EUPOLY, Betrugs-System Euro, das elitäre Spiel mit echtem Falschgeld

EUPOLY, Betrugs-System Euro, das elitäre Spiel mit echtem Falschgeld eupoly_cover_jens_belcker_film_doku_zum_euro_berugssystem_euroSchöne neue Welt: Viele Men­schen kön­nen sich, hin und wieder in ihrer Freizeit, einem Gesellschaftsspiel hingeben, welch­es bei der Namensge­bung ein­er über­fäl­li­gen filmis­chen Doku­men­ta­tion Pate ges­tanden hat. Bei der Aufar­beitung ziem­lich real­er Spiel­ereien ein­er elitären Clique geht es um nichts anderes. Wie häuft man Geld an, betrügt den Rest der Men­schheit nach allen Regeln der Kun­st, um einen max­i­malen Prof­it für sich selb­st dabei her­auszuschla­gen. Alle sozialen Stan­dards spie­len dabei keine Rolle mehr, allen­falls als argu­men­ta­tive Nebelk­erzen auf den ver­balen Nebenkriegss­chau­plätzen. Mitleid gibt es nicht in diesem Spiel und wie beim Orig­i­nal, wer­den die Ver­lier­er am Ende auch noch ver­höh­nt.

Lassen sich die Reichtümer nicht weit­er mehren, dann begin­nt man aus pur­er Lust und vor Reich­tum stink­end, nicht nur mit der Macht (des Geldes) zu spie­len. Über den Umweg Geld set­zt man nur zu gerne auch reale Men­schen­leben aufs Spiel, denn es ist ja nicht das eigene. Wer nun glaubt, dass der­lei elitäre Spielchen nur ein Phan­tasiege­bilde irgendwelch­er Ver­schwörungs­the­o­retik­er sind, der wird mit der besagten Doku­men­ta­tion des Spiels sein „blaues Wun­der“ erleben. Der Spiel­ge­gen­stand ist der EURO, das Spielfeld ist Europa, das Nutzvieh sind die Europäer und die elitären Mit­spiel­er kom­men aus aller Her­ren Län­der, einzige Voraus­set­zung: eine prall gefüllte Börse, die es hier noch weit­er zu füllen gilt.

In den Medi­en mag man zu diesem The­ma kleine Frag­mente find­en, das große Spiel allerd­ings wird dort nir­gends bis in die Tiefe erk­lärt und die zum Spiel­ball gewor­de­nen Men­schen wer­den mit anderen The­men gefüt­tert und abge­lenkt. Eine Kleinigkeit für die Macht des Geldes, wenn man weiß, dass auch die Medi­en­land­schaft von eben diesen Spiel­ern dominiert wird. Ergo, muss der Unter­grund, die Basis, ein­mal mehr die Aufk­lärungsar­beit neb­st Doku­men­ta­tion dazu sel­ber machen, wie es hier passiert ist. Jens Bleck­er, vie­len durch die Seite IK-News.de bekan­nt, hat sich die Mühe gemacht und in diesem unwirtlichen Spiel den Part der Kriegs­berichter­stat­tung für den ahnungslosen Zuschauer über­nom­men.

Ein bemerkenswert­er Umstand ist, dass in dieser Doku­men­ta­tion nur soge­nan­nte „Euro-Geg­n­er” zu Worte kom­men. Dies ist allerd­ings nicht einem fehlen­den oder falschen jour­nal­is­tis­chen Grund­satz geschuldet, son­dern schlicht der Tat­sache, dass von den soge­nan­nten Euro-Befür­wortern sich nie­mand den angekündigten Fra­gen zum The­ma Euro stellen wollte. Anhand der Fra­gen wurde wohl schon zu schnell klar, dass die Doku­men­ta­tion kein Lobge­sang auf den Euro wer­den würde. Im Abspann des Films wer­den dann auch fol­gerichtig die vielfälti­gen Inter­view-Absagen noch kor­rekt einge­blendet. Für Insid­er allerd­ings nicht weit­er ver­wun­der­lich, dass die bish­eri­gen Jubel­rufer für den Euro durch die Bank kneifen, wären deren Antworten bei den vorgelegten Fra­gen ver­mut­lich zu einem pein­lichen Ges­tam­mel geron­nen.

Die Historie des Euro

EUPOLY, Betrugs-System Euro, das elitäre Spiel mit echtem Falschgeld kohl_pds_euro_gegner_krtik_widerstandDas hier Ver­wen­dung find­ende Spiel­geld, namens Euro, ist keine gottgegebene Natur­erschei­n­ung. Sein Ein­satz ist von langer Hand geplant und sehr gut vor­bere­it­et wor­den. Nichts dabei passiert plan- oder ziel­los. Um so ver­stören­der am Ende, dass all die guten Argu­mente, mit denen man den Men­schen bish­er den Euro „verkaufte“, nicht nur unhalt­bar sind, nein wir wer­den Effek­te erleben, die genau diese Argu­men­ta­tions­kette völ­lig kon­terkari­eren und in gegen­teilige Auswirkun­gen ummünzen. Allerd­ings wird es dann für Kor­rek­turen zu spät sein. Wer kann sich noch erin­nern welche Gruppe im Bun­destag auf­begehrte?

Damit ste­ht fest, was durch diese Doku­men­ta­tion auch unter­mauert wird, dass das Spiel bere­its mit gezink­ten Karten begann, dessen erkennbar­er Startschuss die soge­nan­nte Wiedervere­ini­gung Deutsch­lands war, die Neuord­nung des Spielfeldes. In der Folge waren noch viele weit­ere Schritte erforder­lich, das Spielfeld Europa zu planieren und normieren, sodass mit einem einzi­gen Spiel­gerät möglichst großflächig operiert wer­den kon­nte. Wir sehen diese vor­bere­i­t­en­den Auswüchse heute als „Ver­wal­tung­sein­heit Europa”, deren Auf­bau immer noch nicht abgeschlossen ist.

Die Spielregeln

Was heute gerne lap­i­dar als Geburts­fehler oder kleinere noch auszumerzende Schwächen des Euro abge­tan wird, sind am Ende fun­da­men­tale Eigen­schaften und geplante Spielbe­din­gun­gen, die der Erre­ichung klar definiert­er Ziele dienen. Genau diese Ziele mün­den in ein­er beab­sichtigten mas­siv­en Umverteilung von unten nach oben, der weit­eren ungerecht­fer­tigten Bere­icherung der Spiel­mach­er. Wer in den let­zten Jahren nur etwas aufgepasst hat, dem wird dieser Umstand nicht ent­gan­gen sein, der wird auch die Anze­ichen gese­hen haben.

Zu den Stich­worten Banken­ret­tung, No Bail Out und Spar­er-Enteig­nung find­en sich dann auch genü­gend Hin­weise im Main­stream. Allerd­ings wer­den diese dort nie im größeren Kon­text abgear­beit­et und teil­weise völ­lig falsch bew­ertet. Sie wer­den nur noch unter dem Aspekt mar­ginaler Kor­rek­turen bear­beit­et und eben nicht als fun­da­men­tale Fehler ent­tarnt, oder bess­er gesagt als gewollte Bedin­gun­gen, ohne die das Ziel des Spiels nicht erre­icht wer­den kann.

Mit Blick auf die gekaperte EZB, den grundle­gend undemokratis­chen ESM, die diversen Ret­tungspakete und weit­ere Ret­tungs­maß­nah­men für die schwächel­nden Staat­en inner­halb des Eurover­bun­des, wird immer wieder von Sol­i­dar­ität gefaselt. Ein notwendi­ges, im Spiel vorgeschütztes Argu­ment, ohne welch­es sich das Ziel gar nicht erre­ichen ließe. Wer sich dann noch die Mühe macht, ein­mal nachzuse­hen, wer die Zahlungsempfänger all dieser Ret­tungspakete sind, der wird mit Erschreck­en wieder in die großen, rapi­de anschwellen­den Port­monees der großen Spiel­er blick­en.

So set­zt sich die Rei­he der gekün­stel­ten Spielbe­din­gun­gen end­los fort und kaum jemand durch­dringt deren reale Trag­weite, außer eben die Design­er des Spiels selb­st. Nichtein­mal die Helfer­shelfer blick­en es, die wer­den ein­fach mit sat­ten Diäten ruhig gestellt. Man muss es noch ein­mal wieder­holen: Die Spiel­er bes­tim­men auch die Mei­n­ungs­mache, sprich die Main­stream-Medi­en und deshalb kom­men den „Opfern” des Spiels auch nur Beruhi­gungspillen zu, denn eine Heilung liegt ja gar nicht im Inter­esse der Spiel­er, weil es dann zu Ende wäre.

Die richtigen Fragen, die viel zu spät kommen

Genau darum hätte es schon Jahre früher gehen müssen. Spätestens mit dem Erscheinen der ersten Finanzkrise 2008 gehörten kri­tis­che Fra­gen mas­siv aufs Tablett. Insoweit wird auch die Sub­primekrise als erster größer­er Auss­ruck der längst schwe­len­den Krise sehr wohl the­ma­tisiert, weil diese schon die ini­tialen Schwächen des Euro offen­bar wer­den ließ. Mit dem fol­gen­den Fra­genkat­a­log bewaffnet ist Jens Beck­er bei sein­er Recherche in die medi­ale Schlacht gezo­gen:

  • EUPOLY, Betrugs-System Euro, das elitäre Spiel mit echtem Falschgeld hans_olaf_henkel_eupoly_euro_gegner_kritikerWas dacht­en Sie bei der Ein­führung des Euro?
  • Ist Deutsch­land der Gewin­ner?
  • Welche Fehler wur­den bei der Ein­führung des Euro gemacht?
  • Zahlt Deutsch­land selb­st für seine Exporte?
  • Wie lange geht das noch?
  • Ist es eine Sys­temkrise?
  • Was denken sie über den ESM?
  • Kommt am Ende eine „EUDSSR”?
  • Was ist für sie der worst/best case?

Inter­es­sant und auf­schlussre­ich sind dann auch die Antworten der vielfälti­gen Gesprächspart­ner, die genau mit diesen Fra­gen kon­fron­tiert wur­den. Eine bunte Mis­chung aus Markt-Akteueren, Wirtschaftswis­senschaftlern, Jour­nal­is­ten und Fach-Autoren. Darunter Dirk Müller, Olaf Henkel und Marc Faber. Unab­hängig voneinan­der kom­men sie teils zu gle­ichen, fatal­en Erken­nt­nis­sen bezüglich der Geschichte des Euro. Alles in allem eine Ansamm­lung mah­nen­der und war­nen­der Stim­men, die argu­men­ta­tiv sehr schlüs­sig sind und in der Quin­tes­senz aufzeigen, welchen realen Gefahren wir durch dieses große Spiel aus­ge­set­zt sind. Am Ende kein schme­ichel­haftes Bild für die Poli­tik und die Design­er des besagten Spiels.

Warum ist der Euro echtes Falschgeld

Diese Zwis­chenüber­schrift set­zt voraus, das Geldsys­tem generell in seinen Grundzü­gen begrif­f­en zu haben, son­st muss man bei der weit­eren Betra­ch­tung scheit­ern und genau darauf wird in diesem Spiel bezüglich der 500 Mil­lio­nen Men­schen in Europa geset­zt. Bedauer­licher­weise sind auch die meis­ten Volksvertreter der­art mit Blöd­heit geschla­gen, dass dieses Spiel in dieser Form durchge­führt wer­den kann. Im Gegen­teil, die Poli­tik macht sich zum willfähri­gen Voll­streck­er der großen Spiel­er und ver­sündigt sich in einem Aus­maß an den von Ihnen vertrete­nen Men­schen, wie es in der Geschichte davor sel­ten zu beobacht­en war.

Als krass­es­tes Beispiel zur Unter­mauerung der Echt-Falschgeld-These sei nur fol­gen­des Beispiel ange­führt. Die Noten­banken schöpfen for­mal das Geld. Derzeit wird es den Banken um die 0 Prozent über­lassen, damit diese es für bis zu 18 Prozent an pri­vate Men­schen aber auch an Unternehmen und Staat­en ver­lei­hen. Der Staat erstellt also Geld, um dann für die rück­wär­tige Auslei­he des­sel­ben (Staatss­chulden), an die Banken Zin­sen in nen­nenswertem Umfang zu zahlen. Und diese Zin­sen sam­melt der Staat dann über Steuern bei den Bürg­ern wieder ein. Wo ist die Leis­tung der Banken und wer wird am Ende um seine Arbeit­sleis­tung bet­ro­gen? Das Recht, auf frei erfun­denes Geld Zin­sen zu kassieren, ist einem leis­tungslosen Super­einkom­men gle­ichzustellen. Tolles Spiel nicht wahr. Jet­zt stellen sie sich nur mal vor, der Staat würde Geld schaf­fen, es in Umlauf brin­gen und die Zin­sen seinem eige­nen Haushalt zuführen. Dann brauchte der Staat keine Steuern mehr, allerd­ings wäre dann auch die Umverteilung von unten nach oben in diesem Spiel been­det, weil nur noch der Staat, die Gemein­schaft, auf dem Geld sitzen würde.

Spätestens hier sollte jedem klar wer­den, dass das bish­eri­gen Geldsys­tem, auch unab­hängig vom Euro, ein großan­gelegtes Betrugssys­tem ist. In diesem Falle ein straf­freies Ponzi-Sys­tem, weil die betreiben Spiel­er auch noch die Geset­ze machen nach denen sie und ihre Helfer­shelfer dabei straf­frei aus­ge­hen. Das kann auch diese über­aus gelun­gene Doku­men­ta­tion von Jens Bleck­er nicht leis­ten, der sich dabei zurecht the­ma­tisch in fast zweiein­halb Stun­den „nur“ auf den Euro konzen­tri­ert, um allein diesen wichti­gen Teilkom­plex aufzuar­beit­en und kor­rekt zu durch­drin­gen.

Betrugs-System Euro

EUPOLY, Betrugs-System Euro, das elitäre Spiel mit echtem Falschgeld dirk_mueller_euro_kritiker_gegner_experte_mr_daxUm es als solch­es zu erken­nen, muss man wis­sen um welche Ziele es hier geht. Kurz um, in Europa gab und gibt es leis­tungs­fähige Natio­nen und weniger leis­tungs­fähige Natio­nen. Um sich dieses Gefälle zunutze machen zu kön­nen und an die Ver­mö­gen der reicheren Europäer kom­men zu kön­nen, war die Schaf­fung ein­er ein­heitlichen Währung namens „Euro“ das Mit­tel der Wahl. Was man den Bürg­ern jet­zt als „Sol­i­dar­ität” verkauft, was sie über Hil­f­s­pakete zahlen sollen, lan­det zu mehr als 3/4 in den Port­monees der Inhab­er der großen Geld­berge. Die Sol­i­dar­itäts­beitrag der europäis­chen Men­schen geht also direkt in den Reich­tum einiger weniger über, während man den Men­schen sagt, dies sei eine europäis­che Inte­gra­tionsauf­gabe, damit die Men­schen in Europa weit­er zusam­men­rück­ten. Let­ztlich wer­den sie aber nur enteignet und um ihre bish­eri­gen Leben­sar­beit­sleis­tun­gen bet­ro­gen.

Dann fol­gt noch das Argu­ment, der Euro sei ein „Friedenss­tifter“, um die Akzep­tanz in der Bevölkerung zu erhöhen. Bedauer­licher­weise kön­nte sich exakt dieses Argu­ment ins Gegen­teil verkehren, wenn die Europäer in Summe fest­stellen das sie bet­ro­gen wur­den, nichts mehr zu fressen haben und den wahren Schuldigen nicht find­en kön­nen. Dann kom­men exakt die Erschei­n­un­gen dabei her­aus, wie man sie bere­its in Griechen­land beobacht­en kann, ein Hass beispiel­sweise auf die „Deutschen Nazis”. Damit kön­nte der Euro auch zur ulti­ma­tiv­en Spal­tung der Men­schen in Europa führen, nur weil sie die Strip­pen­zieher bei diesem Spiel nicht zutr­e­f­fend iden­ti­fizieren kön­nen. Deshalb ist es noch viel wichtiger die wahren Hin­ter­gründe des Euro zu ver­ste­hen.

Spätestens hier ist auch Schluss mit dem Ammen­märchen, „Deutsch­land prof­i­tiert vom Euro“. Es passierte nichts weit­er, als dass die Indus­trie fleißig pro­duzieren kon­nte und über Kred­ite in Euro wurde dazu die Illu­sion der gle­ichen Leis­tungs­fähigkeit der Nation­al­staat­en geschaf­fen, was aber fak­tisch nicht gegeben ist. Viele Empfänger­län­der dieser Güter inner­halb des Euro­raumes haben ein­fach nicht diese Leis­tungs­fähigkeit, was sich früher übri­gens über den schwank­enden Wech­selkurs aus­drück­te. Diese Län­der wer­den diese Kred­ite nie zurück­zahlen kön­nen, weil es dort nach wie vor an der eige­nen Wirtschaft­skraft fehlt und seit dem Euro auch die Möglichkeit dies über den schwank­enden Wech­selkurs zu kom­pen­sieren. Der momen­tane Aus­druck dieses in der Öffentlichkeit nicht vertrete­nen Schulden­berges ist das soge­nan­nte Tar­get 2, die Forderun­gen der Staat­en untere­inan­der. Da sitzt Deutsch­land derzeit noch auf gut 600 Mil­liar­den Euro, die sofern sie als­bald unein­bringlich wer­den, den realen Erfolg des Euro für Deutsch­land abbilden. Ein Abschrei­bung­spro­jekt, welch­es die deutschen Steuerzahler dann auszu­gle­ichen haben. Die Sach­w­erte haben ganz andere längst vom Spielfeld geholt.

Die absehbaren Folgen des Spiels

Die Vol­len­dung des Betrugssys­tems sieht jet­zt vor, die „Papiergeld­in­hab­er” (Sparguthaben, Giroguthaben, Lebensver­sicherun­gen, Renten) und alles was sich die Men­schen in den wohlhaben­deren Natio­nen erar­beit­et haben, dafür jet­zt auch noch in die Taschen der Euro-Spiel­er zu befördern … natür­lich nur aus Sol­i­dar­ität mit den Men­schen in den schwachen Euro-Län­dern. Danach kann dann das Sys­tem „Krachen gehen“, denn die Spiel­er sind bis dahin vol­lends in Sach­w­erte investiert. Ihnen gehört Europa und den Men­schen gehört am Ende die Not, das Elend. Und wenn wir nicht auf­passen auch noch der Tod durch Krieg und Bürg­erkrieg. Denn eine umfängliche Sach­w­ertzer­störung war schon immer ein wun­der­bar­er Anlass für einen Wieder­auf­bau, für irres Wach­s­tum und für eine funk­tion­ierende Umverteilung dank des besagten, kranken Geldsys­tems und dessen geplanten Neustart für weit­ere drei Gen­er­a­tio­nen.

Und hier muss der Blick logis­cher­weise noch weit­er gefasst wer­den. Auch Ameri­ka hat das­selbe Prob­lem mit dem Dol­lar, trotz des ein­heitlicheren Wirtschaft­sraumes. Dies ergibt sich aus den Abhängigkeit­en der Währun­gen untere­inan­der. Egal ob der Euro oder der Dol­lar kol­la­biert, es bricht dann das gesamte wack­e­lige Geldsys­tem zusam­men, mit eben noch viel schlim­meren Fol­gen.

Man mag es für bösar­tige Ver­schwörungs­the­o­rie hal­ten, aber wer sich im Moment ansieht mit welchem Krampf ger­ade Ameri­ka ver­suchte einen größeren Krieg vom Zaune zu brechen (siehe Syrienkon­flikt), rein zur Ablenkung oder am Ende auch zur total­en Zer­störung, der wird möglicher­weise anders darüber denken. Dies alles um das weltweite Geld-Spiel neu auf­set­zen zu kön­nen, denn es wird immer klar­er, dass der math­e­ma­tisch belegte zyk­lis­che Zusam­men­bruch des Sys­tems (ca. alle drei Gen­er­a­tio­nen), schon förm­lich unsere Haustür ein­tritt.

Nachwort zum UN-Glücksfall Euro

Und in diesem Spiel ist auch der Euro selb­st nur ein Aspekt. Aber es begin­nt genau an dieser Stelle, die Geschichte des Euro zu begreifen, seinen Sinn und Zweck zu erfassen, um darüber urteilen zu kön­nen, ob es ein Segen für Europa ist oder nur der Tur­bo für einen gemein­samen Unter­gang. Kon­nten früher die Nation­al­staat­en ganz nach Bedarf mal Pleite gehen, hat man durch die Schaf­fung des Euros zwar diesen Umstand hin­auszögern kön­nen, aber auch nur um den Preis jet­zt großflächig die Not zu haben. So sind nun ein­mal die neuen Spiel­regeln. Da fehlt es dann an Nach­barn die aushelfen kön­nen, jet­zt sitzen wir alle in einem großen Boot auf hoher See. Wir ken­nen bere­its das Leck, kön­nen oder wollen aber nicht umdrehen wo wir noch Land sehen, wir fahren weit­er raus auf hohe See. Das erst bringt für die Spiel­er den richti­gen Kick, nach dem Geld kommt die Macht und da muss es zum Beweis Tote geben, son­st ist das Spielziel nicht erre­icht. Die Frage nach dem Geis­teszu­s­tand der Spiel­er soll hier nicht mehr gestellt wer­den.

EUPOLY, Betrugs-System Euro, das elitäre Spiel mit echtem Falschgeld eupoly_cover_jens_belcker_film_doku_zum_euro_betrugssystem_euro_titelWer sich für den Film inter­essiert, den wir hier aus ver­schiede­nen Grün­den ganz offen fördern, der find­et dazu weit­ere Infor­ma­tio­nen, Per­so­n­en­de­tails und Hin­ter­gründe, neb­st Bestellmöglichkeit, auf der ganz speziell dieses The­ma betr­e­f­fend­en, von Jens Bleck­er betriebe­nen Inter­net­seite namens EUPOLY.de(Kick aufs Bild führt auch dort hin)

Man sollte dazu noch wis­sen, dass es ein pri­vat finanziertes Pro­jekt ist, mit dem Jens Bleck­er aus Überzeu­gung mächtig in Vor­lage gegan­gen ist. Derzeit ste­hen noch einige Über­set­zun­gen dazu an, was wichtig ist, um diese Doku weit­er ein­er bre­it­en Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Let­zteres hal­ten wir für wichtig, weil viele Men­schen kaum die wahren Zusam­men­hänge rund um den Euro in der Tiefe begreifen. Wer sich die Mühe der eige­nen Recherche nicht machen kann, oder will, der ist mit dieser filmis­chen Doku­men­ta­tion des Euro-Elends bestens bedi­ent, ins­beson­dere Men­schen die lieber audio­vi­suell als lesend wahrnehmen möcht­en.

Und eines muss zum Schluss noch deut­lich her­aus­gestellt wer­den. Hät­ten die Men­schen in Europa Gele­gen­heit, die Geset­ze so zu gestal­ten, wie es für ein fried­volles Miteinan­der in Europa erforder­lich wäre, dann hät­ten wir heute Geset­ze, die genau die EUPOLY Spiel­er zur Rechen­schaft zögen. Stattdessen haben wir heute die Geset­ze der EUPOLY Spiel­er, die uns genau daran hin­dern und stattdessen die Men­schen in Bedräng­nis brin­gen, die sich dem Sys­tem ent­ge­gen­stellen. Errichtet mit Hil­fe gekaufter und kor­rumpiert­er Poli­tik­er, die übri­gens am 22. Sep­tem­ber 2013 erneut für diesen groß angelegten Betrug gewählt und danach vom Volk bezahlt wer­den möcht­en. Genau das ist das Wesen dieses elitären Spielchens und macht die Mehrheit der Men­schen ganz plan­voll und „geset­zkon­form” zu Ver­lier­ern!

Nach­trag: Inzwis­chen ist der äußerst infor­ma­tive Streifen für alle Welt auch auf YouTube ver­füg­bar und es lohnt sich in einem ruhi­gen Moment das Werk zu betra­cht­en (rechts einge­blendet), um zu begreifen wie sehr die Men­schheit von den weni­gen Nutznießern des Sys­tems an der Nase herumge­führt wird und nicht bemerken will, dass es wom­öglich um einiges schlim­mer kommt als man bis heute anzunehmen bere­it ist. Der zyk­lis­che Zusam­men­bruch des „unnatür­lichen Geldsys­tems“ (expo­nen­tielles Geldwach­s­tum durch Zins­eszins) ist in den Geschichts­büch­ern sehr wohl nachzule­sen, auch math­e­ma­tisch kaum zu wider­legen, den­noch klam­mern sich sehr viele Men­schen an den vagen Gedanken, es müsse oder könne vielle­icht doch noch gut gehen.

EUPOLY, Betrugs-Sys­tem Euro, das elitäre Spiel mit echtem Falschgeld
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Über WiKa 2277 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

26 Kommentare

  1. Die Euro-Ein­führung war von Anfang an darauf angelegt, die Bürg­er zu enteignen und das Kap­i­tal der Banken ( zumin­d­est auf dem Papi­er) aufzu­s­tock­en. Eben so wie das Über­ren­nen des Ost­blocks unter Kohl hat die Ein­fürung des Euro den wirtschaftlichen Kol­laps nur hin­aus­gezögert. Warten wir das Lügn­er-Bin­go am 22.09 ab. Egal welche Num­mern dabei gezo­gen wer­den : Wir sind schon jet­zt Alle Ver­lier­er!

  2. Ich ver­suche mal mein All­t­agsver­ständ­nis einzubringen,hm?

    Wider­spruch

    Das Sys­tem ist kein Betug.

    Das kon­nte nie­mand vorher abse­hen, wie das nun ger­ade so läuft.
    Und es gibt offen­bar Fehler.
    Daran ist zu Arbeit­en.

    Im ersten Absatz wird “Mitleid” ange­führt”
    Das bein­hal­tet “Lei­den”.
    Es gibt da noch einen Begriff.
    Der nen­nt sich “Mit­ge­fühl”.

    Diese Begriffe haben wenig miteinan­der zu Tun.

    Ich habe Mit­ge­fühl mit einem Idioten (was ist das jet­zt wieder?)

    Mitlei­den ist DA nicht erforder­lich.

    Ken­nt ja jed­er die Zahlen.….…

    Mit 30 Mil­lio­nen RISCHTISCH Arbei­t­ende Deutschen möchte die Deutsche Regierung Europa ret­ten (500 Mil­lio­nen Men­schen?)

    Dat geht nich.….….…
    Ganz ein­fach
    Irgend­wie So

    • Hmm … wo war jet­zt der Wider­spruch … 😉 oder bezog sich das nur auf Lei­den und Gefühl? Aber eines ist gewiss, die Spiel­er wer­den mit den Betrof­fe­nen am Ende wed­er mit Lei­den noch mit Fühlen (wollen) … so wenig­stens die Pla­nung. Wenn dann doch einige von ihnen an den Lat­er­ne zu hän­gen kom­men, wer­den sie es ver­mut­lich unter „Risiko” des Spiels ver­buchen. Die bish­erige Erfahrung hat sie aber gelehrt, dass sie stattdessen, zur Mehrung ihres Prof­its, doch die Massen aufeinan­der gehet­zt bekom­men und dazu die Ereignisse aus der Ferne mit einem guten Scham­pus begießen kön­nen … um den Über­leben­den dann wieder entsprechende Kred­ite gegen anständig Zin­sen ein­schenken zu kön­nen … 🙁

    • Zitat; Das kon­nte nie­mand vorher abse­hen, wie das nun ger­ade so läuft.

      Da muss ich entsch­ieden wider­sprechen. Die Pro­fes­soren Schachtschnei­der, Han­kel, Star­bat­ty und Nölling haben bere­its in den 90ern dage­gen geklagt! Es gab viele Men­schen, welche das voraus­ge­se­hen haben. Wer sich nur ein bißchen damit befasst hat, wusste, was geschehen würde.
      Selb­st Carl Friedrich von Weizsäck­er hat bere­its in seinem Buch “Der bedro­hte Friede” von 1983 darauf hingewiesen, was uns allen noch blüht.

      Die Masse der Men­schen ist lei­der viel zu unin­ter­essiert und lässt sich immer noch gegeneinan­der aufhet­zen, statt auf die Verur­sach­er dieses Desasters zu schauen. Die Bevölkerung lässt sich doch gerne ver­dum­men.
      Ob Kli­mawech­sel, Glob­al­isierung oder soziale Gerechtigkeit. Damit wird der Mit­tel­stand aus­ge­blutet. Wenn alles nichts hil­ft, dann waren es Al Kai­da oder irgend eine son­stige Moslem­gruppe.

      Die Verur­sach­er dieser Krise sitzen in Berlin und Brüs­sel, in Paris, Athen und sonst­wo in dieser unsäglichen Euro­zone! Die Verur­sach­er sind außer­dem die Hoch­fi­nanz und die multi­na­tionalen Konz­erne.

      Glaubt wirk­lich noch jemand, dass das “sich ein­fach so entwick­elt hat”?

      Schäu­ble sagte im Inter­view mit der New York Times im Nov. 2011:
      “we can only achieve a polit­i­cal union if we have a cri­sis”
      (Wir kön­nen nur eine poli­tis­che Union durch­set­zen, wenn wir eine Krise haben).

      Wahrschein­lich befind­en sich unsere Poli­tik­er “im Plan” oder wieso haben die Abge­ord­neten der SPD und der Grü­nen alle den ver­tragswidri­gen Ret­tun­gen sowie dem ESM zuges­timmt?

      Wieso kann sich Mme Lagarde hin­stellen und sagen: “Wir haben die Verträge bewusst gebrochen” (No Bailout-Klausel) und sie kommt nicht vor Gericht? Was geschieht, wenn Sie einen Ver­trag brechen?

      Wieso lässt sich unser BVer­fG mit der endgülti­gen Entschei­dung zur Klage der Pro­fes­soren über den ESM soviel Zeit? Damit man hin­ter­her alles “nicht mehr rück­gängig machen kann?

      Wieso haben unsere BVerf-Richter nicht ein­fach “Recht gesprochen” son­dern dieses nach allen Regeln der Kun­st gebeugt?
      Ver­suchen Sie doch mal nur das Rauchver­bot in Bay­ern oder NRW in der Gas­tronomie zu umge­hen. Das ist ein Umge­hungstatbe­stand und wird schärf­stens bestraft!

      Wieso also kön­nen ALLE unsere Poli­tik­er solche Umge­hungstatbestände schaf­fen und wir, die deutschen Steuerzahler sollen für die Fehler der Poli­tik­er und Banker haften?

      Und die Linke, welche als einzige Partei geschlossen gegen den ESM ges­timmt hat, will Eurobonds. Ist also keinen Deut bess­er als die anderen Parteien.

      In allen Län­dern regt sich Wider­stand. Nur die Masse der Deutschen, welche mal wieder kräftig löh­nen soll, scheint immer noch nicht zu ver­ste­hen, dass ihre eigene Sicher­heit auf dem Spiel ste­ht. Das die Rente dadurch immer klein­er wird, das dank EU wir sog­ar noch den Export unser­er Arbeit­splätze bezahlen und das dank Tar­get 2 wir diesen Export auch noch ver­schenken.

      Meine gesamte Fam­i­lie wird AfD wählen und man kann nur hof­fen, dass es diese Partei schafft, in den Bun­destag einzuziehen. Mit möglichst vie­len Leuten!

      • Ich bleibe dabei:
        “Das kon­nte nie­mand vorher abse­hen, wie das nun ger­ade so läuft.”

        Es sind halt Men­schen die in ihrem Job das Beste geben.
        Was immer das auch Sein mag, dieses “Beste”.
        Ver­mut­lich liegt dahin­ter eine Bil­dung.
        Eine Aus­bil­dung.
        Der Banker zockt halt.…..
        Und die Kohle ren­nt.
        Das kann ich dem doch nicht vorwerfen,oder?

        Der Poli­tik­er zockt auch.
        Nur ist der Poli­tik­er von Natur aus Blöde.…..
        Was kann man Tun?
        Kein Plan.….

        meine Mei­n­ung

  3. Liebe WIKA
    Ich Glaube da so nicht an diese “Pla­nung”.
    Und “an der Lat­er­ne hän­gen” ist ziem­lich eke­lich.….……

    Glaube doch ein­fach, daß (nicht mit 2 ss) jed­er sein Bestes gibt.
    Du leb­st in einem Sys­tem.
    Immer
    Das ist sicher­lich verän­derungs­bedürftig.
    Aber langsam.
    In diesem Sinne
    liebe Grüße

  4. Wir soll­ten aufhören die Lage zu beurteilen und anfan­gen zu han­deln. Was hil­ft es wenn jed­er fes­testellt was schlecht ist, danach eine Zigarette raucht und dann schlafen geht? Wer von den Kom­men­ta­toren hat beispiel­sweise sein Leben verän­dert, hat z.B. mit dem Rauchen aufge­hört oder das Fleis­chessen eingestellt. Wenn das ein Vier­tel unser­er Bevölkerung machen würde, das sind 20 Mil­lio­nen Men­schen, dann wür­den wir ganz schnell sehr Viel erre­ichen. Ich habe es gemacht. Und jed­er kann es tun. Man muss nur wollen und durch­hal­ten. Selam on alleiküm.

  5. Die mon­etäre Wasser­stoff­bombe befind­et sich schon im Freifall und wird über den Köpfen der mit offe­nen Mün­dern staun­den­den Men­schheit gezün­det. Die Inge­nieure und ihre Prinzi­pale wer­den von ihrem Erfolg über­wältigt sein.


  6. Anton Vogel:

    Warten wir das Lügn­er-Bin­go am 22.09 ab. Egal welche Num­mern dabei gezo­gen wer­den : Wir sind schon jet­zt Alle Ver­lier­er!

    Das ist lei­der richtig. Aber nur solange die Mehrheit der Wäh­ler weit­er­hin die etablierten Parteien (dcu/csu, spd und grüne) wählt.
    Nehmen wir zum Spaß mal an der Sou­verän, also das Volk, würde eine andere Partei (Bspw. graue Pan­ter, Pirat­en oder die Linken) an die Spitze brin­gen. Dann hät­ten die Strip­pen­zieher hin­ter den Kulis­sen ein Prob­lem. Denn plöt­zlich wären Men­schen an den großen Schalthe­beln der Poli­tik die nicht an ihren Fäden hän­gen.
    Dazu fällt mir ein Zitat ein:
    Windeln und Poli­tik­er müssen regelmäßig gewech­selt wer­den. Aus dem gle­ichen Grund.
    Ich weiß aber lei­der nicht von wem das ist.

    • Die Linken wollen Eurobonds. Mit den Linken wird das Prob­lem nur noch größer! Außer­dem würde diese Partei viele “Reiche” aus dem Land jagen.
      Dann gin­ge es uns wie Frankre­ich.

      Allein in den ersten 6 Monat­en diesen Jahres sind fast 1500 Fir­men von Frankre­ich in die Schweiz gegan­gen. Was glauben Sie, was uns mit den Linken blühen würde?!

      Die DDR2.0 ste­ht doch bere­its in unser­er Tür.

  7. “Die Noten­banken schöpfen for­mal das Geld. Derzeit wird es den Banken um die 0 Prozent über­lassen, damit diese es für bis zu 18 Prozent an pri­vate Men­schen aber auch an Unternehmen und Staat­en ver­lei­hen.”

    Diese Ansicht ist falsch.

    Alles Zen­tral­bankgeld dient allein der Liq­uid­itätsver­sorgung der Volk­swirtschaft, während Kred­ite von Geschäfts­banken an Nicht­banken nur aus Sparein­la­gen ander­er Nicht­banken vergeben wer­den kön­nen!

    Weil bei Ver­wen­dung eines Geldes mit Wer­tauf­be­wahrungs­funk­tion (Zins­geld) eine schle­ichende Infla­tion von etwa 2% pro Jahr erforder­lich ist, um mit einiger Sicher­heit eine Defla­tion (Absatzkrise) zu ver­mei­den, und weil zusät­zlich auf­grund der “Finanzkrise” (kor­rekt: begin­nende glob­ale Liq­uid­itäts­falle) die effek­tive Umlauf­fre­quenz des Zen­tral­bankgeldes deut­lich zurück­ge­gan­gen ist, war die EZB gezwun­gen, die Zen­tral­bank-Geld­menge in den let­zten Jahren unver­hält­nis­mäßig stark auszuweit­en. Das einzige Mit­tel, das der EZB dabei zur Ver­fü­gung ste­ht, ist eine Senkung des so genan­nten “Leitzins­es”, der mit den Zinssätzen für Kred­ite von Geschäfts­banken an Nicht­banken nichts zu tun hat. Bei ober­fläch­lich­er Betra­ch­tung kann das den Ein­druck ver­stärken, dass Geschäfts­banken Zen­tral­bankgeld an Nicht­banken ver­lei­hen; den­noch ist dieser Ein­druck falsch.

    Was weit­er­hin für Ver­wirrung sorgt, ist die so genan­nte “Geld­schöp­fung der Geschäfts­banken”, die in der Real­ität gar nicht existiert. Dieser weit ver­bre­it­ete Denk­fehler studiert­er “Wirtschaft­sex­perten” ergibt sich aus der Ver­wech­slung von Geld (Zen­tral­bankgeld = Bargeld plus Zen­tral­bankguthaben der Geschäfts­banken) und Ansprüchen auf Geld mit unter­schiedlich­er Fristigkeit (“Geld­men­gen” M1, M2, M3…), was eben­so “sin­nvoll” ist wie etwa die Addi­tion der Bücher­menge in ein­er Bücherei mit der Summe der Buchauslei­hun­gen. Kön­nten Geschäfts­banken “Geld aus dem Nichts schöpfen”, wären sie in Krisen­zeit­en bes­timmt nicht auf staatliche Hil­fen angewiesen!

    Auf­grund der psy­chol­o­gis­chen, let­ztlich durch die Reli­gion (kün­stliche Pro­gram­mierung des kollek­tiv Unbe­wussten) bed­ingten Ver­drän­gung der wirk­lichen Krisenur­sache (eine seit jeher fehler­hafte Geld- und Bode­nord­nung) ist es zurzeit in Mode, auf die “bösen Banken” zu schimpfen, die nicht für die Krise ver­ant­wortlich sind und lediglich — so wie alle anderen Unternehmen — ver­suchen, sich in schwieri­gen Zeit­en über Wass­er zu hal­ten (dass Geschäfts­banken immer mehr an der Börse spekulieren, was eigentlich nicht ihre Auf­gabe ist, ist eine andere Sache). Wer sich an dieser niveaulosen Anti-Banken-Pro­pa­gan­da beteiligt, find­et am Ende des zivil­isatorischen Mit­te­lal­ters (Zins­geld-Ökonomie) immer genü­gend Dumme, die freudig applaudieren, weil es beque­mer ist, die “Schuld” auf andere zu schieben.

    Wer sich dage­gen um Aufk­lärung bemühen will, was bedauer­licher­weise die Anzahl der Leser, die in ein­er Zins­geld-Ökonomie gar nicht aufgek­lärt wer­den wollen, drastisch reduziert, muss zuerst wis­sen, was Geld über­haupt ist:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/01/geldtheorie.html

    • Hal­lo Ste­fan

      Natür­lich kön­nen wir hier jet­zt wis­senschaftliche Grund­satzdiskus­sio­nen führen, ich denke allerd­ings kaum dass es zielführend sein wird, so sehr ich Deine Aus­führun­gen dazu schätze. Wir sind uns darüber einig, dass die Geldentste­hung / Geld­schöp­fung ins­ge­samt etwas kom­plex­er ist. Die Rein­waschung der Banken funk­tion­iert allerd­ings nicht so ganz, denn sie sind nach wie vor in erhe­blichem Maße an diesem Prozess beteiligt und deren Aktionäre respek­tive Eigen­tümer leben in der Regel nicht schlecht davon. Sprich von den Zin­sen und damit von der Arbeit ander­er Leute. Wenn Du es als Dum­men­fang beze­ichnest, als niveaulose Pro­pa­gan­da und von zivil­isatorischem Mit­te­lal­ter sprichst, dann musst Du auch mit dem Vor­wurf der Ein­seit­igkeit klarkom­men. Die Weisheit hat hier nie­mand mit Löf­feln gefressen und auch nie­mand hat hier den Anspruch der All­wis­senheit erhoben.

      Jede Zin­srech­nung lässt Geld entste­hen und wer dieses Handw­erk am besten ver­ste­ht und dazu über die entsprechen­den trib­ut- oder bess­er zin­spflichti­gen Ver­mö­gen ver­fügt, egal in welch­er Form, der ist dabei nicht nur im Vorteil, der räumt am Ende ab. Der von Dir vertretene Ansatz: (eine seit jeher fehler­hafte Geld- und Bode­nord­nung) ist nicht abwegig aber unter Umstän­den auch nicht das allein selig machende Mit­tel. Es gibt viele weit­ere Wege zum Ziel zu gelan­gen. Aber in einem Punkt so denke ich, sind wir uns vol­lends einig: das wir ein völ­lig kaputtes Geldsys­tem haben, welch­es entsprechend neg­a­tive Fol­gen zeit­i­gen wird.

  8. Also Wika, in deinem Beitrag hast Du einen großen Denk­fehler gemacht.
    Ich kann noch fol­gen wenn du schreib­st, dass sich die Mach­er mit ihrem Spiel­geld alle Sach­w­erte aneignen. Was dann allerd­ings unl­o­gisch wird, ist die ent­stande­nen Prob­leme mit einem Krieg zu lösen. Dies bedeutet Sach­w­ertzer­störung.
    Aber damit ver­nicht­en doch die Mach­er des Spiels ihr eigenes Ver­mö­gen, das sie sich vorher ergaunert haben.

    • Kriegsrüs­tun­gen stellen reinen Ver­brauch dar, d. h. sie drück­en nicht auf den Sachkap­i­talzins, wie dies die Investi­tio­nen zu tun pfle­gen, die infolge der Ver­mehrung der Sachkap­i­tal­ien zu ein­er gesteigerten Konkur­renz und zu ein­er Senkung der Ren­dite führen, wodurch Geld­streik und absteigende Kon­junk­tur aus­gelöst wer­den. Kriegsrüs­tun­gen ver­min­dern den Zins nicht.

      Es beste­ht also ein grundle­gen­der Unter­schied, ob man friedens­mäßig investiert oder kriegsmäßig ver­braucht, ob man Fab­riken und Wohn­häuser her­stellt oder Panz­er und Granat­en, denn die let­zteren tas­ten den Zins nicht an! Wenn der ein­fache Mann auf der Straße es bedauert, dass für Kriegsrüs­tun­gen Unsum­men aus­gegeben wer­den, für die nach sein­er Mei­n­ung nüt­zlichere Dinge beschafft wer­den kön­nten, etwa Wohn­häuser, so befind­et er sich mit dieser an und für sich gesun­den Ansicht in einem Irrtum – er hat das Wesen der Zin­swirtschaft nicht erfasst, die eines dauern­den Man­gelzu­s­tandes bedarf, um über­haupt zu funk­tion­ieren. In der Zin­swirtschaft ist es eben – so wider­sin­nig es auch erscheinen mag – wohl möglich, in unbe­gren­ztem Maße Kanonen, Panz­er und Bomben­flugzeuge herzustellen, nicht aber Wohn­häuser, Fab­riken und andere Sachgüter.

      Auf eine vere­in­fachte Formel gebracht: Es ist das eherne Gesetz der Zin­swirtschaft, dass sie ständig ein Meer von Gütern auf den Markt wirft, für die kein Absatz da sein kann, weil der Men­sch, der sie schuf, um die Hälfte seines Lohnes bet­ro­gen wird und daher nur die Hälfte dieser Güter kaufen kann. Die andere Hälfte des Sozial­pro­duk­tes sucht nur neue Kap­i­ta­lan­la­gen, die sich ren­tieren. Man­gelt es an solchen Anlagemöglichkeit­en, dann tritt das Geld­streik­monopol in seine Rechte und sper­rt die Arbei­t­en­den aus. Hier gibt es keinen anderen Ausweg als die Zer­störung, als den Krieg, wenn man von dem Not­be­helf der dosierten Infla­tion absieht.

      http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/02/imperialismus.html

  9. # 14 + 16 Ste­fan Wehmeier Also WiKa hat dich schon ver­sucht diskret darauf aufmerk­sam zu machen, dass es ins Unendliche führen würde solche pseudowis­senschaftlichen Phan­tasien auszud­isku­tieren. Natür­lich gehört Krieg fest zu der der zeit herrschen­den Wirtschafts­form. “Baue auf und reiße nieder.….…” Jedes Krieg­gerät, von der Patrone bis zur Drohne muß irgend wann erset­zt wer­den, also neu pro­duziert wer­fen und wirft so Prof­it ab. außer­dem waren Kriege schon immer ien Pro­bates Mit­tel “über­schüs­sige Bevölkerung” abzubauen. Z.B. arbeit­slose oder anders Denk­ende. Zus­tim­men muß ich dir aber zum let­zten Absatz Kom­men­tar 16. Nur ob man das mit ein­er “natür­lichen Wirtschaft­sor­d­nung wieder hin­bekommt ist zweifel­haft. dazu sind die Struk­turen zu gefes­tigt. In den Köpfen und in den Machtzen­tren. Aber kriege und ihre Fol­gern haben auch gezeigt, das , zu min­d­est vorüberge­hend, Besserung möglich ist. Dann näm­lich, wennes den Men­schen “schlecht” geht. Ist der Bauch wieder in das Hirn wieder leer geht der alte Trott weit­er. Aber scheinen immer mehr Men­schen mit dem Nach­denken anz­u­fan­gen. Resul­tat : offen. Näch­ste Etappe: Das lügnerbin­go am 22.. Mal sehen ob das Kreuz an der ver­meintlich richti­gen Stelle hil­ft!

      • Nun Ste­fan, ich beant­worte es mal kurz, obgle­ich es oben zu lesen war:

        … dass es ins Unendliche führen würde solche pseudowis­senschaftlichen Phan­tasien auszud­isku­tieren …

        Aber ich kann die Frage zurück­geben. Wir haben hier nicht nur Finanzwis­senschaftler unter den Schreibern und Kom­men­ta­toren, aber dur­chaus inter­essierte Men­schen, da ist es auch nicht nötig sie hier anzu­ranzen.

        Wenn es Dich nervt von weniger wis­senden Men­schen umgeben zu sein, die Deine Weisheit­en nicht gebührlich zu würdi­gen wis­sen, dann ist dies der falsche Ort für Dich. Anson­sten ist auch Dir die Beteili­gung hier freigestellt, auch Deine Mei­n­ung wird respek­tiert … aber ein wenig Ben­imm haben wir auch noch bei all unserem schrä­gen Humor!

        • Ich würde sagen, es zeugt von wenig Ben­imm, wenn jemand eine sach­liche und wis­senschaftlich ein­wand­freie Argu­men­ta­tion als “pseudowis­senschaftliche Phan­tasien” beze­ich­net, nur weil er selb­st noch nicht weit genug gedacht hat. Er kann den Aus­druck ja ver­wen­den, muss es sich dann aber auch gefall­en lassen, als jemand beze­ich­net zu wer­den, der offen­sichtlich nichts ver­ste­ht und auch nichts ver­ste­hen will.

  10. Gut, gebrüllt Löwe! 🙂 Aber ich ziehe es vor, von mir zu sagen “Men­sch mit anderem Wis­sen”. Denn neben meien Eltern, Lehrern an Schule und Fach­schule hat­te ich noch einen ganz großen Lehrmeis­ter: Das Leben. Und Let­zter­er wird auch eini­gen der anderen Besuch­ern dieser Seite einiges mit gegeben haben !

  11. Die Welt ist halt kom­pliziert. Ein Sys­tem ist ein Sys­tem. Ist das Sys­tem nicht in Ord­nung, dann verän­dern.
    Darüber zu Stre­it­en bzw. Nachzu­denken ist eine schwierige Angele­gen­heit.
    Wie erk­läre ich wem was und was kann verän­dert wer­den?
    Alles gar nicht so ein­fach.
    Ock­hams Rasier­mess­er?

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