Skandal abgesagt – Lux-Lügen-Juncker bleibt

Jean Claude Clown Juncker EU Diktatur Kommission Europa Praesident Wahlkampf Europawahl 2014 Spitzenkandidat qpressEUR-OPA: Wahrheit, Klarheit, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit sind nicht wirklich das Thema der EU-Bosse, da hält man es doch lieber mit dem kuscheligen Klüngel, anständiger Schocherei und anderen, eher weniger demokratisch anmutenden Tugenden. Das wahrlich größte Husarenstück der letzten Tage ist es nun, den „EURO-Päern“ diesen ganzen EU-Sumpf-Filz-Morast als echte Demokratie verkaufen zu wollen. Genau das ist tatsächlich mal wieder passiert, als sich die „Große Koalition” auf EU-Ebene darauf verständigte den Dreck fein sauber unterm Teppich zu belassen und mit vereinten Kräften einen Ausschuss zur genaueren Begutachtung des billionenschweren Unrats zu verhindern.

Worum ging es noch gleich? Um die „Lux Leaks“[Wikipedia], um Junckers Luxemburger Amtszeit als Ministerpräsident, in die zahlreiche Steuerdeals mit Vergünstigungen für internationale Konzerne gefallen waren. Selbst wenn es legal war, gegenüber den EU-Partnerländern war es aber weder „solidarisch“, noch „europäisch“ – zwei Begriffe, die seitens der Brüsseler Mafia immer wieder gerne kolportiert werden wenn Schwächlinge, wie beispielsweise Griechenland gerade mal wieder zur „Räson“ gebracht werden müssen.

Klar doch, das alles versteht sich fast von selbst! Den frisch gebackenen EU-Kommissionspräsidenten, Jean-Clown Juncker, kann man natürlich nicht einfach so irgendwelchen rechtschaffenen Aufklärern oder gar der Meute zum Fraße vorwerfen. Er ist schließlich die Ausgeburt an Ehrlichkeit höchstselbst und wenn er schon bekanntgibt die Menschen zu hintergehen, belügen und betrügen zu wollen, ist er aus Sicht des Filzes die Idealbesetzung für den Posten den er jetzt auch tatsächlich innehat.Wahre Ware Demokratie72dpi Warum sollte er es in früheren Zeiten in Luxemburg denn auch anders gehalten haben? Bewährte Verhaltensmuster ändert man doch nicht ohne Not … ganz im Gegenteil dafür kommt man zu gegebener Zeit in höchste Ämter. Juncker könnte irgendwann zur Symbolfigur dafür werden, dass die „Ware Demokratie” ihre Heimat in Europa hat.

Und genau deshalb hat auch niemand Grund sich über diese Nummer aufzuregen. Wer einmal eingeräumt hat den Menschen wirklich Böses zu wollen und dennoch via Beziehungen und Posten-Schocherei den Job als EU-Kommissionspräsident bekommen hat, den muss man auch weiterhin gewähren lassen. Alles andere wäre doch in dieser Zeit nicht logisch und genau dafür haben viele Huntertmillionen EUROpäer doch für den Juncker votiert! Nun, sie hatten nie wirklich eine Wahl, aber wir müssen nochmals glasklar herausarbeiten, dass das alles sehr demokratisch passiert ist. Genauso demokratisch verhält es sich jetzt mit dem „Lux-Steuer-Dreck“ selbst unter dem undurchdringlichen „EU-Teppich“, weil die Mehrheit der Menschen diesen Dreck natürlich gar nicht sehen will, so mehrheitlich von unseren Vertretern für richtig erkannt.

Vermutlich geht eher die stille Hoffnung in den Lobbys (der Konzerne und des Geldadels), dass der tapfere Juncker nunmehr die gesamte EU nach dem steuersparenden Luxemburg Vorbild umgestalten wird. Wenn dann die gesamte EU erst einmal ein Steuerparadies ist und nur noch die 500 Millionen Europäer zu Gunsten der Konzerne und Banken geschröpft werden, dann erst haben wir das richtige Europa aller Träume. Diese These wird übrigens auch durch TTIP, TISA und CETA gestützt, die vermehrt die Masse der Menschen (Steuerzahler) in die Pflicht nehmen möchten, zur kapitalschonenden Absicherung von Konzerngewinnen.Europaeische Kommission Juncker Logo Puppenspieler ftrmfgesteuert  CETA TTIP TISA Politik Europa qpress 150-01 Das Paradies für die Wenigen und die Hölle für die Masse. Genau für diese demokratische Fortentwicklung ist doch der Jean-Clown die Idealbesetzung. Das wahre Glück der aktuell zelebrierten Demokratie in Europa ist, dass man die Menschen dabei formvollendet außen vor lassen kann und alle erdenklichen Regelungen mit ein wenig Geschick und viel Geld kaufen kann. Genau dafür bürgt auch eine Mehrzahl unserer Vertreter auf EU-Ebene.

Kein Wort in den großen Medien

Wundersamerweise gibt es zu der Ablehnung des besagten Untersuchungsausschusses in den großen Medien kaum ein Echo. Warum eigentlich nicht? Ist das keine Meldung? Oder ist so ein Vorgang derart bedeutungslos, wenn es um die Eignung eines Mannes geht, der das Zeugs dazu hat einen Kontinent zu ruinieren? Und wenn doch wer darüber berichtet, dann bekommt die Sache ganz schnell auch den rechten Zungenschlag: Lux Leaks – Rechtspopulisten scheitern mit Misstrauensantrag gegen Juncker [Wirtschaftsblatt]. Jetzt wird klar, dass nur Rechtspopulisten in bösartiger Absicht nach Aufkläung verlangten. Und wenn das so ist, dann müssen wir uns als anständige Bürger natürlich sofort mit dem geringeren Übel verbünden, mit Jean-Clown Junker und begrüßen die zutiefst demokratische Ablehnung von Aufklärung.

Nein, dafür sind wir alle viel zu anständig und lassen dann lieber mit einen Lügner und Betrüger an der Spitze der EU das kleinere Übel stehen, nur damit kein böser Verdacht aufkommt, Europa könnte irgendwas mit Rechts zu tun haben. Wir sehen die Schablonen sind alle noch intakt, die Medien können pflichtgemäß auch einmal schweigen, damit sich die Wahrheit nicht die Bahn bricht, die Rechtspopulisten hier keine Plattform bekommen.

Ich waehle Europa, weil ich das Argument einsehe qpress-01Und deshalb ziemt es sich auch nicht die „Europäische Union” überhaupt zu kritisieren. Schließlich ist das kein Raubritterverein, wie böse Zungen immer wieder gerne behaupten! Nein, es handelt sich nachweislich um eine pseudodemokratisch legitimierte Veranstaltung, mit der man uns rechtlich völlig einwandfrei „indirekt demokratisch” die Schuhe beim Gehen auszieht, ergänzend mit dem Verweis darauf, dass doch der EU-Bürger das alles per Wahl so gewollt und entschieden habe. Allein deshalb entfällt schon der Anspruch auf „Wahrheit und Aufklärung“, weil wir alles das gar nicht wollen, mehrheitlich, wie uns das EU-Parlament im Falle „Lux-Leaks“ und Jean Clown Juncker mit seiner Entscheidung ziemlich eindringlich verdeutlicht hat. Und weil die großen Medien alle um diese banalen Zusammenhänge wissen, ist es für sie auch keine Überschrift mehr wert …

Skandal abgesagt – Lux-Lügen-Juncker bleibt
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Massen-Medien selbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören.

2 Kommentare

  1. Wen interessiert denn noch, was da geschehen ist? Ich habe keine Ahnung davon und was soll da jetzt nachgekarrt werden? Irgendwas wird er ja gut gemacht haben, sonst wäre er ja nicht so weit gekommen,hm? Außerdem sei die Frage gestellt, wer sich noch um den alten Kram kümmern soll und warum? Die Ressource menschliche Arbeitskraft wird doch derzeit benötigt, um die neuen Konsstellationen nach dem Krieg festzulegen. Alles auf einmal geht halt nicht. schönen Restsonntach

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  2. News 08.02. 2015 |

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