffnen und sich nicht ver­schaukeln lassen auf dem Weg zur Bana­nen­re­pub­lik. Wer es noch span­nen­der haben möchte, der beachte bitte Kom­men­tar #2.

End­kampf-Aus­rüs­tung des Bürg­ers, das Kreuz mit dem Kreuz
8 Stim­men, 5.00 durch­schnit­tliche Bew­er­tung (99% Ergeb­nis)
Wir exper­i­men­tieren. Man kann sich diesen Artikel auch vor­lesen lassen. Lei­der klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbe­holfen. Wer damit klarkom­men kann, der mag sich gerne eine Vor­lesung geben lassen!
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Über WiKa 2288 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

8 Kommentare

  1. Weil die — anony­men — Stim­mzettel in der Bun­de­se­tage aus­gezählt wer­den, wie kön­nte da selb­st ein Kuli oder ein Edding ein sicheres Wahlgerät sein?!

  2. Ein nettes Fund­stück, welch­es bei qpress ver­traulich in den Nacht­briefkas­ten gewor­fen wurde. Es liest sich sehr inter­es­sant, den Aspekt bezüglich der Gültigkeit, respek­tive des Inkraft­tretens des neuen Wahlge­set­zes aus Mai 2013 muss man tat­säch­lich etwas genauer unter die Lupe nehmen, denn irgend­wie kann das ohne entsprechende Nor­men nicht funk­tion­ieren. Wenn das alles so zutr­e­f­fend ist, dann sollte jet­zt schon klar sein, dass die Bun­destagswahl 2013 Maku­latur ist.
    Betr­e­ff: Annul­lierung BT-Wahl 2013

    Nachrich­t­en­text:
    “Man kann sie nicht dazu zwin­gen die Wahrheit zu sagen, aber man kann sie dazu zwin­gen immer dreis­ter lügen zu müssen.”

    Zum Sachver­halt:
    Das bish­erige Bun­deswahlrecht wurde vom BVer­fG als nicht GG kon­form kassiert, der 17. BT bis zum Ende der Leg­is­latur mit ein­er Not-Legit­i­ma­tion verse­hen. Das alte BWahlG ist damit nicht mehr gültig, eine erneute Wahl nach dem alten Gesetz ist lt. BVer­fG unzuläs­sig!

    Der BT bekam die Auflage ein neues Bun­deswahlrecht zu ver­ab­schieden. Dies ist im Früh­jahr geschehen, es wurde am 08.05.2013 im Bun­des­ge­set­zblatt veröf­fentlicht. Mit der Veröf­fentlichung im Bun­des­ge­set­zblatt tritt es 7 Tage später in Kraft, in der Form, die der Geset­zge­ber in diesem Gesetz fest­gelegt hat!

    Siehe: Bun­de­sanzeiger
    (Dort im Doku­ment auf Seite 3, Art. 1 Nr. 1)

    Es ist also das einzige Wahlrecht auf Bun­de­sebene, was jet­zt Gültigkeit hat, so wie es im Gesetz niedergeschrieben ste­ht. Jet­zt sollte man doch mal einen Blick in dieses neue Bun­deswahlge­setz wer­fen. Unser Inter­esse sollte dabei auf den § 55 BWahlG gerichtet sein, der sein Inkraft­treten regelt.

    Zur Ver­mei­dung von Unklarheit­en sehen wir uns das Gesetz auf den Seit­en des Ver­fassers an:
    beim Bun­destag | PDF > (Seite 20)

    Was wir dort find­en ist … … …. NICHTS!

    Weil wir nun unschlüs­sig sind, ab wann dieses Gesetz denn nun gel­ten soll, schauen wir noch bei anderen Seit­en nach, die als Recherchequelle einen guten Ruf genießen:

    bei: Buzer

    bei: Juris

    bei: Beck Online

    und poli­tisch: Bun­deszen­trale für poli­tis­che Bil­dung
    (wird seinem Namen das 1. Mal hier­mit gerecht):

    beim: Bun­desver­wal­tungs­gericht

    Und beim: Bun­deswahlleit­er

    Damit bleibt festzustellen:
    — mit Bekan­nt­machung im Bun­des­ge­set­zblatt ist das neue Wahlrecht eine Woche später in der Form rechtsverbindlich, wie es der Geset­zge­ber beschlossen hat

    - durch Nich­tangabe es Ter­mins des Inkraft­tretens im Gesetz ist dieses Gesetz auch nicht in Kraft getreten.

    Ob dies nun vom Geset­zge­ber beab­sichtig ist oder nicht bleibt uner­he­blich. Allein das Vorhan­den­sein des §55 BWahlG imple­men­tiert die Absicht eines Ter­mins, das Fehlen eines Ter­mins macht den Inhalt somit obso­let. Eine nachträgliche Heilung ist nicht zuläs­sig, die näch­ste Wahl (Wieder­hol­ung) kann erst im Jan 2014 stat­tfind­en, der alte BT muss so lange „Nach­sitzen“.

    - es wurde eine BT-Wahl abge­hal­ten, obwohl es hier­für kein Gesetz gibt, was auch in Kraft geset­zt wurde (Das sich damit alle, die sich an dieser „Wahl“ beteiligt haben im Zweifel des Hochver­rates oder ander­er strafrechtlich­er Tatbestände schuldig gemacht haben kön­nen, sollte erst ein­mal außer Acht gelassen wer­den).

    Vor dem BVer­fG sollte die Annul­lierung dieser „Wahl“ eigentlich nur Form­sache sein, schon als Eilantrag (damit keine unrecht­mäßi­gen Geset­ze gemacht wer­den)

    Es sollte über­legt wer­den wieder — wie schon 2009 — Wahlbeobachter der OSZE anzu­fordern, da die Organe der BRD anscheinend mit der ordentlichen Abhal­tung von Wahlen über­fordert sind.


    Dieses Mail wurde über das Kon­tak­t­for­mu­lar von QPress (https://qpress.de) gesendet

    Anmerkung WiKa: Einige Quellen lassen auf ein geän­dertes Gesetz schließen und nicht auf ein Neues. Ob es fach­lich den­noch in Ord­nung ist, dass zum Inkraftreten die Angabe fehlt, da müssten sich dann mal Fach­leute mit auseinan­der­set­zen, aber handw­erk­lich sieht das nicht gut aus.

  3. Hier zu meine offen Mail vom 17.09.2013:
    offene Mail:

    an die poli­tis­chen Parteien,
    an die Regieren­den,

    was glauben Sie, ermächtigt oder legit­imiert Sie unun­ter­brochen gegen das Grundge­setz
    zu ver­stoßen und das Bun­desver­fas­sungs­gericht neb­st der auch für Sie gülti­gen Urteile, zu ignori­eren?

    Was glauben Sie ermächtigt oder legit­imiert Sie unun­ter­brochen gegen gel­tendes Recht zu ver­stoßen?

    Mit Urteil vom 25. Juli 2012 2 BvF 3/11 — 2 BvR 2670/11 — 2 BvE 9/11 — wurde das Urteil vom 3. Juli 2008 (BVer­fGE 121, 266)
    bestätigt und das Wahlge­setz für NICHTIG erk­lärt.

    Bis zum heuti­gen Tage gibt es kein gültiges Wahlge­setz, da eine nicht legit­imierte Regierung auch keine gülti­gen Geset­ze erlassen und/oder ändern kann.

    Ins­beson­dere die Regierung Merkel, ist defak­to seit dem 25. Juli 2012 nicht legit­imiert, nicht Befugt, ein Volk­sentscheid, der einzig eine Legit­i­ma­tion hätte her­beifürhren kön­nen ist bis Dato aus­ge­blieben.

    Auszugsweise aus Urteil vom 25. Juli 2012 2 BvF 3/11 — 2 BvR 2670/11 — 2 BvE 9/11 -:

    a) Mit Urteil vom 3. Juli 2008 (BVer­fGE 121, 266) sah das Bun­desver­fas­sungs­gericht § 7 Abs. 3 Satz 2 in Verbindung mit § 6 Abs. 4 und 5 BWG, soweit dadurch der Effekt des neg­a­tiv­en Stim­mgewichts ermöglicht wurde, als mit den Grund­sätzen der Gle­ich­heit und Unmit­tel­barkeit der Wahl unvere­in­bar an und erk­lärte die Regelung insoweit für ver­fas­sungswidrig. Zugle­ich gab das Gericht dem Geset­zge­ber auf, den Regelungskom­plex, der zum Auftreten des Effek­ts des neg­a­tiv­en Stim­mgewichts führen kon­nte, bis spätestens zum 30. Juni 2011 zu ändern. vgl. BVer­fGE 121, 266 (Rnd­nr 17)

    1. Die Wahl ist im demokratis­chen Ver­fas­sungsstaat des Grundge­set­zes der zen­trale Vor­gang, in dem das Volk die Staats­ge­walt selb­st ausübt (Art. 20 Abs. 2 GG) und die Legit­i­ma­tion für die weit­ere Ausübung durch die gewählten Organe in seinem Namen schafft. Das Recht der Bürg­er, in Frei­heit und Gle­ich­heit durch Wahlen und Abstim­mungen die öffentliche Gewalt per­son­ell und sach­lich zu bes­tim­men, ist ele­mentar­er Bestandteil des Demokratieprinzips. Der Grund­satz der Gle­ich­heit der Wahl trägt der vom Demokratieprinzip voraus­ge­set­zten Gle­ich­berech­ti­gung der Staats­bürg­er Rech­nung (vgl. BVer­fGE 123, 267 ). (Rnd­nr 52)

    3. Der Geset­zge­ber hat bei der Fes­tle­gung und konkreten Aus­gestal­tung des Wahlsys­tems ver­schiede­nen auf die Ziele der Wahl bezo­ge­nen ver­fas­sungsrechtlichen Anforderun­gen Rech­nung zu tra­gen. Die Wahl muss den Abge­ord­neten demokratis­che Legit­i­ma­tion ver­schaf­fen. (Rnd­nr 55)

    4. Die geset­zge­berische Gestal­tungs­macht find­et ihre Gren­zen aber dort, wo das jedem Bürg­er zuste­hende Recht auf freie und gle­iche Teil­habe an der demokratis­chen Selb­st­bes­tim­mung (vgl. BVer­fGE 123, 267 ) beein­trächtigt wird. Aus der Gewährleis­tung all­ge­mein­er, unmit­tel­bar­er, freier und gle­ich­er Wahl in Art. 38 Abs. 1 GG fol­gt die ver­fas­sungsrechtliche Verpflich­tung des Geset­zge­bers, ein Wahlver­fahren zu schaf­fen, in dem der Wäh­ler vor dem Wahlakt erken­nen kann, welche Per­so­n­en sich um ein Abge­ord­neten­man­dat bewer­ben und wie sich die eigene Stim­ma­b­gabe auf Erfolg oder Mis­ser­folg der Wahlbe­wer­ber auswirken kann (BVer­fGE 47, 253 ; 95, 335 ; 121, 266 ). Das Ver­fahren der Man­dat­szuteilung muss deshalb grund­sät­zlich frei von willkür­lichen oder wider­sin­ni­gen Effek­ten sein (vgl. BVer­fGE 121, 266 ). Zudem ver­bi­etet der Grund­satz der Wahl­frei­heit eine Gestal­tung des Wahlver­fahrens, die die Entschließungs­frei­heit des Wäh­lers in ein­er inner­halb des gewählten Wahlsys­tems ver­mei­d­baren Weise verengt (vgl. BVer­fGE 47, 253 ; 95, 335 ). (Rnd­nr 57)

    a) Dieser für alle Wahlsys­teme ein­heitliche Maßstab ver­langt, dass der Wahlge­set­zge­ber Erfol­gschan­cen­gle­ich­heit im gesamten Wahlge­bi­et gewährleis­tet (vgl. Her­zog, Rechtsgutacht­en zu der Vere­in­barkeit der Ver­hält­niswahl in kleinen Wahlkreisen mit dem Grundge­setz, 1968, S. 33 ), und dass das von ihm fest­gelegte Sitz­zuteilungsver­fahren in allen seinen Schrit­ten seine Regeln auf jede Wäh­ler­stimme gle­ich anwen­det und dabei auch die Fol­gen so aus­gestal­tet, dass jed­er Wäh­ler den gle­ichen poten­tiellen Ein­fluss auf das Wahlergeb­nis erhält (vgl. BVer­fGE 95, 335 ). (Rnd­nr 59)

    Der Nor­menkon­trol­lantrag und die Ver­fas­sungs­beschw­erde führen in dem aus Num­mer II. des Tenors ersichtlichen Umfang zur Fest­stel­lung der Ver­fas­sungswidrigkeit des in § 6 BWG geregel­ten Sitz­zuteilungsver­fahrens. Die Unvere­in­barkeit der Regelun­gen des § 6 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2a BWG mit dem Grundge­setz führt gemäß § 78 Satz 1, § 95 Abs. 3 Satz 1 BVer­fGG zur Fest­stel­lung ihrer Nichtigkeit. (Rnd­nr 161)

    In Folge dieser Fest­stel­lun­gen fehlt es an ein­er wirk­samen Regelung des Sitz­zuteilungsver­fahrens für die Wahlen zum Deutschen Bun­destag. Die bis zum Inkraft­treten des Neun­zehn­ten Änderungs­ge­set­zes gel­tenden und durch diese erset­zten oder mod­i­fizierten Bes­tim­mungen leben nicht wieder auf. Ein solch­es Wieder­au­fleben von Vorschriften auf­grund Nichtigkeit der sie ändern­den Bes­tim­mungen (vgl. BVer­fGE 102, 197 ; 104, 126 ) schei­det hier bere­its deshalb aus, weil das Bun­desver­fas­sungs­gericht das zuvor geset­zlich vorge­se­hene Sitz­zuteilungsver­fahren in wesentlichen Teilen eben­falls für ver­fas­sungswidrig und nur für eine — zwis­chen­zeitlich ver­strich­ene Über­gangs­frist — weit­er anwend­bar erk­lärt hat (BVer­fGE 121, 266 ). Zudem ist die die Über­hang­man­date betr­e­f­fende Regelung des § 6 Abs. 5 BWG für das Sitz­zuteilungsver­fahren von zen­traler Bedeu­tung (Rnd­nr 162)

    Auszug Ende:

    Sie, alle, hal­ten an Geset­zen fest, die durch eine nicht nach den Vorschriften aus dem Grundge­setz, zus­tandegekomme­nen Regierung (Schröder) und andere, somit nicht durch das Volk legit­imiert und damit nicht befugt Geset­ze in irgen­dein­er Form zu erlassen und/oder zu ändern und sind damit auch nicht nach Artikel 82 GG “nach den Vorschriften diese Grundge­set­zes zus­tande gekom­men” und damit gle­ich­falls ungültig und NICHTIG!

    Das ist nach diesem Grundge­setz und nach dem Strafge­set­zbuch nach § 81 Hochver­rat gegen den Bund!

    Das SGB II ff. ver­stößst in über­wiegen­der­weise nach wie vor gegen das Grundge­setz und ist auch nach wie vor nicht mit sel­bi­gen vere­in­bar.
    Diese “ungültige Gestz, das SGB II ff. (ff. neb­st sein­er anhängi­gen Büch­er) darf get­rost als das beze­ich­net wer­den, was es auch ist, näm­lich das Euthanasiege­setz der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land!

    Schon aus dem oben benan­nten Urteil ergibt sich das defak­to seit 1956 keine gülti­gen Geset­ze erlassen und/oder geän­dert wur­den!

    Wann begeben Sie, alle, sich wieder auf den Boden des Grundge­set­zes?
    Wann und wie erfüllen Sie alle, Ihre Pflicht­en dem Volke gegenüber?

    Eine Aus­führliche Beant­wor­tung erwarte ich, Teil dieses Volkes, umge­hend, noch vor dem Sie wieder­holt alle Wahlver­sprechen und Aus­sagen wieder brechen und vergessen!

    ein bit­ter bös­er Bürg­er dieses Lan­des

    G. Schweitzer

    http://www.wir-gegen-hartz-iv-sgb-ii.de

  4. Was kann ich denn tun wenn ich Fes­tellen muss das das Wahlgerät nicht Doku­menten-echt ist? Ok ich habe meinen eige­nen Kuli dabei, aber es würde ja streng nach ver­suchter Wahlma­nip­u­la­tion riechen! Habe ich als nor­maler Bürg­er eigentlich ein recht darauf bei der Auszäh­lung dabei zu sein um zu beobacht­en ob gültige Stim­mzettel als ungültig deklar­i­ert wer­den? Wie wird die Neu­tral­ität des Wahlper­son­als gewährleis­tet? Hat da irgendw­er ein Plan?

  5. Seit wann schert sich eine Bun­desregierung um Recht und Gesetz? Man wird ja heute auf allen Sendern nicht müde, dem Wahlvolk den Wahlablauf und die Wichtigkeit der Wahl klar zu machen. Eines stößt mich dabei recht sauer auf : Ergeb­niss: Stadt- oder Kreiswahlkom­mi­sion-> Lan­deswahlkom­mi­sion -> Bun­deswahlkom­mis­sion -> Ergeb­niss ! Das erin­nert mich fatal an ver­gan­gene Zeit­en, wenn “Plan­zahlen” weit­erg­ere­icht wur­den. Kreis -> Bezirk -> ZK. Und jed­er hat etwas dazu oder weggge­mogelt damit in Berlin die Zahlen passten ! Ich habe heute mein “Kreuz” mit KULI gemacht und dabei zum ersten mal gegen meine innere Überzeu­gung eine Partei gewählt. Ein­fach aus Verzwei­flung. Diese Bun­destagswahl wird wohl als die größte Wäh­lerver­arsche in die Geschichte einge­hen. Meine Urenkel wer­den vielle­icht ein­mal in den Schul­büch­ern vom “großen Coup” ein­er unbe­darften FDJ-Sekretärin lesen, die es zur “grande Dame” Deutsch­lands gebracht hat. So etwa wie vom Teller­wäsch­er zum Mil­lionär oder vom Oberge­fre­it­en zum .….. Sor­ry. Lassen wir uns heute punkt 18.oo Uhr vom Main­stream überraschen.….…..Es scheint ja noch denk­ende Men­schen zu geben, die nicht bere­it sind, das alles so Wieder­spruch­s­los hinzunehmen !

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