Armut ist keine Schande, sondern Gütesiegel des Kapitalismus

Armut ist keine Schande, sondern Gütesiegel des Kapitalismus Armut ist keine eine grosse Schande Koalition unrecht Sozialstaat Kapitalismus qpressEUdSSR: Langsam aber sich­er haben die Men­schen den Kanal voll, möchte man meinen. Noch immer sind SPD und CDU fleißig am Tagen und berat­en über die Zukun­ft Deutsch­lands. Eines wird dabei von Tag zu Tag jedem auch noch so dis­tanzierten Betra­chter immer klar­er: bess­er wird es nicht wer­den! Ganz im Gegen­teil, die bish­eri­gen Pla­nun­gen der großen Koali­tion ver­heißen nichts Gutes. Zwar ver­sucht man mit war­men Worten das Elend kleinzure­den und gut ausse­hen zu lassen, aber seine den­noch abse­hbare Wirkung wird dieses ver­heerende Gemisch nicht beseit­i­gen.

Armut wird zunehmend ein The­ma wer­den und dank der vorherse­hbaren Poli­tik der jet­zt als „Große Koali­tion“ in den Ring steigen­den „Sozial-Sabo­teure“ stets beißen­der wer­den. Das ist sys­tem­be­d­ingt, wei­thin unverkennbar und tat­säch­lich der Plan. Der Kom­mu­nis­mus ver­starb schon vor langer Zeit, der Sozial­is­mus siechte so vor sich hin und ver­schwand ganz von allein. Sich­er waren und sind das keine wün­schenswerten Optio­nen, aber statt nach geeigneten und tragfähi­gen Mod­ellen Auss­chau zu hal­ten, blieb ein­fach nur der Kap­i­tal­is­mus übrig, der begin­nt jet­zt zu wüten. Mit und nach der Wende hat er endgültig Ober­wass­er bekom­men. Die hierzu­lande ein­mal heimis­che „Soziale Mark­twirtschaft“ wurde nicht etwa still und leise aufs unbezahlte Altenteil geschickt. Nein, sie ist schlichtweg ver­reckt, auch dank der aktiv­en Ster­be­hil­fe der SPD. Nicht ein­mal für die Beerdi­gungskosten fand sich mehr ein edler Geber.

Sich­er doch, jed­er hier weiß was Heuschreck­en sind, dass der pure Kap­i­tal­is­mus nun unser Staatswe­sen ist und wie toll doch die Börse sei. Wir wur­den in den let­zten zwei Jahrzehn­ten ver­schärft erzo­gen auch dazu zu ste­hen. Unter dem Label „Leis­tungs­ge­sellschaft“ hat man es uns einge­häm­mert und einget­richtert, dass wir auch mit weniger Lohn, weniger Sozialleis­tun­gen und schließlich mit weniger von allem klar kom­men müssen, damit das alles weit­er­hin gut und rei­bungs­los funk­tion­ieren kann. In Anlehnung an die Über­schrift darf man also sagen: „Armut ist keine Schande, son­dern ein unverzicht­bar­er Indika­tor für das zuver­läs­sige Funk­tion­ieren des Kap­i­tal­is­mus, zu dem wir uns beken­nen.“

Das Sys­tem wird immer hem­mungs- und scham­los­er. Wie kon­nte das passieren? Ganz ein­fach. Wie oben aus­ge­führt, sind alle Feind­bilder inzwis­chen zer­bröselt, schlicht nicht mehr da. Und wir wis­sen aus dem Biolo­gie­un­ter­richt, wenn die natür­lichen Feinde fehlen, dann gibt es kein Hal­ten mehr und die so begün­stigte Pop­u­la­tion schießt bis zu ihrem Nieder­gang durch die Decke. Aber keine Sorge, wir hal­ten uns für zivil­isiert und oh Wun­der unsere „Führer“ sind schon seit Jahrzehn­ten mit der Behe­bung dieses Man­gels befasst. Und wer gut aufgepasst hat, der wird fest­gestellt haben, dass der kün­ftige Feind nicht außen son­dern innen zu lokalisieren ist. Alles was wir heute im Krieg gegen den Ter­ror unternehmen, dient nur dazu den Feind im Inneren unter Kon­trolle zu bekom­men. Wenn der Abwehrap­pa­rat erst ein­mal sta­bil ste­ht, dann mag ruhig auch der Feind ein­mal wech­seln, das wird die Herrschaft nicht stören. Man ist ja gut vor­bere­it­et.

Und wenn dann die neuen Feinde vielle­icht gewalt­tätige Demon­stran­ten sind oder Leute die den Auf­s­tand proben weil sie nichts mehr zu Fressen haben — völ­lig egal: Feind ist Feind. Hierzu find­en sich übri­gens sehr viele gute Ansätze bei CDU und SPD wieder, Stich­wort Vor­rats­daten­spe­icherung, Sicher­heit­skonzepte, Überwachung, Aus- und Auf­bau des Sicher­heit­sap­pa­rates. Natür­lich derzeit noch alles im Kampf gegen den Ter­ror, aber auch der kön­nte ja, wie der Sozial­is­mus und Kap­i­tal­is­mus auch, vom Ausster­ben bedro­ht sein … nur der Appa­rat über­lebt.

Das war jet­zt nicht unser orig­inäres The­ma, son­dern nur eine zwangsläu­fige Begleit­er­schei­n­ung. Wen­den wir uns doch wieder der Armut zu, denn mit ihr sind wir beileibe noch nicht fer­tig. Armut und Not sind nicht nur in materieller Hin­sicht von Belang. Wir wollen einen weit­eren wie gravieren­den Sek­tor der Armut, ger­ade mit Blick auf die aktuelle Regierungs­bil­dung, nicht aus­ge­lassen haben. Alle miteinan­der wer­den wir die Fol­gen dieser Armut zu spüren bekom­men.

Geistige Armut ist aber eine Schande, oder auch nur System

Wie ver­sprochen, geht es jet­zt etwas imma­terieller zu. Eine Form von Armut die heutzu­tage über­haupt nicht mehr sein muss aber den­noch stark auf dem Vor­marsch ist. Wir wollen dazu auch keine Ursachen­analyse betreiben son­dern lediglich fest­stellen dass es so ist und woran man das vortr­e­f­flich erken­nen kann.

Dazu geben wir hier einen offe­nen Brief an den alten und neuen Bun­destagspräsi­den­ten, Dr. Nor­bert Lam­mert, wieder. Manche Leser mögen sich darüber aufre­gen, andere milde oder gar lächel­nd darüber hin­wegse­hen, andere wieder kopf­schüt­tel­nd beja­hen. Wer es in eine poli­tis­che Rich­tung aus­deuten möchte, weil es schein­bar dem Gle­ich­heits­grund­satz wider­spricht, dem sei auch dies unbenom­men. In dem Text wird ein­mal „Unser Volk“ erwäh­nt, was heute zutief­st poli­tisch unko­r­rekt, wenn nicht gar ras­sis­tisch ist. Anspruch auf eigene Iden­tität und Kul­tur haben nur andere Völk­er. Hier der Text:

Her­rn Dr. Nor­bert Lam­mert, Bun­destagspräsi­dent

Sehr geehrter Herr Dr. Lam­mert,

im Geleit­wort zur Tex­taus­gabe 2009 des Grundge­set­ze schreiben Sie: „Demokratie braucht Bürg­er, die sich ein­mis­chen, die Ver­ant­wor­tung übernehmen, die Engage­ment zeigen“. Befol­gt man diese Auf­forderung, stößt man bei den Abge­ord­neten des Bun­des und der Län­der auf strik­te Ablehnung. Unten sind die Adressen von Abge­ord­neten aufge­lis­tet, die sich Zuschriften bezüglich der Exis­ten­zfra­gen unseres Volkes ver­beten haben.

Die geistige Ver­fas­sung der Abge­ord­neten und Abge­ord­ne­terin­nen ist des­o­lat. Kür­zlich wurde eine Poli­tik­erin zur Bun­destagsvizepräsi­dentin gewählt, die sich deut­lich in einem deutschfeindlichen Sinne äußert.

Die Abge­ord­neten stim­men ohne aus­re­ichende Diskus­sion über fol­gen­schwere Geset­ze ab wie etwa den ESM-Ver­trag, deren Texte sie nicht genü­gend ken­nen und deren Fol­gen sie nicht abschätzen kön­nen.

Bei den Abge­ord­neten beobachtet man eine erschreck­ende Unfähigkeit, ihre Ansicht­en und Mei­n­un­gen sach­lich und stich­haltig zu begrün­den. Kein­er weiß, warum Kohlen­diox­id-Emis­sio­nen schädlich sein sollen.

Die Abge­ord­neten ver­fü­gen über keine aus­re­ichen­den natur­wis­senschaftlich-tech­nis­chen Ken­nt­nisse, um etwa Fra­gen der Energiepoli­tik beurteilen zu kön­nen. Die Abge­ord­neten wis­sen nicht, was Energie ist, was elek­trisch­er Strom ist, was Radioak­tiv­ität ist, was Kli­ma ist oder was Kohlen­diox­id ist.

Die Abge­ord­neten ver­fü­gen über keine aus­re­ichen­den volk­swirtschaftlichen Ken­nt­nisse. Sie wis­sen nicht, was Soziale Mark­twirtschaft ist oder was sozial­is­tis­che Plan­wirtschaft ist. Sie ken­nen nicht die Bedeu­tung von Geld und Währung.

Die Abge­ord­neten leben von leeren Phrasen. Was ist beispiel­sweise „bezahlbar­er Strom“? Frau Scha­van hat­te sage und schreibe „CO2-freie Städte“ gefordert. In solchen Städten gibt es kein Bier und keine Blu­men, weil bei­de CO2 brauchen.

Zweifel­los gibt es einige wenige Aus­nah­men. Diese kön­nen sich jedoch nicht durch­set­zen. Wo soll das hin­führen?

Mit fre­undlichen Grüßen

Hans Pen­ner

Dipl.-Chem. Dr. Hans Pen­ner, 76351 Linken­heim Hochstet­ten,
Das Orig­i­nal zum Down­load gibt es hier: fachinfo.eu/lammert.pdf

Weiteres Armutszeugnis auf 177 jetzt 185 Seiten

Bleiben wir also bei der Armut, der „Bun­des-täglichen“ Armut. Die let­zte Meis­ter­leis­tung in dieser Hin­sicht umfasst ganze 177 185 Seit­en. Es han­delt sich dabei um den ersten Entwurf zum finalen Koali­tionsver­trag zwis­chen SPD und CDU in der Fas­sung vom 27.11.2013. Darin sind alle wesentlichen Eck­punk­te fest­ge­hal­ten, mit denen man gedenkt die Geschicke Deutsch­lands in den kom­menden vier Jahren zu lenken. Wir möcht­en an dieser Stelle gar keine Details erläutern, das hat­ten wir schon vor eini­gen Tagen, mit einem Auszug zu den Fes­tle­gun­gen der Aus­nah­meregelun­gen zum Min­dest­lohn.

Wer also größere Lust ver­spürt nichtssagende Lek­türe mit darin ver­steck­ten Willkür­maß­nah­men zu studieren, der ist mit diesem Werk sehr gut berat­en. Weit­er­hin liest es sich wie ein Eimer voll Schleim mit edlen Absichts­bekun­dun­gen, blu­mi­gen Umschrei­bun­gen, alt­bekan­nten Floskeln, net­ten Ver­drehun­gen und den üblichen hohlen Phrasen. All die erwäh­n­ten Eigen­schaften aufad­diert, ergeben die erwäh­nte geistige Armut in Potenz. Dieses Werk schließt damit naht­los an die Klage des oben erwäh­n­ten Briefes an den Bun­destagspräsi­den­ten an.

Ein weit­er­er Punkt der ange­merkt wer­den darf, ist jen­er, dass sich in diesem Papi­er so gut wie gar nichts von dem wiederfind­et, was noch vor der Bun­destagswahl in den schön­sten Vari­anten von den Parteien ihrer jew­eili­gen Wäh­ler-Klien­tel hoch und heilig ver­sprochen wurde. Aber jet­zt darf sich der Wäh­ler auch wieder über­rascht bis entrüstet geben, wie so etwas nur passieren kann. Gut, wir wis­sen dass das Spiel sich alle vier Jahre wieder­holt, Kön­nen es bis heute nicht glauben, freuen uns aber bes­timmt schon riesig auf die näch­sten leeren Ver­sprechun­gen in drei Jahren.

Kom­men wir jet­zt endgültig zurück zur Armut und schließen den Kreis. Sie wird uns nicht nur in den kom­menden vier Jahren geistig ein treuer wie teur­er Begleit­er sein, nein, dank der großen Koali­tion ist gewährleis­tet, dass sie auch weite Teile der Bevölkerung im materiellen Sinne erre­ichen wird. Die ver­schärfte Umverteilung von unten nach oben ist zwar ein nicht offen erk­lärtes, aber starkes gemein­sames Anliegen der von den Lob­bys voll­ständig aufgekauften Regierungsparteien.

Armut ist keine Schande, sondern Gütesiegel des Kapitalismus Schafe die glauben menschen oennten nicht ohne Regierung existierenSich­er kön­nten wir alle ganz bequem ohne Regierung leben. Ver­mut­lich würde man sich auf lokaler Ebene auch erhe­blich bess­er und basis­demokratis­ch­er organ­isieren kön­nen. Nur lei­der kann die Regierung nicht ohne uns (die EU schon gar nicht) und deshalb lässt sie uns ein­fach nicht gehen. Bertolt Brecht war es, der schon ein­mal for­mulierte, die mit dem Volk unzufriedene Regierung möge sich doch ein­fach ein neues Volk erwählen. Noch ein paar Jahrzehnte weit­er so in Deutsch­land, dann kön­nte dies vielle­icht sog­ar wahr wer­den. Irgend­wann ein­mal soll Deutsch­land ein Ver­wal­tungs­bezirk der EU wer­den und noch einige Jahrzehnte später vielle­icht nur noch irgen­dein ver­schissener Fliegen­dreck auf der Land­karte irgen­dein­er fer­nen Wel­tregierung, die dann über unsere Geschicke hier entschei­det. Was wir dann noch tun und lassen dür­fen und was nicht, beim Bezahlen stellt sich die Frage gar nicht erst, jede Regierung möchte unter­hal­ten wer­den.

So hat der aktuelle Größen­wahn seinen stolzen Preis. Und solange wir für die Zeche einzuste­hen haben, woran ja gar kein Zweifel gelassen wird (weil wir alle über unsere Ver­hält­nisse gelebt haben), wer­den CDU/CSU und SPD jed­erzeit ganz lock­er und bere­itwillig den Preis mit­tels Volks-Scheck­heft zahlen. Von ein­er Senkung der Diäten find­et sich in den 177 Seit­en übri­gens nicht eine Silbe. Gekürzt wer­den muss stets woan­ders und bestens bei jenen, die sich dage­gen ohne­hin nicht mehr zur Wehr set­zen kön­nen. An alle­dem wird sich auch nichts ändern, solange man die „Armut im Geiste” noch mit Geld kaschieren kann, so etwas gesellschaftlich nicht nur geduldet son­dern auch noch zum Pro­gramm gemacht wird. Hat jet­zt jed­er begrif­f­en warum Armut — in jed­er Hin­sicht und Aus­prä­gung — ein Güte­siegel unser­er Gesellschaft und des aktuellen Sys­tems ist?

Armut ist keine Schande, son­dern Güte­siegel des Kap­i­tal­is­mus
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Wir exper­i­men­tieren. Man kann sich diesen Artikel auch vor­lesen lassen. Lei­der klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbe­holfen. Wer damit klarkom­men kann, der mag sich gerne eine Vor­lesung geben lassen!
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Über WiKa 2288 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

8 Kommentare

  1. Das heutige Sys­tem funk­tion­iert, so wie es funk­tion­iert, seit etwa 5000 Jahren.
    Man nen­nt es beschöni­gend Zivil­i­sa­tion, aber im Grunde genom­men ist es nicht anderes als die Machter­grei­fung ein­er kleinen, bestens organ­isierten Kriegerkaste über die Masse des Volkes.
    Diese Kriegerkas­ten grün­de­ten die ersten Stadt­staat­en, Königs- und Pharao­nen­re­iche.
    Und auch unsere Demokra­tien sind mil­itärisch-hier­ar­chisch organ­isierte Gesellschafts-Sys­teme.
    Grund­vo­raus­set­zung für ein gut funk­tion­ieren­des Staatswe­sens ist die Ver­sklavung der eige­nen Bevölkerung. Ob nun als Staats‑, Pri­vat- oder Lohn-Sklaven ist dabei uner­he­blich.
    Unsere heutige Sys­tem-Krise hat also viel weitre­ichen­dere Ursachen, als sich das die meis­ten Leute vorstellen. Und ich glaube sog­ar, dass selb­st die über alles herrschende Finanz-Oli­garchie, die Trag­weite der Krise noch nicht begrif­f­en hat.
    Aber warum sich Sor­gen machen, die Natur regelt so was ganz ein­fach.
    Was nicht funk­tion­iert geht unter.

  2. Nimm den Kap­i­tal­is­mus weg und wir sind in der Steinzeit. DAS ist dann Armut. Unser heutiges Sys­tem nen­nt sich nicht Kap­i­tal­is­mus son­dern Kor­po­ratismus. Darin liegt das Prob­lem. Mark­twirtschaft und freier Han­del (gle­ichzuset­zen mit Kap­i­tal­is­mus) bringt keine Armut son­dern Wohl­stand.

    • Glaub­st du wirklich,das was du da schreib­st ? In der Steinzeit kann Kein­er arm sein, weil keinem wirk­lich etwas gehört ! Für Essen und warme Unterkun­ft muß täglich neu gesorgt wer­den. Da bleibt keine Zeit für “Schön-Kap­i­tal­is­tis­che-Spielchen”! Das Prob­lem ist, das es uns zu gut geht! Über­fluss bringt (schein­baren) Wohl­stand => Bequemlichkeit/Trägheit => Neid und Raf­fgi­er == Dein Kap­i­tal­is­mus !!!! Was aber so schön nach Wohl­stand aussieht, bringt zugle­ich auch eine enorme Geistige Ein­seit­igkeit (Armut!) her­vor, welche den gedanken­losen Umgang mit den Resourcen, der Natur und den Mit­men­schen bed­ingt. Dadurch wiederum richtet sich der schöne Kap­i­tal­is­mus früher oder später selb­st zu Grunde. Nun weis ich nicht, ob der Kom­mu­nis­mus eine Alter­na­tive wäre, denn ich kenne Keinen der ihn er- oder gelebt hätte. Die Steinzeit wäre da wohl die bessere Alter­na­tive. Wäre für die Spezies Men­sch sich­er sehr anstren­gend und es blieben viele auf der Strecke, aber für Mut­ter Erde wäre es auf alle Fälle ein Segen: Jed­er nimmt ihr nur das was er zum Leben braucht, kein Aus­plün­dern, keine Umweltzer­störung.…

      • Wenn du in die Steinzeit willst, gerne. Kom­mu­nis­mus wäre da sich­er ein Weg in diese Rich­tung… aber da ist der Umwelt­fak­tor um vieles schlechter gewesen(z.B. DDR und UDSSR). Also auch kein pass­abler Weg.
        Solange wir in ein­er mod­er­nen Welt mit seinen Vorzü­gen leben wollen (und ich gehe davon aus, dass kein­er vollen Ern­stes min­destens zurück ins 16. Jahrhun­dert will), führt kein Weg an Mark­twirtschaft vor­bei.
        Das Prob­lem ist nicht der Kap­i­tal­is­mus (der Begriff wurde übri­gens von Kom­mu­nis­ten kreiert) son­dern der Kor­po­ratismus. Wikipedia erk­lärt dir sich­er den Unter­schied. Ein Beispiel: Jed­er, der ein Stück Land besitzt, achtet für gewöhn­lich darauf, dass es erhal­ten bleibt, weil es z.B. für das eigene Über­leben nötig ist oder weil auch die Kinder später davon “etwas haben” sollen. Jed­er, der bemerkt, dass ein ander­er seinen Grundbe­sitz ver­schmutzt oder vergiftet, wird dage­gen vorge­hen (kla­gen). Durch den Kor­po­ratismus haben wir aber nun die Sit­u­a­tion, dass der Staat Gren­zw­erte für Ver­schmutzun­gen fest­gelegt hat, die ver­mut­lich durch­weg im Sinne der lob­byieren­den Indus­trie zu hoch ange­set­zt sind. Jet­zt ver­such mal, vor Gericht zu gehen, weil du bemerkst, dass eine angren­zende Fab­rik deinen Ack­er verseucht, während sie sich an die Gren­zw­erte hält…

  3. Je mehr Geld oben gedruckt wird, desto weniger kommt kommt unten an.

    Poli­tik­er sehen es offen­bar als eine ihrer Auf­gaben an uns das als demokratis­che Wohltat zu verkaufen. — Wenn ein­er es bis zum Diäten­bezieher gebracht hat, darf er for­t­an so dumm sein wie er will.
    Merken die Leute eigentlich noch was sie sich da immer wieder wählen?

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  1. Armut ist keine Schande, sondern Gütesiegel des Kapitalismus | Grüsst mir die Sonne…
  2. KOMPAKT! Die wichtigsten Infos aus den letzten 2 Wochen – ondoor

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