Generalstab der Bundeswehr prüft ob Ägypten als Vorbild zur Redemokratisierung Deutschlands taugt

Generalstab der Bundeswehr prüft ob Ägypten als Vorbild zur Redemokratisierung Deutschlands taugt Kampf Bundesadler new german powerDeutsch-Absurdistan: Derzeit wird in allen Systemgazetten und westlichen Gutmensch-Demokratien das ägyptische Modell nicht nur gepriesen, sondern gar frenetisch gefeiert. Der Mut des dortigen Militärs für Frieden, Freiheit und Demokratie einzutreten gilt als beispiellos. Dies ganz offensichtlich nachdem man erkannt hat, dass bei der letzten freien und geheimen Wahl in Ägypten etwas fundamentalistisch schief gegangen sein muss. Die Interessen des Westens kamen dabei erheblich zu kurz. Bei uns hätte man vermutlich lapidar gesagt: „Da hat sich jemand verwählt” und jetzt gibt es keine Nummer mehr unter diesem Anschluss.

Unstreitig ist, unsere Probleme sind ähnlich gelagert. Denken wir nur an die seit acht Jahren in Deutschland wütende Merkel-Junta, die im fliegenden Wechsel mit der SPD oder auch gemeinsam mit dieser, gern auch mit FDP und Grünen, ein katastrophales Regime gegen die Menschen führt und nur auf Schlingerkursen die Interessen des Kapitals bedient. Viel zu lasch und unentschlossen. Nun versuchte Mursi in Ägypten, die Leute mit seinen Muslim-Brüdern näher an Gott heranzuführen, wieder so eine Art Gottesstaat zu errichten. Genau daran ist er jetzt auch gescheitert, weil die Armee sich eher säkular gibt und damit seinen Gesundbetereien nun einen Riegel vorgeschoben hat. Viel entscheidender allerdings, er setzte auf die falsche Gottheit.

Europa ist schon sehr fortschrittlich und gottbezogen

In Deutschland, bzw. in ganz Europa, sind wir mit der Errichtung eines Gottesstaates da schon erheblich weiter. Zwar lässt man den abgehalfterten Vatikan noch als potemkinsches Glaubensdorf für die Ewiggestrigen stehen, aber der dort verehrte Gott ist eben auch ein völlig mittelloser, der selten mehr als zwei Hemden besessen hat. Tatsächlich erfolgte seit der Finanzkrise eine eindeutige und beweisbare Hinwendung zu einem anderen Gott, dem aber faktisch bereits seit Jahrhunderten amtierenden Mammon, dem jetzt nicht nur im Bundestag gehuldigt wird, sondern ebenso in allen öffentlich zugänglichen Schalterhallen einer jeden Bank.

Die grundsätzlichen strategischen Überlegungen der Bundeswehr zielen nicht darauf ab, den mittellosen Gott wieder zur Geltung zu verhelfen, sondern den amtierenden Mammon vor absehbaren Übergriffen unzufriedener und murrender Schäfchen zu bewahren. Die Merkel-Junta kommt einfach nicht schnell genug mit der Entrechtung der abtrünnigen Schäfchen nach, die Ungläubigkeit gegenüber dem Mammon könnte ungeahnte Ausmaße annehmen. Genau dieses gilt es zu verhindern.

Die neue Bundeswehr im Dienste höherer Interessen

Nach der strategischen Neuausrichtung der Bundeswehr, abseits der Wehrpflicht und inzwischen auch mit der nötigen Legitimation in der Tasche innerhalb des Landes den „Feind“ jagen zu dürfen, sind nahezu alle Voraussetzungen gegeben auch hier mit Waffengewalt die nötigen Änderungen herbeizuführen. Dies alles um die verbrieften Freiheitsrechte zu wahren, vornehmlich das Recht auf ungehemmte Ausbeutung, eines der höchsten Freiheitsgüter in einer zivilisierten und profitmaximierten Gesellschaft.

Nur die Umsetzung einer letzten Option ist noch nicht ganz vollendet, die Bundeswehr in den Konzernverbund von Blackwater (heute XE Services) zu integrieren. Wir berichteten bereits an dieser Stelle über die Vorzüge des beabsichtigen Outsourcing der Bundeswehr. Damit könnte sie ein lukratives Profitcenter des erstarkenden Neoimperialismus werden. Die USA führt uns ja bereits vor, wie lukrativ und alternativlos die „Blut für Öl“ Programme sind und welcher Nutzen sich daraus für die Mehrung des Kapitals generieren lässt. Interessant dabei ist auch der Aspekt, dass die Konzerne künftig direkt Demokratisierungsaufgaben weltweit in Auftrag geben können. Natürlich wissen wir, dass dies nur nach vorherigen ausgedehnten Kosten- Nutzenrechnungen passieren wird. Demokratie ist schlicht ungeeignet für Gesellschaften, die nichts an Wertstoffen zu bieten haben.

Die Bedrohungslage ist ernst, denn die Zahl der potentiellen Terroristen in Deutschland (Fachbegriff: „Schläfer“) soll nach letzten Geheimdiensterkenntnissen straff auf die 80 Millionen zugehen – in Europa gar auf rund 500 Millionen. Diese Zahlen, so munkelt man, wurden auch vom amerikanischen NSA bestätigt. Dieser Dienst hat ja bekanntlich ein scharfes Auge nicht nur auf die deutsche und europäische bürgerliche Terrorszene, sondern auch auf die restlichen fast 7 Milliarden potentiellen Systemgegner.

Die Bundeswehr als Retter der modern(d)en Gesellschaft

Hinsichtlich der Bedeutsamkeit der Wahlen in Deutschland ist ja lange bekannt, dass die seit den 50er Jahren schon nicht mehr rechtens sind. Macht aber nichts, als Placebo haben sie bis heute durchgehalten und damit gottlob (hier meint es den Mammon) den direkten Zugriff der Menschen auf sogenannten demokratische Prozesse erfolgreich abwehren oder zumindest erschweren können. Nicht zu UN-Recht wird seitens der Merkel-Junta bis heute die indirekte Demokratie gelobt.

Ersatzweise kann man der unmündigen Meute demnächst vermehrte Abstimmungen bei „Container“, „Dschungelcamp“, „Wetten Das“ und ähnlich wichtigen Formaten anbieten, allein damit nicht der Eindruck entsteht, man würde ihre Meinung nicht respektieren und wertschätzen. Dies kann anhand eines Beispiels verdeutlicht werden. Wenn im Bundestag ein dutzend Abgeordnete nächtens völlig gelangweilt über die Folgen von PRISM diskutiert und die Einschaltquote gen Null tendiert, finden sich zu den besagten Parallelsendungen mehrere 10 Millionen Zuschauer ein. Ein Beleg dafür was heute wichtig ist.

Kommen wir noch kurz zu den weiteren Vorzügen einer Machtübernahme durch die Bundeswehr in Deutschland. Natürlich sind es zunächst Kostengesichtspunkte. Man kann die 620 viel zu teuren Abgeordneten durch einen fünfköpfigen Militärrat ersetzen. Der ist viel preiswerter und auch um einiges effektiver als fünf Fraktionen mit all ihrem angehängten Fraktionsstimmvieh. Das viele schöne gesparte Geld kann man sogleich wieder für allfällige Bankenrettungen investieren. Wie wir wissen, liegt dort unser aller Segen.

Den wichtigsten Aspekt sollten wir dabei allerdings nicht vergessen. Wir reden dabei über reine Prävention. Wenn das große Schlachten im eigenen Lande wieder losgeht, weil es eine Menge unbelehrbarer Menschen geben wird, die sich einfach nicht mit den Zielen der „Schönen Neuen Welt“ nach Huxleys Vorbild abfinden wollen, dann kann man die Schießerei nicht einfach nur der minderbemittelten Polizei überlassen. Da werden größere Kaliber gebraucht, um die im höchsten Maße jetzt schon gefährdete Demokratie aufrecht zu halten. Die Refinanzierung solcher Schlachten kann sogleich noch über die Vermarktung entsprechender Live-Sendungen passieren, bringt auch wieder reichlich Kohle für Konzern- und Bankenrettung. Letzteres wurde beispielsweise in Ägypten nur mangelhaft umgesetzt, es wurde nirgends Werbung bei den Übertragungen eingespielt.

Generalstab der Bundeswehr prüft ob Ägypten als Vorbild zur Redemokratisierung Deutschlands taugt Volksempfaenger GEZ Propaganda Zwangsabgabe Vergleich 30er 2013

In diesem Zusammenhang sei noch die Anpassung der Demokratieabgabe empfohlen (fälschlich immer wieder als Propaganda-Abgabe gegeißelt), die ihren Namen seit der Umbenennung der GEZ dank eines Herrn Schönenborn trägt. Ein Sicherheits- oder auch Bundes-„Wer“-Zuschlag von 3000 Prozent zur endgültigen Abgabe der Demokratie sollte angebracht erscheinen. Schließlich müssen auch die Kälber ihren Metzger finanzieren, sonst würde gar niemand der Schlächter sich überhaupt die Mühe machen oder gar ein Messer wetzen. Um es noch einmal unmissverständlich zu sagen: Demokratie und Freiheit ist immer eine Sache des Geldes. Man muss sie sich leisten können. Das Geld und damit auch die Demokratie konzentriert sich immer mehr in den Händen einiger weniger. Ein Grund mehr, den Schutz dafür dramatisch zu erhöhen, sonst könnte sie alsbald Geschichte sein.

Fazit: Ägypten ist ein unbedingtes Muster für moderne Demokratien

Die breite Zustimmung zu den Vorgängen in Ägypten legt nahe, dass die Akzeptanz für derlei Vorgehen inzwischen auch bei uns angekommen ist. Sonst würden sich ja die bezahlten Lohnschreiber und Medienhuren hierzulande nicht für dieses Vorbild ergötzen und es so nachhaltig in die Hirne der Konsum-Enten hämmern. Demnach ist die Zeit einfach reif für diesen finalen Übergriff auf die voll verblödete Menschheit, deren Wohlergehen unter straffer Führung, Ziel einer jeden imperialen Gesellschaft zu sein hat.

Damit strebt zwangsläufig auch das deutsche Militär wieder glorreichen Zeiten entgegen. Wir sollten schon mal die Jubelfähnchen wieder heraussuchen. Bitte achten sie bei der Nachschau auf dem Dachboden unbedingt darauf, nicht die mit den Hakenkreuzen zu ergreifen, sondern die mit den Euro-Symbolen. Die Ziele sind nicht sonderlich unterschiedlich. Aber auch hierbei ist auf den guten Ton zu achten. Erstere Fähnchen sind einfach zu abgegriffen, verpönt und nicht mehr zeitgemäß, denn jetzt heißt der ganze Zirkus doch „Antifaschismus”.

Böse Menschen reden bei dieser Angelegenheit zwar nur von einem Wettrennen, dessen Ziellinie der absehbare Systemzusammenbruch sein soll. Bis dahin müsse entweder die totale Diktatur stehen (zum Schutz des bestehenden Systems), was ohne konkrete Einbindung des Militärs gar nicht geht oder aber unsere allseits geschätzte und beliebte Elite könnte von einem außer Kontrolle geratenem Terror-Bürgertum hinweggefegt werden.

Letzteres kann natürlich niemand wirklich wollen, denn friedlich im Sammellager vereint bringt einfach mehr als Chaos und Profitlosigkeit durch Aufruhr. Es gilt das bestehende System zu schützen, weil jedes neue oder andere System eine ernsthafte Gefährdung einer Minderheit bedeuten könnte. Wir erinnern hier an den weltweit akzeptierten Minderheitenschutz, der natürlich auch nicht von einer unterdrückten Mehrheit beseitigt werden darf. Niemand hat das Recht sich auf undemokratische Weise seiner Peiniger zu entledigen.

Merkelsatz: Die Freiheit ist immer die Freiheit der grenzenlosen Macht (des Geldes) und die Freiheit der Schlucker ist es zu schlucken, sonst werden sie verschluckt. So sind alle Freiheitsrechte hinreichend gewahrt und die Bundeswehr darf sie künftig durchsetzen und bewahren, ganz im Stil alter und großer Traditionen.

Generalstab der Bundeswehr prüft ob Ägypten als Vorbild zur Redemokratisierung Deutschlands taugt
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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
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Über WiKa 2311 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

15 Kommentare

  1. Öhm….
    Applaus dafür:
    Copy: „Letzteres wurde beispielsweise in Ägypten nur mangelhaft umgesetzt, da war nirgends Werbung bei den Übertragungen dabei.“

    Den letzte Satz……..im Artikel empfinde Ich als ziemlich Sinnlos

    Was denn für eine Bundeswehr?
    Die Halunken taugen ja nicht einmal mehr für einen Putsch.
    Total entmachtet.
    Von wem?
    Also, was ist zu tun?

    • Folgerichtig wäre natürlich dieses Outsourcing … allerdings würde bei einem derartigen Liebesentzug das Fraktionsstimmvieh der Lobby nicht mehr so sehr gewogen sein, wenngleich andere negative Konsequenzen dadurch kaum zu erwarten stünden. Da aber das Volk seine Verräter bezahlt kann es den Lobbys völlig egal solange sie durch ihre Zusatzhäppchen alles gewünschte im Bundestag durchgepeitscht bekommen … 😉

  2. Rudolf Sharping entmotten, und den Paciffisten Fischer als Berater reaktivieren … yahooo wieder ein friedlicher Putsch in Deutschlands… und endlich kommen „Söhne der Partei “ zu voller Geltung… Besser Deutschland Putsch als Deutschland Futsch…
    Das heißt den nicht: Yes we scan !! sondern Yes, we putschz !!!!

  3. @Machthaber Nicolae Ceaucescu

    na ja – Ceaucescu wäre ja schon ein Vorbild – und auch der päpstliche Legat Arnaud würde passen
    – aber mit dem deutschen, politisch vorsortierten Offizierskorps – ich fürchte, da fehlen die notwendigen Personen!

    Die werden eher die Eliten-Agenda umsetzen – veröffentlicht auf den Georgia Guidestones.

    mfg zdago

  4. Seit wann hoffen Leser dieser Seite auf Wunder? Wenn ich die Meldungen so in den letzten 12 Monaten richtig mit bekommen habe, wurde ja irgend wo geändert oder beschlossen, das die Bundeswehr auch zur „Terrorabwehr“ im Inland eingestzt weden darf. Nun steht aber eher zu befürchten, das der einfache Michel zum Terroristen gekürt wird als unser Murkselchen und ihre Vereinigung. Also ganz so unkompliziert wie in Ägypten dürfte es hier nicht laufen. Es gäbe nur eine gaanz kleine Chance: wenn Minister die Misere seine Truppen noch weiter ärgert und genügend Bier frei gegeben wird könnten sie Amok laufen. Ausgang ungewiss.

  5. Stellen Sie sich vor, aus unbekannten Gründen käme die SED (Bzw. die Nachfolgepartei) bei der nächsten BTW auf 54% und würde 1 Monat später alles Privateigentum über 300k€ verstaatlichen wollen.
    Natürlich muß dann irgendwer eingreifen.

    Allerdings befürchte ich, dass unserer Wach- und Schließ-Wehr dazu der Mum, die Fähigkeit und auch Ausstattung fehlt. Die Bundeswehr wurde schließlich dafür gegründet, den Feind für 5 Stunden an der deutschen Ostgrenze aufzuhalten, also nur so lange bis richtiges Militär eingeflogen wird. Die BW betreibt auch in Afghanistan keinen Kriegseinsatz, sondern Entwicklungshilfe mit Eigensicherung. Die BW ist doch garnicht fähig Krieg zu führen. Der einzige Krieg den die Soldaten in Afghanistan führen, den führen sie gegen die deutsche Bürokratie: „Wer bezahlt die 23,80€ für die im Wüstensand verschwundenen Handschuhe?“ – „Welche Formulare werden benötigt, um die Wintersocken-Ausstattung gegen eine zweite Lage Sommersocken zu tauschen?“ – etc.

    Also werden wir auf England und die USA hoffen müssen, ein Armutszeugnis für unser Land.

    Die 54% für die SED sind garnicht mal so abwegig, sollte am 21.09.13 ein Lichtblitz der Indelligäns die Erde treffen und jeder das wählen, was wirklich aktuell und für ihn persönlich richtig ist.
    Aber so, ganz ohne Blitz, kann man sich darauf verlassen, dass die dumme Masse garnicht wählt, bzw. auf das Blabla derer reinfällt, die sie garnicht vertreten. Das freut, denn ich fühle mich gut durch Herrn Angelika Merkel vertreten (ja, sie ist eine Frau, aber sie verhällt sich wie ein ein Karriere-Mann, anders die von der Leyen, die verhällt sich wie eine Karriere-Frau) und kann es auch faktisch belegen, müßte es unbedingt sein.

    • Also Genosse Kotten, wie kann man nur so einen Schwachsinn schreiben und die linken Linken als Oppositionspartei bezeichnen???
      Die sind längst alle aufgekaut und abgeschmiert.
      Seit 1990 dürfen all die Genossen auch Benz fahren, und nur deshalb gab es die deutsche Einheit.
      Also Genosse Kotten, etwas mehr Realitätssinn hätte ich Ihnen schon zugetraut.

  6. @ #6 Anton Vogel

    Dem Herr sei es gedankt, dass der Lissabonner Vertrag geschlossen
    wurde. Dadurch wird gewährleistet, dass bewaffnete Staatsdiener
    immer in dem Land zum Einsatz kommen, bei dem man die grösst-
    mögliche Antipathie vermutet.

    Eleganter kann man das Basisgewissen des Durchsetzungsmaterials
    nicht umgehen.

    • Da wird es kompliziert bis undurchsichtig. Sicherlich kann man unterstellen, dass die westlich geprägte und teils ausgebildete Generalität einen Hang zur Säkularität hat. In der Berichterstattung hier muss man ebenso die Gradwanderung zwischen abzulehnendem Putsch und den eigenen Interessen hinbekommen. Derzeit heulen die Medien gerade mal wegen der Toten. Im Ergebnis ist aber auch ein am Boden liegendes und zerschlagenes Ägypten eine feine Sache für die Gutmenschen … da kann man den Dingen schon mal freien Lauf lassen, wenn man noch andere offene Positionen im nahen Osten hat. Machtspielchen sind da nichts für den normalen Bürger, der wird hier wie dort nur zum Verheizen gebraucht … 🙁

      • Alles nochmal auf Anfang: Kaum war Mohammed Mursi – vor einem Jahr – nach hochgelobten demokratischen Wahlen ins Amt gewählt worden, wurde der ägyptische Präsident schon wieder weggeputscht. Was hat der Mann nur falsch gemacht? Ganz einfach: Aus der Sicht der Militärs hatte ihnen Mursi das Präsidentenamt nur geklaut…
        Wer hatte eigentlich den Militärrat während der Revolution als obersten Machthaber Ägyptens eingesetzt? Nun, natürlich der greise Husni Mubarak selbst, der bei seiner Abdankung fast 83 Jahre alt war. Als es mit der Herrschaft des Präsidenten zu Ende ging, legte er die Macht in die Hände des Militärrats.
        Die angebliche Revolution und damit verbundene Interimsherrschaft des Militärs, das übrigens über die Hälfte seines Etats aus den USA bezieht (1,3 von 2,4 Milliarden Dollar), waren von Anfang an nur ein Schwindel. In Wirklichkeit hat das Militär die Macht mindestens seit Mubaraks Amtsübernahme 1981 inne. Schließlich war Mubarak selbst ein Kind der Streitkräfte.
        http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/gerhard-wisnewski/aegypten-einmal-militaer-immer-militaer-.html

  7. „In einer Autokratie genügt es, wenn ein Mann die Währungsfrage studiert. In der Demokratie muss das ganze Volk sich dieser Aufgabe unterziehen, wenn die Demokratie nicht den Demagogen verfallen soll.“

    (Vorwort zur 6. Auflage der Natürlichen Wirtschaftsordnung, 1923)

    Nur ein außergewöhnliches Genie wie Silvio Gesell konnte sowohl den grundlegenden Fehler im „Geld, wie es (noch) ist“ erkennen als auch das fehlerfreie „Geld, wie es sein soll“ beschreiben, ohne das „Programm Genesis“ verstanden zu haben! Bei diesem gemeinsamen Ursprung von Judentum, Christentum und Islam handelt es sich um eine künstliche Programmierung des kollektiv Unbewussten, die vor Urzeiten erforderlich war, um den Kulturmenschen im wahrsten Sinn des Wortes „wahnsinnig genug“ für das Unternehmen „Arbeitsteilung mit Konstruktionsfehlern“ zu machen, damit das, was wir (noch) „moderne Zivilisation“ nennen, überhaupt entstehen konnte.

    Die Religion bewirkt unabhängig von „Glaube“ oder „Unglaube“ eine selektive geistige Blindheit gegenüber der elementaren Fehlerhaftigkeit des herkömmlichen Geldes und der daraus resultierenden systemischen Ungerechtigkeit der Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz, sowohl innerhalb der Nationalstaaten als auch zwischen den Staaten. Das allein ist die Ursache, warum eine halbwegs zivilisierte Menschheit, die bereits Raumfahrt betreibt (und in „God´s own country“ schon wieder einstellen muss), etwas im Grunde so Einfaches wie das Geld bis heute nicht verstanden hat und darum ganz kurz vor der größten anzunehmenden Katastrophe der Weltkulturgeschichte (globale Liquiditätsfalle nach J. M. Keynes, klassisch: Armageddon) steht, die von den „Verantwortlichen“ noch gar nicht gesehen wird:

    http://www.deweles.de/willkommen/cancel-program-genesis.html

    • Danke Stefan, eine feine Ergänzung wie ich finde. Die darüber hinaus belegt, dass der ewig wieder beklagte Fehler kein Fund der Neuzeit ist. Wir kriegen gerade nur die finale Schockwelle um die Ihren gehauen. Die Notwendigkeit, dieses kaputte System zu begreifen, ist ein Muss um friedlich in einem Besseren anzukommen.

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