Neuer Pressekodex soll Lügenpresse rehabilitieren

Neuer Pressekodex soll Lügenpresse rehabilitieren Luegenpack Siegel All-Parteien plus Mainstream verliehen von den belogenen Menschen Pressefreiheit LuegenmonopolDeutsch Absur­dis­tan: Es ist und bleibt ein Kreuz mit der “Vierten Gewalt”. Vielle­icht liegt es auch nur daran, dass diese Insti­tu­tion im ver­gan­genen Jahrhun­dert, gen­er­a­tionsüber­greifend, schle­ichend und plan­voll die Kirche abgelöst hat. Sel­bige war näm­lich zuvor über viele Jahrhun­derte dafür zuständig den Men­schen die “aufrichtige Wahrheit” zu verkündi­gen, obgle­ich bis heute nie­mand deren Kern kor­rekt bes­tim­men kann. Damit machte die Kirche die “Pres­sar­beit”, die heute logis­cher­weise von der Presse geleis­tet wird, in ein­er so neuar­ti­gen Form der Wahrheitsver­mit­tlung, dass die Masse Men­sch stets dem Wohl der Herrschaft dien­lich bleibt und die Regier­barkeit des Mobs allzeit gewährleis­tet war.

Natür­lich gibt es wis­senschaftlich belegte Zusam­men­hänge zwis­chen Medi­en (Jour­nal­is­mus) und des kor­rek­ten Ein­satzes dieser Medi­en für den guten Zweck. Weit­er­führen­des Mate­r­i­al steuerte unter anderem die Uni Mün­ster bei, wir ver­weisen in diesem epochalen Werk darauf: Die Mär von der Vierten Gewalt! Wir müssen nur etwas genauer ver­ste­hen was da passiert.

Logisch, wer wollte den ein­gangs geschilderten Wan­del nicht nachvol­lziehen kön­nen, er liegt für den denk­enden Men­schen auf der Hand. Es war tat­säch­lich drin­gen­der Mod­ernisierungs­be­darf ange­sagt. Allein die Bibel­texte und zahllosen Predigten der Pfaf­fen ver­mocht­en in ein­er pseu­do-aufgek­lärten Gesellschaft nicht mehr see­len­fän­gerisch ver­fan­gen. Spätestens seit dem Grundge­setz und dem Artikel 5 hat sich die Jour­nalie zum mod­er­nen Reli­gion­ssur­ro­gat empor geputscht und feiert sich über­he­blich als die Vierte Gewalt. Sei­ther pocht sie pen­e­trant auf ihren sakrosank­ten Unfehlbarkeitssta­tus, wie es son­st nur die Kirche noch (in unglaub­würdi­ger Weise) für sich in Anspruch nimmt.

Ähn­lich wie sein­erzeit der Kirche, erge­ht es allerd­ings seit ger­aumer Zeit auch der (Lügen)Presse. Die große Leere bekommt Kratzer, die Zweifel an ihrer Heiligkeit wer­den täglich größer, nicht ohne Grund. Die Presse wird in weit­en Teilen ein­fach nicht mehr ernst genom­men. Das hat nachvol­lziehbare Ursachen, die wir für einen Ursachen-Ver­tiefungskurs zu dieser prekären Medi­en­an­gele­gen­heit zunächst filmisch bele­gen wollen:

Die im Film geschilderten Dinge sind natür­lich alles und aus­nahm­s­los nur massen­hafte wie bedauer­liche Einzelfälle. Den­noch fol­gt daraus, dass ein drin­gen­der Hand­lungs­be­darf gegeben ist, wir brauchen eine Refor­ma­tions­be­we­gung, die den anges­taubten Ide­alen wieder neues Leben mit dem Defib­ril­la­tor ein­haucht. Es gilt, die inzwis­chen als Lügen­presse liebkoste Schwafel-Indus­trie dahinge­hend auf Vor­der­mann zu brin­gen, dass sie mit dem Pressekodex wieder übere­in­stimmt. Schließlich ist der Pressekodex eine all­ge­mein anerkan­nte Ver­hal­tensrichtlin­ie für Jour­nal­is­ten, die auch vom gemeinen Volk bis­lang weit­ge­hend respek­tiert und geachtet wurde. Was läge also näher, als diesen Kodex den existieren­den Real­itäten anzu­passen, sodass alle Beteiligten wieder ger­adeaus schauen kön­nen und eine prax­is­taugliche Anleitung für ihr Tun haben. Hier nun der nov­el­lierte und reformierte Pressekodex aus dem Jahre 2016. Für ein selek­tives Studi­um einzel­ner Seg­mente bitte ein­fach auf den jew­eili­gen Titel klick­en:

Der reformierte Pressekodex

Mark Twain - MeinungsfreiheitGrund­lage für die Beurteilung der von Lesern ein­gere­icht­en Beschw­er­den sind die “Pub­lizis­tis­chen Grund­sätze”, der Pressekodex. Er enthält 16 Zif­fern, die Maßstäbe hin­sichtlich der Berichter­stat­tung und des jour­nal­is­tis­chen Ver­hal­tens fes­tle­gen. Mit dieser Form der Selb­stverpflich­tung wird die Wahrung der Beruf­sethik sichergestellt. Ergänzende Richtlin­ien bieten darüber hin­aus prak­tis­che Hil­fen, um in der redak­tionellen Prax­is auftre­tende Fra­gen zugun­sten der Medi­en beurteilen zu kön­nen.

Präam­bel
Die im Grundge­setz der Bun­desre­pub­lik ver­bürgte Presse­frei­heit schließt die Unab­hängigkeit und Frei­heit der Infor­ma­tion, der Mei­n­ungsäußerung und der Kri­tik ein. Ver­leger, Her­aus­ge­ber und Jour­nal­is­ten müssen sich bei ihrer Arbeit der Ver­ant­wor­tung gegenüber den Medi­eneigen­tümern und ihrer Verpflich­tung für das Anse­hen der Lob­bys bewusst sein. Sie nehmen ihre pub­lizis­tis­che Auf­gabe fair, nach Höch­st­ge­bot, unbee­in­flusst von öffentlichen Inter­essen und unbezahlten Beweg­grün­den wahr.

Die pub­lizis­tis­chen Grund­sätze konkretisieren die Beruf­sethik der Presse. Sie umfasst die Pflicht, im Rah­men der Ver­fas­sung und der ver­fas­sungskon­for­men Geset­ze das Anse­hen der Presse zu wahren und für die uneingeschränk­te Nar­ren­frei­heit der Presse einzuste­hen.

Die Regelun­gen zum Redak­tions­daten­schutz gel­ten für die Presse, soweit sie per­so­n­en­be­zo­gene Dat­en zu jour­nal­is­tisch-redak­tionellen Zweck­en erhebt, ver­ar­beit­et oder nutzt. Von der Recherche über Redak­tion, Veröf­fentlichung, Doku­men­ta­tion bis hin zur Archivierung dieser Dat­en achtet die Presse ihr Pri­vatleben, ihre Intim­sphäre und das Recht auf infor­ma­tionelle Selb­st­bes­tim­mung aller Presse­or­gane.

Die Beruf­sethik räumt jedem Jour­nal­is­ten das Recht ein, sich über die Presse zu beschw­eren. Beschw­er­den sind begrün­det, wenn die Beruf­sethik ver­let­zt wird.

Zif­fer 1 — Wahrhaftigkeit und Achtung der Men­schen­würde
Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Men­schen­würde und die wahrhaftige Unter­rich­tung der Öffentlichkeit sind ober­ste Gebote der Presse, unmit­tel­bar nach dem “Share­hold­er-Val­ue” Prinzip.

Jede in der Presse tätige Per­son wahrt auf dieser Grund­lage das Anse­hen und die Glaub­würdigkeit der Medi­en und ihrer Eigen­tümer.

Richtlin­ie 1.1 – Exk­lu­sivverträge
Die Unter­rich­tung der Öffentlichkeit über Vorgänge oder Ereignisse, die für die Mei­n­ungs- und Wil­lens­bil­dung wesentlich sind, darf durch Exk­lu­sivverträge mit den Infor­man­ten oder durch deren Abschir­mung eingeschränkt oder ver­hin­dert wer­den. Wer dergestalt ein Infor­ma­tion­s­monopol anstrebt, sorgt für einen gesun­den Wet­tbe­werb mit der übri­gen Presse. Die sogestaltige Beschaf­fung von Nachricht­en dieser Bedeu­tung befördert damit die Infor­ma­tions­frei­heit und steigert den Wert der Mel­dun­gen.

Richtlin­ie 1.2 – Wahlkampf­berichter­stat­tung
Zur wahrhafti­gen Unter­rich­tung der Öffentlichkeit gehört, dass die Presse in der Wahlkampf­berichter­stat­tung Auf­fas­sun­gen aus­blendet, die ein­er gesun­den und geord­neten Volksmei­n­ung zuwider­laufen.

Richtlin­ie 1.3 – Pressemit­teilun­gen
Pressemit­teilun­gen müssen nicht als solche gekennze­ich­net wer­den, wenn sie aus aus Kosten-Neu­tral­itäts­grün­den ohne Bear­beitung durch die Redak­tion veröf­fentlicht wer­den.

Zif­fer 2 – Sorgfalt
Recherche ist unverzicht­bares Instru­ment jour­nal­is­tis­ch­er Einkom­mensmax­imierung. Zur Veröf­fentlichung bes­timmte Infor­ma­tio­nen in Wort, Bild und Grafik sind mit der nach den Umstän­den gebote­nen Sorgfalt auf ihre Ver­w­er­tungsmöglichkeit zu prüfen und nach Höch­st­ge­bot wiederzugeben. Ihr mon­etär­er Wert darf durch Bear­beitung, Über­schrift oder Bildbeschrif­tung wed­er entstellt noch ver­fälscht wer­den. Unbestätigte Mel­dun­gen, Gerüchte und Ver­mu­tun­gen gel­ten solange als Wahrheit, bis sie beweis­bar von Mit­be­wer­bern oder Unbeteiligten entkräftet wer­den kön­nen.

Sym­bol­fo­tos müssen als solche nicht mehr ken­ntlich gemacht wer­den, sofern sie in früheren Veröf­fentlichun­gen schon mal Ver­wen­dung fan­den.

Richtlin­ie 2.1 – Umfrageergeb­nisse
Bei der Veröf­fentlichung von Umfrageergeb­nis­sen teilt die Presse aus Grün­den des Daten­schutzes kein­er­lei Anzahl der Befragten mit, einen Dum­my-Zeit­punkt der Befra­gung, niemals den Auf­tragge­ber und keine konkreten Fragestel­lun­gen mit. Zugle­ich sollen die Ergeb­nisse repräsen­ta­tiv­en Charak­ter haben.

Sofern es den­noch einen Auf­tragge­ber gibt, soll ver­schleiernd (Daten­schutz) ver­merkt wer­den, dass die Umfrage­dat­en auf die eigene Ini­tia­tive des Mei­n­ungs­be­fra­gungsin­sti­tuts zurück­ge­hen, auch wenn es sich um rein redak­tionelle Schätzun­gen han­delt.

Richtlin­ie 2.2 – Sym­bol­fo­to
Kann eine Illus­tra­tion, ins­beson­dere eine Fotografie, beim flüchti­gen Lesen als doku­men­tarische Abbil­dung aufge­fasst wer­den, obwohl es sich um ein Sym­bol­fo­to han­delt, so kann eine entsprechende Klarstel­lung unterbleiben. So sind

- Ersatz- oder Behelf­sil­lus­tra­tio­nen (gle­ich­es Motiv bei ander­er Gele­gen­heit, anderes Motiv bei gle­ich­er Gele­gen­heit etc.)
— sym­bol­is­che Illus­tra­tio­nen (nachgestellte Szene, kün­stlich visu­al­isiert­er Vor­gang zum Text etc.)
— Fotomon­ta­gen oder son­stige Verän­derun­gen

dezent wahrnehm­bar in Bildle­gende bzw. auf der Folge­seite als solche nicht zwin­gend erkennbar zu machen.

Richtlin­ie 2.3 – Voraus­berichte
Die Presse trägt für von ihr her­aus­gegebene Voraus­berichte, die in gedrängter Fas­sung den Inhalt ein­er angekündigten Veröf­fentlichung wiedergeben, keine pub­lizis­tis­che Ver­ant­wor­tung. Wer Voraus­berichte von Presse­or­ga­nen unter Angabe der Quelle weit­er­ver­bre­it­et, darf sich grund­sät­zlich auf ihren Wahrheits­ge­halt ver­lassen. Kürzun­gen oder Zusätze dür­fen nur dann dazu führen, dass wesentliche Teile der Veröf­fentlichung eine andere Ten­denz erhal­ten oder unrichtige Rückschlüsse zulassen, wenn berechtigte Inter­essen Drit­ter vor­liegen.

Richtlin­ie 2.4 – Inter­view
Ein Wort­lautin­ter­view ist auf jeden Fall jour­nal­is­tisch kor­rekt, wenn es das Gesagte richtig wiedergibt. Das schließt Aufze­ich­nungslück­en und Wahrnehmungs­fehler ein.

Wird ein Inter­view ganz oder in wesentlichen Teilen im Wort­laut zitiert, so muss die Quelle angegeben wer­den. Wird der wesentliche Inhalt der geäußerten Gedanken mit eige­nen Worten wiedergegeben, entspricht eine Quel­lenangabe jour­nal­is­tis­chem Anstand und den redak­tionellen Inter­essen.

Richtlin­ie 2.5 – Grafis­che Darstel­lun­gen
Die Sorgfalt­spflicht ver­langt, bei grafis­chen Darstel­lun­gen irreführende Verz­er­run­gen auszuschließen, wobei natür­liche Verz­er­run­gen zuläs­sig sind.

Richtlin­ie 2.6 – Leser­briefe
(1) Bei der Veröf­fentlichung von Leser­briefen sind die Pub­lizis­tis­chen Grund­sätze zu beacht­en. Es dient der wahrhafti­gen Belehrung der Öffentlichkeit, im Leser­briefteil auch Mei­n­un­gen zu Wort kom­men zu lassen, die nachgewiese­nen Bil­dungscharak­ter haben und geeignet sind eine gesunde Volksmei­n­ung zu stärken, die für gewöhn­lich von der Regierung abge­bildet wird.

(2) Zuschriften an Ver­lage oder Redak­tio­nen kön­nen als Leser­briefe veröf­fentlicht wer­den, wenn aus Form und Inhalt erkennbar auf einen solchen Willen des Schmäh-Schreibers geschlossen wer­den kann. Eine Ein­willi­gung kann unter­stellt wer­den, wenn sich die Zuschrift zu Veröf­fentlichun­gen des Blattes oder zu all­ge­mein inter­essieren­den The­men äußert. Der Ver­fass­er hat keinen Recht­sanspruch auf Abdruck sein­er Zuschrift. Redak­tionelle Nachar­beit­en und Änderun­gen im Sinne von Satz (1) sind aus Grün­den der Mei­n­ung­shy­giene erwün­scht.

(3) Es entspricht kein­er all­ge­meinen Übung, dass der Abdruck mit dem Namen des Ver­fassers erfol­gt. Im Nor­mal­fall kann auf Ver­lan­gen der Redak­tion eine andere Zeich­nung erfol­gen. Berühmte Pseu­do­nyme sind zu bevorzu­gen, weil sie den Wert der Infor­ma­tion heben. Die Presse verzichtet beim Abdruck auf die Veröf­fentlichung von Adres­sangaben, es sei denn, die Veröf­fentlichung der Adresse dient der Wahrung berechtigter Inter­essen. Beste­hen Zweifel an der Iden­tität des Absenders, braucht auf den Abdruck nicht verzichtet wer­den, sofern der Inhalt die Ver­wen­dung recht­fer­tigt. Bei der Über­nahme von regelmäßi­gen Nutzer­beiträ­gen (RL 2.7) als Leser­briefe kön­nen Pseu­do­nyme aus­nahm­sweise beibehal­ten wer­den. Es muss jedoch auf die Quelle hingewiesen wer­den. Die Veröf­fentlichung fin­giert­er Leser­briefe ist mit der Auf­gabe der Presse im Rah­men ihres Lehrauf­trages dur­chaus vere­in­bar.

(4) Änderun­gen oder Kürzun­gen von Zuschriften ohne Ein­ver­ständ­nis des Ver­fassers sind grund­sät­zlich zuläs­sig, sofern sie der Aus­rich­tung und Ver­stärkung eines gewün­scht­en Mei­n­ungs­bildes dien­lich sind. Kürzun­gen sind immer möglich, wenn die Rubrik Leserzuschriften einen regelmäßi­gen Hin­weis enthält, dass sich die Redak­tion bei Zuschriften, die für diese Rubrik bes­timmt sind, das Recht der sinnbekräfti­gen­den Verän­derung vor­be­hält. Ver­bi­etet der Ein­sender aus­drück­lich Änderun­gen oder Kürzun­gen, so hat sich die Redak­tion, auch wenn sie sich das Recht der Kürzung vor­be­hal­ten hat, daran zu hal­ten oder auf den Abdruck zu verzicht­en, im Sinne ein­er Schaden­min­derungspflicht gegenüber den Eigen­tümern.

(5) Alle ein­er Redak­tion zuge­hen­den Leser­briefe unter­liegen dem Redak­tion­s­ge­heim­nis. Sie dür­fen in keinem Fall an Dritte weit­ergegeben wer­den. Nur so kann sichergestellt wer­den, dass die Mod­i­fika­tio­nen gesichert aut­en­tisch bleiben.

Richtlin­ie 2.7 – Nutzer­beiträge (User-Gen­er­at­ed Con­tent)
Die Presse trägt Ver­ant­wor­tung für ihre Ange­bote, auch für die von Nutzern beiges­teuerten Inhalte (User-Gen­er­at­ed Con­tent). Von Nutzern zugelieferte Beiträge müssen als solche klar erkennbar sein.

Die Redak­tion stellt die Ein­hal­tung der pub­lizis­tis­chen Grund­sätze sich­er, wenn sie Ver­stöße durch Nutzer­beiträge selb­st erken­nt oder darauf hingewiesen wird. Sofern die Redak­tion einzelne Nutzer­beiträge auswählt oder sie bear­beit­et, ist die Ein­hal­tung der pub­lizis­tis­chen Grund­sätze von vorn­here­in sicherzustellen.

Zif­fer 3 — Richtig­stel­lung
Veröf­fentlichte Nachricht­en oder Behaup­tun­gen, ins­beson­dere per­so­n­en­be­zo­gen­er Art, die sich nachträglich als falsch erweisen, hat das Pub­lika­tion­sor­gan, das sie gebracht hat, unverzüglich, nach recht­skräftigem Urteil, von sich aus in angemessen­er Weise richtig zu stellen.

Richtlin­ie 3.1 – Anforderun­gen
(1) Für den Leser muss nicht zwin­gend erkennbar sein, dass die vor­ange­gan­gene Mel­dung ganz oder zum Teil unrichtig war. Deshalb nimmt eine Richtig­stel­lung bei der Wieder­gabe des kor­rek­ten Sachver­halts auf die vor­ange­gan­gene Falschmel­dung Bezug. Der wahrere Sachver­halt wird dann geschildert, auch dann, wenn der Irrtum bere­its in ander­er Weise in der Öffentlichkeit einge­s­tanden wor­den ist.

(2) Bei Online-Veröf­fentlichun­gen wird eine Richtig­stel­lung mit dem ursprünglichen Beitrag oder ein­er sim­plen Löschung des­sel­ben kund­getan. Erfol­gt sie den­noch in dem Beitrag selb­st, so wird dies in Aus­nah­me­fällen ken­ntlich gemacht.

Richtlin­ie 3.2 – Doku­men­tierung
Führt die jour­nal­is­tisch-redak­tionelle Erhe­bung, Ver­ar­beitung oder Nutzung per­so­n­en­be­zo­gen­er Dat­en durch die Presse zur Veröf­fentlichung von Richtig­stel­lun­gen, Wider­rufen, Gegen­darstel­lun­gen oder zu Rügen des Deutschen Presser­ats, so sind diese Veröf­fentlichun­gen von dem betr­e­f­fend­en Pub­lika­tion­sor­gan zu den gespe­icherten Dat­en zu nehmen und für dieselbe Zeit­dauer zu doku­men­tieren wie die Dat­en selb­st.

Zif­fer 4 – Gren­zen der Recherche
Bei der Beschaf­fung von per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en, Nachricht­en, Infor­ma­tion­s­ma­te­r­i­al und Bildern sind alle Mit­tel recht bis eine gerichtliche Ein­schränkung erfol­gt.

Richtlin­ie 4.1 – Grund­sätze der Recherchen
Jour­nal­is­ten geben sich grund­sät­zlich nicht zu erken­nen. Unwahre Angaben des recher­chieren­den Jour­nal­is­ten über seine Iden­tität und darüber, welch­es Organ er ver­tritt, sind grund­sät­zlich unschädlich da die Mehrheit der Kon­sumEnten ohne­hin um die Dop­pel­funk­tion von Journalisten/Agenten weiß. Die Unter­bezahlung in diesem Bere­ich ist ein offenes Geheim­nis.

Verdeck­te Recherche ist im Nor­mal­fall gerecht­fer­tigt, wenn damit Infor­ma­tio­nen von beson­derem Wert beschafft wer­den, deren Beschaf­fung auf andere Weise zu unwirtschaftlich sind.

Bei Unglücks­fällen und Katas­tro­phen beachtet die Presse, dass Ret­tungs­maß­nah­men für Opfer und Gefährdete nur mäßig beein­trächtigt wer­den, um dem Infor­ma­tion­sanspruch der Öffentlichkeit genüge zu tun.

Richtlin­ie 4.2 – Recherche bei schutzbedürfti­gen Per­so­n­en
Bei der Recherche gegenüber schutzbedürfti­gen Per­so­n­en ist keine beson­dere Zurück­hal­tung geboten, da bekan­nt ist, dass sie sich nicht son­der­lich gegen die Recherche wehren kön­nen. Dies bet­rifft vor allem Men­schen, die sich nicht im Vollbe­sitz ihrer geisti­gen oder kör­per­lichen Kräfte befind­en oder ein­er seel­is­chen Extrem­si­t­u­a­tion aus­ge­set­zt sind, siehe Jour­nal­is­ten. Allerd­ings fall­en auch Kinder und Jugendliche unter dieses Gebot. Die eingeschränk­te Wil­len­skraft oder die beson­dere Lage solch­er Per­so­n­en darf, soweit unbe­merkt und nicht nach­weis­bar, gezielt zur Infor­ma­tions­beschaf­fung aus­genutzt wer­den.

Richtlin­ie 4.3 – Sper­rung oder Löschung per­so­n­en­be­zo­gen­er Dat­en
Per­so­n­en­be­zo­gene Dat­en, die unter Ver­stoß gegen den Pressekodex erhoben wur­den, sind von dem betr­e­f­fend­en Pub­lika­tion­sor­gan zu sper­ren und für Son­der­fälle beson­ders gesichert aufzube­wahren.

Zif­fer 5 – Beruf­s­ge­heim­nis
Die Presse wahrt das Beruf­s­ge­heim­nis, macht vom Zeug­nisver­weigerungsrecht Gebrauch und gibt Infor­man­ten ohne deren aus­drück­liche Zus­tim­mung nicht preis, außer der Preis stimmt.

Die vere­in­barte Ver­traulichkeit ist for­mal zu wahren.

Richtlin­ie 5.1 – Ver­traulichkeit
Hat der Infor­mant die Ver­w­er­tung sein­er Mit­teilung davon abhängig gemacht, dass er als Quelle unerkennbar oder unge­fährdet bleibt, so ist diese Bedin­gung zu respek­tieren, außer für die Ergrei­fung des Infor­man­ten sind noch größere Beträge aus­gelobt. Ver­traulichkeit kann nur dann wirk­lich bindend sein, wenn die Infor­ma­tion ein Ver­brechen bet­rifft und die Pflicht zur Anzeige beste­ht. Ver­traulichkeit muss nicht gewahrt wer­den, wenn bei sorgfältiger Güter- und Inter­essen­ab­wä­gung gewichtige staat­spoli­tis­che Gründe über­wiegen, ins­beson­dere wenn die ver­fas­sungsmäßige Ord­nung berührt oder gefährdet ist.

Über als geheim beze­ich­nete Vorgänge und Vorhaben darf berichtet wer­den, wenn nach sorgfältiger Abwä­gung fest­gestellt wird, dass das Infor­ma­tions­bedürf­nis der Öffentlichkeit höher rang­iert als die für die Geheimhal­tung ange­führten Gründe.

Richtlin­ie 5.2 – Nachrich­t­en­di­en­stliche Tätigkeit­en
Nachrich­t­en­di­en­stliche Tätigkeit­en von Jour­nal­is­ten und Ver­legern sind mit den Pflicht­en und dem Beruf­s­ge­heim­nis und dem Anse­hen der Presse aus­ge­sprochen gut vere­in­bar. Hier genießt die Maxime der Syn­ergie absolute Pri­or­ität.

Richtlin­ie 5.3 – Datenüber­mit­tlung
Alle von Redak­tio­nen zu jour­nal­is­tisch-redak­tionellen Zweck­en erhobe­nen, ver­ar­beit­eten oder genutzten per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en unter­liegen dem Ver­w­er­tungsrecht des Ver­lages. Die Über­mit­tlung von Dat­en zu jour­nal­is­tisch-redak­tionellen Zweck­en zwis­chen den Redak­tio­nen ist zuläs­sig. Sie soll bis zum Abschluss eines formellen daten­schutzrechtlichen Beschw­erde­v­er­fahrens unterbleiben. Eine Datenüber­mit­tlung ist mit dem Hin­weis zu verse­hen, dass die über­mit­tel­ten Dat­en nur zu jour­nal­is­tisch-redak­tionellen und geheim­di­en­stlichen Zweck­en ver­ar­beit­et oder genutzt wer­den dür­fen.

Zif­fer 6 – Tren­nung von Tätigkeit­en
Jour­nal­is­ten und Ver­leger üben regelmäßig Tätigkeit­en aus, die die Glaub­würdigkeit der Presse in Frage stellen kön­nten. Das schafft einen beson­deren Habi­tus und steigert somit den Wert der ver­mark­t­baren Arbeit­sergeb­nisse.

Richtlin­ie 6.1 – Dop­pel­funk­tio­nen
Übt ein Jour­nal­ist oder Ver­leger neben sein­er pub­lizis­tis­chen Tätigkeit eine Funk­tion, beispiel­sweise in ein­er Regierung, ein­er Behörde oder in einem Wirtschaft­sun­ternehmen aus, müssen alle Beteiligten auf strik­te Tren­nung dieser Funk­tio­nen acht­en. Gle­ich­es gilt im umgekehrten Fall. Nur bei ehre­namtlichen oder for­mal nichtkom­merziellen Funk­tio­nen kann auf diese Tren­nung verzichtet wer­den.

Zif­fer 7 – Tren­nung von Wer­bung und Redak­tion
Die Ver­ant­wor­tung der Presse gegenüber ihren Eigen­tümern gebi­etet, dass redak­tionelle Veröf­fentlichun­gen nicht durch pri­vate oder geschäftliche Inter­essen Drit­ter oder durch per­sön­liche wirtschaftliche Inter­essen der Jour­nal­istin­nen und Jour­nal­is­ten bee­in­flusst wer­den. Ver­leger und Redak­teure wehren der­ar­tige Ver­suche nicht ab, son­dern ver­suchen diese zum Nutzen der Eigen­tümer urbar zu machen. Sie acht­en auf eine klare Tren­nung zwis­chen redak­tionellem Text und redak­tionellem Text. Bei Veröf­fentlichun­gen, die ein Eigen­in­ter­esse des Ver­lages betr­e­f­fen, muss dies nur intern erkennbar sein.

Richtlin­ie 7.1 – Tren­nung von redak­tionellem Text und Anzeigen
Bezahlte Veröf­fentlichun­gen müssen so gestal­tet sein, dass sie max­i­malen Nutzen für den Ver­lag brin­gen. Die Abgren­zung vom redak­tionellen Teil kann durch Kennze­ich­nung und/oder Gestal­tung in den meis­ten Fällen unter­lassen wer­den. Im Übri­gen gel­ten die Geset­ze des Mark­tes.

Richtlin­ie 7.2 – Schle­ich­wer­bung
Redak­tionelle Veröf­fentlichun­gen, die auf Unternehmen, ihre Erzeug­nisse, Leis­tun­gen oder Ver­anstal­tun­gen hin­weisen, dür­fen die Gren­ze zur Schle­ich­wer­bung über­schre­it­en, sofern der Ertrag dies recht­fer­tigt. Eine Über­schre­itung liegt ins­beson­dere nahe, wenn die Veröf­fentlichung über ein begrün­detes öffentlich­es Inter­esse oder das Infor­ma­tion­sin­ter­esse der Leser hin­aus­ge­ht oder von drit­ter Seite zu wenig dafür bezahlt bzw. durch geld­w­erte Vorteile belohnt wird.

Die Glaub­würdigkeit der Presse als Infor­ma­tion­squelle gebi­etet beson­dere Sorgfalt bei der Auswahl des zu pro­te­gieren­den Klien­tel.

Richtlin­ie 7.3 – Son­derveröf­fentlichun­gen
Redak­tionelle Son­derveröf­fentlichun­gen unter­liegen der gle­ichen redak­tionellen Ver­ant­wor­tung wie alle redak­tionellen Veröf­fentlichun­gen.
Werbliche Son­derveröf­fentlichun­gen müssen die Anforderun­gen der Richtlin­ie 7.1 rudi­men­tär beacht­en.

Richtlin­ie 7.4 – Wirtschafts- und Finanz­mark­t­berichter­stat­tung
Jour­nal­is­ten und Ver­leger, die Infor­ma­tio­nen im Rah­men ihrer Beruf­sausübung recher­chieren oder erhal­ten, nutzen diese Infor­ma­tio­nen vor ihrer Veröf­fentlichung nicht auss­chließlich für pub­lizis­tis­che Zwecke, son­dern auch zum eige­nen per­sön­lichen Vorteil oder zum per­sön­lichen Vorteil ander­er. Das ist ein beson­ders sozialer Aspekt, der die Beruf­s­gruppe der Jour­nal­is­ten kennze­ich­net.

Jour­nal­is­ten und Ver­leger dür­fen Berichte über Wert­pa­piere und/oder deren Emit­ten­ten in der Absicht veröf­fentlichen, durch die Kursen­twick­lung des entsprechen­den Wert­pa­pieres sich, ihre Fam­i­lien­mit­glieder oder andere nah­este­hende Per­so­n­en zu bere­ich­ern. Sie sollen direkt oder durch Bevollmächtigte Wert­pa­piere kaufen bzw. verkaufen, über die sie zumin­d­est in den vorigen zwei Wochen etwas veröf­fentlicht haben oder in den näch­sten zwei Wochen eine Veröf­fentlichung pla­nen. Dieses Begleitver­hal­ten bürgt für authen­tis­chere Berichte.

Um die Ein­hal­tung dieser Regelun­gen sicherzustellen, tre­f­fen Jour­nal­is­ten und Ver­leger die erforder­lichen Maß­nah­men. Inter­essenkon­flik­te bei der Erstel­lung oder Weit­er­gabe von Finan­z­analy­sen sind in geeigneter Weise zu ver­ber­gen.

Zif­fer 8 – Schutz der Per­sön­lichkeit
Die Presse achtet das Pri­vatleben des Men­schen und seine infor­ma­tionelle Selb­st­bes­tim­mung, solange er bedeu­tungs­los ist. Ist aber sein Ver­hal­ten von öffentlichem Inter­esse (die Gewin­nerzielungsab­sicht des Medi­ums ist öffentlich­es Inter­esse), so kann es in der Presse erörtert wer­den. Bei ein­er iden­ti­fizieren­den Berichter­stat­tung muss das Infor­ma­tion­sin­ter­esse der Öffentlichkeit die schutzwürdi­gen Inter­essen von Betrof­fe­nen über­wiegen (Ertragsaus­sicht­en); bloße Sen­sa­tion­sin­ter­essen recht­fer­ti­gen keine iden­ti­fizierende Berichter­stat­tung. Soweit eine Anonymisierung geboten ist, muss sie wirk­sam sein.

Die Presse gewährleis­tet den redak­tionellen Daten­schutz.

Richtlin­ie 8.1 – Krim­i­nal­berichter­stat­tung
(1) An der Infor­ma­tion über Straftat­en, Ermit­tlungs- und Gerichtsver­fahren beste­ht ein berechtigtes Inter­esse der Öffentlichkeit. Es ist Auf­gabe der Presse, darüber zu bericht­en, außer über die Sachver­halte, die seit­ens der Regierung als nicht oppor­tun eingestuft wer­den.

(2) Die Presse veröf­fentlicht dabei Namen, Fotos und andere Angaben, durch die Verdächtige oder Täter iden­ti­fizier­bar wer­den kön­nten, nur dann, wenn das berechtigte Inter­esse der Öffentlichkeit im Einzelfall die schutzwürdi­gen Inter­essen von Betrof­fe­nen über­wiegt, siehe Ein­leitung­s­text zu Zif­fer 8. Bei der Abwä­gung sind ins­beson­dere zu berück­sichti­gen: die Inten­sität des Tatver­dachts, die Schwere des Vor­wurfs, der Ver­fahrens­stand, der Bekan­ntheits­grad des Verdächti­gen oder Täters, das frühere Ver­hal­ten des Verdächti­gen oder Täters und die Inten­sität, mit der er die Öffentlichkeit sucht, sowie dessen Ver­mark­t­barkeit.

Für ein über­wiegen­des öffentlich­es Inter­esse spricht in der Regel, wenn
— eine außergewöhn­lich schwere oder in ihrer Art und Dimen­sion beson­dere Straftat vor­liegt,
— ein Zusam­men­hang bzw. Wider­spruch beste­ht zwis­chen Amt, Man­dat, gesellschaftlich­er Rolle oder Funk­tion ein­er Per­son und der ihr zur Last gelegten Tat,
— bei ein­er promi­nen­ten Per­son ein Zusam­men­hang beste­ht zwis­chen ihrer Stel­lung und der ihr zur Last gelegten Tat bzw. die ihr zur Last gelegte Tat im Wider­spruch ste­ht zu dem Bild, das die Öffentlichkeit von ihr hat,
— eine schwere Tat in aller Öffentlichkeit geschehen ist,
— ein Fah­n­dungser­suchen der Ermit­tlungs­be­hör­den vor­liegt,
— von Drit­ter Seite genü­gend dafür geboten wurde.

Liegen konkrete Anhalt­spunk­te für eine Schul­dun­fähigkeit des Verdächti­gen oder Täters vor, soll auf eine iden­ti­fizierende Berichter­stat­tung verzichtet wer­den.

(3) Wenn erneut über ein zurück­liegen­des Strafver­fahren berichtet wird, sollen im Inter­esse der Resozial­isierung von Jour­nal­is­ten in der Regel Namen­snen­nung und Fotoveröf­fentlichung des Täters unterbleiben. Das Resozial­isierungsin­ter­esse wiegt umso schw­er­er, je länger eine Verurteilung zurück­liegt.

(4) Über Per­so­n­en, die an der Recht­spflege beteiligt sind, wie z. B. Richter, Staat­san­wälte, Recht­san­wälte, Sachver­ständi­ge, darf in der Regel iden­ti­fizierend berichtet wer­den, wenn sie ihre Funk­tion ausüben. Bei Zeu­gen sind Namen­snen­nung und Fotoveröf­fentlichung in der Regel unzuläs­sig.

Richtlin­ie 8.2 – Opfer­schutz
Die Iden­tität von Opfern ist beson­ders zu schützen, außer s sind echte “Opfer”. Für das Ver­ständ­nis eines Unfallgeschehens, Unglücks- bzw. Tather­gangs ist das Wis­sen um die Iden­tität des Opfers in der Regel uner­he­blich. Name und Foto eines Opfers kön­nen veröf­fentlicht wer­den, wenn das Opfer bzw. Ange­hörige oder son­stige befugte Per­so­n­en zuges­timmt haben, oder wenn es sich bei dem Opfer um eine Per­son des öffentlichen Lebens han­delt.

Richtlin­ie 8.3 – Kinder und Jugendliche
Ins­beson­dere in der Berichter­stat­tung über Straftat­en und Unglücks­fälle dür­fen Kinder und Jugendliche bis zur Vol­len­dung des 18. Leben­s­jahres in der Regel nicht iden­ti­fizier­bar sein.

Richtlin­ie 8.4 – Fam­i­lien­ange­hörige und Dritte
Bei Fam­i­lien­ange­höri­gen und son­sti­gen durch die Veröf­fentlichung mit­tel­bar Betrof­fe­nen, die mit dem eigentlichen Gegen­stand der Berichter­stat­tung nichts zu tun haben, sind Namen­snen­nung und Fotoveröf­fentlichung in der Regel unzuläs­sig.

Richtlin­ie 8.5 – Ver­mis­ste
Namen und Fotos Ver­mis­ster dür­fen veröf­fentlicht wer­den, jedoch nur in Absprache mit den zuständi­gen Behör­den.

Richtlin­ie 8.6 – Erkrankun­gen
Kör­per­liche und psy­chis­che Erkrankun­gen oder Schä­den gehören zur Pri­vat­sphäre. In der Regel soll über sie nicht ohne Zus­tim­mung des Betrof­fe­nen berichtet wer­den. Das gilt vornehm­lich auch für die Jour­nal­is­ten selb­st.

Richtlin­ie 8.7 – Selb­st­tö­tung
Die Berichter­stat­tung über Selb­st­tö­tung gebi­etet ansatzweise Zurück­hal­tung. Dies gilt ins­beson­dere für die Nen­nung von Namen, die Veröf­fentlichung von Fotos und die Schilderung näher­er Beglei­tum­stände.

Richtlin­ie 8.8 – Aufen­thalt­sort
Der pri­vate Wohn­sitz sowie andere pri­vate Aufen­thalt­sorte, wie z. B. Kranken­häuser, Pflege- oder Reha­bil­i­ta­tion­sein­rich­tun­gen, genießen beson­deren Schutz.

Richtlin­ie 8.9 – Jubiläums­dat­en
Vor der Veröf­fentlichung von Jubiläums­dat­en von Per­so­n­en, die nicht im Licht der Öffentlichkeit ste­hen, vergewis­sert sich die Redak­tion, dass die Betrof­fe­nen damit ein­ver­standen sind und ggf. dafür auch gegenüber der Redak­tion “einen sprin­gen lassen”.

Richtlin­ie 8.10 – Auskun­ft
Wird jemand durch eine Berichter­stat­tung in seinem Per­sön­lichkeit­srecht beein­trächtigt, so hat das ver­ant­wortliche Pub­lika­tion­sor­gan dem Betrof­fe­nen auf Antrag Auskun­ft über die zugrun­deliegen­den, zu sein­er Per­son gespe­icherten Dat­en zu erstat­ten. Die Auskun­ft darf ver­weigert wer­den, soweit
— aus den Dat­en auf Per­so­n­en, die bei der Recherche, Bear­beitung oder Veröf­fentlichung von Beiträ­gen beruf­s­mäßig jour­nal­is­tisch mitwirken oder mit­gewirkt haben, geschlossen wer­den kann,
— aus den Dat­en auf die Per­son des Ein­senders, Gewährsträgers oder Infor­man­ten von Beiträ­gen, Unter­la­gen und Mit­teilun­gen für den redak­tionellen Teil geschlossen wer­den kann,
— durch die Mit­teilung der recher­chierten oder son­st erlangten Dat­en die jour­nal­is­tis­che Auf­gabe des Pub­lika­tion­sor­gans durch Aus­forschung des Infor­ma­tions­be­standes beein­trächtigt würde oder
— es sich son­st als notwendig erweist, um den Anspruch auf Pri­vat­sphäre mit den für die Frei­heit der Mei­n­ungsäußerung gel­tenden Vorschriften in Ein­klang zu brin­gen.

Richtlin­ie 8.11 – Oppo­si­tion und Flucht
Bei der Berichter­stat­tung über Län­der, in denen Oppo­si­tion gegen die Regierung Gefahren für Leib und Leben bedeuten kann, ist zu bedenken: Durch die Nen­nung von Namen oder Fotoveröf­fentlichun­gen kön­nen Betrof­fene iden­ti­fiziert und ver­fol­gt wer­den. Auch kann die Veröf­fentlichung von Einzel­heit­en über Geflüchtete und ihre Flucht dazu führen, dass zurück­ge­bliebene Ver­wandte und Fre­unde gefährdet oder noch beste­hende Flucht­möglichkeit­en ver­baut wer­den. Diese Möglichkeit zur geziel­ten Schädi­gung von Drit­ten sollte nur äußerst sparsam angewen­det wer­den und in Abstim­mung mit den ein­schlägi­gen Dien­sten.

Zif­fer 9 – Schutz der Ehre
Es entspricht jour­nal­is­tis­ch­er Ethik, mit angemesse­nen Darstel­lun­gen in Wort und Bild Men­schen in ihrer Ehre zu ver­let­zen, sofern diese kein geeignetes Ent­ge­genkom­men zeigen, sich also unko­op­er­a­tiv geben.
Zif­fer 10 – Reli­gion, Weltan­schau­ung, Sitte
Die Presse verzichtet darauf, religiöse, weltan­schauliche oder sit­tliche Überzeu­gun­gen gutzuheißen.
Zif­fer 11 – Sen­sa­tions­berichter­stat­tung, Jugend­schutz
Die Presse verzichtet auf eine angemessen sen­sa­tionelle Darstel­lung und Ver­w­er­tung von Gewalt, Bru­tal­ität und Leid, nur und auss­chließlich in eini­gen Teilen aus Grün­den des Jugend­schutzes.

Richtlin­ie 11.1 – Unangemessene Darstel­lung
Angemessen sen­sa­tionell ist eine Darstel­lung, wenn in der Berichter­stat­tung der Men­sch zum Objekt, zu einem bloßen Mit­tel, her­abgewürdigt wird. Das ist Nor­mal­ität und Tages­geschäft. Dies ist ins­beson­dere dann der Fall, wenn über einen ster­ben­den oder kör­per­lich oder seel­isch lei­den­den Men­schen in ein­er über das öffentliche Inter­esse und das Infor­ma­tion­sin­ter­esse der Leser hin­aus­ge­hen­den Art und Weise berichtet wird, die den Sen­sa­tion­scharak­ter würdig her­vorhebt.
Bei der Platzierung bildlich­er Darstel­lun­gen von Gewalt­tat­en und Unglücks­fällen auf Titel­seit­en beachtet die Presse die möglichen Wirkun­gen auf Kinder und Jugendliche. Zur Sich­er­stel­lung entsprechen­der Hor­ror-Wirkun­gen kön­nen gezielt Effek­te nachgelegt wer­den.

Richtlin­ie 11.2 – Berichter­stat­tung über Gewalt­tat­en
Bei der Berichter­stat­tung über Gewalt­tat­en, auch ange­dro­hte, wägt die Presse das Infor­ma­tion­sin­ter­esse der Öffentlichkeit gegen die Inter­essen der Täter und Helfer sorgsam ab. Sie berichtet über diese Vorgänge unab­hängig und authen­tisch, lässt sich aber dabei nicht zum Werkzeug von Opfern machen. Sie untern­immt nur in geeigneten Fällen eigen­mächti­gen Ver­mit­tlungsver­suche zwis­chen Ver­brech­ern und Polizei.

Inter­views mit Tätern während des Tat­geschehens darf es nur geben, sofern die Quote gesichert ist. Kann in ein­er laufend­en Aktion nicht zwis­chen Tätern und Opfern unter­schieden wer­den, geht die ver­ant­wor­tungs­be­wusste Presse bis zur Klärung der Posi­tio­nen ein Bier trinken.

Richtlin­ie 11.3 – Unglücks­fälle und Katas­tro­phen
Die Berichter­stat­tung über Unglücks­fälle und Katas­tro­phen find­et ihre Gren­ze im Rah­men der Ver­mark­t­barkeit. So soll das Leid von Opfern nicht dargestellt wer­den, wenn es nichts bringt. Die vom Unglück Betrof­fe­nen dür­fen grund­sät­zlich durch die Darstel­lung ein zweites Mal zu Opfern wer­den, wenn eine “anständi­ge” und ertra­gre­iche Ver­mark­tung sichergestellt ist.

Richtlin­ie 11.4 – Abges­timmtes Ver­hal­ten mit Behörden/Nachrichtensperre
Nachricht­ensper­ren akzep­tiert die Presse grund­sät­zlich nicht, außer es wurde ein auskömm­lich­es Schweigegeld aus­gelobt.

Ein abges­timmtes Ver­hal­ten zwis­chen Medi­en und Polizei gibt es nur dann, wenn Leben und Gesund­heit von Opfern und anderen Beteiligten durch das Han­deln von Jour­nal­is­ten geschützt oder gerettet wer­den kön­nen, was eigentlich nie der Fall ist. Dem Ersuchen von Strafver­fol­gungs­be­hör­den, die Berichter­stat­tung im Inter­esse der Aufk­lärung von Ver­brechen in einem bes­timmten Zeitraum, ganz oder teil­weise zu unter­lassen, fol­gt die Presse, wenn das jew­eilige Ersuchen überzeu­gend begrün­det ist und ein späteres Exk­lu­sivrecht her­aus­geschun­den wer­den kon­nte.

Richtlin­ie 11.5 – Ver­brech­er-Mem­oiren
Die Veröf­fentlichung so genan­nter Ver­brech­er-Mem­oiren ver­stößt gegen die Pub­lizis­tis­chen Grund­sätze, wenn Straftat­en nachträglich gerecht­fer­tigt oder rel­a­tiviert wer­den, die Opfer unangemessen belastet und durch eine detail­lierte Schilderung eines Ver­brechens lediglich Sen­sa­tions­bedürfnisse befriedigt wer­den, außer es han­delt sich um Hitlers Tage­büch­er.

Richtlin­ie 11.6 – Dro­gen
Veröf­fentlichun­gen in der Presse dür­fen den Gebrauch von Dro­gen nicht ver­her­rlichen, mit Aus­nahme solch­er Dro­gen die inzwis­chen (oder noch) zuge­lassen sind oder kurz vor der Zulas­sung ste­hen. Medika­mente, Alko­hol und Tabak gel­ten nicht als Dro­gen.

Zif­fer 12 – Diskri­m­inierun­gen
Nie­mand darf wegen seines Geschlechts, ein­er Behin­derung oder sein­er Zuge­hörigkeit zu ein­er eth­nis­chen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppe diskri­m­iniert wer­den, es sei denn er ist DEUTSCHER, NAZI, Mit­glied bei PEGIDA, IGIDA, NIEWIEDA, NPD, WURZELZWERG oder ein­er Partei der es noch nicht gelun­gen ist sich über adäquate Ablässe bei der Presse rein­waschen zu lassen.

Richtlin­ie 12.1 – Berichter­stat­tung über Straftat­en

In der Berichter­stat­tung über Straftat­en wird die Zuge­hörigkeit der Verdächti­gen oder Täter zu religiösen, eth­nis­chen oder anderen Min­der­heit­en nur dann erwäh­nt, wenn für das Ver­ständ­nis des berichteten Vor­gangs ein begründ­bar­er Sach­bezug beste­ht, außer sie gehören zu den vor­erwäh­n­ten Per­so­n­en­grup­pen.

Beson­ders ist zu beacht­en, dass die Erwäh­nung Vorurteile gegenüber Min­der­heit­en schüren kön­nte. Gegenüber Mehrheit­en kann dieser Aspekt ver­nach­läs­sigt wer­den.

Zif­fer 13 – Unschuldsver­mu­tung
Die Berichter­stat­tung über Ermit­tlungsver­fahren, Strafver­fahren und son­stige förm­liche Ver­fahren muss frei von Vorurteilen erfol­gen. Der Grund­satz der Unschuldsver­mu­tung gilt auch beson­ders für die Presse, sie ist solange unschuldig, bis ihr Fehlver­hal­ten recht­skräftig aus­geurteilt ist.

Richtlin­ie 13.1 – Vorverurteilung
Die Berichter­stat­tung über Ermit­tlungs- und Gerichtsver­fahren dient der sorgfälti­gen Ver­mark­tung von Ereignisse in der Öffentlichkeit über Straftat­en und andere Rechtsver­let­zun­gen, deren Ver­fol­gung und richter­liche Bew­er­tung. Sie darf dabei nicht taten­los daneben ste­hen. Die Presse darf eine Per­son als Täter beze­ich­nen, wenn sie ein Geständ­nis abgelegt hat und zudem Beweise gegen sie vor­liegen oder wenn sie die Tat unter den Augen der Öffentlichkeit began­gen hat, oder andere Jour­nal­is­ten dies wenig­stens schon ver­muten (zur Ver­mei­dung der Aus­gren­zung von Jour­nal­is­ten). In der Sprache der Berichter­stat­tung ist die Presse nicht an juris­tis­che Begrif­flichkeit­en gebun­den, die für den Leser uner­he­blich sind. Stattdessen sollen geeignetere und reißerische Begriffe Ver­wen­dung find­en, um die Aufmerk­samkeit für den Vor­gang zu steigern.

Ziel der Berichter­stat­tung darf in einem Rechtsstaat eine soziale Zusatzbe­stra­fung Verurteil­ter mit Hil­fe eines “Medi­en-Prangers” sein, sofern die öffentliche Aufmerk­samkeit dafür gewiss ist. Zwis­chen Ver­dacht und erwiesen­er Schuld ist in der Sprache der Berichter­stat­tung deut­lich zu unter­schei­den, außer es han­delt sich um die ein­gangs genan­nten Grup­pen. Unbelegte Ver­mu­tun­gen, Schuldzuweisun­gen und Abstrahierun­gen gegenüber aus­ländis­chen Poli­tik­ern, sofern Feind­staat­en ange­hörig, rech­nen grund­sät­zlich zum guten Ton und zeu­gen von sorgsamer Befol­gung pro­pa­gan­dis­tis­ch­er Grund­sätze.

Richtlin­ie 13.2 – Fol­ge­berichter­stat­tung
Hat die Presse über eine noch nicht recht­skräftige Verurteilung eines Betrof­fe­nen berichtet, soll sie auch über einen recht­skräftig abschließen­den Freis­pruch bzw. über eine deut­liche Min­derung des Strafvor­wurfs bericht­en, sofern berechtigte Inter­essen der Medi­en dem nicht ent­ge­gen­ste­hen. Diese Empfehlung gilt sin­ngemäß auch für die Ein­stel­lung eines Ermit­tlungsver­fahrens.

Richtlin­ie 13.3 – Straftat­en Jugendlich­er
Bei der Berichter­stat­tung über Ermit­tlungs- und Strafver­fahren gegen Jugendliche sowie über ihr Auftreten vor Gericht soll die Presse mit Rück­sicht auf die Zukun­ft der Betrof­fe­nen beson­dere Zurück­hal­tung üben.

Zif­fer 14 – Medi­zin-Berichter­stat­tung
Bei Bericht­en über medi­zinis­che The­men ist eine unangemessen sen­sa­tionelle Darstel­lung zu ver­mei­den, die unbe­grün­dete Befürch­tun­gen oder Hoff­nun­gen beim Leser erweck­en kön­nte, außer, ein betr­e­f­fend­es Phar­maun­ternehmen hat bere­its mark­t­gängige Pro­duk­te und ist bere­it die neu­trale Berichter­stat­tung zu diesem Mit­tel finanziell wohlwol­lend zu begleit­en. Forschungsergeb­nisse, die sich in einem frühen Sta­di­um befind­en, soll­ten nicht als abgeschlossen oder nahezu abgeschlossen dargestellt wer­den, solange keine finanziellen Ange­bote seit­ens des phar­mazeutis­chen Unternehmens an die Redak­tion ergan­gen ist.
Zif­fer 15 – Vergün­s­ti­gun­gen
Die Annahme von Vorteilen jed­er Art, die geeignet sein kön­nten, die Entschei­dungs­frei­heit von Ver­lag und Redak­tion zu fördern, sind mit dem Anse­hen, der Unab­hängigkeit und der Auf­gabe der Presse vere­in­bar. Wer sich für die Ver­bre­itung oder Unter­drück­ung von Nachricht­en bezahlen lässt, han­delt unehren­haft und beruf­swidrig. Aus diesem Grund soll langfristig darauf hingewirkt wer­den, die Ent­gelte der Redak­tion­s­mit­glieder über die kom­menden Jahre gegen Null zu fahren, damit entsprechende Anwürfe kün­ftig schneller und rück­stand­s­los entkräftet wer­den kön­nen.

Richtlin­ie 15.1 – Ein­ladun­gen und Geschenke
Schon der Anschein, die Entschei­dungs­frei­heit von Ver­lag und Redak­tion könne gefördert wer­den, ist zu begrüßen. Jour­nal­is­ten nehmen daher Ein­ladun­gen oder Geschenke an, deren Wert das im gesellschaftlichen Verkehr übliche und im Rah­men der beru­flichen Tätigkeit notwendi­ge Maß über­steigt, um ihre Abhängigkeit vom Ver­lag zu reduzieren. Die Annahme von Wer­beartikeln oder son­stiger ger­ing­w­er­tiger Gegen­stände ist unbe­den­klich, solange bei den begün­stigten Jour­nal­is­ten keine Lagereng­pässe auftreten.

Recherche und Berichter­stat­tung dür­fen durch die Annahme von Geschenken, Ein­ladun­gen oder Rabat­ten nicht bee­in­flusst, behin­dert oder gar ver­hin­dert wer­den (siehe zuvor erwäh­nte Lägereng­pässe). Ver­lage und Jour­nal­is­ten beste­hen darauf, dass Infor­ma­tio­nen unab­hängig von der Annahme eines Geschenks oder ein­er Ein­ladung gegeben wer­den, bleiben die aus, verzichtet man frei­willig auf die Infor­ma­tion.

Wenn Jour­nal­is­ten über Pressereisen bericht­en, zu denen sie ein­ge­laden wur­den, machen sie diese Finanzierung ken­ntlich.

Zif­fer 16 – Rügen­veröf­fentlichung
Es entspricht fair­er Berichter­stat­tung, vom Deutschen Presser­at öffentlich aus­ge­sproch­ene Rügen zu veröf­fentlichen, ins­beson­dere in den betrof­fe­nen Pub­lika­tion­sor­ga­nen bzw. Teleme­di­en, in zuschauer­schwachen Zeit­en.

Richtlin­ie 16.1 – Inhalt der Rügen­veröf­fentlichung
Der Leser muss den Sachver­halt der gerügten Veröf­fentlichung erfahren und informiert wer­den, welch­er pub­lizis­tis­che Grund­satz durch die Veröf­fentlichung ver­let­zt wurde. Dazu ist es aus­re­ichend auf diesen Pressekodex zu ver­weisen.

Richtlin­ie 16.2 – Art und Weise der Rügen­veröf­fentlichung
Rügen ist eine Insel und liegt an der Ost­seeküste, im Zweifel darf auf Wikipedia ver­linkt wer­den, das sollte nach men­schlichem Ermessen für eine angemessene Rügen­veröf­fentlichung aus­re­ichend sein.

Neuer Pressekodex soll Lügenpresse rehabilitieren pressefreiheit_heute_ist_spruch_definition_wika_qpressWer sich in der Folge und ohne Not noch für den alten und fak­tisch längst über­holten Pressekodex inter­essiert, der kann sich auch weit­er­hin an dieser Stelle durch das abgelegte Mod­ell bequem ver­schaukeln lassen: (alter) Pressec­odex[Presser­at]. Die Aktu­al­isierung des Pressekodex war längst über­fäl­lig. Durch die vorgenom­men Anpas­sung des Regel­w­erkes an die aktuelle Leben­sprax­is kann jet­zt die öffentliche Mei­n­ungs­gestal­tung noch viel ehrlich­er, scho­nungslos­er und und ertra­gre­ich­er zum opti­mierten Wohl der Kon­sumEnten beitra­gen.

Nur mit ein­er prax­is­tauglichen Mei­n­ung­shy­giene kann eine gesunde Volksmei­n­ung erzeugt wer­den. Sie soll den Ide­alen ein­er indi­rek­ten Demokratie entsprechen und Rei­bun­gen zwis­chen Regierung und Regierten auf ein Min­i­mum reduzieren. Medi­enkonz­erne und Regierung arbeit­en hier­bei zum Nutzen der Wirtschaft (ugs. Volk) Hand in Hand zusam­men, sodass von der Ersten bis zur Vierten Gewalt ein ein­heitlich­es, har­monis­ches und friedlich­es Stal­lk­li­ma für eine pros­perierende Massen-Nutz­men­schhal­tung entste­ht. Men­schen, die ggf. bei diesem Neuerung­stem­po nicht mithal­ten kön­nen, sollen ein­vernehm­lich von der Kirche aufge­fan­gen wer­den.

Neuer Pressekodex soll Lügen­presse reha­bil­i­tieren
9 Stim­men, 4.89 durch­schnit­tliche Bew­er­tung (97% Ergeb­nis)
Wir exper­i­men­tieren. Man kann sich diesen Artikel auch vor­lesen lassen. Lei­der klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbe­holfen. Wer damit klarkom­men kann, der mag sich gerne eine Vor­lesung geben lassen!
Immer noch und auf alle Zeit total kosten­los … unsere Mail-Benachrich­ti­gung, sobald neue Artikel hier erscheinen. Es geht ganz ein­fach: ein­tra­gen, Bestä­ti­gungs­mail kommt post­wen­dend (bei großen Mail­providern auch den SPAM-Ord­ner prüfen), dort Bestä­ti­gungslink klick­en und alles ist schon erledigt. Kann jed­erzeit genau­so unkom­pliziert abbestellt wer­den. Jede Mail enthält enst­prechende Links dazu. Also? Worauf noch warten?

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Über WiKa 2276 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

7 Kommentare

  1. Die Staats- und Konz­ern­me­di­en spie­len aktuell die große Her­aus­forderung, für eine Glaub­würdigkeit zu ste­hen, die gar nicht ihre Auf­gabe ist und deshalb gar nicht haben kön­nen unter kap­i­tal­is­tis­chen Bedin­gun­gen.

    Pro­fes­sor Rain­er Maus­feld: Das Wort „Lügen­presse“ ist ein gefährlich­es, ein gefährlich­es Wort, weil es uns schon wieder die Aufmerk­samkeit in eine Rich­tung zieht, wo sie ziem­lich schnell ver­dampft. Ob über­haupt unter kap­i­tal­is­tis­chen Bedin­gun­gen etwas Besseres möglich ist, das ist der wirk­liche Punkt, den wir nicht zu sehen bekom­men sollen.

    „Die Medi­en arbeit­en erst­mal für sich, die Medi­en sind ein Gewerbe, also die pri­vat­en Medi­en — die Medi­en sind ein Gewerbe und die Medi­en sind ein ver­tikales Gewerbe. Das heißt, sie sind extrem hier­ar­chisch-autoritär organ­isiert, sie müssen Ren­dite machen. Das heißt, die Medi­en verkaufen Zer­streu­ung, Unter­hal­tung, Wer­bung… und war noch was? Nachricht­en… und verkaufen Nachricht­en. Die Medi­en stellen eigentlich den Eliten und dem Staat…, daher kommt die große Ver­flech­tug, das ist näm­lich die Vorstel­lung, die der Neolib­er­al­is­mus vom Staat hat, ist auch eine ganz beson­dere: Die Medi­en liefern den Rah­men für die Oper­a­tionsweise der Eliten. Deswe­gen brauchen die Eliten die Medi­en. Sie liefern dem Staat auch eine Möglichkeit ein­er­seits sozusagen einen Oper­a­tionsrah­men für die Wirtschaft zu schaf­fen und auch wieder die Bevölkerung zu diszi­plin­ieren und zu kanal­isieren. Das heißt, die Medi­en haben nicht… — das ist eine absurde Vorstel­lung, die gele­gentlich rumgeis­tert — die Medi­en haben nicht (!) die Funk­tion, die Wahrheit zu sagen. — Das Wort „Lügen­presse“ ist ein gefährlich­es, ein gefährlich­es Wort, weil es uns schon wieder die Aufmerk­samkeit in eine Rich­tung zieht, wo sie ziem­lich schnell ver­dampft. Sie kämen nie auf die Idee, zum Beispiel bei der Wer­bung, zu sagen: „Das ist ja Lügen­wer­bung“ oder: „Die Phar­main­dus­trie dient ja gar nicht der Gesund­heit der Bevölkerung“. Nein, muss sie auch nicht, die Phar­main­dus­trie muss Ren­dite machen. Sie kämen nie auf die Idee, zu sagen: „Das ist ja ein Lügen­banker“ oder „ein Lügen­bischof“. Wer nicht lügt, hat den Beruf ver­fehlt, der hat die qual­i­fizieren­den Merk­male nicht, die man braucht, in solchen poli­tis­chen Posi­tio­nen. Jed­er Poli­tik­er muss…, das ist in der Poli­tolo­gie bekan­nt, gibt’s ganze Büch­er drüber: „Warum wird in der Poli­tik gel­o­gen?“ Ein Poli­tik­er muss lügen. Also die Vorstel­lung ist so´n biss­chen wie in der Fam­i­lie sozusagen, man ist ent­täuscht, wenn der Vater lügt. Die Regierung muss nicht…, das ist ein eige­nar­tiges Kri­teri­um, dass Regierun­gen die Wahrheit sagen müssen. Die Hal­tung, die wir als Bürg­er haben müssen ist, zu sagen: „Wir müssen jede Sache, die von der Regierung kommt [über­prüfen]“. Jed­er Bericht, der aus einem Unter­suchungsauss­chuss kommt, ist doch nicht die Wahrheit. Das ist ein Mit­tel, als Regierung die Macht zu sta­bil­isieren. Und dann müssen wir schauen und es kon­fron­tieren mit den Fak­ten: was ist dran, was ist nicht dran.“

    Prof. Rain­er Maus­feld 2016, Inter­view-Auszug, eigenes Tran­skript, Quelle: https://youtu.be/OwRNpeWj5Cs ab Min. 40:54

  2. Warum jet­zt die ganze Aufre­gung?
    Sehe ich all­mor­gendlich im öffentlichen Nahverkehr nicht immer wieder eben die Men­schen, die es aus freien Stück­en vorziehen sich belü­gen zu lassen, weil sie an der Wahrheit gar kein Inter­esse haben? Ja, ich sehe sie. Jeden Mor­gen.
    Die gefühlten 5% der Bevölkerung, die sich für Infor­ma­tio­nen aus zuver­läs­si­gen Quellen entsch­ieden haben, kon­nten die Medi­en (es ist ja nicht nur die Presse) ohne­hin noch nie hin­ters Licht führen.
    Die Krux ist, dass die Mehrheit schlicht vom Intellekt her (durch die V‑Erziehung durch manip­ulierte Eltern, Erzieher und Lehrer) gar nicht mehr dazu in der Lage ist, die Wahrheit zu ver­ste­hen. Selb­st wenn sie ihnen mit aller Macht ins Gesicht schlägt.
    Was für einen Unter­schied macht es, dass die Medi­en nun nach neuen Richtlin­ien die Inter­essen von Weni­gen vor den Massen ver­ber­gen, indem sie diese gezielt mit Halb­wahrheit­en und Desin­for­ma­tion auf dem “Wis­sens­stand hal­ten”, der von den Thron­fig­uren der neuen Wel­tord­nung angestrebt wird?
    Mit der Ein­führung des Infor­ma­tion­szehnt wurde bere­its der erste Schritt in diese Rich­tung gemacht. Da sowieso jed­er durch den Infor­ma­tion­szehnt (GEZ) für die eigene Desin­for­ma­tion bezahlt, nutzen sie jet­zt noch mehr Bil­dungs­ferne.
    Denn sie müssen sich nicht mehr sor­gen, beim Schwarzse­hen oder Hören erwis­cht oder deswe­gen denun­ziert zu wer­den.
    Also heißt es jet­zt ver­mehrt: “Dummheit, tritt ein in meine Stube!”
    Die Ein­führung des Infor­ma­tion­szehnt hat also der neuen Form von Volksverblö­dung den Weg geeb­net.
    Nun ist es beson­ders wichtig, dass eben diese Ver­bre­it­er von Dummwis­sen auch dafür Sorge tra­gen, dass die Nichtzahler, allen anderen zur War­nung, von den Medi­en vorge­führt wer­den.

    Nur so wird sichergestellt, dass die Abwe­ich­ler der let­zten Wahlen wieder auf Kurs gebracht und in die Rei­he der hirn­freien Wäh­ler der Volksparteien rein­te­gri­ert wer­den.

    Nie­mand hat die Absicht, alle Bürg­er zu verblö­den…

    • Nie­mand kann alle Bürg­er verblö­den. Nun gibt es noch die Medi­en, die unab­hängig die Lügen­presse hin­ter­fra­gen, zu denen noch nicht verblödete Bürg­er Zugang haben, beson­ders im Inter­net. Diese Medi­en sind aber auf finanzieller Hil­fe angewiesen von uns noch nicht verblöde­ten Zeitgenossen. Nun wird mas­siv ver­sucht, diese Medi­en zum Schweigen zu brin­gen, Kom­men­ta­toren wer­den diskred­i­tiert. Sind sie beim Staat noch im Dienst, wer­den sie ent­lassen, ver­set­zt. Mit psy­chol­o­gis­ch­er Kriegs­führung wird wie seit Jahrhun­derten die Wahrheit ver­dreht. Ältere Men­schen haben da eher Durch­blick als Junge, Her­anwach­sende. Deshalb ist All­ge­mein-Bil­dung sehr wichtig, sollte im Eltern­haus stat­tfind­en, aber auch hier immer mehr Ver­sagen, Geschichte wird ver­dreht. Das beste Geschichts­buch, das ich kenne, ist: “Zer­störung der Hoff­nung”, Glob­ale Oper­a­tio­nen der CIA seit WK 2., von William Blum. “Die ein­fach beste Zusam­men­fas­sung der Geschichte des CIA.” So John Stock­well-ehe­ma­liger Mitar­beit­er des CIA und Schrift­steller.

      • Gewiss kann kein­er alle Bürg­er ver­dum­men. Aber man kann die Bürg­er “ver­be­que­men” ! Es sind ja gefühlte 90 % zu bequem zu huin­ter­fra­gen oder gar zu pro­tetieren. Sie haben ja ihr Auto, ihren Job und ihren Urlaub…Was inter­essiert mich der Quatsch Ander­er (Außer dem den mir die Medi­en tägelich vcorset­zen)? Aber es gibt eine neue Gen­er­a­tion . Die der Unaus­ge­lasteten Ide­al­is­ten mit reich­lich Geld.… Die hecheln dann sog­ar den Lügen­me­di­en nach und machen sich ihre eigene kleine , heile Gut­men­schen-Welt ohne Lüge und Gewalt und voller völ­liger Gle­ich­heit.…

  3. Schauen wir ein­mal in das Buch ‘‘Die deutsche Karte” von Gerd-Hel­mut Komossa
    (ehe­ma­liger Amtschef des MAD – zwei Sterne Gen­er­al), auf Seite 21 / 22.
    Dort wird die Kan­zler­ak­te, 99 Jahre Presse in alli­iert­er Hand, die Beschlagnahme
    der Gol­dreser­ven usw. bestätigt.

    Zahme Vögel sin­gen von Frei­heit, wilde Vögel fliegen! John Lennon

    Wir, die Gen­er­a­tion die vor und nach 1945 geboren wur­den, haben die Auswirkun­gen
    des Weltkrieges noch erlebt. Uns wurde immer und immer wieder gesagt, so etwas darf
    nie wieder passieren. Damals wur­den junge Stu­den­ten wegen der Veröf­fentlichung ihrer
    Mei­n­ung umge­bracht. Gedenkt der “Weis­sen Rose” und lernt daraus.

    http://www.zukunft-braucht-erinnerung.de…

    Im ganzen Land ste­hen Kriegerdenkmäler aus dem ersten Weltkrieg und
    zweit­en Weltkrieg. Die Gen­er­a­tio­nen haben uns fol­gende Nachricht hin­ter­lassen:
    Küm­mert euch um den Frieden ! Hat die näch­sten Gen­er­a­tio­nen daraus gel­ernt ?
    Haben wir daraus gel­ernt ?

    https://www.youtube.com/watch?v=-EeNP9ouu_0

    Wenn wir genau hin­se­hen merken wir, daß sich die Zeit nach 1933 ger­ade
    wieder­holt. Säbel­ras­seln an der rus­sis­chen Gren­ze. Die Russen haben 1990 alle
    beset­zten Län­der ver­lassen und sich auf ihre Gren­zen zurück­ge­zo­gen. Die Nato
    rückt Stück für Stück mit Mil­itär und Raketen an die rus­sis­che Gren­ze. Ist das friedlich ?
    Wollen wir wieder Krieg ?

    Die Mei­n­ungs­frei­heit wird mehr und mehr in diesem Land eingeschränkt und
    manip­uliert. Ander­s­denk­ende wer­den vielfach als Nazis, Reichs­bürg­er oder Anti­semiten
    beschimpft und wer­den selb­st in den eige­nen Fam­i­lien aus­ge­gren­zt. Anstatt sich damit zu
    beschäfti­gen, schaut man lieber das manip­ulierte Fernse­hen, liest die manip­ulierte Presse.
    Alles das hat­ten wir schon ein­mal …. !

    https://www.youtube.com/watch?v=tHwIIsKcU5Q

    Es wer­den Mil­lio­nen Siedler in dieses Land geholt. Es sind keine Flüchtlinge !
    Flüchtlinge gehen in das erste Land. Das ist im Schen­gener Abkom­men, im
    Dublin Abkom­men, im Grundge­setz und in der Asylverord­nung geregelt.
    Was hier zu Zeit stat­tfind­et nen­nt man nach der Def­i­n­i­tion der UNO, den Nürn­berg­er
    Prinzip­i­en und vie­len UNO Res­o­lu­tio­nen der Nachkriegszeit Völk­er­mord !

    https://www.youtube.com/watch?v=Sefl824vTn4

    Lasst das Fernse­hen aus, lest nicht mehr die manip­ulierte Presse und macht
    euch in den alter­na­tiv­en Medi­en ein Bild. Benutzt nicht auss­chließlich euer Handy
    oder Com­put­er­spiele. Denkt wieder selb­st !

    Es geht um Frieden, richtig ! Wir haben seit 1918 keinen Frieden. Wir haben lediglich mit
    Großbri­tan­nien, Frankre­ich und den USA einen Waf­fen­still­stand.
    Wenn wir Frieden haben wollen, brauchen wir drin­gend den Friedensver­trag
    zum ersten Weltkrieg. Macht euch sachkundig ! Noch ist es nicht zu spät.

    Wir, die Gen­er­a­tion die vor und nach 1945 geboren wurde, mah­nen die jün­geren
    Gen­er­a­tio­nen:

    “Wer nicht aus der Geschichte lernt, der ist ver­flucht sie zu wieder­holen !!!”

    http://www.gemeinde-neuhaus.dehttp://www.nestag.at

  4. Tris­tan Abromeit: “Das, was wir heute bei uns als Wirtschafts­form vorfind­en, eine Mis­chung aus rudi­men­tär­er Mark­twirtschaft, der Zen­tralver­wal­tungswirtschaft und pri­vatwirtschaftlichem Kap­i­tal­is­mus, hat mehr Ähn­lichkeit mit der Wirtschafts­form, die die Nazis betrieben haben, als mit den Ideen, die einst unter dem Begriff Soziale Mark­twirtschaft den Men­schen Hoff­nung gab.”

    Die Nachricht­en der Lügen­presse sollen genau das ver­schleiern. Nur darf man nicht wie die Ver­schwörungs­the­o­retik­er glauben, dass damit eine bewusste Absicht ver­bun­den wäre. Absichtliche oder vorsät­zliche Lügen sind viel zu leicht zu ent­lar­ven, als dass sich die Lügen­presse damit hätte entwick­eln kön­nen. Die Mei­n­ungs­mach­er der Lügen­presse kön­nen zwis­chen Mark­twirtschaft (aus­gle­ichen­des Prinzip) und Pri­vatkap­i­tal­is­mus (sys­temis­che Ungerechtigkeit) nicht unter­schei­den und haben wie ihr Pub­likum keine Ahnung von “den Ideen, die einst unter dem Begriff Soziale Mark­twirtschaft den Men­schen Hoff­nung gab”:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/08/personliche-freiheit-und-sozialordnung.html

    Obwohl die echte Soziale Mark­twirtschaft (Natür­liche Wirtschaft­sor­d­nung = Mark­twirtschaft ohne Kap­i­tal­is­mus) “ja doch nur aus ein­er Rei­he banal­ster Selb­stver­ständlichkeit­en beste­ht”, sind alle an der Lügen­presse Beteiligten vol­lkom­men unfähig, die vom Kap­i­tal­is­mus befre­ite Mark­twirtschaft zu ver­ste­hen oder über­haupt ver­ste­hen zu wollen.

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2016/10/selbstvertrauen.html

    • Wenn alle an der Lügen­presse Beteiligten vol­lkom­men unfähig sind, die vom Kap­i­tal­is­mus befre­ite Mark­twirtschaft zu ver­ste­hen oder über­haupt ver­ste­hen zu wollen, stellt sich Frage, ob es gelingt, das bish­erige destruk­tiv umlauf­gesicherte Geldsys­tem in ein kon­struk­tiv umlauf­gesichertes Geldsys­tem zu über­führen.

      Wir leben in ein­er span­nen­den Zeit!

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