Beiträge mit tag "Frieden

 

Merkel setzt Minister Friedrich aufs Töpfchen

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BRDigung: Der kleine Friedrich war am Wochenende ein wenig zu vorlaut, von Unartigkeit wollen wir an dieser Stelle aber natürlich nicht reden, obgleich ihn die Brüder und Schwestern am Kabinettstisch schon sogleich maßgenommen haben. Er hatte eine tolle Idee, wie so manche großen Jungs die gerne mal mitspielen möchten und sprach seinen kleinsten Brüdern und Schwestern des Volkes dabei völlig aus der Seele. Er sprach sich dafür aus dass die Griechen doch ihr Schicksal wieder selbst in die Hand nehmen sollten, um sich zu stärken und Eigenständigkeit zu beweisen, auch wenn alle wissen dass dies zunächst Schmerzen bereitet. Nun kam Mutti nach dem durchzechten Wochenende daher (der Spiegel hat es gesehen und hier notiert) und konnte sich gar nicht mit diesem revolutionären Gedankengut einverstanden geben. Stellvertretend ließ sie den Seibert verlauten, was an sie eigentlich selber hätte seibern sollen. Die Familienräson erfordere dass man auch den Verwandten in Griechenland den Familienwillen aufzwänge. Eine gesunde Volksausbeute könne es nur unter dem einigenden und allein selig machenden Euro geben. Die erneute Umrechnung in Drachme sei den finanzierenden Banken der großen Familie nicht mehr zuzumuten. Stattdessen müsse Griechenland sich mit einer begrenzten Futterration begnügen und im Gegenzug würde es aber durch die Euro-Familien-Hand schon „am Kacken“ gehalten werden. Bundesmmuttis Linie sei hier verlässlich und der große Junge Friedrich könne schließlich noch nicht alles wissen, was für die Familie gut sei. (Bei der Bebilderung handelt es sich um die klassische „vorher“ und „nachher“ Situation, nach einer erfolgreichen Pädagogisierung durch die Bundesmutti) weiterlesen “Merkel setzt Minister Friedrich aufs Töpfchen” »

 

Israel und Iran verhandeln über nukleare Abrüstung

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Tell a View / Teer Ahn: Die Welt kommt in Bewegung. Völlig überraschend sickerten Gerüchte durch wonach sich die iranischen Mullahs und die israelischen Schwarzkittel der ebenso fundamentalistischen Orthodoxen Vertreter aus Israel zu geheimen Gesprächen getroffen haben sollen um über eine nukleare Abrüstung in der Region zu verhandeln. Das Interessanteste daran ist nun allerdings nicht die Tatsache solcher Gespräche, vielmehr ist es der Verhandlungsgegenstand der Kopfzerbrechen bereitet. Auf der einen Seite sind es Atombomben die Israel nicht hat und auf der anderen Seite sind es die sofort einsatzfähigen atomaren Gerüchtebomben über die der Iran nach übereinstimmenden Erkenntnissen westlicher Geheimdienste verfügt. Fachleute sehen hier bislang eine Patt-Situation aber dennoch ein großes Gefahrenpotential, welches insbesondere von der iranischen Seite ausgehen soll.

Sollte beispielsweise Israel seine nicht vorhandenen Atombomben nicht nur zur Abschreckung einzusetzen gewillt sein, sondern im Ernstfall auch real an deren Einsatz denken, dann wäre Holland in Not. Zugegeben, Holland hat damit rein gar nichts zu tun, wenigstens aber wären alle Friedensbemühungen für die Region dann über den Jordan (schon wieder Richtung Iran), was nicht weniger aufregend ist. Ein weiterer bedenklicher Aspekt: anders als der Iran ist Israel dem Atomwaffensperrvertrag nie beigetreten, was natürlich auch für nicht vorhandene Atomwaffen nicht nötig ist. Umso interessanter dass der Iran dieses Abkommen unterschrieben hat, obgleich Gerüchte-Atombomben gar nicht unter dieses Abkommen fallen. Was also könnte sich der Iran davon versprochen haben dieses Abkommen zu unterzeichnen. Nur um in der Welt ernst genommen zu werden? Wäre es ihnen mit der Bombe so ernst wie Israel dann hätten sie sich doch dieses Abkommen ebenfalls ersparen können.

Wer, wie, was passiert denn gerade

Wir finden also eine völlig verfahrene Situation im Nahen Osten vor, die von Gerüchten und nicht vorhandenen Atombomben dominiert wird. Damit ist dieser ganze Vorgang eindeutig eine Glaubensangelegenheit. Da kann es nur gut und richtig sein wenn sich die religiösen Fundis beider Seiten auf der Grundlage vorchristlicher Werte (man trifft sich vermutlich auf der Höhe des Alten Testaments, Zahn um Zahn und Auge um Auge) – über postmoderne göttliche Atomblitze zur Vertiefung eben dieser Glaubensfragen verständigen. Noch undurchsichtiger wird die Geschichte wenn man bedenkt, dass jüngst die USA Israel warnte auf den Iran einzudreschen. Vermutlich möchten sich die USA dieses Privileg vorbehalten, in Fachkreisen auch als sogenanntes „Erstschlagsrecht“ bezeichnet. Dies steht nur designierten Siegern in Notwehrsituationen zu. In den USA wird gerade fieberhaft daran gearbeitet noch die Verwicklung des Iran in 9/11 zu belegen, was Ende 2011 bereits ein amerikanischer Richter festgestellt haben will. Auch soll ja ein iranischer Schrottautohändler in Verbindung mit der mexikanischen Drogenmafia die Ermordung des saudischen Botschafters in den USA geplant haben. Allein dies ist schon ein direkter Angriff auf die USA und der Bezug zu alten Autos lässt schon wieder die „Achse des Bösen“ erkennen. Noch ein paar solcher Fakten, dann könnte die postmortale Argumentationskeule weit genug aufgeblasen sein um sich wieder der allfälligen Notwehr hinzugeben. weiterlesen “Israel und Iran verhandeln über nukleare Abrüstung” »

 

Einheitliche Weltwährung kommt – NUDEL – auch (fr)essbar

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Gamers Planet: Schon lange wettert die Wirtschaft im Rahmen der Globalisierung auf die Vielzahl der elenden Währungen dieser Welt. Zu belastend, die stete Konvertierung von einer zur nächsten und schreit deshalb nach einer Weltregierung wie auch nach einer einheitlichen Weltwährung. Möglicherweise sind die Streitereien jetzt endgültig vom Tisch. Ging bislang die Diskussion eher darum ob die neue Währung möglicherweise wieder goldbasiert sein sollte oder so wie jetzt einfach aus dem Nichts zu schöpfen sei, musste der erste Gedanke ohnehin verworfen werden, weil es einfach zu wenig Gold auf diesem Planeten gibt. Stattdessen kommt jetzt ein anderer wichtiger Aspekt hinzu, der auch geeignet sein soll die uralte Krisen-Weisheit ad absurdum zu führen, wonach man Geld eben nicht fressen könne. Dieser Aspekt ist einfach genial und verdient eine hellere Beleuchtung, gerade mit Blick auf die beileibe eben nicht ausgestandene Krise.

Verfügte man diesbezüglich über ein Geld, welches jederzeit in der Not auch gefressen werden könnte, dann wäre die schlimmste Not schon vor Ausbruch der anstehenden Krise gelindert und eine Eskalation derselben könnte ausbleiben. Für unsere vertiefende Betrachtung zur Weltwährungsreform unterstellen wir, dass die neue Gemeinschaftswährung „Nudel“ heißen wird. Viele Anzeichen sprechen dafür. International möglicherweise auch als „PASTA“ in den Geldmarkt drängend. Denkbar wären theoretisch auch Donut, Burger, Zwieback, Brötchen oder was auch immer, solange es halt magengängig und gemeinverträglich ist. Rechts im Bild ein vertrauter Anblick, ein Euro zusammen mit ca. 0,1 Nudel. Schon jetzt klar erkennbar dass die Nudel bereits in dieser 1/10 Parität völlig dominiert.

Warum ausgerechnet die Nudel als Weltwährung?

Dafür sprechen mehrere Gründe. Einerseits kommt auch der neue erste Geldmacher der EZB aus diesem wunderbaren Land und andererseits hat die Nudel eine Beständigkeit (Haltbarkeit) aufzuweisen die anderen potentiellen fressbaren Zahlungsmitteln weit überlegen ist. Auch „Nudeln für den Frieden“ sollte vielen Menschen bereits ein Begriff sein. Darüber hinaus scheint die Nudel in nahezu allen Ländern dieser Welt bereits akkreditiert und hoch beliebt zu sein, weshalb man bei der zu erwartenden Währungsumstellung eine auskömmliche Akzeptanz unterstellen kann. Sicher, im übertragenen Sinne muss man dies auch als Stützung Italiens begreifen. Kamen schon früher von dort die schönsten Blüten, so dürfte zukünftig viel des besten Zahlungsmittels von dort kommen.

Die exquisite Nudelmacherei Italiens ist bis dato unübertroffen. Auch die vielfältige und einfallsreiche Formgebungsmöglichkeit der Nudel ist ein weiteres Argument für ihren internationalen Einsatz als Weltwährung. Anders als bei dem relativ stupiden Euro wird die Nudel weltweit eine Vielfalt erhalten, die in jedem Falle alle lokalen Besonderheiten zu berücksichtigen versteht. Siehe hierzu auch die rechts abgebildeten Stückelungen, die selbst Sammlerherzen höher schlagen lassen. Und zu guter Letzt brauchen wir natürlich nach der steten männlichen Dominanz in diesem Bereich (der Dollar, der Euro, der Yen etc.) endlich wieder ein weibliches Korrektiv, deshalb die Nudel.

Wie hoch ist der Welt-Nudelbedarf bei einer Währungsumstellung?

Um zunächst das Vorstellungsvermögen des geneigten Lesers zu schärfen, sollte man sich 2 mal 500 Gramm Nudeln vorstellen, also das Kilo zu einem Euro und die Abmaße sollten idealer Weise dem Volumen eines Liters in Würfelform entsprechen, also mit einer Kantenlänge von 10 Zentimetern. Demzufolge dürfte 1 Euro zukünftig 1 Nudel ergeben, ergo eine wenig komplexe Umrechnung und für jedermann leicht überschaubar. Damit haben wir auch schon das weitergehende Rüstzeug für analytische Betrachtungen in dieser Sache. Machen wir den ersten Test.

Deutschland hat derzeit gut 2 Billionen Nudel Staatsschulden. Bei gerundeten 80 Millionen Bürgern also 25.000 Nudel pro Kopf und wenn man bedenkt, dass man von 1 Nudel auch locker 2 Tage üppig leben kann, dann wäre der Hungertod in Deutschland längst ausgestorben, denn die durchschnittliche Lebenserwartung in Tagen (25.000 Tage gleich 68,5 Jahre) ist nur geringfügig höher als die Verschuldung pro Kopf in Nudel. Wir sehen, auch hier wären theoretisch ausreichend Reserven vorhanden, können wir somit gleichzeitig schon die Hintergründe ausmachen, offenbar wird hier auf das neue Renteneintrittsalter mit 68 referenziert und die überschüssigen Nudeln könnten dann wieder eingesammelt werden.

Der Weltgeldbestand soll nach Schätzungen aktuell ungefähr 500 Billionen Nudel betragen (richtig verlässliche Zahlen sind dazu von der Geldmafia nicht zu bekommen), dies beinhaltet alle Schuld/Geldbestände nebst Derivaten und was es nicht so alles an Scheingeld auf dieser Erde gibt. Versuchen wir hier einen ähnlichen Ansatz wie gerade mit Deutschland durchexerziert, bei rund 7 Milliarden Gierhälsen auf diesem Planeten die nach Futter schreien. Damit würden 71.429 Nudel pro Kopf (ent)fallen. Bei einer auch in Entwicklungsländern sparsamen Ration, von nicht mehr als 0,25 Nudel pro Tag (also ca. 250 Gramm), könnten selbst diese Menschen ein gesegnetes Alter von rund 780 Jahren (rund 285.000 Tage) erreichen und müssten nicht hungern. Statistisch gesehen ist also die Menschheit ziemlich reich und könnte gar als gerettet angesehen werden. Nun gut, soviel zur Statistik und der bislang doch sehr ungerechten Verteilung.

Gerade letzteres zeigt die dringende Notwendigkeit dieser Maßnahme auf. Damit haben wir sodann eine erste Vorstellung von dem was uns erwartet und warum die Umstellung auf Nudel ein Segen für die Menschheit sein wird. Natürlich ist das Problem der Verteilung noch nicht gelöst, weil es immer noch sehr viele Menschen und Unternehmen gibt die auch dann wieder Nudeln horten werden. Trotz des hier theoretisch nachgewiesenen Überangebotes müssen also weiterhin Leute verhungern, obgleich die Eigentümer dieser Nudelmengen diese auch in Millionen Jahren nicht verfressen könnten. Und genau hier kommen die weiteren Vorzüge der Nudel als welteinheitliches Zahlungsmittel zum Tragen.

Nudel-Logistik, Giral-Nudel und Umnudelung bisheriger Währungen

Gemäß der oben bereits erwähnten Umnudelung bisheriger Währungen sollten wir an dieser Stelle keinerlei Hemmungen aufkommen lassen und dieses Ziel konsequent verfolgen. Die Giral-Nudel ist relativ einfach zu handhaben. Generell könnte zunächst aus landeseigenen Nudelbeständen eine Schuld beglichen werden und im daraus folgenden internationalen Zahlungsverkehr zum Ausgleich der Handelsbilanzen sodann große Nudeltankschiffe eingesetzt werden. Man könnte also wie gewohnt unkompliziert auch in Nudel überweisen und den Rest der Logistik getrost den Banken überlassen die dieses Geschäft seit ewigen Zeiten beherrschen.

Gehen wir davon aus, dass die anfängliche Umstellung von der Weltbank gehandhabt werden müsste, errechnen wir noch sogleich den Platzbedarf den es benötigt um den erwähnten Welt-Geld-Bestand in Nudel bereitzustellen, für 1.000 Nudel rund einen Kubikmeter, macht bei der angesagten Geldmenge also rund 500 Milliarden Kubikmeter. Oder anders ausgedrückt, der Welt-Geld-Berg hätte aktuell eine Ausdehnung von fast 8 Kilometern als Würfel in Nudelform, was ja durchaus noch beherrschbar scheint. Sind die Nudeln erst einmal weltweit verteilt fallen die kleineren Nudelberge gar nicht mehr auf und verlagern sich ja letztlich auch überwiegend in die Banken und privaten Haushalte.

Der wesentlichste Vorteil dieser neuen Währung wird jedoch seine Umlaufgeschwindigkeit sein. Dieses Geld verführt geradezu zum Ausgeben, denn es ist nicht unbegrenzt haltbar. Konnten sich bisherige Geldmengen über Jahrzehnte in irgendwelchen Ecken festsetzen und dort nach Wünschen ihrer Eigentümer Schwerstarbeit in Form von Selbstmehrung auf verstaubten Konnten leisten, ist dies mit der Nudel nicht möglich. Unsachgerechte Lagerung macht sie schnell wertlos und im wahrsten Sinne des Wortes unappetitlich. Sie verliert also, wenn sie nicht unters Volk kommt, deutlich an Wert und macht damit die bisherige Hortung von Geld zu einem großen Verlustrisiko. Schneller Umschlag und reichlicher Konsum wirken sich damit förderlich und wertstabilisierend auf diese neue Währung aus. Genauso wie es sein soll.

Wert-Nudel-Markt, Nudel-Derivate und Nudel-Schöpfung

Heutige Formen des virtuellen Geldes dürften damit endgültig der Vergangenheit angehören. Es darf einfach keine theoretische Nudel geben, denn von der kann man nicht satt werden. So wäre mit der Einführung der Nudel auch das exponentielle Geldwachstum endlich beendet, die Ursache für unser derzeitiges Elend. Nudel-Derivate wird es nicht mehr geben können und damit sind auch katastrophale Blasen im Bereich der Zahlungsmittel endlich Vergangenheit. Etwaige Blasenbildungen im Kochtopf sollten bei sachgerechtem Umgang keine weltbedrohlichen Ausmaße annehmen.

Bedenken bezüglich Nudel-Inflation und Falschnudel

Beide Gründe kann man getrost und bedenkenlos beiseite schieben. Im Falle einer inflationären Nudelmehrung ist kein Eminent gezwungen seine Nudeln an den Markt zu bringen ohne in seiner Existenz gefährdet zu sein. Er kann sie schlichtweg selber fressen, also trotz Inflation leidet er keine Not und eine Existenzbedrohung ist nicht gegeben. Auch die Falschnudelei stellt hier keinerlei Problem dar. Alle gesetzlichen Regulierungen dazu kann man fallen lassen, mit Ausnahme der Zutatenliste, die strikt eingehalten werden muss und sich am vergleichbaren Reinheitsgebot für Bier orientieren könnte. Zunächst sind, ob nun vermeintlich falsche oder echte Nudel, stets entsprechende Werte enthalten, dies in Form von Arbeitskraft und Ingredienzien. Sollten gewerbliche Falschnudler sich hier ein Geschäft versprechen, würden sie durch den Markt abgestraft wenn die Qualitätsanforderungen nicht ausreichend sind. Soll also jeder nach eigenem Belieben die Nudel emittieren wie er will, am Ende regelt es der Markt.

Mögliche Hinderungsgründe einer raschen Währungsumstellung

Hier sind sicherlich zuerst und wohl auch alleinig die Banken zu nennen, weil die Umstellung auf Nudel aus ihrer jetzigen Sesselfurzertätigkeit wieder einen körperlich anstrengenden Beruf als Nudelschieber machen würde. Mehr Gegenwehr von dieser Kaste ist natürlich aus einem anderen Grund zu erwarten. Die bisherige Geldmehrung, die sich schlichtweg durch Zuwarten und Zinsrechnung ergab, dabei den Herrschaften auf seltsam einfache Weise das Konto füllte, ist damit endgültig Geschichte. Wollen also die Banker zukünftig bei der Geldschöpfung noch mitspielen, dann sind sie gehalten sich entsprechende Nudel-Produktionskapazitäten aufzubauen. Dies gilt selbstverständlich auch für alle Zentralbanken, weil jetzt kein Stück Geld mehr von alleine und ohne Arbeit entstehen kann … auch nicht im Computer. Wir müssen uns jetzt mit aller Macht den Verweigerern dieses neuen Systems in den Weg stellen, denn sonst werden sie mit mathematischer Präzision diese Welt in den Abgrund reißen, weil das bisherige Geldsystem total versagt.

Schlussbetrachtung zur globalen Vernudelung dieser Welt

Selbst wenn nach Lektüre dieser anspruchsvollen Abhandlung zu einem neuartigen und weltrettenden Zahlungsmittel zunächst ein Zwerchfellreiz entstehen sollte, muss man diesem Gedanken aus den erwähnten Gründen ernst nehmen. Schließlich wollen wir alle eine bessere Welt, eine gerechtere Verteilung und auch in der Not noch satt zu Fressen haben. Selbstverständlich ließen sich diverse ähnliche Geldsysteme entwickeln, die in der Theorie auch längst existieren, nur sind sie erheblich schwerer vermittelbar und stoßen wegen ihres zu hohen Theoriegehaltes die Menschen ab. Die Nudel hingegen ist bekannt wie ein bunter Hund und genießt bereits einen weltweiten Vertrauensvorsprung. Wenn auch der Leser noch nicht geneigt ist der Nudel unendlich zu vertrauen, sollte er sich wenigstens dieses Prinzip schon mal durch den Kopf gehen lassen. Letztlich könnte es ja auch wieder ein Scheffel Weizen oder ein Sack Reis der die Rettung bedeutet.

Die Einführung der Nudel als Weltwährung ist damit in jeder Hinsicht ein doppelter Gewinn für die Menschheit. Selbst im Bereich der Entwicklungshilfe müssen entsprechende Zahlungen nicht erst sehr wertmindernd gegen Waffen getauscht werden, sondern können vor Ort direkt verfressen werden. Weltweit könnte die Nudelindustrie mehr Arbeitsplätze schaffen als es bisher den Banken in ihrer Branche gelungen ist.

Der wichtigste Faktor in der Geschichte ist jedoch die Tatsache, dass sich das hier vorgestellte Geld, die Nudel, nicht von selbst vermehren kann. Die Geldschöpfung unterliegt stets einem intensiven Arbeitsprozess. Ein selbständiges und exponentielles Wachstum ist ausgeschlossen und selbst Nudelfälschung in diesem Kontext überhaupt kein Problem, denn der Gegenwert steckt immer in Form von Material und Arbeitskraft direkt in dieser leckeren Währung. Was soll man mehr von einem gerechten Geld erwarten?

Allenfalls könnten wir jetzt noch die passende Religion nachschieben. Unbedingt müssen wir uns von der aktuell amtierenden Gottheit, dem Mammon, verabschieden und der bisherigen unheilvollen „Schröpfungsgeschichte“ abschwören. Besonders in monetären Dingen sollten wir jetzt die Hinwendung zu den Heilsbotschaften des viel ehrlicheren „Fliegenden Spaghettimonsters“ in Erwägung ziehen, zumal auch der unverbrüchliche „Nudel-Bezug“ dieser Religion keinerlei Zweifel aufkommen lässt. Hier geht es zur Seite dieser Religionsstifter: venganza.org. Es ist höchste Zeit wieder zu brauchbaren Heilslehren zu gelangen die allen Menschen dienen, selbstverständlich auch im Bereich der Finanzindustrie, die nunmehr eine einmalige, wenn nicht letztmalige Gelegenheit bekommt wieder zu einer echten Lebens(mittel)industrie zu mutieren.

 

Neue Dollarnoten – FED verbietet christliche Symbole in Banken

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Arme-Erika: Über was um Himmels Willen denken die Jungs bei der Federal Reserve nach? Die privat geführte Zentralbank der USA, die die US-Wirtschaft dominiert, zwingt jetzt die lokalen Banken jeden Fetzen des christlichen Glaubens aus ihren Geld-Andachtshallen zu verbannen. Als Federal Reserve Prüfer vor kurzem eine lokale Bank in Perkins, Oklahoma inspizierten, forderten sie, dass die Bank einen „Bibel-Vers des Tages“ und auch Kreuze entfernen sollte. Darüber hinaus zwangen die Inspekteure von der Federal Reserve alle Mitarbeiter Buttons, auf denen „Fröhliche Weihnachten, Gott mit uns“ stand, abzulegen. Auch ein „Bibel-Vers des Tages“ musste von der Website der Bank entfernt werden. Nach Angaben der Vertreter der Federal Reserve, seien alle sichtbaren Ausdrucksformen des christlichen Glaubens „durch die Bank“ nun in allen Banken in den Vereinigten Staaten verboten und zu entfernen.

Bevor nun allerdings jemand auf die glorreiche Idee kommt nach der Trennung von Staat und Kirche zu schreien, sollte man bedenken, dass der Staat hier keineswegs beteiligt ist. Die örtliche Bank in Perkins ist ein privat geführtes Finanzinstitut. Die Eigentümer dieser Bank sollten in der Lage sein, sich nach eigenen Vorstellungen zu äußern. Darüber hinaus ist es wichtig zu wissen, dass die FED keine Behörde des Bundes oder eines Bundesgerichts ist, welche diese Bank anweist alle Spuren des Christentums zu entfernen. Man muss dabei beachten, dass die Federal Reserve eben nicht Teil der US-Regierung ist. Tatsächlich ist die Federal Reserve in etwa so „federal” (öffentlich) wie beispielsweise Federal Express oder die Deutsche Bank hierzulande.

Sie haben Zweifel daran? Gut, vielleicht glauben sie es ja wenn sie sich ansehen was die FED dazu über sich selbst sagt. Im Rahmen eines Bloomberg Auskunftsersuchens nach dem „Freedom of Information Act” widersprach die Federal Reserve diesem Ersuchen, indem sie erklärte, sie sei „keine Behörde“ der US-Regierung und deshalb nicht nach diesem Gesetz zur Auskunft verpflichtet. In einem weiteren kurzen Videoausschnitt (auf Youtube), macht der ehemalige Notenbankchef Alan Greenspan sehr deutlich, dass die Federal Reserve über dem Gesetz steht und deshalb keinerlei Antwort auf Fragen der Bundesregierung geben muss und auch sonst niemandem gegenüber Rechenschaft schuldet …

Also, wie in aller Welt kann die Federal Reserve auf die Idee kommen, dass sie die Macht besitzt einer privaten Bank zu sagen dass sie keine Bibelverse des Tages darstellen darf und den Mitarbeitern solcher Banken das Tragen von Stickern mit christlichen Weihnachtswünschen zu verbieten? Egal was man über den Glauben der Eigentümer dieser örtlichen Bank in Perkins denken mag, die Wahrheit ist, dass man sich inzwischen ernsthafte Sorgen über die Rede- und Meinungsfreiheit in den USA machen sollte.

Nach Angaben von Vertretern der FED, könnte jede sichtbare Ausdrucksform des Christentums in einer privaten Bank Ursache dafür sein, dass sich zu einer anderen Religion Bekennende Menschen beleidigt fühlen und zu der Annahme verleiten, dass sie durch eine solche Bank benachteiligt würden. Daher sei jeder Ausdruck des Christentums eine „Erscheinung von Diskriminierung“ und müsse deshalb verboten werden. Also, wenn jeder Ausdruck des Christentums eine „Erscheinung von Diskriminierung“ ist, werden Bundesbeamte der gesamten Bundesbehörden gemäß der „Anti-Diskriminierungs-Gesetze“ demnächst alle Hände voll zu tun haben jedwede Ausdrucksform des Christentums in und auf Büchern und in allen privaten Unternehmen in den Vereinigten Staaten zu verbieten? Wieder einmal ist es absolut entscheidend zu beachten, dass die örtliche Bank in Perkins kein Regierungsgebäude ist. FED Mitarbeiter weisen private Unternehmer an wie sie sich zu verhalten haben, wie sie ihre privaten Geschäfte auf einem privaten Grundstück zu führen haben.

Nun gut, wir wären nicht qpress, würden wir diesen Faden nicht konsequent zu Ende spinnen. Folgt man also der Logik der FED und unterzieht die amerikanische Dollarnote einer etwas genaueren Betrachtung, dann müssen wir mit Entsetzen feststellen dass auch dort ein religiöser Hinweis verzeichnet ist, der Atheisten zu diskriminieren nur all zu geeignet erscheint. Auch könnte dieser Hinweis Ekel bei der Verwendung solcher Geldscheine aufkommen lassen. Konkret lautet der Aufdruck bislang: „IN GOD WE TRUST“, kann man auf jedem Dollarschein nachlesen, der dann regelkonform, wie abgebildet, durch „IN NOTHING WE TRUST“ zu ersetzen ist. Wir stellen heute den neuen Entwurf einer Dollarnote vor, der den Befindlichkeiten der FED gerecht werden sollte. Im Entwurf noch nicht umgesetzt: das links zu sehende „Auge Gottes“ muss auch noch durch einen „Blinden Fleck“ ersetzt werden, hier ging uns die Vorstellungskraft aus. Wann mit der Umsetzung und dem Druck dieser neuen Geldscheine zu rechnen ist entzieht sich unserer Kenntnis, aber es muss mit einem solchen Schritt jederzeit gerechnet werden. Vertiefende Einsichten zur wahren Religion, die sich hinter den Dollarnoten verbirgt, kann man an dieser Stelle gewinnen – sehr aufschlussreich.

Glaubt noch jemand ernsthaft, dass es die „Redefreiheit“ in den Vereinigten Staaten gibt? Es ist fast so, als ob alle christlichen Ausdrucksformen nunmehr als etwas entsetzlich schmutziges angesehen werden müssten. Auch wenn Sie ein Atheist sind, sollte Sie dies zutiefst besorgt stimmen. Wenn die Redefreiheit den ersten von uns genommen wird, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie auch dem Rest von uns genommen wird. Und seit wann hat die FED die Befugnis, jedem Privatmann vorzuschreiben was er sagen darf oder nicht? Dies ist nur ein weiteres Beispiel dafür, wie sehr die Federal Reserve völlig außer Kontrolle geraten ist. Die FED hat sich zu einem unberechenbaren Monster entwickelt, das herumläuft und so ziemlich alles tut was es tun will und niemand scheint imstande dies zu verhindern.

Deshalb gibt es einige gute Gründe warum sich Mitglieder des Kongresses anfangen öffentlich gegen die Federal Reserve auszusprechen. Erst vor kurzem kam heraus dass die Federal Reserve gigantischen Mengen nahezu zinslosen Geldes an ihre Freunde und größten Banken, Finanzinstitute und Unternehmen auf der ganzen Welt ausgehändigt hat. Das amerikanische Volk hat völlig die Kontrolle über das Finanzsystem verloren, und solange die Federal Reserve die Kontrolle behält, wird dies auch weiterhin der Fall sein. Aber nicht genug dass die Federal Reserve im Zentrum des sich rasch entwickelnden finanziellen Alptraums steht der diese Nation befällt, versuchen sie auch noch den privaten Eigentümern der Banken vorzuschreiben, was diese innerhalb ihres eigenen privaten Geschäftes sagen dürfen oder nicht.

Egal, was für einen Glauben sie haben oder auch wenn Sie keinen Glauben haben, sollten Sie dem widersprechen. Wenn es der Federal Reserve erlaubt sein sollte hiermit durchzukommen, dann wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis US-Regierungsbehörden vorbeikommen und anfangen alle privaten Unternehmen aufzufordern alle Spuren des Christentums zu entfernen, weil diese „diskriminierend“ sind, denn sie könnten jemanden beleidigen. Frieden und Freiheit, Werte für die frühere amerikanische Generationen gekämpft haben und gestorben sind, werden jetzt von den Amerikanern genommen und abgestreift. Diese gilt es weiterhin zu verteidigen. Wenn sie vorhaben etwas dazu zu sagen, bevor sie alle weg sind, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt damit zu beginnen. Ursprung dieses Artikels (frei übersetzt und ergänzt): The Economic Collapse

 

Galeeren-Merkel zeigt künftigen Zinssklaven die Peitsche

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BRDigung: Hallo Kinder, heute ist es mal wieder soweit. Wir müssen uns erneut ganz dringend mit eurer Zukunft befassen und dafür haben wir euch heute den dringenden Appell unser aller Bundesmutti und Königin Merkel mitgebracht, weil die sich ganz große Sorgen macht und jetzt beim Steuern des riesigen Staatsschiffs mächtig ins Rudern kommt. Da hat sie sich überlegt, weil sie weiß wie fleißig ihr hier die Artikel lest, dass wir euch sinngemäß ihre ganz dringende Bitte doch mal verdeutschen sollen, damit eben dieses große Boot in dem wir nun mal alle sitzen nicht sinken muss. Also jetzt lauscht mal schön ihrer Botschaft:

Bundesmuttis eindringlicher Appell

Liebe Kinder, liebe Ungeborenen, es liegen schwere Wasser und hartes Brot direkt voraus. Es herrscht Nebel und dunkel ist es auch, es wird Nacht in Deutschland. Da ist eure künftige Unterstützung für diese Gesellschaft unabdingbar. Wir haben schon weit vorausgedacht und den Plan längst fertig. Ihr seid die Krücke und Lebensversicherung Stütze … ähm nein, die bekommt ihr ja … also der Rettungsanker Deutschlands seid ihr. Ohne euch wird in Zukunft in Deutschland einfach gar nichts mehr laufen, davon bin ich felsenfest überzeugt. Wir haben eine soziale Marktwirtschaft die nur mit sehr viel Geld funktioniert und auch nur dann wenn es den Geldgebern richtig gut geht, denn sonst bekommen wir alle keins mehr und dann ginge es uns allen erst richtig schlecht, was wir natürlich nicht wollen. Und so liebe Kinder sehen wir euch als unseren Segen, unseren Schatz, unser Ein und Alles und des hymnisch verbrieften „Glückes Unterpfand“. In letzterem Sinne haben wir euch auch schon bis in alle Ewigkeit verpfändet.

Was bedeutet dies jetzt konkret für euch und was müssen wir in Zukunft von euch erwarten? Also, wir haben festgestellt dass zu viel Essen dick und zu viel Schule dumm macht. Deshalb sollt ihr weniger und gesünder essen, weil das spart und fit hält. Wir sparen dann auch an der Stelle schon mal richtig. Genauer gesagt an eurer Bildung und der teuren Schulzeit, die wir aufs Nötigste reduzieren, damit ihr Lesen, Schreiben, Rechen könnt, das muss reichen. Statt zur Schule zu gehen solltet ihr schon mal für n’en Euro Papas und Nachbars Auto waschen. Das wiederum übt, schafft Kompetenz und fördert die spätere berufliche Integration bezüglich aller anstehenden Aushilfstätigkeiten ungemein. Derselbe Stundenlohn wird euch im Rahmen des Mindestlohns sicherlich bis an euer Lebensende begleiten, mehr können wir uns nicht leisten. Abgesehen davon sind beide Eigenschaften, dick und dumm, für eure von uns geplante sportliche Zukunft völlig abträglich. Ihr seht also, euer Leben ist planbar und bereits gut vorbereitet. Höhen und Tiefen soll es für euch gar nicht mehr geben, dafür viele schöne und große Hamsterräder, die euch stets an die Tugenden dieser fleißigen (Ma)Nager erinnern werden.

Kommen wir aber zum Kern der Sache. Es geht darum den jetzigen und künftigen Wohlstand der Nation zu sichern. Nichts Geringeres als die Verteidigung dessen wird künftig eure Aufgabe sein. Es ist eine riesige Herausforderung die vor euch liegt, aber ihr werdet sie meistern, dessen bin ich mir gewiss. Zur Verdeutlichung möchte ich auf die unmenschlichen Leistungen eurer Eltern und Großeltern verweisen. Von 1950 bis heute ist es ihnen – zum Teil unter meiner Herrschaft – gelungen rund 2.000.000.000.000 Euro (in Worten: Zweitausendmilliarden oder Zweibillionen Euro) zum Wohlstand unserer Gönner beizutragen. Böswilligerweise berichtet die Presse in diesem Zusammenhang immer über Staatsschulden, was natürlich nicht ganz korrekt ist, denn es würdigt die dahinter stehende Leistung unserer Geldgeber einfach nicht richtig. Wichtig für euch allerdings ist es ein entsprechendes Schuldgefühl zu entwickeln, weil nur dies euch die nötigen Kräfte verleiht auf die wir später noch zusprechen kommen. Unser hoch gestecktes Ziel ist es, diesen Beitrag zur Wohlfahrt alle 20 Jahre zu Vervierfachen – so wie es uns auch von 1990 bis 2010 mit der Steigerung von 500 Milliarden auf 2 Billionen gelungen ist. Im Klartext: 2030 dann 8 Billionen, 2050 sollen es 32 Billionen und 2070 gar 128 Billionen Euro sein. Gerade in der jetzigen Situation dürfen wir nicht nachlassen. Griechenland und Italien holen hier massiv auf und haben uns dabei teils schon mit mehr als 100 Prozent ihres BIP (Brutto Inland Produkts) überrundet und dies alles für die guten Geister der Nation zusammenbringen können. Jetzt, da wir ein Europa sind, gilt es noch härter und angestrengter zu rudern damit der Wohlstand hier nicht versiegt.

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Zur Veranschaulichung dessen was ich meine und natürlich auch zum Ansporn hab ich euch ein Bild vom letzten ganzjährigen Wettbewerb: „Jugend rudert ins Glück“ mitgebracht. Genau darum geht es, rudert für die Renten, rudert für den Sozialstaat, rudert nicht versehentlich in die Freiheit (das ist Sperrgebiet), rudert für mehr Gesundheit, mehr Sicherheit, rudert für stabile Diäten und vor allem … rudert für die Zinsen und am Ende rudert ihr um euer Leben, denn wenn eure Zugkraft nicht mehr ausreicht dann zieht euch das schwere Anhängsel erbarmungslos mit in die Tiefe. Hierin besteht wohl eindeutig die größte Lebensgefahr für euch, also rudert was das Zeugs hält.

Ihr müsst endlich eure überkommenen und egoistischen Vorstellungen über Bord werfen. Es kann nicht sein dass ihr fortwährend nur an euch selber denkt, diese Zeiten sind endgültig vorbei. Das Wohl der Gemeinschaft, des Staates geht vor und daher lautet unser neues Credo ab heute „Alle für Einen“ und dafür dürfte das Bild sinngebend sein, prägt es euch gut ein. Schließlich sind wir keine Spaßgesellschaft und schon gar kein Freizeitpark Deutschland oder so was ähnliches, nein, wir sind eine echte und ernstzunehmende Leistungsgesellschaft. Ihr müsst nicht fürchten, dass der nette Herr auf dem Bild locker oder gar loslässt, der ist die Zuverlässigkeit in Person. Eure Aufgabe wird es sein durch selbstloses Handeln diese Erfolgsgeschichte am Leben zu erhalten. Ihr würdet diesen netten Mann und Förderer der Nation aufs höchste gefährden wenn ihr unvermittelt aufhörtet zu rudern. Eure Anstrengung wird euch selbstverständlich auch vergolten werden indem ihr keine Peitsche zu spüren bekommt, die gibt’s nur wenn ihr nachlasst oder anfangt nachzudenken, weil ihr dann abgelenkt wärt und damit das Rekordtempo vereiteln könntet, welches es braucht um in diesem Überlebens-Wettbewerb der erste Sieger zu sein.

Tränen trocknen

So Kinder, die Merkel ist jetzt wieder weg. Ihr könnt jetzt aufhören zu weinen und nach Mama und Papa müsst ihr auch nicht mehr rufen. Lasst uns fix nochmals gemeinsam richtig nachdenken. Das Ding mit der Peitsche, weil es so grausam war. Wenn also im Boot alle gleich sind und kein Einpeitscher mit im Boot sitzt, dann muss wohl der im Schlepp die Peitsche haben, oder? Also wenn es so ist, dann könnt ihr die Drohung auch gut vergessen. Wenn ihr, aus welchem Grunde auch immer, irgendwann keine Freude mehr am Rudern habt, dann könntet ihr einfach damit aufhören. Kappt noch fix die Leine, dann zieht euch auch nix mit runter und ihr könnt bequem zusehen wie da der Treiber hinterzu sein Schicksal selbst in die Hand nehmen muss … und schwimmen. Dann späht euch ein schönes Plätzchen am Ufer aus, rudert hin und macht erst mal Picknick. Wenn also die Welt an dem Tag untergehen soll, dann müsst ihr nicht zwangsläufig dabei gewesen sein und euch auch für den Zweck nicht tot machen (lassen).

Nachtrag zum Bild – nur für Erwachsene: Die ursprüngliche Darstellung der Szene sah vor den angestrengten Ackermann noch mit einem Rucksack zu zeigen, der aus einem Helikopter heraus stetig mit Münzen befüllt wird. Dies wäre zwar eine korrekte Abbildung der realen Situation, wurde aber angesichts der damit verbundenen physikalischen Herausforderungen für unsere künftigen Leistungs- und Hoffnungsträger dann als zu unmenschliche Darstellung verworfen.

 

Standort Erschießungen bereiten Bundeswehr Probleme

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ministeriales Spiel auf dem Papier: "Kasernen versenken"

Ministeriales Spiel auf dem Papier: „Kasernen versenken“ … dicht daneben und versenkt

Harte Höhe: Der Verteidigungsminister Thomas de Maizière hat auf dem Gipfel seiner Macht die Liste der seitens der Bundeswehr zu sch(l)ießenden Kasernen bekanntgegeben. Insgesamt sind 31 Kasernen (Standorte) und die darin beheimateten Einheiten und Verbände der Bundeswehr von einer vernichtenden Auflösung betroffen. De Maizière betonte, dass nur die Funktionalität der Bundeswehr (meint in diesem Falle Wettbewerbsfähigkeit) ein Kriterium seiner Entscheidungen sein konnte. Gleichzeitig wurde eine flächenhafte Verringerung der Personalstärke der Bundeswehr angestrebt. Regionale, also insbesondere auch wirtschaftliche Bedenken spielten dabei keine Rolle – so etwas gehe das Bundesministerium für Verteidigung schlicht nichts an – sogar anstehende Landtagswahlen hatten, so betont er ausdrücklich, keinen Einfluss auf die von ihm nun verkündeten Todesurteile, die es alsbald zu vollstrecken gelte.

Auffällig ist allerdings, dass das Land Berlin und Brandenburg von den Kürzungen überdurchschnittlich verschont wurden. Dies erforderte eine tiefergehende Analyse und wie immer, qpress.de hat auch herausgefunden warum. Zwei Gründe waren dafür möglicherweise ausschlaggebend:

Erstens: Es ist schon schwierig für einen Rheinländer wie de Maizière, das Land Brandenburg und die Stadt Neubrandenburg geografisch wie inhaltlich zu trennen. Das schafft ja nicht einmal ein Niedersachse, geschweige denn ein Baden-Württemberger. Alle personellen und infrastrukturellen Veränderungen, die für das Land Brandenburg vorgesehen waren, sind somit aus Versehen in die Stadt Neubrandenburg verlagert worden. Oder andersherum: die Stadt Neubrandenburg wurde administrativ mal eben schnell aus statistischen Gründen nach Brandenburg verlegt. Im Krieg, auch um die Kosten, sind gemäß der Haager Landkriegsordnung schon auch dicke Geschosse zugelassen.

Zweitens: Ist das auch eine Folge dessen, dass Neubrandenburg nach der Landtagswahl im September als ehemals kreisfreie Stadt in einen Großkreis Mecklenburger Seenplatte versenkt wurde. Genau hier dürfte des Pudels Kern begraben liegen. Da die Bundeswehr über keinerlei Großflugzeuge verfügt, die von einer Wasseroberfläche aus oder sogar unterhalb derselben starten können, wurde der Flugplatz in Neubrandenburg dadurch schlicht überflüssig und die Tauchschulen der Marine hatten bereits einen infrastrukturmäßig ausgebauten Standort, benötigten also diese Neuversenkung nicht. Aus diesen Gründen war die Funktionalität dieser Kasernen nicht mehr gegeben. Rechts im Bild wunderbar zu sehen: das idyllische Neubrandenburg nach der gelungenen Integration in die Mecklenburger Seenplatte.

Damit ist Neubrandenburg der große Verlierer in dem Standortroulette und wird nach Abzug der Einheiten der Bundeswehr einen Verlust von mehreren zehntausend Einwohnern zu verzeichnen haben. Ausgleichszahlungen wie sie von vielen betroffenen Ländern gefordert wurden, kommen a) für Brandenburg nicht in Betracht, da es nicht betroffen ist; und b) für Neubrandenburg auch nicht, da dort kaum noch jemand vorhanden ist, der entsprechende Ausgleichspakete in Empfang nehmen könnte. Tipp am Rande: Kommen Sie doch mal aus Solidarität zum Fischen nach Neubrandenburg.

Dessen ungeachtet werden natürlich die Privatisierungsanstrengungen der Bundeswehr mit unverminderter Härte fortgesetzt. Wir berichteten bereits über einen möglichen Verkauf der Truppe an Blackwater, der die Bundeswehr zu einem erträglichen Profi(t)center deutscher Prägung umgestalten könnte. Erst jüngst verspielte unser Außenminister eine tolle Gelegenheit bei dem Mords-Geschäft in Libyen richtig mit ins Rennen zu kommen. In einer privatisierten Form könnte sich dann auch die Bundeswehr AG vermehrt weltweiten Eroberungsfeldzügen an der Seite der Amerikaner zuwenden. Bei der Auswahl der richtigen Ziele könnten darüber enorme Einnahmen generiert werden, die wir so dringend zur Rettung unser volkswirtschaftlich unverzichtbaren Banken benötigen.

Sollte aber die in Aussicht stehende Privatisierung endgültig fehlschlagen, dann ist damit zu rechnen dass die gesamte Truppe aus Kostengründen entweder in Afghanistan oder Indien stationiert werden muss, hilfsweise in irgend einem anderen Billigland, um eben die Kosten für die Truppe weiter zu drücken. Die Zeiten sind vorbei in denen man Kriege des Krieges willen und um jeden Preis führte, auch hier müssen ökonomische Grundsätze Beachtung finden.

 

Benediktollah XVI und die „Indignados“

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Benediktollah XVI teilt seine Freuden mit Mammon …

Vatikan – Madrid: Immer häufiger kommt es zu Exzessen wenn Benediktollah XVI alias Papa-Ratzi im Rahmen seiner Glaubensfeldzüge auf Reisen geht. Sei es um seine Schäfchen zu zählen oder selbige ins Trockene zu bringen. Erst jüngst empörten sich (Indignados) in Spanien sehr viele junge Menschen darüber auf, dass Abermillionen an Steuergeldern für die Stippvisite seiner Scheinheiligkeit und den unzertifizierten Stellvertreter Gottes auf Erden verschleudert werden mussten. Dies angesichts der Wirtschaftskrise, einer hohen Arbeitslosigkeit und des daraus resultierenden harten Sparkurses der Regierung. Und der teure zur Beruhigung des Volkes geplante Spaß dieses Himmelskomikers bewirkte bei vielen Menschen eher das Gegenteil, sie fühlen sich genervt. Selbst der Spiegel ohne Leine fand diesen Umstand erwähnenswert und vermerkte es an dieser Stelle. Den Demonstranten zum Troste, waren die für ihren Protest bezogenen Prügel hierin allerdings schon eingepreist, dass kostete also jetzt nichts mehr extra. Aber auch allerhand Homosexuelle fanden sich für die zu erwartenden Knüppel aus ganz anderen Gründen an der Strecke ein und knutschten solange auf der Papstroute bis auch ihnen ein himmlischer Knüppel zuteil wurde.

Kritiker seiner Lustbarkeit bemängeln, dass ihn sein Dienstherr offensichtlich nicht mit genügend Fähigkeiten ausgestattet hat, sonst wären derlei Dinge bestimmt kein Thema. Mit göttlicher Allmacht könnte er es doch fügen. Fehlanzeige, er liegt seinen Schäfchen immer noch auf der Tasche. Insbesondere die teuren Sicherheitsvorkehrungen hat sich selbst Jesus vor gut 2.000 Jahren bei seinen Auftritten nicht gegönnt. Es ist nichts von einer Leibgarde überliefert und ein speer- und pfeilsicheres Gefährt hat er sich auch zu keinem Zeitpunkt gewünscht oder erschaffen. Warum artet so was bei den Nachfolge-Stellvertretern immer in einer derartigen Verschwendung aus? Dabei kann man nicht einmal behaupten dass sich die Welt nicht verbessert hätte. Damals nagelte man Jesus noch ans Kreuz, dass ist heute immerhin verboten. Aber wäre so etwas für seine Stellvertreter nicht eine ausgesprochene Ehre, so ihrem Vorbild zu folgen? Aber die Feiglinge scheuen offenbar die direkte Nachfolge wie es scheint. Darüber hinaus finden wir in den Überlieferungen des Religionsstifters keinerlei Hinweise, wonach seine Stellvertreter und Büttel in Prunk und Gloria seinen Schäfchen nachstellen sollen. Auch hat er keinem seiner Jünger anempfohlen die Welt vermittels des schnöden Mammon zu erobern. All den Prunk und das Geld, alles was er seinerzeit wie Mist aus dem Tempel zu Jerusalem hinauskehrte, haben seine Statthalter längst wieder in sein Haus zurückgeschleppt. Es glänzt und glitzert in der Kirche und kaum ein Deal den man dort nicht vor, nach oder abseits des Altars zuwege bringen könnte. Nun gut, offenbar kann man im Verlaufe von gut 2.000 Jahren schon mal die Götter verwechseln. Vielleicht sieht Jesus es am Ende den Seelen-Fischern des Petrus nach, dass ihnen der Fels seiner Kirche unter den Füßen zu einem Treibsandhaufen zerbröselte.

Wie dem auch sei. Für diese vielen Millionen hätte man bestimmt in Afrika Heerscharen von Menschen über die Hungersaison bringen können, aber nein, eine Lustreise nach Spanien kann auch wegen einer Hungersnot nicht abgesagt werden. Um wie viel wäre es sinnvoller gewesen, er reiste stattdessen auf den schwarzen Kontinent, hätte dort Manna vom Himmel regnen lassen und verseuchtes Wasser in edelsten Rotwein verwandelt. Fehlanzeige, stattdessen plündert seine Scheinheiligkeit die Staatskasse der ohnehin schon kurz vor dem Bankrott stehenden Spanier. Auch wenn sich einige Spanier sehr über seinen Besuch freuen mögen, eine feine Fernsehansprache aus dem Vatikan oder gar vom wunderwirkenden Hirten aus Afrika hätte es sicherlich auch getan. Wohlan, in absehbarer Zeit steht ja auch den Deutschen wieder dieses teure Vergnügen auf Staatskosten ins Haus. Mal sehen, vielleicht finden sich auch hier noch einige freiberufliche Teufelsaustreiber und ehrenamtliche Helfer die dem Stellvertreter im Sinne seines Dienstherrn ein wenig heimleuchten. Ihm die Erleuchtung bringen zu wollen wäre natürlich sehr vermessen, dass muss wohl der Jesus selbst bei passender Gelegenheit mal machen.

 

Weltregierung kommt, Cajero Automático wird erster Weltpräsident

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NWO: Ein wenig abseits vom Trubel – im beschaulichen Kurort Bad Bank – gipfelten die Vertreter der G20 und verabredeten jetzt die Weltregierung. Die Not und das liebe Geld würden es gebieten, man könne nicht länger zuwarten. Die Krise dürfe nicht zur Aufspaltung der Menschheit führen, diese müsse allzeit korrekt bedient werden damit sie lammfromm bleibe. Wie London gezeigt habe, im Zweifel auch mit harter Hand. Selbst eine Wirtschaftsregierung, wie in Europa geplant, sei am Ende zur Lösung der Probleme viel zu kurz gegriffen – es braucht die Weltregierung. In einem ähnlich demokratischen Prozess, wie seinerzeit mit der Ernennung des Europa-Präsidenten, Herman van Rompfui, sei man hier sehr schnell zu einem Ergebnis gekommen und werde den Spanier Cajero Automático zum Welt-Präsidenten ernennen. Im Gegensatz zum EU-Präsidenten sei dieser weltberühmt (international auch unter dem Kürzel ATM bekannt), überall akkreditiert, bestens vernetzt und mehr oder minder allgegenwärtig, was zur Stützung und Förderung der Demokratie unerlässlich sei. Und ganz zur Freude der Deutschen, wie könnte es anders sein, hat er seine Wurzeln natürlich hierzulande, heißt mit Vornamen Tomat und stammt aus dem alten Adelsgeschlecht derer von Geldau.

Von dieser Maßnahme versprechen sich die Führer der Nationen Frieden und Eintracht unter den Völkern, eine Vereinheitlichung der Lebensstandards und mehr Demokratie für alle die es sich leisten können. Wie weiter in Erfahrung zu bringen war, könnte unter diesem Welt-Präsidenten eine Art Online-Demokratie eingeführt werden. Fast täglich könne man über dessen bestehendes und gut gesichertes Netzwerk Online-Abstimmungen durchführen. Cajero Automático bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen, sagte den Politikern gebührenfreie und grenzenlose Auszahlungen zu und ergänzte sogleich um die positiven Aussichten für die Menschheit. So könnten alle Inhaber einer entsprechenden Bankkarte weltweit an der Demokratie teilhaben. Keine Stimme würde verlorengehen und bereits ab einem Bankguthaben von 50.000 USD oder Äquivalent könne die Stimme dieser Menschen bei der Auswertung Berücksichtigung finden.

Diese Grenze ersetze die vorherige Sperrklausel für Parteien, die unter 5% nicht in die Parlamente einziehen konnten. Dadurch solle die Welt gerechter werden, denn nach oben hin würden die Leistungsträger entsprechend berücksichtigt. Die Stimmgewichtung soll der Größe der jeweiligen Geldberge entsprechen. Sofern jemand 100 Milliarden auf seinem Konto habe, würde gemäß der ihm innewohnenden Wirtschaftskraft auch seine Stimme entsprechend hoch bewertet werden, denn die Kompetenz stehe ja hier völlig außer Zweifel. Am Ende diene dies der absoluten Sicherheit und so könnten völlig demokratisch alle Maßnahmen zum Schutz der Werte online (völlig demokratisch) beschlossen und anschließend umgesetzt werden.

Die so vereinte Welt AG würde keine Grenzen mehr kennen, wenigstens nicht fürs Geld, und am Ende sei dies auch zur Wahrung des Friedens ein geeigneter Schritt. Terroristen könne man sofort durch Einziehung der Bankkarte jeglichen Aktionsspielraum nehmen oder sogleich an jedem Aufstellungsort eines solchen Online-Altars dingfest machen. Die bestehenden Kriege sollten zu Regionalkonflikten oder Bandenkriegen herabgestuft werden und endlich würde das praktiziert was alle Welt schon seit Jahrhunderten weiß: „Geld regiert die Welt“. So sei am Ende die Urdemokratie wieder hergestellt und allen Menschen geholfen.

Auch die weitere Bewältigung der Krise sei denkbar einfach. Man müsse jetzt nur noch das wertlose „Humankapital“ aus dem Markt verschwinden lassen und schon wäre wieder Ruhe an der kriselnden Front, denn nur und ausschließlich diese Schrottpositionen seien das Einzige was die Menschen mit fetten Konten und damit die Demokratie gefährden könnten. Hierzu wurde die Einrichtung von KZ’s angeregt, als eine Art Bad Bank für Humankapital, die sich dieser Thematik annehmen sollten. Diese Kompetenz Zentren hätten die Aufgabe die Guten ins Töpfchen und die Schlechten ins Kröpfen zu verfrachten und so den Markt vom Gefahrenpotential zu bereinigen und die Welt zu beruhigen.

Also, gewöhnen sie sich einfach daran nur noch ein „Terraner“ oder „Erdling“ zu sein, pfeifen sie auf ihre bisherige Nationalität und wenn sie auch noch über entsprechende „Credits“ verfügen, dann sind sie jetzt voll im Spiel. Sollten sie diese Voraussetzungen nicht erfüllen können oder wollen, werden sie bereits jetzt feundlichst gebeten ihren Lebensberechtigungsschein an der nächsten Polizeidienststelle abzugeben … freundlichst ihr Demokrator … Cajero Automático!

 

Schweiz annektiert Deutschland und Österreich

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+++EIMELDUNG+++ D A CH: Noch tagen die geheimen Krisenstäbe in den Alpenfestungen, aber qpress weiß wie immer schon ein wenig mehr. Offenbar ist seitens der Schweiz geplant Deutschland und Österreich zu annektieren. Die Umsetzung steht unmittelbar bevor. Dies einzig und allein aus dem Grunde Europa zu stabilisieren und absehbare Zerwürfnisse im Vorfeld zu bereinigen. Diese Annexion bietet sich aufgrund der sprachlichen Gemeinschaft an, ferner haben diese Volkswirtschaften annähernd gleiche Leistungsstandards und auch die Arbeitswut eint diese Völker. Die Schweiz ist derzeit schwer besorgt, dass sich an ihren wichtigsten Grenzen unkontrollierte PIIGS-Ställe ausbreiten könnten, eine Geruchsbelästigung der man zuvorkommen muss, bevor es am Ende auch den Schweizern richtig stinkt.

Man müsse mit Bedauern zur Kenntnis nehmen, dass die beiden erwähnten Länder immer handlungsunfähiger würden, was eine deutliche Bedrohung der Schweizer Neutralität darstelle, sofern an den Grenzen keine Ruhe zu wahren sei. Überwiegend entspräche dieser radikale Entschluss aber einem tiefen Mitgefühl gegenüber der Mehrheit der Menschen in diesen beiden Ländern, die man nicht so einfach einem europäischem Sozialismus ausliefern könne. Ein weiteres Argument warum man diesen Schritt wagen will, sollen geheime Anträge aus Bayern und Baden Württemberg sein, die sich zuvor schon der Schweiz freiwillig anschließen wollten.

Selbstverständlich gibt es erste Hinweise darauf wie dieses Gebilde danach auszusehen habe. Die Schweiz gibt den Takt vor. Die grundlegenden Bedingungen nach der Annexion durch die Schweiz sehen einheitliches Schweizer Recht vor, ebenda die Neutralität und natürlich auch Volksabstimmungen. Insbesondere Deutschland würde damit erstmals nach 1945 statt eines Besatzungsstatuts endlich wieder eine Verfassung bekommen, wenn auch die Schweizer. Volksabstimmungen sind bis heute in Deutschland verboten. Das Deutsche Volk wurde bislang stets recht feudal regiert, dies auch in den letzten 60 Jahren, wo man zwar Scheinwahlen abgehalten hat, aber letztlich nicht mehr als die Auswahl zwischen Teufel und Beelzebub zugelassen habe. Man gestehe eben beiden Ländern das Recht auf eine echte Demokratie zu und wolle für deren Umsetzung sorgen.

Ergo bereitet sich die Schweiz auf einen Blitzkrieg vor. Man geht davon aus von Flensburg bis Graz alles binnen 24 Stunden besetzen zu können, dazu sollten einige Hundertschaften des Volkssturms reichen, derweil die übrigen Truppen die Flüchtlingslager für die Machteliten vorbereiten könnten, damit diese nicht vom Mob gelyncht werden. Es seien aber auch schon Asylländer für die Deutsch-Österreichische Junta gefunden worden, sodass ein unnötiges Blutvergießen erfolgreich verhindert werden kann. Gut informierte Greise aus dem deutschsprachigen Untergrund versicherten dem Schweizer Nationalrat inzwischen, dass mit Wiederstand weder in Deutschland noch in Österreich zu rechnen sei. Ganz im Gegenteil, fast 100 Millionen Jubelrufer würden die Befreier schon sehnlichst erwarten.

In den darauf folgenden Tagen müsse dann sofort die Währung auf SFR umgestellt werden. Damit sei dann die Diskussion über das Ausbluten dieser Länder zugunsten anderer Euro-Pleitiers schlagartig beendet, jene Länder könnten sich dann in Ruhe nach einem neuen Zahlmeister umsehen. Aufgrund der neuen Neutralität müsse man dann den alten Besatzern in Deutschland leider einen Platzverweis erteilen, dies sollte aber am Ende den Sparbemühungen eben jener Länder zugute kommen und die Freundschaft dahingehend vertiefen. Auch sei es klerikal völlig in Ordnung wenn jetzt die Schweizer Garde die Wacht am Rhein übernimmt. Selbst die Bezeichnung dieses neuen Staatsgebildes bereite keine Probleme. Zwar müsste es korrekt CHAD heißen, was allerdings zu sehr nach Viertweltland klingen würde. Die Schweizer wollen sich keinesfalls vordrängeln, sodass man bestens mit der Kurzform DACH oder auch DACH-LAND (DACHsLAND) leben könne. Dies sei im Wege eines späteren Volksentscheids zu klären. Bezüglich der Flagge gäbe es nichts zu verhandeln, diese wird der Abbildung entsprechen.

Auf eine Kriegserklärung solle ausdrücklich verzichtet werden. Erstens gezieme sich dies nicht für einen neutralen Staat und die letzten Jahre haben eindeutig gezeigt, dass dies nicht mehr dem allgemeinen Zeitgeist entspreche. Stattdessen wird dieser Akt, wie in den Fällen Irak, Afghanistan und Libyen, als humanitäre Geste deklariert werden und ist damit völkerrechtlich völlig sauber. Da die Übernahme eher schnell und „unmerkelig“ vonstatten gehen muss, sollten die Bewohner vermehrt die Bild lesen oder Schweizer Onlinemedien studieren, denn die GEZ-Sender könnten möglicherweise der Zensur erliegen oder gar ein Berichtsverbot zu diesen Vorgängen und dem Einmarsch auferlegt bekommen. In jedem Falle werde man aber nach erfolgreicher Annexion auch massenhaft Flugblätter abwerfen, damit niemand das Ereignis verpasse. Schon jetzt zeichnet sich ein überwältigender Dank der beiden Völker ab. Welch ein Jubel, welch ein Fest, endlich frei sein und selbst die Geschicke bestimmen. Wie sagt der Berliner: „Schweiz wir lieben Dir“.

Nachtrag nach den ersten Kommentierungen: Angesichts der prekären und sich zuspitzenden humanitären Situation in „D A“, nach den fortschreitenden Veruntreuungen, scheint sich die Vorgehensweise der Schweiz zu bestätigen und die einzig richtige Option zu sein, denn ein Asyl für gut 100 Millionen potentielle Flüchtlinge würde selbst die Schweiz in den Ruin treiben, weshalb die beabsichtigte Annexion der in Rede stehenden Gebiete „alternativlos“ ist.


 

Deutschland startet Langstreckenbomber Richtung USA

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Big Speci Men Bomb Blaster … TOP SECRET • Quelle: https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/w/index.php?title=Datei:EUR_500_obverse_%282002_issue%29.jpg

+++EIMELDUNG+++ Reiches Deutschland: Die Schwarz-Gelbe Alarmregierung bringt ihre Langstreckenbomber in Richtung USA auf den Weg. Dazu wurden in den letzten Tagen eiligst diverse Trans-Knall Maschinen der Luftwaffe umgerüstet, um die wertvolle und brisante Fracht aufnehmen zu können. Hintergrund der Notoperation ist der ausstehende Antrag zum Eil-Beitritt der USA zur EU-Vorsorgegemeinschaft (Bericht des Postillion). Hiermit gedachte die USA unter den monetären Schutzschirm der EU zu gelangen, aus Angst vor den inneramerikanischen Tea-Party Langzeit-Verweigerungsraketen, die ganz kurzfristig die Existenz der USA bedrohen. Wegen dem anstehenden Wochenende der EU-Beamten wird dieser Antrag nicht bearbeitet werden können. Montag könnte es bereits zu spät sein weil am Dienstag der Weltuntergang infolge der Zahlungsunfähigkeit der USA droht. Deutschland sieht sich in dieser Notsituation gezwungen im Alleingang an diesem Wochenende die Welt zu retten.

Die erste Welle von 200 Maschinen mit jeweils 16 Tonnen Notenbomben-Nutzlast bepackt ist bereits in der Luft mit hartem Euro-Kurs auf das Zielgebiet. Um die Durchschlagskraft zu erhöhen wurde die erste Welle ausschließlich mit 500ern bestückt, die bei ihrem Abwurf vereinzelt auf das Zielgebiet niedergehen sollen nachdem die Paletten einige Kilometer über den Geldbergen platzen. Zwar sind Streubomben heute überwiegend verboten, aber in der Not muss auch das erlaubt sein und die Amerikaner nehmen es auch nicht ganz so genau. Damit ist die erste Welle in der Lage bei 1,12g pro Stück 500er eine Gesamtsprengkraft (siehe Abbildung „Big Speci Men Bomb“) von insgesamt 3,2 Milliarden Gramm, mithin 1.428.571.428.571,43 (abgekürzt 1,429 Billionen) Euro ins Ziel zu transknallieren. Wenn sich die Ladung wie vorausberechnet beim Einschlag in Dollar-Sprengkraft wandelt (dies sehen die Einreisebestimmungen dort so vor), dann potenziert sich der Effekt mit dem Faktor 1,44 auf einheimische 2.047 Trillon Dollar Exklusivkraft (wichtig: was bei uns der Tausendtrenner ist „Punkt“, ist in Amerika lediglich ein Komma). Dies ist natürlich nur als flankierende Maßnahme bzw. Schützenhilfe des im Dauereinsatz befindlichen Dauerbombers „Ben Bad Bankie“ zu verstehen, der aktuell in Ermangelung einer Fluglizenz noch nicht wieder starten darf. Ersten Berechnungen zufolge könnte der Schuldenjunkie damit für die kommenden Monate aus dem Hexenkessel der Tea-Party freigesprengt werden. Optimisten gehen sogar davon aus, dass mit dieser Ladung der aktuelle Präsident durch die laufende Legislatur gebombt werden könnte, ganz unter Ausschaltung der erwähnten Tea-Party Bedrohung.

Aktuell verhandelt noch unser Propagandaministerium in Berlin über die Exklusiv-Überragungsrechte zu dem Event. Man hofft hier einiges wieder hereinholen zu können. Königin Merkel bereitet sich bereits auf die Siegesfeier vor und lässt gerade einen Rosinenbomber vor der Reichs-Waschmaschine installieren, damit die Rettungsaktion in der Berichterstattung einen würdigen und historischen Rahmen bekommt. Die Opposition hält sich die Augen zu und spricht offen vom Endsiech.

Im letzten Moment ereilt uns gerade noch eine Meldung wonach es beim Überflug von Island erste Angriffe auf die Armada gegeben haben soll. Es wurde von einem schweren Schulden-Abwehrfeuer gesprochen. Ob und wie viele Trans-Knall dort vom Himmel geholt wurden kann zur Stunde noch nicht gesagt werden und ob die Rettung der USA möglicherweise von Island vereitelt wird oder dadurch gefährdet sein könnte. Wir bleiben dran.

Nachtrag vom 2. und größten August 2011: Welt-Finanz-Krieg in letzter Sekunde abgeblasen

Mächtiges Glück für die schwebende Luftstreitmacht, sie kann aktuell mit ihrer brisanten Fracht umkehren. „Heli Ben Bad Bankie“ hat inzwischen seine Fluglizenz zurückerhalten und kann alleine das USA-Dauerbombardement in den kommenden Monaten durchziehen. derzeit wird im Kanzleramt darüber beraten, ob man mit der gefährlichen Fracht gleich auf die hiesigen Schweine losgeht, um eben diese bestens aus der Luft tödlich ruhig zu stellen oder ob man die Fracht wieder wegschließen sollte. Immerhin, wir haben damit echt Schwein gehabt.

 

Brandt’s Erz-Enkel Siegmar Gabriel verbrennt sich die Flügel

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Erz Enkel Siegmar Gabriel bei Gastrede einer bekannten Partei …<br /><br /><br />Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sigmar_Gabriel-2009_ArM.jpg

Hamburg … ist eine Reise wert, auch für Erz-Enkel Gabriel, um dort den himmlischen Heer-Scharen „Deutscher Nationalität“ neue Weisheiten zu verkündigen. Der diesmalige große Wurf bestand in der Warnung vor einer sogenannten „Re-Nationalisierung“ der Bundeswehr und gipfelte in der Neuauslegung der Bundeswehrmaxime „Wir dienen Deutschland“, die er gerne durch die optimierte Variante „Wir dienen Europa“ ersetzt sehen möchte, so jedenfalls kommt das Echo aus Deutschland daher. Dies ist eine Kurzsichtigkeit sondergleichen die natürlich unverzeihlich ist und Gabriel gleichsam als Vorsitzenden einer Volkspartei disqualifiziert. Was aber in Herrgottsnamen hat er jetzt aus politischer Sicht falsch gemacht oder sträflich übersehen?

Ganz einfach! Er hat noch nicht mitbekommen, dass Europa doch schon längst geeint ist (zwar nicht praktisch, aber doch theoretisch/politisch und im Geiste), sprich als eine Nation zu werten ist, mit nicht gewählten sondern ernannten Vertretern. Damit treibt er nun also nationalistische Blüten deren Pracht kaum mehr zu übersehen ist – hätte er doch besser nichts gesagt. Da wir ohnehin auf eine Weltregierung zusteuern, hätte er ja mindestens fordern können: „Wir dienen der Welt“, dann wäre sein Frevel möglicherweise gar nicht aufgefallen, so jedoch grenzt er ja zweifelsfrei den Rest der Welt aus, was nun mit Sicherheit nicht im Sinne der SPD sein kann, die alle Welt in Deutschland sieht. Was für eine diskriminierende Schmach! Darüber hinaus hätte er mit einer Welt-bezogenen Losung für die dienstbeflissenen Bundeswehr nahtlos an frühere sozialistische Vorgängerregierungen anknüpfen können, die zwar etwas nationalistischer geprägt waren, aber wenigstens war Deutschland zu der Zeit noch „Reich“. Damals stand allerdings auch noch felsenfest, dass am deutschen Wesen die Welt genesen solle, was zwar heute auch noch der Fall ist, nur eben etwas diskreter und deshalb leidlich viele Rettungspakete erfordert.

Fernerhin hätte Gabriel auch noch erkennen müssen – sofern die Bundeswehr zukünftig der Welt dient – dass es sich dann beim Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr eindeutig um einen Einsatz in Innern handelt, der laut Grundgesetz nicht zulässig ist. Dies gilt analog für alle anderen Einsätze weltweit, die sich dann ebenfalls als Einsatz im Innern verbieten dürften. So etwas hätte auch die Bundeswehr sehr erfreut und deutlich entlastet, würde sie doch dann künftig gemäß Grundgesetz nur noch zur Abwehr extraterrestrischer Angriffe im Verteidigungsfall und im Rahmen der Weltgrenzen eingesetzt werden können. Selbst mit Blick auf unsere „dann auch“ Mitbürger am Hindukusch lebte es sich sogleich um einiges friedlicher für die Truppe, denn dann wäre sie nicht mehr genötigt auf die Welt-Mitbürger schießen zu müssen, so wie es jetzt leider noch in Afghanistan an der Tagesordnung ist. Hier wäre der Gabriel deutlich besser beraten gewesen über den Beitritt Afghanistans zur EU oder gerne auch zur Weltgemeinschaft zu referieren.

Sich bei solch eklatanten Fehl-Postulaten nun auf seine eigene Schein-Heiligkeit berufen zu wollen tut auch einem Erz-Enkel nicht gut, schadet dem Ansinnen der Partei und dem eigenen Schein. Der Nationalismus ist Vergangenheit, soviel Instinkt hätte man ihm doch zugetraut, oder? Derlei Possen mag er vielleicht bei Harald Schmidt reißen, nicht jedoch vor der kämpfenden Truppe, die nun endgültig verunsichert ist und gar nicht mehr weiß wo sie noch ballern darf und wo nicht. Mal sehen wann und bei welcher Gelegenheit er sich daran erinnert Deutscher zu sein – möglicherweise wenn man seinen Asylantrag auf dem Mond ablehnt.

 

US-Elite-Esel ersetzen Roboter bei der Army

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Two donkeys on the way to war • Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Donkey_Rider_icon.svg

Donkey-World: Es war zu erwarten, die Betriebswirtschaftler haben sich auch im Bereich der Kriegsführung durchgesetzt und nochmal exakt nachgerechnet. Zwar plante die US-Army den Einsatz motorischer Esel, diese seien aber offensichtlich noch lange nicht ausgereift und darüber hinaus erheblich zu teuer wie der Spiegel-ohne Leine an dieser Stelle berichtet. Eine bahnbrechende Erkenntnis, die jetzt möglicherweise vielen Eseln das Leben kosten dürfte. Tierschützer laufen Sturm.

Bevor allerdings die US-Army gänzlich auf den Hund kommt ist darüber hinaus sehr wohl damit zu rechnen, dass die uniformierten Betriebswirtschaftler an dieser Stelle nicht Halt machen werden. Vermutlich werden jetzt auch wieder vermehrt zweibeinige Esel ins Gefecht geschickt weil selbst diese analog zu dem ganzen Hightech-Kriegsspielgerät erheblich preisgünstiger sind. Menschenrechtsaktivisten nehmen dies nicht einmal zur Kenntnis.

Wir berichteten bereits in „Moderne Kriegsführung“ ausgiebig über das Thema. Demnach dürfte das Programms „Blut für Öl“ eine erhebliche Ausweitung erfahren, indem man die Themenkreise erweitert bis hin zu „Blut für den letzten Dreck“. Anders als das technische Kriegsgerät, welches ja noch erst gebaut, beschafft und vor allem bezahlt werden müsse, wäre von den zweibeinigen Eseln eine auskömmliche Menge sofort ab Lager verfügbar. Auch hat man inzwischen festgestellt, dass es sich beim zweibeinigen Esel um einen „willigeren“ Knecht handelt (weniger störrisch und reagiert zuverlässiger auf Befehle). Zur größten Freude der Ökonomen falle dieser dazu noch in die Kategorie „Nachwachsende Rohstoffe“, den man relativ schnell akquirieren kann und entsprechende Reserven weltweit für jeden beliebigen Krieg unproblematisch mobilisierbar sind. Über den wirtschaftlichen Nutzen hinaus gedenkt man damit auch den Belangen der ökologischen Kriegsführung intensiver Rechnung zu tragen. Biologisch abbaubares Kanonenfutter liegt demnach völlig im Trend. Das Militär verspricht sich auch deutliche Haushaltsentlastungen, zu denen es seitens des Kongresses – angesichts der maroden Haushaltslage – aufgefordert worden sei, soweit es nicht entsprechende Erlöse aus den aktuell geführten Kriegen generieren könne.

Normalerweise ist kein Esel so dumm freiwillig in den Krieg zu ziehen. Und dennoch schließt sich hier der Kreis wonach eine alte Weisheit ihre Gültigkeit behält, der zufolge Kriege nicht enden werden, solange es nur genügend Esel gibt. So kann die Herrschaft weiter Maulaffen feilhalten und im nächsten Moment die Maulesel in den Krieg schicken.

 

Libyenkonflikt beendet, Obama und Gaddafi einigen sich

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Lampe-D-USA: Mit einem Schlag ging alles schneller als erwartet. Im Club der Freunde des Erdöls und der Wasserreserven hat man sich geeinigt. Wie aus diplomatischen Kreisen verlautete, sei in trilateralen Geheimgesprächen zwischen den USA, Italien und Libyen dieser historische Kompromiss errungen worden. Einzelheiten dazu durfte der Busenfreund der beiden übrigen Streithähne und Italiens Medienmogul – Silvio Berlusconi – vor drei Stunden in seinen eigenen Medien in Italien exklusiv berichten lassen.

Bunga Bunga mit … <br><small>Quelle: https://secure.wikimedia.org/wikipedia/commons/wiki/File:Berlusca_Bandana_Bianca.jpg</small>

Demnach hat es folgende Einigung im Libyenkonflikt gegeben: Obama hat zugesichert seinen Friedensnobelpreis mit Gaddafi teilen zu wollen, wenn dieser endlich verschwinde. Letzteres ausschließlich den Menschen in Libyen zuliebe, die sich jetzt nicht mehr gegenseitig erschießen müssten, um den westlichen Konzernen zu ihren Rechten zu verhelfen. Gaddafi zeigte sich begeistert und hatte anfangs gar nicht damit gerechnet, dass sich Obama so jovial zeigen könne und ihm was von seinem Friedensnobelpreis abgeben würde. Letzteres sei wohl auch ursächlicher Grund für seine bisherige harte Haltung in der Sache. Nach Obamas Einlenken allerdings zeigt Gaddafi wieder seine charmanten Seiten. Auch betonte Gaddafi, dass er inzwischen ein Alter erreicht habe, wo es angemessen sei die letzten Jahres des Lebens etwas ruhiger angehen zu lassen und diese gemeinsam mit seinem Freund Silvio zu verbringen.

Parallel dazu hatte Silvio Berlusconi schon vor einigen Tagen auf Lampedusa ein Haus erworben und dem libyschen Diktator zuliebe angekündigt die Insel von afrikanischen Flüchtlingen beräumen zu lassen, was wohl auch innerhalb von weniger als 60 Stunden realisiert werden soll. Dafür sollte Lampedusa auf lange Sicht auch etwas von dem Friedensnobelpreis abbekommen. Ein entsprechender Antrag solle über seine Vasallen in Rom an die Schweden herangetragen werden. Die Einheimischen der Insel freuten sich schon auf Gaddafi, weil er doch immer so schöne religiöse Bücher für die Jungfrauen stiften würde. Dies wäre ganz im Sinne der dort herrschenden Moral und mit nur einem einzigen afrikanischen Flüchtling auf der Insel käme man schon gut zurecht, sofern dieser seine Milliarden nicht vorher einbüssen müsse.

Damit wäre dann auch geklärt wo Gaddafi sein Asyl bekommt – darüber wurde ja in den letzten Tagen sehr spekuliert. Berlusconi kündigte ferner an, dass er seine sexuellen Eskapaden jetzt ein wenig aus dem Sperrbezirk der römischen Regierung hinaus verlagern wolle. Gemeinsam und unter der Schirmherrschaft von Gaddafi könne er sich lebhaft gemeinsame „Bunga-Bunga“ Partys auf Lampedusa vorstellen, zu denen man aus Dankbarkeit auch Obama einladen wolle. Die Beschaffung der Jungfrauen solle dann Gaddafi übernehmen, weil dies in Afrika ein wenig liberaler gehandhabt würde.

Gleichzeitig hat Berlusconi den Libyern angeboten die dortigen Regierungsgeschäfte interimsweise und kommissarisch für einige Jahre zu übernehmen, dann müssten sich die Rebellen nicht so einen Stress machen wegen etwaiger Komplikationen auf dem Weg zur Demokratie und könnten dieweil entsprechende Lösungen noch untereinander ausschießen. Dem Sieger würde er dann das neu geordnete Land „pro forma“ übergeben, nicht allerdings den Zugriff auf die Ressourcen, da diese augenscheinlich immer wieder Anlass für Streitereien böten. Diese würde man aus Sicherheitsgründen im weltweiten Konzerngeflecht gut verwahren. Letztlich müsse sich auch das libysche Volk daran gewöhnen dass Demokratie und Freiheit gar nichts mit Wohlstand zu tun habe. Wer sich von einer Revolution Reichtümer oder Volkswohlstand erhoffe, der sei schief gewickelt, ob nun mit oder ohne Gaddafi.

Obama hat sich noch nicht öffentlich zu dieser Einigung geäußert, es wird aber gemutmaßt, dass er dies innerhalb des nächsten halben Jahres noch nachholen wird. Derzeit fährt die US-NAVY gerade einen Flugzeugträger nebst Geleitflotte vor der libyschen Küste auf, um Oberst Gaddafi sicher in sein Exil zu geleiten. Schlimm nur, dass sich diese Nachricht in Libyen nicht verbreitet und die Parteien dort einfach so weiterballern wie bisher. Carpe Diem!

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