Das Kanzler-Duell, Hornberger Schießen mit 80 Millionen Betroffenen

Das Kanzler-Duell, Hornberger Schießen mit 80 Millionen Betroffenen Merkel-Steinbrueck-Kanzler-DuellDeutsch Absur­dis­tan: Wollte man doch endlich in die Liga der großen prä­sidi­alen amerikanis­chen Präsi­dentschafts-Wahlkampf-Schlamm-Schlacht­en vorstoßen, ent­pupte sich (richtig gele­sen, denn es war nicht mehr als ein lauer Pups) das seit Monat­en bewor­bene große Duell als eine seichte, von Langeweile getra­gene Ver­anstal­tung der unter­sten Volksverblö­dungsklasse. Nir­gends ein Sprengsatz, kein Handge­menge, nicht ein­mal ein anständi­ger Seit­en­hieb. Hätte man für diese „Ver-Sendung“ noch Wer­bung zuge­lassen, so wäre die ver­mut­lich um ein vielfach­es span­nen­der aus­ge­fall­en als das Geseier der bei­den Pro­tag­o­nis­ten und die Wahl des Pro­duk­tes bes­timmt ein­deutiger.

Insoweit erübrigt sich schon eine groß angelegte weit­ere Bew­er­tung des dort (nicht) Gesagten, denn auch in der Wer­tung nach Punk­ten kam nicht mehr als ein 0:0 dabei herum. Gäbe es Minus­punk­te dabei, hätte es zwei strahlende Sieger gegeben. Wäre man Merkels Parole doch nur früher gefol­gt, dann muss man glasklar beken­nen, das hät­ten wir uns ern­sthaft „SPAREN“ kön­nen. Den ganzen Aufwand für den Ter­min und die viele nut­z­los ver­brachte Zeit vor der Glotze, Zeitraub an Mil­lio­nen Men­schen. Will sagen, der volk­swirtschaftliche Schaden dieser „Verun­stal­tung“ dürfte in die Mil­lio­nen Euro gehen. Richtig schade um die Knete, damit hätte man schon aller­hand warme Mahlzeit­en aus­re­ichen kön­nen, an denen es kün­ftig noch mehr man­geln wird, dank eben solch­er Flach­pfeifen.

Das alles wirft natür­lich eine weit­ere Frage auf. Warum lässt man nur zwei Volldep­pen im Stu­dio auflaufen, wo doch jede Partei einen Kan­zlerkasper zu bieten hat. Das stinkt gewaltig nach Mei­n­ungsverkürzung und selek­tiv­er Infor­ma­tion. Ok, den Lang­weiligkeits­fak­tor hätte man selb­st mit Rain­er Brüder­le und Jür­gen Trit­tin noch gewaltig aus­bauen kön­nen. Aber damit, so dachte man sich, ver­saut man das Mar­ket­ing für die Show. Hätte man darüber hin­aus beispiel­sweise Gre­gor Gysi in der Runde gehabt, dann bestünde wenig­stens eine kleine Chance auf echt­en Buden­za­uber. Aber die Plan­er der total­en Langeweile müssen das geah­nt haben. Die drama­tis­che Erhöhung der geforderten Ein­schlafquote vor der Glotze ließ sie dies ger­adezu bil­li­gend in Kauf nehmen. Um das Nichtereig­nis wenig­stens psy­chol­o­gisch kor­rekt fürs Volk aufzuar­beit­en, damit kein bleiben­der Schaden durch ein Poli­tik-Trau­ma dabei hin­terbleibt, muss man bei der Bewäl­ti­gung des Spek­takels in die Ret­ro­spek­tive gehen. Ursachen zu ver­ste­hen, hil­ft bei der Ver­ar­beitung und ggf. auch bei ein­er richti­gen Reak­tion darauf, am 22. Sep­tem­ber 2013, wenn die bei­den Pro­tag­o­nis­ten für die gezeigten Kun­st­stückchen ihre „Leck­erchen“ an der Urne abholen möcht­en.

Die heldenhaft dramatisch geschürte Erwartung

Dazu oben das Titel­bild und ewiges Wer­be­plakat für den Tag der Tage, die Stunde der Wahrheit. Der ganze bish­erige Wer­berum­mel sollte den Men­schen weis­machen, dass es das „Erreg­nis“ des Jahres 2013 wer­den würde. Zwei Spitzen­poli­tik­er, die jew­eils bere­it sein kön­nten, sich zum Wohle der Nation vor den schon seit Jahren dauer­na­hen­den hyper­schnellen Krisen­zug zu wer­fen. Sich zu opfern, zum Wohle der Men­schheit, für Verän­derung in der Gesellschaft und für eine bessere Zukun­ft. Also all das Geschwafel, welch­es sie höchst selb­st ja schon über die teuren Wahlplakate auf die ahnungslose Kund­schaft hernieder reg­nen lassen. Es sollte ein drama­tis­ch­er Abend wer­den, an dessen Ende nur ein strahlen­der Sieger ste­ht, der sich her­nach den Prob­lem­mon­stern zuwen­det, um eines nach dem anderen zu schlacht­en. Aber es kam kein Prinz und keine Prinzessin dabei her­aus. Nicht ein­mal ein Frosch, den das Volk hätte am Ende küssen kön­nen, um dem Polit-Märchen einen art­gerecht­en Fort­gang mit Volks­beteili­gung zu ver­schaf­fen. Selb­st das lauste Lüftchen blieb aus, wenn man die kleinen, kaum wahrnehm­baren Ver­balfürze ein­mal außer Acht lässt.

Die unausgesprochene stille Hoffnung / Ersatzbefriedigung

Das Kanzler-Duell, Hornberger Schießen mit 80 Millionen Betroffenen Merkel Steinbrueck Kanzlerduell Kanzlerduett Kanzlershow Billigprogramm kanzlerduellUnd wenn neben der Pla­nung, die schon so elend ver­sagte, auch die Duel­lanten noch der Feigheit erliegen und nicht auf einan­der schießen, da möchte es vielle­icht noch die Hoff­nung auf eine anständi­ge Show geben dür­fen. Wenig­stens sat­te Unter­hal­tung fürs Geld und für die Zeit die man sich sel­ber zu nehmen gewil­lt war, diese bei­den Staaten­lenker zu bewun­dern und wahrzunehmen. Da hät­ten sie doch wirk­lich ein­mal Har­monie ver­sprühen kön­nen, Gle­ichk­lang und würde­volle Schön­heit. Hätte doch nur der Stein­brück mal der Merkel beim Tanze ganz sacht in den Schritt gelangt. Hmm, ging nicht, weil Angela Hose­nanzug falsch gek­lei­det war und auch nie­mand das Licht dim­men kon­nte. Eine passende Kapelle kon­nte man sich auch nicht mehr leis­ten, war schon alles fürs Mar­ket­ing draufge­gan­gen. Wohl wieder am falschen Ende ges­part, wie es für CDU und SPD doch so typ­isch ist. Damit dann auch die let­zte Hoff­nung der Wäh­ler und Voyeure ver­flo­gen, wenig­stens ein lustiges Deutsch­land in Armut erleben zu dür­fen. Klare Erken­nt­nis: eine völ­lige Fehlbe­set­zung nicht nur für diese Ver­anstal­tung, die man bess­er Horst Schlem­mer über­lassen hätte, der kann Kan­zler.

Und nun das bleibende Ergebnis der jämmerlichen Darbietung

Das Kanzler-Duell, Hornberger Schießen mit 80 Millionen Betroffenen einigkeit_unrecht_unfreiheit_in_armut_deutschland_altersarmut_qpressAlso trans­portieren wir jet­zt die entschei­dende Botschaft dieser Verun­stal­tung, als kleines elitäres Geheim­nis, unters auser­wählte Völkchen. Natür­lich in erhe­blich beschei­denerem Rah­men und nur für ver­ständi­ge Insid­er, schließlich haben wir keinen Staat­spro­pa­gan­da-Appa­rat an der Hand, um allen Men­schen in Deutsch­land diese schlimme Ernüchterung zu präsen­tieren. Ist ja auch nicht gewollt. Wie rechts im Bild gut zu sehen, das Ergeb­nis lautet: dank des uner­müdlichen Ein­satzes all unser­er Sys­tem­parteien kann die Alter­sar­mutsgren­ze jet­zt endlich weit­er gesenkt wer­den. Nicht erst mit 67 in Armut leben, son­dern schon im jugendlichen Alter begin­nend. Denn genau dafür wird auch weit­er die Eindi­men­sion­spoli­tik der bei­den Nicht-Duel­lanten ste­hen. Feigheit vor dem Feind gibt es ja heute nicht mehr, weil wir doch alle Paz­i­fis­ten sind.

Und die „Seichtigkeit des Seins“, des poli­tis­chen, eben dieser bei­den Lauschwätzer, lässt bere­its heute den finalen Schluss zu: es wurde nicht scharf geschossen, es gab keinen Sieger, weil bei­de längst wis­sen, dass sie sich auch nach der Wahl, so oder so, in einem Bett wiederfind­en wer­den. Und wie schon in den Jahren zuvor, gegen das Volk anschnar­chen wer­den. Dies gilt aber auch für den Rest der Bagage im Bun­destag, denn Sys­tem ist, das Sys­tem zu erhal­ten, um jeden Preis. Dass es mar­o­de, faul, nicht mehr tragfähig ist und der mod­er­nen Gesellschaft kaum mehr Rech­nung trägt, diese Erken­nt­nis möchte man den Men­schen erst nach dem Unter­gang ver­mit­teln, solange soll auf der deutschen Großraum-Titan­ic das Orch­ester noch die heißen Rhyth­men spie­len.

Das kalte Wass­er kommt schon noch früh genug. Feier­stim­mung bis in den Unter­gang, macht die Welt selb­st bis zum let­zten Atemzug noch schön. Nichts weit­er woll­ten Merkel und Stein­brück da ver­mit­teln. Im End­ef­fekt kon­nten sie nicht ein­mal das mit harten Fak­ten bele­gen, was sie bis­lang ver­sprechen. Ok, erwis­cht, sie ver­sprechen ja auch nichts, son­dern hal­ten All­ge­mein­plätze feil. Wie beispiel­sweise diese berühmte Wieder­hol­num­mer von Peer Stein­brück, ein­fach genial: „Hätte, hätte, hätte … Fahrrad­kette”, der absolute Abräumer in jedem Kinder­garten den er in der let­zten Zeit besuchte, um mal keinen intel­li­gen­ten Vor­trag hal­ten zu müssen. So motiviert fühlte er sich wohl auch in dieser Show.

Doch, in einem Punkt waren sich bei­de abso­lut einig: es wird teuer. Aber nicht gesagt wurde wer es bezahlen soll, weil das ja schon jed­er weiß, damit muss man ja vor der Wahl nicht ner­ven. Und ja, die Krise, die Krise, die Krise, die wird noch so manch­es Opfer fordern, aber „wir“ sind bere­it für die Her­aus­forderung und das Volk langsam reif dafür.

Neue Nation­al­hymne


Einigkeit unRecht unFrei­heit
für das deutsche Trauer­land!
Danach lasst sie alle ster­ben
bürg­er­lich in Schmerz und Leid!
Einigkeit unRecht unFrei­heit
sind der Banken Unterp­fand!
*** Refrain ***
Glüh im Glanze dieser Tücke,
glühe, deutsches Banken­land!

Aber einen haben wir noch! Nach unbestätigten Angaben, aus völ­lig besof­fe­nen Kreisen, die bei der Ver­anstal­tung kräftig mit­ge­sof­fen haben, kam es nach Sende­schluss, hin­ter den Kulis­sen, noch zu einem gemein­samen Abge­sang der neuen deutschen Nation­al­hymne, die allerd­ings erst nach der Wahl dem Pöbel unterge­jubelt wer­den wird. Aber die Insid­er haben da schon mal kräftig geprobt und wir haben davon eine getreuliche Mitschrift der ersten Stro­phe des ganzen neuen Stolzes der täuschen Nation erhaschen kön­nen, rechts verewigt.

Viele Über­raschun­gen wird es logis­cher­weise erst nach der Wahl geben, so etwas hat­te auch Merkel schon mehrfach angekündigt, O‑Ton: „Man kann sich nicht darauf ver­lassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirk­lich nach den Wahlen gilt, und wir müssen damit rech­nen, dass das in ver­schiede­nen Weisen sich wieder­holen kann“. Damit wollte sie ursäch­lich ein­mal die SPD schel­ten, hat aber die Gültigkeit ihrer Aus­sage selb­st schon mehrfach für die CDU unter Beweis gestellt.

Und wer jet­zt diese Ver­anstal­tung kor­rekt ent­lohnen möchte, der sollte sparsam, fair und anständig gegenüber allen bleiben, auch gegenüber den aus­ge­lade­nen Parteien. „Ein Kreuz für alle“ tut es da vol­lends. Jede Wahl ein­er Partei kann nur verkehrt sein, denn es stützt das kaputte Sys­tem.

Nicht zur Wahl gehen hat densel­ben Effekt. Um zu doku­men­tieren, dass man inter­essiert ist und aktiv teil­nehmen will, nur lei­der nichts wählbares dabei vorfind­et, bleibt das große Kreuz in Verbindung mit dem Wahlzettel der einzig plau­si­ble „Denkzettel”, jede andere Kon­stel­la­tion wird, wie eh und je, miss­braucht wer­den.

Das Kanzler-Duell, Hornberger Schießen mit 80 Millionen Betroffenen Bundestagswahl Abwahl Wahlzettel 2013 mit Demokratie-Marker

Das Kan­zler-Duell, Horn­berg­er Schießen mit 80 Mil­lio­nen Betrof­fe­nen
10 Stim­men, 5.00 durch­schnit­tliche Bew­er­tung (99% Ergeb­nis)
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Über WiKa 2276 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

26 Kommentare

  1. Der eigentliche Knaller des Jahres war die Rede des US-Präsi­den­ten am 31-08-2013.
    Da kon­nten die bei­den Piss-Nelken nur noch abstinken.
    Aber der Zuschauer ist doch sel­ber schuld, wenn er sich so einen Schund ansieht.
    Die Zeit-Zeitung wollte per Mail-Umfrage sog­ar meine Mei­n­ung wis­sen.
    “Gott erlöse uns von diesem Bonzen­pack”
    war die Antwort.

  2. Na toll,wie die vier Frager, die zwei poli­tis­chen Schaus­piel­er gewähren liessen,
    ihren Wein an das Volk weit­erzugeben.
    Die Würze selb­st fehlte und da bleibt es zu hof­fen, dass am Wahlt­ag viele
    Wäh­ler sportlich aktiv wer­den und nicht benom­men sind, was Ihnen alles
    vor­ge­tra­gen wurde.
    Man gibt sich loy­al und demokratisch und zeigt aber mit dem Fin­ger , dass
    man bes­timmten Per­so­n­en, was weg­nehmen will.
    Da sind Polizis­ten und Lehrer gle­ich zum Han­deln aufgerufen wor­den.
    Und der Nicht­poli­tik­er Sch.…., der hat vor eini­gen Jahren ganz sozial
    bes­timmten Grup­pen zu höherem Reich­tum gebracht, um diese vor ihrem
    Unter­gang zu bewahren.
    Das hat er geschafft, aber dafür andere Per­so­n­en im Regen ste­hen lassen.
    Und heute wollen die Chris­ten, dies nicht wieder hergeben, um eine
    aus dem Ufer gelaufene Entwick­lung zur Arbeit, Soziales, Bil­dung und
    Renten drin­gend zu reformieren. Kurz über­set­zt, die Schere sollte sich wieder schliessen und nicht weit­er öff­nen. Aber da wird ein­fach Per­so­n­enkult betrieben, um dies zu umschif­f­en.
    Der Beschei­dene und der Großkotzer, so heißt das gegen­wär­tige Spiel,
    wo der Schied­srichter die Wäh­ler es wis­sen soll­ten, was zu tun ist.
    Und was gab es noch so aus der Ver­gan­gen­heit. Ach so die Wiedervere­ini­gung,
    die ja uns so teuer zu ste­hen kam, dass der Unter­schreiber S. nicht ein­mal
    mehr weiß, was er im Eini­gungsver­trag seinen Brüdern und Schwest­ern
    in den neuen Län­dern alles zusagte.
    Was soll denn das, die zuge­sagten Anwartschaften für das Alter(siehe Eini­gungsver­trag Artikel 9, Anlage II Kapi­tel VIII und Artikel 30) nicht weit­er
    zu gewähren, für Men­schen die aufopfer­ungsvoll im Gesund­heitswe­sen
    ihre Arbeit mit niedrigem Ver­di­enst für alle Men­schen in den neuen Län­dern erbracht­en.
    Und heute stre­ichen die Chris­ten dies, weil Sie die Auf­fas­sung vertreten.
    nach 5 Jahren Zuge­hörigkeit in der BRD, wurde dies alles aufge­holt. Ja
    vielle­icht möglich gewe­sen, wenn es hierzu endlich eine Eini­gung zu einem
    gemein­samen Renten­sys­tem zum gle­ichem Zeit­punkt gegeben hätte. Aber es wird heute immer noch unter­schieden, obwohl es bere­its herzu ein Ver­sprechen gab, aber nicht umge­set­zt wurde.
    Die Altersvor­sorge­bezüge kom­men stets aus dem aktuellem Ein­nah­men des heuti­gen Wirtschaftswach­s­tum und nicht aus der Ver­gan­gen­heit.
    Und da gibt es genü­gend Hand­lungs­be­darf ein­er Regierung endlich ein­mal den
    richti­gen Weg zu find­en. Und dass kön­nen die Wäh­ler auch zum Aus­druck, wenn es bish­er in der Poli­tik von den Regierun­gen immer wieder zer­stück­elt
    wird, wie es z.B. die FDP möchte,die den Ball den pri­vat­en Unternehmen
    zus­pie­len will. Diese aber wiederum keine Gewinne erwirtschaften kön­nen,
    was es der Geld­markt nicht zulässt. Also bleibt doch einzig und allein die
    Möglichkeit eine poli­tis­che Steuerung wahrzunehmen.

    Jet­zt sind erst ein­mal Ver­sprechen für die älteren Müt­ter ange­sagt. Vielle­icht
    gibt es dann die 40-jährige Riesterzuge­hörigkeit mit als Bedin­gung.
    Das ist der Trick für den Ver­brauch­er. Kann er es nicht, dann ist er selb­st schuld.
    Ja, sagt der Andere, woher nimmt Ihr das Geld.
    Gute Frage, fragt doch ein­mal in den Län­dern nach, wo dies funk­tion­iert
    und sprecht nicht immer von den den­jeni­gen, die es nicht bekom­men in den anderen Län­dern.

    Geht ein­fach zur Wahl. Entschei­det Euch und bleibt nicht auf dem Sofa mit
    der Hoff­nung, dass Gute kommt von selb­st in das Haus.

    Ach so die tolle Miet­bremse — möchte ich nicht bew­erten.
    Kauft und baut ein­fach Häuser, das ent­lastet Euch zu Verpflich­tun­gen zur
    Miete. Strom und Wass­er kann man sicher­lich noch bil­lig bekom­men, durch
    die entsprechende eigene Ideen, wie es täglich dargestellt wird.

    Der Herr S. aus Bay­ern hat mit sein­er Weit­sicht schon bewiesen, wie Demokratie gemacht wird gegenüber unseren Mit­men­schen, beson­ders mit denen, wo wir gemein­sam han­deln wollen. Und wenn es nur um die Frage
    geht, wer es bezahlen soll.
    Noch ein let­zter Tipp. Banken soll­ten nun endlich ein­mal in Ruhe gelassen wer­den, wo Sie den Fluß des Geldes hin­leit­en. Die Wis­sen es schon.
    Und wohin- natür­lich in die eigene Tasche.
    Das möchte ein Jed­er- es ist nur die Frage, ob dies die richtige Ein­stel­lung ist
    in der heuti­gen glob­al­isierten Welt.

    Der Ander­s­denk­ende, der es sagen kann ‚aber nur mit Eur­er Hil­fe umset­zen
    kann, wenn Sie das Kreuz zur kom­menden Bun­destagswahl an die richtige
    Stelle set­zen kön­nen . Aber bitte, auch das zweite Kreuz nicht dem Anderen
    schenken, der es nicht ver­di­ent mit sein­er Poli­tik zu der wirk­lichen Gerechtigkeit.

    Hans im Glück

    wieder zur Ver­fü­gung zu stellen

  3. Red­e­du­ell Merkel vs. Stein­brück reine Spiegelfechterei

    Ich hatt mir geschworen, mir dieses aufge­motzte Spek­takel nicht im TV anzuse­hen, weil ich davon überzeugt war, daß dort sowieso nur vorge­fer­tigte Gemein­plätze aus der Mot­tenkiste zum Besten gegeben wer­den. Meinen Schwur habe ich einge­hal­ten, aber die Medi­enkom­mentare haben mich schließlich doch dazu ver­an­laßt, mir eine kurze Beurteilung zu erlauben.

    Wer mit meinen Beiträ­gen ver­traut ist, der weiß, daß ich wed­er von Frau Merkel oder Her­rn Stein­brück viel halte. Angela Merkel hat an der Stelle, wo bei nor­malen Men­schen ein Herz sitzt, einen Stein eingepflanzt — und eine Seele besitzt sie eben­falls nicht. Charis­ma und Ausstrahlung — eben­falls Fehlanzeige. Und fach­liche Kom­pe­tenz blitzt höchst sel­ten auf. Man kön­nte meinen, sie sei eine Mas­chine, ein men­schlich­er Robot­er, der in Stereo­typen spricht. Merkel ist eiskalt und berech­nend. Peer Stein­brück ver­sucht verge­blich, sein Wen­de­hals-Image zu verbessern, was ihm jeden­falls bei mir nicht gelingt. Er ist ein lang­weiliger Bürokrat und Besser­wiss­er, der wenig überzeu­gend wirkt und in sein­er aus­ge­sucht­en Rolle fehl am Platze ist.

    © Klaus Stuttmann, Berlinklick

    Ich werde jet­zt nicht den Fehler bege­hen und detail­liert auf das wenig aus­sagekräftige „Duell“ einge­hen, denn das lohnt der Mühe nicht. Allerd­ings liste ich der Über­sicht hal­ber die von den Diskus­sion­steil­nehmern aufge­grif­f­e­nen The­menge­bi­ete auf, damit man sich einen Ein­druck von der Ober­fläch­lichkeit der Zirkusver­anstal­tung machen kann:

    • Wirtschaft­spoli­tik
    • Min­dest­lohn
    • PKW-Maut
    • Betreu­ungs­geld
    • Energiewende
    • Strompreise
    • Überwachungsskan­dal
    • Mil­itärin­ter­ven­tion Syrien

    Selb­stver­ständlich wurde in allen Sachge­bi­eten nur wiedergekäut, was eh schon bre­it­ge­treten war. Neue Erken­nt­nisse gab es nicht — und hil­fre­iche Lösungsan­sätze suchte man vergebens. Der NSA-Skan­dal wurde nur kurz ange­sprochen, wobei von kein­er Seite wirk­lich Tacheles gere­det wurde. Auch Syrien wurde zum Schluß nur am Rande erwäh­nt, wobei sich bei­de Parteien befleißigten, eine direk­te deutsche Beteili­gung an einem Mil­itärschlag auszuschließen. Aber wie wir aus Erfahrung wis­sen, gibt es da ver­schiedene Hin­tertürchen und den beliebten Poli­tik­er­grund­satz: „Was küm­mert mich mein Geschwätz von gestern“ sollte man auch nicht vergessen.

    Der­ar­tige The­aterevents wie Polit-Talk­shows, Inter­views, Diskus­sio­nen oder Red­e­du­elle wirken auf mich wie Brech­mit­tel. Was bei diesen Gele­gen­heit­en aufgetis­cht wird, ist der­ar­tig abge­s­tanden und ver­schim­melt, daß es unge­nießbar ist. Aber was das schlimm­ste von all dem Buden­za­uber ist:

    1. Von den beteiligten Jour­nal­is­ten wer­den niemals die richti­gen Fra­gen nach den wirk­lichen Ursachen der Prob­leme gestellt! Reporter, die vorhät­ten, den Poli­tik­ern auf den Zahn zu fühlen, wür­den von ihren Chefredak­teuren niemals als Inter­view­er delegiert. Beim öffentlich-rechtlichen TV regiert bekan­ntlich der Parteien­pro­porz. Die Chefredak­teure und die Inten­dan­ten wer­den poli­tisch berufen und an der Kan­darre gehal­ten. Was will man da erwarten?

    2. Die beteiligten Poli­tik­er ver­mei­den die Sys­tem­frage wie der Teufel das Wei­h­wass­er. Sie beschäfti­gen sich auss­chließlich mit Neben­säch­lichkeit­en oder Fol­geer­schei­n­un­gen der wirk­lich aus­lösenden Fak­toren. Wenn rel­e­vante The­men angeschnit­ten wer­den, wird mit Ausre­den, Abschweifen, Ignori­eren oder unverbindlichen und schwammi­gen Floskeln reagiert.

    Unter diesen Umstän­den sollte man doch ein­mal ern­sthaft reflek­tieren, welchen sit­tlichen Nährw­ert denn der­ar­tige Polit­shows haben. Ich glaube, daß ich unseren Lesern diese Antwort nicht vor­weg­nehmen muß. Allerd­ings bleibt noch das Motiv offen, warum sie den­noch ver­anstal­tet wer­den. In Zeit­en, in denen der Ruf der Poli­tik baden geht, muß ein beson­der­er medi­aler Aufwand betrieben wer­den, um dem Volk Kom­pe­tenz und Ver­trauenswürdigkeit der Spitzen­poli­tik­er vorzutäuschen. Ver­trauensver­luste und Schwinden der demokratis­chen Sub­stanz gehen Hand in Hand und müssen mit möglichst viel Mar­ket­inggetöse über­spielt wer­den. Hier noch ein entsprechen­des Zitat von mir aus einem der let­zten Beiträge im Kri­tis­chen Net­zw­erk:

    „Je mehr sich die Gegeben­heit­en von demokratis­chen Struk­turen ent­fer­nen, um so mehr wird für die ange­bliche Wichtigkeit des Wäh­lens gewor­ben. Damit soll der Schein geweckt wer­den, daß die Bürg­er einen sub­stanziellen Ein­fluß auf das poli­tis­che Geschehen sowie die kün­ftige Entwick­lung im Lande hät­ten. Das ganze ist ver­gle­ich­bar mit ein­er Pro­duk­twer­bung, bei der für das qual­i­ta­tiv schlecht­este Pro­dukt der höch­ste Wer­beaufwand betrieben wird. Und wir wis­sen alle aus Erfahrung, daß die Masche wie geschmiert läuft, denn der ein­fältige Bürg­er glaubt als Kon­sument oder Wäh­ler so gut wie jeden Schmar­ren, sofern er nur oft genug wieder­holt wird.“

    Dieses beschä­mende Ver­hal­ten ver­an­laßt mich zu fol­gen­den Fra­gen ans Volk:

    • Wie doof muß ein Volk sein, bei dem sich ein Teil der poten­ziellen Wäh­ler in ihre Wahlentschei­dung von solchem Popanz bee­in­flussen läßt?
    • Wie bescheuert müssen Bürg­er sein, die poli­tis­che Inhalte und deren Hin­ter­fra­gen nicht die Bohne inter­essiert?
    • Wie hirn­vernebelt müssen Men­schen sein, die sich von Äußer­lichkeit­en, Image und schaus­pielerischem Auftreten blenden lassen?
    • Wie dep­pert sind die Leute, die sich an Umfrage über den Sieger dieses Scheinge­fechts beteili­gen und sich in ihrer Wahlentschei­dung auch noch daran ori­en­tierten?

    Wer hat denn nun das Jahrhun­dert-Redege­fecht gewon­nen? „Ich glaube, Deutsch­land hat gewon­nen, weil es gut ist, dass sich die Men­schen ein Urteil bilden kön­nen.“ Ratet mal, wer diese Antwort gegeben hat? Na, klar — unsere Meis­ter-Schön­fär­berin im Hose­nanzug.

    MfG Peter A. Weber

    • Kurz geant­wortet: weil sie
      a) ein­fach zu faul sind …
      b) das ganze für aus­sicht­s­los hal­ten …
      c) die Wahl von kleinen Parteien die nicht ins Par­la­ment kom­men …
      d) oder das das Nichtwählen nur den großen hil­ft und sie es nicht schnallen …
      e) völ­lige Politver­drossen­heit.

      Deshalb ist die hier propagierte Devise … Engage­ment und Inter­esse zeigen, hinge­hen und ihnen via GROßES KREUZ zeigen, dass das Sys­tem verkehrt ist!

      • Es ist wohl eine unge­sunde Mis­chung aus allem. Wir Ossis kenn solche Spek­takel aus früheren Zeit­en. Es hat aber trotz dem 40 Jahre gedauert bis man uns rufen ließ “Wir sind das Volk”. Let­zt Endlich sind wir wieder dort gelandet. Allerd­ings mit eineigen Ein­bußen: Arbeit­splätze, soziale Sicher­heit, gutes Bil­dungssys­them.… Heute ziehn sie die selbe Num­mer ab. Jed­er weis, das er ver­arscht wird, aber kein­er kriegt den Hin­tern wirk­lich hoch.

        • Also Herr Vogel, hier muss ich als Ossi mal ein­deutig wider­sprechen.
          In der DDR gab es keine soziale Sicher­heit. Wer auf­muck­te der ver­lor seinen Arbeit­splatz, der kriegte keine Woh­nung, dem wur­den die Kinder weggenom­men oder kam in den Knast.
          Und das DDR-Bil­dungssys­tem war Scheiße hoch 10. Gute Noten gab’s nur für die Sys­temtreuen und vor allem für die Bonzenkinder. Als Arbeit­erkind war man der let­zte Dreck im Sozial­is­mus.
          Alles schon vergessen Herr Vogel? Und was waren die gesicherten Arbeit­splätze wert?
          Das war nichts anderes als Zwangsar­beit. Gut das Bonzen­pack kon­nte auf der Arbeit seinen Rausch auss­chlafen. Aber wenn Otto-Nor­mal­bürg­er nicht spurte war es asozial, und dafür gab’s wiederum Knast.

      • Du hast die vergessen, die zu dumm zum wählen sind. Quelle:persönliches Gespräch. Zitat, Die Adresse von mir auf dem Wahlschein kleb ich irgend­wo als Absender drauf.… Und ne bloß nicht wählen, am Ende kommt noch jemand dran, der mich zum Zah­narzt schickt.

  4. Und zu der Ferse­h­farce: Ich weis jet­zt, warum Poli­tik­er und Mod­er­a­toren so gut bezahlt wer­den. Es gehört ganz schön was dazu, solch eine schaus­pielerische Leis­tung hin zu leg­en ohne in Gelächter auszubrechen, einen Heulkrampf zu bekom­men oder ins Stu­dio zu Kot.….. !
    Dabei weis doch egentlich Jed­er das er bloß ver­arscht wird. Aber viele schauen sich das an. Gemäß dem Mot­to: Kein­er macht was er soll, jed­er macht was er will, aber alle machen mit!

  5. Inter­es­sant bleibt, dass die intel­li­gente Ost­frau mit per­fek­ten Noten von 1,0
    aus früheren Zeit­en glaubt, dass Sie ehrlich han­delt und denkt, wir kön­nen nicht aus­re­ichend mit denken. Ihr Bonus des Ver­trauens kann Sie gern in der
    Opposi­ton im Bun­destag beweisen.
    Wer hat ihre Bil­dung kosten­los gefördert, obwohl sie aus einem anders denk­enden Hause kam. IQ sicher­lich sehr aus­geprägt, aber nicht für alle
    ein­set­zbar, was die soziale Gerechtigkeit bet­rifft. Hat Sie wirk­lich im
    Aus­land alles richtig gemacht?
    Hat Sie nicht auch Sol­dat­en ins Aus­land geschickt und läßt es weit­er zu,
    dass bes­timmte Staat­en ohne unsere direk­te Zus­tim­mung Waf­fen aus der
    deutschen Schmiede erhal­ten, die zum Ziel haben , erst ein­mal zu ver­nicht­en

    Und das kostet uns viel Geld und wenig Anerken­nung in den betrof­fe­nen Ländern,die hier­mit ange­grif­f­en und zur Auf­gabe gezwun­gen wer­den sollen
    zu ihrem Glauben.

    Fahrrad­kette und Hals­kette lösen nicht unsere ver­loren gegan­gene soziale
    Gerechtigkeit aus der Ver­gan­gen­heit weit­er zu entwick­eln, nach­dem die
    Braunen uns zu Leid und Zer­störung ans­tifteten und es uns sel­ber am Ende
    ihrer ver­fehlten Poli­tik und Pro­pa­gan­da zum End­sieg und ihrer Nieder­lage bescherten.
    Ich habe alles miter­lebt, auch wie die DDR dies brachial mit der Stasi und ohne Frei­heits­gewährung erneut ver­suchte, ihr Sys­tem in der Welt umzuset­zen.
    Auch hier wurde der gut­mütige Dachdeck­er aus dem Saar­land von dem Mörder M. ganz schön auf einen falschen Weg gebracht.
    Auch die anders poli­tisch Denk­enden waren nicht fähig einen Friedensver­trag
    mit den vier Mächt­en in die Wege zuleit­en. Auch heute noch nicht.
    Die Wiedervere­ini­gung gelang durch das mutige Ver­hal­ten der Bürg­er aus
    den neuen Län­dern — mit der Gefahr, dass auch Waf­fen zum Ein­satz kom­men kon­nten.
    Ich selb­st habe die LKW mit Sol­dat­en ein­schliesslich Waf­fen vor der eige­nen
    Haustür ste­hen sehen , stets einen Tag vor den angekündigten Demon­stra­tio­nen.
    Das war nicht angenehm zu sehen und zu spüren.

    Unsere einzig­ste Waffe ist heute der Wahlzettel, denn in der BRD gibt es eine
    entwick­elte Demokratie.

    Nutzt diese Gele­gen­heit und wählt die richtige Partei, auch wenn Euer Ver­trauen hierzu noch wach­sen muß. Dazu muß man Ihnen auch ein­mal die Gele­gen­heit geben , dies in den kom­menden vier Jahren zu beweisen,

    Die Fahrrad­kette hat vor nicht allzu langer Zeit das Geschwätz Ander­er entschei­dend mit­ge­tra­gen.
    Und das fällt ihn jet­zt vor die Füße zu sein­er Glaub­haftigkeit.

    Und wenn der ver­drossene Wäh­ler heute erken­nt, dass es noch Andere gibt. Dann soll er zumin­d­est erst ein­mal ver­suchen es für die näch­sten 4 Jahre auch zu tun.
    Es kann ja funk­tion­ieren. Von daher ist der O‑Ton der bei­den Anderen
    auszublenden. Klappt es nicht, dann geht es auch weit­er und dann kön­nte
    man sich neu ori­en­tieren im Jahre 2017.

    Also entschei­det Euch für den Außen­seit­er, wo ihr auch denkt, der kann es noch nicht. Aber er wurde bish­er nicht aus­re­ichend mit Euren Stim­men bew­ertet.
    Aber sein Pro­gramm ken­nt wirk­lich ein gerecht­es soziales Ver­hal­ten.

    Der Ander­s­denk­ende für die soziale Gerechtigkeit in Deutsch­land

    • Lieber Herr Willi, ich glaube Sie sind gewaltig auf dem Holzweg.
      Die per­fek­te DDR-Dik­tatur ist doch nicht unterge­gan­gen, weil ein paar Hanseln demon­stri­erten, son­dern weil endlich auch der Genosse Bonze Benz fahren wollte.
      Bauern­land in Bonzen­hand war ab 89 der neue Parteiauf­trag.
      Murk­sel Vater hieß “Der Rote Pfar­rer”
      Murk­sels Erziehung war blutrot.
      Mein Gott, wer glaubt denn immer noch den Blödsinn von der friedlichen Rev­o­lu­tion.
      »> http://www.youtube.com/watch?v=RsaN6PmDlLo[Link kaputt, deshab entschärft, 20140707 WiKa]

  6. Warum Wahlboykott und nicht ungültig wählen?

    An Alle von der Poli­tik bet­ro­ge­nen und bevor­munde­ten Mit­bürg­er, wir die 90% vom Volk, die in dem Staat leben, arbeit­en und ihn finanzieren müssen.

    Wir bet­ro­ge­nen, durch Umverteilung von unten nach oben, in allen Refor­men durch die Poli­tik­er (Gesund­heit, Hartz IV, Lei­har­beit, Rente, Steuern usw.).

    Alle Parteien die je im Bund oder in einem Bun­des­land mitregiert hat­ten, berück­sichtigten nur ihre Inter­essen und die der oberen 10%. Das alles zum Nachteil der 90% von uns, dem Volk, in unser­er so genan­nten Demokratie.

    Schon jet­zt ste­ht fest, dass Frau Merkel Kan­z­lerin bleibt und über 90% aller Abge­ord­nete ihr Man­dat durch die Vorauswahl der Parteispitzen beibehal­ten.

    Ab ein­er Wahlbeteili­gung von 51% übergeben wir den Poli­tik­ern unser Ein­ver­ständ­nis und damit die Legit­im­ität, uns weit­er­hin im Auf­trag, nur zum Nutzen des Großkap­i­tals, der Banken und der oberen 10%, zu betrü­gen.

    Es liegt nun an unser­er 9 fachen Überzahl, über die wir ver­fü­gen, wie hoch die Wahlbeteili­gung aus­fall­en wird. Wir haben nur eine Wahl bei der Wahl.

    Nur bei ein­er Wahlbeteili­gung von unter 50% hätte die gewählte Regierung keine moralis­che Berech­ti­gung und keinen demokratis­chen Auf­trag von uns.

    Nur beim Wahlboykott unter­stützen wir nicht mehr die bevorzugten oberen 10%, die sich auf den Kosten der 90% des Volkes im Über­maß bere­ich­ern.

    Auch wer ungültig wählt unter­stützt damit die ver­mö­gen­den oberen 10%, die Banken, das Großkap­i­tal und alle Poli­tik­er. Zusät­zlich wird man von denen über die Medi­en noch als Anal­pha­bet oder als Schwachsin­nig beze­ich­net.

    Fast 40% Nichtwäh­ler sind wir schon, nur weit­ere 14% fehlen noch, um unsere Ver­ach­tung gegen ihre Poli­tik zu man­i­festieren und offen darzule­gen.

    Bestrafft alle Poli­tik­er mit ein­er Abwahl, für ihren vorsät­zlich began­genen Ver­trauens­bruch an der Mehrheit ihrer Wäh­lerIn­nen. Nur so kön­nen wir noch Druck auf die Poli­tik­er ausüben, ihre Poli­tik zu unserem Wohl auszuricht­en.

    Wir sind kein Stim­mvieh für deren Schein­wahl in dieser Schein­demokratie.

    • Also Don … ich sehe die Kom­mentare noch klar und deut­lich vor mir und vor Deinem Kom­men­tar Nr. 15. Löschun­gen kom­men hier äußerst sel­ten vor, nur bei groben Belei­di­gun­gen, Het­zereien oder aus­gemachtem Spam. Son­st eher lib­er­al. Manch­mal hil­ft ein „Reload” … in sel­te­nen Fällen macht auch mal der Cache hier auf der Seite Prob­leme … aber wie schon gesagt für mich ist die Kette bis zu meinem #16 lück­en­los.

  7. Was mein Kom­men­tar in Nr.15 anbe­t­rifft, lag wohl am Cache. Damit ist auch mein Zweife­fel aufge­hoben. Danke für den Hin­weis, denn ich wollte damit nichts unter­stellen, weshalb ich nur nachge­fragt hat­te.
    Par­don

  8. Vorschlag: Alle Unzufriede­nen wählen dies­mal ein­fach AfD. Wenn das dann wenig­stens die Hälfte der Unzufriede­nen tut, ist das eine Sen­sa­tion und ein deut­lich­es Zeichen von Rest-Vital­ität der Bevölkerung. So soll­ten wir es hal­ten, unab­hängig davon, ob wir die AfD für wirk­lich bess­er hal­ten oder nicht. Auf irgend­was soll­ten wir uns ein­fach eini­gen, damit es nicht so weit­er geht wie bish­er. Ein­ver­standen?

    • Es ist keine Wahl im Sinne von Mitbes­tim­mung, nur Stimm-Abgabe.
      Nach vier Jahren dann wieder Stimm-Abgabe.
      Nach vier Jahren dann wieder Stimm-Abgabe.

      Wie sagte Junkers sin­ngemäß: Wenn kein Wider­stand kommt,
      machen wir ein­fach weit­er.

      Ich flieg dann mal auf den Sat­urn zum Nack­t­baden.….
      Ich bin ja der Sou­verän.…
      kann man nach-Lesen.…im Demokratiemärchen­buch.

      Affen für Deutsch­land braucht man nicht mehr zu wählen,
      die sind doch schon immer drin — in der Bundgierung

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