Soldatenleben kostet 166 Mio. Euro zzgl. BRDigung

BRDigung German_ISAF_Merkel_Soldiers_TrainingGroße deutsche Freiheit am Hindukusch und die BRDigung: Uns allen ist natürlich unzweideutig klar, dass unsere Freiheit seit geraumer Zeit am Hindukusch verteidigt werden muss. Zumindest dann, wenn unsere besten Freunde uns diesen Umstand langanhaltend weismachen. Verschärft durch den Trend, auch einen Großteil der restlichen Welt hinsichtlich der eigenen Kriegsbedürfnisse hinters Licht führen zu können, müssen wir dabei sein. So hat sich Deutschland, mit Blick auf wiederzuerlangenden Weltruhm und zur Sicherung von Absatzmärkten und Handelswegen gerne zu diesen blutigen Friedensmissionen mitreißen lassen. Das hat natürlich seinen Preis.

Wir machen die Geschichte mal ganz einfach, nur von der statistischen Seite aus betrachtet. Deutschland bekam die dekadente dekadenlange Teilnahme an der Hindukusch-Benefiz-Rallye für spottgünstige 9 Milliarden Euro fast geschenkt. Als Bonus hatte die Bananenrepublik Deutschland dann noch 54 Soldatenleben oben drauf zu packen. Verglichen mit dem letzten Weltkrieg nun wirklich supergünstig. Wer den ganzen Zirkus weniger emphatisch braucht, der lese hier nach: Isaf-Mission kostet fast neun Milliarden – 200 Mercedes verschrottet[N-TV]. Oder doch besser an dieser Stelle Bundeswehr: ISAF-Mission kostete 9 Milliarden Euro und 54 Tote Soldaten[Contra-Magazin]. Sieht man dies in Relation zu der überaus günstigen PR die damit in der Welt machen konnte, schlägt das Herz natürlich gleich wieder höher.

Es ist fast wie eine Art (Waffen)Olympiade an der man teilnehmen durfte. Wir erinnern hier an die Präsentation aller veritablen Markenfabrikate, von Heckler & Koch Jagdgewehren bis zum fetten Leo, KMW-Technik, Rheinmetall, Mercedes und viele mehr. Da war also die komplette Roadshow  inklusive. Eine militärische Dauershow der Superlative eben. Vergleichsweise dürfte in demselben Zeitraum ein Vielfaches dieser neun Milliarden Euro an Waffen seitens der deutschen Waffenindustrie verhökert worden sein. Jetzt natürlich mit dem elitären Gütesiegel „Combat-Proven”.

Zurück zum statistischen Vergleich: Bei neun Milliarden Kosten für diesen ISAF-Einsatz[Wikipedia] an unserer Hindukusch-Süd-Ostfront war also im Mittel eine deutsche Soldaten-Nase mit 166 Millionen Euro auszupreisen, wobei die BRDigungs-Kosten hier noch nicht eingerechnet sind, weil die nicht direkt zu den ISAF-Kosten zählen. Natürlich ist diese Rechenart nicht sonderlich pietätvoll, aber mal ehrlich, ist der Krieg an sich in diesem Punkt besser? Selbst wenn man sich müht den Krieg als humanitäres Morden für einen guten Zweck zu verkaufen, das schluckt eben nicht jeder. Nun, der gute Zweck ist in jedem Fall die Werbung für deutsche Waffen. Die Afghanen selbst tun sich vermutlich schwer einen guten Zweck in der bisherigen Besatzung zu sehen. Wobei es auf deren Sichtweise natürlich auch gar nicht ankommt, weil die doch befangen sind.

BRDigung ist kein Mittel gegen Terror

Krieg ist Terror mit einem groesseren budget qpress usaUnd wenn wir gerade die Aufrechnung betreiben, dann muss man auch wissen, das die deutschen Soldatenleben hinsichtlich der Kosten schon ziemlich an der Unterkante rangieren. Die US-amerikanischen Freunde lassen sich den Spaß noch erheblich mehr kosten. Da kommt das gemeine Soldatenleben schon leicht mal auf 289 Mio. Dollar[qpress] (rund 656 Mrd. Werbeetat unter Abfeuerung von rund 2.270 Soldatenleben). Das erst ist eine Hausnummer und führt den Deutschen mal wieder vor wie billig sie doch sind. Dieses Dumping wird den Schrumpfgermanen insbesondere in Europa vorgehalten, weil sie so die Wettbewerbsposition der übrigen Euro-Staaten andauernd unterminieren, oder so ähnlich jedenfalls.

Statistisch günstig fällt aber bei allen Hindukusch-Kreuzrittern auf, dass mehr als die Hälfte der zu Tode gebrachten Soldaten keine 25 Jahre alt wurden, also noch nicht übermäßig viel in sie investiert wurde. Das optimiert ganz beträchtlich das Kosten & Nutzen Verhältnis. Wer hier noch ein wenig tiefer einsteigen möchte, der kann sich an dieser Stelle weiter belesen, beim offiziellen Totenzähler[iCasualties].

Schon klar, den Kriegsfanatikern und Waffennarren ist natürlich kein Preis zu hoch für die Show und die sind meistens auch noch sauer wenn man das einfach so völlig unemotional, unpatriotisch und rein betriebswirtschaftlich runterrattert. Aber es ist durchaus auch ein offenes Geheimnis, dass die Bevölkerungen nie wirklich an so etwas partizipieren, dass muss immer nur krampfhaft so hingerechnet werden, damit die Rüstungsindustrie ordentlich Profit macht. Man möchte meinen, das Volk ist am Ende wiederkehrend die kostenlose Zugabe zum großen Rüstungsfeuerwerk. Mehr Bedeutung sollten man den Menschen in keiner Nation beimessen und wir alle sind auch noch stolz darauf!? Glückwunsch zu soviel Schizophrenie.

Soldatenleben kostet 166 Mio. Euro zzgl. BRDigung
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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
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Über WiKa 2274 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

3 Kommentare

  1. Dieser Krieg am Hindukush war so überflüssig wie ein Kropf.
    Was hätte man mit diesen 9 Milliarden anfangen können, für Besseres verwenden.
    Und die Kriegstreiberei geht ja weiter, solange, bis sie wieder eine ordentliche Lektion bekommen.
    Diese Niederlage wird kommen, egal wo sie schon sind und noch hinmarschieren werden, sie können nirgendwo gewinnen. Sollten sie sich mit Putin noch anlegén, werden sie sie schneller heimgeleuchtet werden, als sie denken könnén.
    Die kapieren das nicht, weil sie alle schon wieder größenwahnsinnig und machtbesessen sind.

  2. Die deutschen Soldaten am Hindukusch starben wenigstens satt.

    Das kann man von den Reinigungskräften und ihren Kindern in DE nicht sagen.

1 Trackback / Pingback

  1. 21.03. 2015 |

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