Die sowjetische Schenkung der Krim und die „Annexion“ von 2014

Die sowjetische Schenkung der Krim und die „Annexion“ von 2014Es ist schon viel gesagt und geschrieben worden über die Rolle der Krim und ihre Geschichte. Jedenfalls ist es ein Fakt, daß die vom Westen behauptete „Annexion“ durch Rußland den Beginn der Kriegsvorbereitungen gegen Rußland darstellte. Letztlich führten die darauf folgenden Eskalationen des Westens auch zum Kriegseintritt durch Moskau. Aus diesem Grunde ist die Widerlegung der unhaltbaren Argumente des Westens überaus wichtig. Denn es darf nicht sein, daß die Welt durch Lug und Trug oder Ammenmärchen in den Niedergang geführt wird.

Völkerrechtlich unzulässige/illegitime Schenkung der Krim (1954) an die Ukraine

Mein Kommentar fußt auf einer bestechenden und kaum zu widerlegenden Analyse von Peter Reinert. Sie trägt den Titel: „Jenseits des Völkerrechts – Die sowjetische Schenkung der Krim an die Ukraine im Jahr 1954“.

Die nach 2014 von Westen aufgestellte These einer Annexion der Krim durch Rußland ist aus verschiedenen Gründen falsch und unvertretbar. Abgesehen davon, daß die Krim seit Jahrhunderten zu Rußland gehörte, muß aus der unrechtmäßigen Schenkung der Ukraine 1954 durch den damaligen Generalsekretär der KPdSU, Nikita Chruschtschow folgerichtig geschlossen werden, daß eine Annexion der Krim überhaupt nicht möglich war, weil sie niemals rechtlich zur Ukraine gehörte. Peter Reinert erläutert akribisch, wie die damalige Übergabe an die Ukraine verlaufen ist.

Reklame für den besseren Zweck
Paradigma Konferenz Chlordioxid

Die Bevölkerung der Krim wehrte sich schon seit langem gegen die zwanghafte Zugehörigkeit zur Ukraine. Das fürhte am 20.1.1991 zu einem Referendum der Krimbevölkerung, das eine Eigenstaatlichkeit forderte. Spätestens damit hatte sich der Verwaltungsakt der Schenkung von 1954 erledigt. Auf Druck aus Kiew musste die von der Krim verabschiedete Verfassung wieder zurückgenommen werden. Allerdings erhielt die Krim daraufhin den Status einer autonomen Republik, was in der Ukraine einzigartig ist. 1994 stimmte die Krim in einer Volksabstimmung für eine erweiterte Autonomie und die Verfassung von 1992. Diese Verfassung verlieh der Krim auch das Recht sich für eine Wiedereingliederung an Rußland zu entscheiden. Das passierte bekanntermaßen im Jahre 2014.

Re-Integration der Krim zu Rußland im Jahre 2014

Am 21. März 2014 wurde ein entsprechender Vertrag durch den russischen Föderationsrat ratifiziert. Seither sieht die Russische Föderation die Republik Krim und Sewastopol als Teil Russlands an. Die Ukraine erkennt dies nicht an, sondern betrachtet die gesamte Krim weiterhin als ukrainisches Staatsgebiet. Der gesamte Westen hat sich dieser Fehlinterpretation angeschlossen.

Ein unter internationaler Kontrolle stehendes Referendum ergab, daß 96,77 Prozent der Krim-Bevölkerung gegen einen Verbleib in der Ukraine und für eine Angliederung an die Russische Föderation stimmte. Am 11. März 2014 rief das gewählte Parlament der Halbinsel die Republik Krim, als souveräne sowie von der Ukraine unabhängige Republik aus. Gleichzeitig stimmte man erneut für eine eigene Verfassung – ohne Erlaubnis der Zentralregierung in Kiew.

Zitat:

„Das überwältigende Ergebnis ist Ausdruck eines langjährigen, gewaltlosen Kampfes der Menschen auf der Krim für ihre Unabhängigkeit von der Ukraine, für ihre Autonomie und Eigenstaatlichkeit. Die Geschichte ihres Widerstands ist der Beweis dafür, daß das Referendum unabhängig von einem russischen oder sonstigen äußeren Einfluss zustande kam.“

Das Völkerrecht schreibt vor, daß eine Bevölkerung ihre Unabhängigkeit erklären und eine Volksabstimmung durchführen darf. Daraus ergibt sich ein Konflikt zwischen dem Recht auf Selbstbestimmung und dem Recht auf Unteilbarkeit eines souveränen nationalen Staatsgebietes. Im Völkerrecht heißt es dazu:

„Gemäß Völkerrecht Kapitel 1, Artikel 2 und Kapitel 6, Artikel 73 und 73/b steht der Wille der Völker über politischen Interessen des Staates oder der Staaten.“

Aus dieser Formulierung ergibt sich eindeutig, daß eine Nicht-Berücksichtigung des Bevölkerungswillens der Krim durch die Ukraine als völkerrechtswidrig zu bezeichnen ist und den Begriff einer Zwangsintegration rechtfertigt.

Was kaum jemand weiß:

Die Ukraine hat selbst am 1.12.1991 vorexerziert, was sie der Krim verweigert hat, was westliche Kreise aber nicht am Festhalten an zurechtgezimmerten Narrativen hindert. Denn sie hat ein Referendum zur Loslösung von der Sowjetunion abgehalten. Unmittelbar danach gab sie eine Unabhängigkeitserklärung ab und vollzog eine Sezession. Wenn die Ukraine für sich dieses Recht in Anspruch genommen hat, kann sie es doch der Krim nicht verweigern, die genau dieses legale Instrument im Sinne des internationalen Rechts angewandt hat.

Besonders übel und verwerflich ist die Tatsache, daß der gesamte Westen einschließlich seiner Lügenmedien, sich der heuchlerischen Beurteilung durch die Ukraine angeschlossen hat. Ein weiteres eklatantes Beispiel für eine unerträgliche Bigotterie und das Anlegen von zweierlei Maßstäben, sobald Rußland mit im Spiel ist. Seit 2014 wird uns tagtäglich mantrahaft in den Medien die Fabel von einer gewaltsamen Annexion vorgebetet. Es stört niemanden, daß mit offensichtlichen Lügen Weltpolitik betrieben wird.

Zitat:

„Die Ukraine vollzog elf Monate nach dem ersten Referendum der Krim am 1. Dezember 1991 ein eigenes Referendum zur Loslösung von der Sowjetunion. Daran wird deutlich, dass die Ukraine die völkerrechtliche Bedeutung einer Volksabstimmung für eine territoriale Loslösung sehr wohl für sich instrumentalisierte, wenn das ihren Interessen entsprach. Die vorherige – einseitige – Unabhängigkeitserklärung und dieses Referendum der Ukraine bedeuteten die größte territoriale Sezession in der Geschichte Osteuropas und die faktische Auflösung der Sowjetunion, deren Verfassung Kiew bei diesem Vorgang bewusst gebrochen hat. Damit basiert die moderne Staatsgründung der Ukraine auf einem rechtlichen Modus, den sie bis heute der Krim verweigert.

Da die Ukraine für die eigene Abtrennung vom damaligen Zentralstaat (der Sowjetunion) ohne dessen Zustimmung eine Unabhängigkeitserklärung und ein Referendum als legales und legitimes Instrument anwendete, muss sie das gleiche Vorgehen auch für die Unabhängigkeit der Krim akzeptieren – gemäß dem internationalen Recht.“

Schlußfolgerungen:

Erstens ist festzuhalten, daß die Krim nach den Regeln des Völkerrechts niemals Teil des Staatsgebietes der Ukraine war. Deshalb ist auch der Begriff „Annexion“ für die Re-Integration der Krim zu Rußland aus der Luft gegriffen und eine böse Verleumdung. Aber alle westlichen Protagonisten erdreisten sich, weiterhin mit dieser Lüge hausieren zu gehen.

Zweitens sind daher auch die aufgrund der bösartigen Unterstellung einer völkerrechtswidrigen Aneignung seit 2014 angekurbelten Sanktionskampagnen sowie militärischen Provokationen willkürlich. Man hat ein rechtlich nicht haltbares Kartenhaus konstruiert, das noch nicht einmal einem zarten Lüftchen widerstehen könnte. Die Willkürmaßnahmen entbehren jeglicher Grundlage und besaßen von Anfang an nur das eine Ziel,

  • Rußland in einen Stellvertreter-Krieg gegen die Ukraine hineinzuziehen, um die wirtschaftlichen und geostrategischen Interessen der USA brutal durchzusetzen.

Diese bösartigen Absichten sind nicht zu leugnen, denn sie werden seit Jahren von den verantwortlichen Politikern des Westens – von den USA, der NATO, der EU und seitens Deutschlands vollmundig propagiert. Da ist die Rede von der „Ruinierung“, „Ausblutung“, „Destabilisierung“, „Schwächung“ Rußlands, bis hin zu unverhohlenen Umsturzaufrufen.

Dazu hat die USA in Kiew ein Vasallenregime installiert, das sie mit Abermilliarden füttert und es mit Waffen vollstopft. Die Folge sind Zerstörung, Mord und Tod sowie soziale und wirtschaftliche Verwerfungen. Von den ebenfalls aus Washington ferngesteuerten anderen Marionetten in Europa werden die Kiewer Statthalter auch noch als Helden gefeiert und herumgereicht. Daß die Motivationen der USA dabei voll aufgehen, die Ukraine und notfalls auch Europa in ein Schlachtfeld zu verwandeln, um ihre hegemoniale Macht auszudehnen, hat sich bei den Schwachmaten noch nicht herumgesprochen. Und offensichtlich auch nicht bei den mit Dummheit geschlagenen propagandistisch manipulierten Bürgern.

Fazit:

Wenn der Krieg in der Ukraine schnellstens beendet werden soll, dann muß bei den frei erfundenen Anschuldigungen einer „Annexion“ der Krim begonnen werden. Denn die stellten ja bekanntlich die Begründung für die sinnlosen, unberechtigten und selbstzerstörerischen Wirtschaftssanktionen und Embargos dar, mit denen man glaubt, Rußland in die Knie zu zwingen. Und es muß mit der Berücksichtigung der berechtigten Interessen Rußlands fortgesetzt werden. Die lauten:

  • Neutralität der Ukraine.
  • Keine Aufnahme der Ukraine in die NATO.
  • Anerkennung eines Referendums im Donbass und angrenzender südost-ukrainischer Regionen, in denen die russische bzw. russischstämmige Bevölkerung dominiert.
  • Dem Ausgang dieser Volksabstimmung mit den Varianten a) Verbleib bei der Ukraine, b) Errichtung eines selbstständigen Staates oder c) Anschluß an Rußland, muß stattgegeben werden.

Zitate:

„Alle juristischen und politischen Faktoren deuten in die gleiche Richtung: Die Halbinsel Krim war unter völkerrechtlichen Standards kein Teil des Staatsgebietes der Ukraine. Nach internationalem Recht war die sowjetische Schenkung der Krim an die Ukraine bereits ein illegaler Akt. Daran ist nicht zu rütteln.

Die westliche Welt, die im Kalten Krieg jahrzehntelang das System der Sowjetunion anprangerte, hat es bis heute geflissentlich versäumt, nach deren Auflösung, solche ideologisch motivierten Relikte wie die Krim-Schenkung korrekt zu bewerten und entsprechend für illegal zu erklären. Wenn es zupass kommt, wie in diesem Fall, bescheinigt man der Sowjetunion auch im Nachhinein noch völkerrechtmäßiges Handeln.

Alles in allem ist festzuhalten, dass die Bevölkerung der Krim und ihre staatlichen Institutionen die vorgeschriebenen Bedingungen des Völkerrechts für ihre Unabhängigkeit von der Ukraine erfüllt haben. Dies, obwohl sie nicht dazu verpflichtet gewesen wären. Denn diese Unabhängigkeit hat einen jahrhundertelangen Bestand. Sie wurde auch nicht durch politische Scheinveräußerungen unterbrochen oder verändert. Das wissen alle Experten in Völkerrecht – in Kiew, Berlin, Brüssel und Washington.

Der Westen produzierte auf dieser Grundlage eine gigantische politische und historische Fälschung für eine irregeführte Welt, die heute Teil eines Krieges ist.

Insofern kann die Ukraine keinen Teil ihres Territoriums abgeben, der ihr nie gehörte. Auch hat es keine rechtliche Relevanz, ob sie die Unabhängigkeit und den Eintritt der Krim in die Russische Föderation anerkennt. Allerdings wäre dieses Eingeständnis politisch von enormer Bedeutung, um den anti-russischen Hasspredigern den Wind aus den Segeln zu nehmen.“

Bitte den gesamten umfangreichen Beitrag mit seinen stichhaltigen und nahezu unumstößlichen Argumenten lesen:
https://meinungsfreiheit.rtde.life/europa/138879-sowjetische-schenkung-krim-an-ukraine/

Die sowjetische Schenkung der Krim und die „Annexion“ von 2014
7 Stimmen, 5.00 durchschnittliche Bewertung (99% Ergebnis)
Qpress direkt folgen auf: Telegram | VK.com | Pinterest | Tumblr | MeWe
Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
Für alle Zeit total kostenlos … Unser Newsletter für neue Artikel. Es geht ganz einfach: eintragen, Bestätigungsmail kommt postwendend (bei großen Mailprovidern ggf. SPAM-Ordner prüfen), Bestätigungslink klicken, alles erledigt. Kann jederzeit abbestellt werden. Jede Mail enthält enstprechende Links dazu. Nur zu, trau Dich … :-)
Über Peter A. Weber 96 Artikel
Rebellischer Alter, der der Konformität den Kampf angesagt hat. Keltische Identität bezüglich Kultur, Musik, Philosophie und Mentatlität. Meine Abneigungen: Nationalismus, Rassismus, Fremdenhaß, Ideologien und Fundamentalismus jeglicher Art. Ich lege Wert auf unabhängiges Denken und Schreiben.

15 Kommentare

  1. Brett Redmayne-Titley :Die Lügen … und die Augen … der Ukraine

    Zelenskij hat alle Medienberichte in der Ukraine verboten, mit einer Ausnahme, und alternative Ansichten, die den Frieden befürworten, sind, wie ich herausfinden werde, ein Todesurteil. Krieg ist die einzige sanktionierte Meinung, die erlaubt ist. Für Frieden wird man verhaftet oder erschossen.

    Zelenskjis fortlaufender Säuberung von Friedensbefürwortern und „Anti-Helden“ ging vor zwei Wochen die Entlassung von Naumov Andriy Olehovych, dem ehemaligen Leiter der Hauptabteilung für innere Sicherheit des Sicherheitsdienstes der Ukraine, und Kryvoruchko Serhiy Oleksandrovych, dem ehemaligen Leiter des Büros des Sicherheitsdienstes der Ukraine in der Region Kherson, voraus. Auch diese beiden Männer sind schuldig, das neue ukrainische Kapitalverbrechen „Frieden“ lediglich vorgeschlagen zu haben.

    Der Verrat von Zelenskij persönlich und der NATO besteht darin, dass sie zulassen, dass dieser Krieg bis zum letzten Ukrainer geführt wird.

  2. Ein sehr schöner Artikel.
    Hier noch ein Artikel aus 2018: „Der Jurist und Autor Wolfgang Bittner zur „Annexion“ der Krim. Anmerkungen zu einem Dauerbrenner“ – https://www.nachdenkseiten.de/?p=44539

    Meine Ansicht ist – und da greife ich zeitlich viel weiter zurück: Die Krim wurde 1954 (unter dem ukrainischen Generalsekretär Chruschtschow) von der UKRAINE annektiert – nicht von Rußland! Diese Annexion bzw. die Zwangs-Ausbürgerung (aus Rußland) der Bewohner der Krim war nicht nur rechtswidrig und völkerrechtswidrig, sondern dies war stets – bis zum heutigen Tag – NICHTIG. Siehe auch (zum Öffnen oder Downloaden) https://www.imagenetz.de/wYVef .

    • Mit Verlaub, das ist Blödsinn. Weder hat es 1954 eine eigenständige Ukraine gegeben (wie übrigens die meiste Zeit in der Geschichte auch nicht), noch hat es ein eigenständiges Russland gegeben. Wohl aber die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik und die Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik, die sich beide zur Sowjetunion so verhalten haben, wie heute Brandenburg und Niedersachsen zur BRD. Von einer Annexion und einer Ausbürgerung kann also mangels der entsprechenden Staaten überhaupt keine Rede sein. Von Annexion kann auch nicht die Rede sein, da die Krim der Ukrainischen Sozialistische Sowjetrepublik ja quasi geschenkt wurde. Was allerdings die „Überschreibung“ der Krim an die
      Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik angeht, bin ich der Meinung, dass Chrustschow dazu überhaupt kein Recht hatte, was damals aufgrund der Tatsache, dass es sich bei beiden Sowjetrepubliken schlussendlich immer noch um EIN Land gehandelt hat, keine große Rolle gespielt hat. Ich bin mir sicher, hätte man den damals Verantwortlichen gesagt, dass ihr Staat keine 50 Jahre später untergeht, und hier ein Thema ensteht, wäre diese Schenkung nie im Leben durchgeführt worden. Zu prüfen wäre hier, ob diese Schenkung nach Sowjetrecht überhaupt legitim gewesen ist.

      Zu guter Letzt: ich möchte nicht als Korinthenkacker verstanden werden, aber genau solche Formulierungen und leicht widerlegbaren Aussagen sind es, die von den Systemmedien dankend aufgenommen und uns um die Ohren gehauen werden.

      • @Thorwaldt
        Den Leuten auf der Krim hatte man in Kiew versprochen gehabt, daß sie irgendwann ein Referendum werden abhalten dürfen über den Verbleib in der Ukraine. Dieses Versprechen wurde nie eingelöst. Ähnliches bei New Delhi und den Kaschmiris. Deshalb sind die auch so stinkig – bis hin zu Terror. Bloß wer legt das fest? Die Schotten durften abstimmen über den Verbleib mit der Union in London. Die Briten durften abstimmen über den Verbleib in der EU. Die Katalanen dürfen nicht abstimmen über den Verbleib in Spanien. Und die Schotten, sauer über den Brexit, dürfen kein zweites Referendum abhalten, ob man mit England zusammen bleibt. Wer legt das fest? Da spielt stets irgendwer Gott. Uns Deutschen hatte man versprochen, daß bei einer Wiedervereinigung eine richtige Verfassung das Grundgesetz ablöst, verabschiedet per Volksentscheid. Wär aber ziemlich egal, das Polit-Gesocks scheißt so oder so auf die Rechte der Deutschen.

  3. DAS ALLES sind die „elementarsten Regeln der internationalen Ordnung“
    .
    Der Westen/NATO: „Das ist unsere Art zu leben..“
    .
    NATO/DE bombardieren den Balkan/Jugoslawien
    .
    USA, GB bombardieren Irak
    .
    USA, GB, FR , NATO bombardieren Libyen
    .
    USA, GB bombardieren Afghanistan
    .
    USA, GB bombardieren Syrien
    .
    USA stürzen in der ganzen Welt Regierungen und finanzieren überall Putsche, auch 2014 in der Ukraine.
    .
    USA führen in der ganzen Welt Drohnenangriffe und töten Tausende Menschen.
    .
    DAS sind die „elementarsten Regeln der internationalen Ordnung“ DES WESTENS
    .
    .
    Russland beruft sich auf Schutz und Sicherheit seines Landes vor den USA und dichter kommenden NATO, sowie auf die MORDE an ethnischen Russen in der Ostukraine und bricht angeblich elementarste Regeln der internationalen Ordnung.

    NUR die USA/NATO/DE dürfen Völker zusammen bomben und hunderttausende Menschen töten !?!?
    .
    Nur die USA, NATO/DE dürfen Ankläger, Richter und Vollstrecker sein..

    • @Walter Gerhartz
      https://www.youtube.com/watch?v=kLuR8UGco6k
      QUOD LICET JOVI, NON LICET BOVI. Was Jupiter geziemt, darf der Ochse noch lange nicht. Jupiter gleich ist man natürlich stets selber. Seit diesem Doku-Film über den Einsatz von Uran-Munition durch die Amis bekommt Regisseur Frieder Wagner von den Öffentlich-Rechtlichen keine Aufträge mehr. Man läßt ihn am langen Arm verhungern.

  4. Völkerrecht: Ukraine, Krim, Russland – Annexion oder Sezession?

    von Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider (unserem bekanntesten Staatsrechtler)

    Kurzfassung:
    Das Selbstbestimmungsrecht der Bürger der Krim kann durch völkerrechtliche Verträge oder die Verfassung der Ukraine nicht aufgehoben werden. Die Krim hatte und hat als autonome Republik jedes Recht, einen eigenen Weg zu gehen und sich von der Ukraine zu separieren.

    Die Hilfestellung Rußlands beim Sezessionsprozeß der Krim war verhältnismäßig und kein Verstoß gegen das Völkerrecht.

    ==> https://www.wissensmanufaktur.net/krim-zeitfragen/

  5. Geostratege Mearsheimer: Am Ende werden die Russen siegen

    https://philosophia-perennis.com/2022/05/16/geostratege-mearsheimer-am-ende-werden-die-russen-siegen/

    Der Westen trägt eine Hauptverantwortung für das Ukraine-Desaster. Die Strategie der Amerikaner verschlimmert die Lage. Am Ende dürften die Russen gewinnen.

    So John J. Mearsheimer, Professor für Politikwissenschaft an der Chicagoer Universität.

    John J. Mearsheimer, Professor für Politikwissenschaft an der Chicagoer Universität Chicago gilt als international anerkannter Experte für Geopolitik.

    In folgendem Vortrag spricht er über die Ursachen des Ukraine-Kriegs und dessen wahrscheinlichen Ausgang.

    „So oder so glaube ich, dass die Russen diesen Krieg gewinnen werden. Fragen Sie sich, für wen mehr auf dem Spielt steht, für die Russen oder für die Amerikaner?

    Den Amerikanern liegt nicht so viel an der Ukraine. Wir haben deutlich gemacht, dass wir nicht einmal bereit sind, für die Ukraine zu kämpfen, also ist sie für uns nicht so wichtig.

    „Die wahren Verlierer dieses Krieges werden die Ukrainer sein“

    Für die Russen – das haben sie deutlich gemacht – ist dieser Konflikt mit der Nato eine existenzielle Bedrohung.

    Das Gleichgewicht der Entschlossenheit ist meiner Meinung nach zugunsten der Russen verschoben. Wenn wir uns auf der Eskalationsleiter nach oben bewegen, werden sich meiner Einschätzung nach die Russen durchsetzen.

    Die Frage ist nun, wer diesen Krieg verliert. Ich denke, dass es für USA keine große Rolle spielt, ob wir in dem Sinne verlieren, dass die Russen in der Ukraine die Oberhand gewinnen.

    Ich denke, die wahren Verlierer dieses Krieges sind die Ukrainer.

    Wir haben uns stark dafür eingesetzt, sie zu einem westlichen Bollwerk an den Grenzen Russlands zu machen, obwohl die Russen deutlich gemacht haben, dass dies für sie inakzeptabel sei.

    … verantworlich sind die USA

    Wir haben einen Stock genommen und dem Bären ins Auge gestochen. Jetzt wehrt sich der Bär und ist daran, die Ukraine zu zerreißen.

    Wir sind wieder da, wo wir angefangen haben: Wer trägt die Verantwortung dafür? Tragen die Russen die Verantwortung dafür?

    Das glaube ich nicht. Es steht außer Frage, dass die Russen die Drecksarbeit machen. …UNBEDINGT ALLES LESEN !!

  6. LG kommentiert

    Habeck sollte besser weiter Kinderbücher schreiben und der Rest dieser Regierung auch, dann richtet er zumindest keinen Flurschaden an.

    In 2021 exportierte Russland insgesamt Rohöl im Umfang von 230 Mill. Tonnen in 36 Länder. Es exportierte davon ein knappes Drittel (über 30%) allein nach China! https://oilprice.com/Latest

    Die knappe Hälfte des russischen Öls ging zwar in die EU-Staaten, aber! Russland kann die Exportmenge nach China und andere asiatische Länder problemlos schnell weiter steigern, nur die vertragliche Belieferung von Europa war bislang die Bremse.

    Allein Indien hat seine Ölimporte aus Russland im letzten Jahr vervierfacht! Die Infrastruktur besteht und wird weiter ausgebaut.

    Bei den meisten erdölexportierenden Ländern ist der Peak der Ölförderung längst überschritten, dass gilt gerade für die Golfstaaten oder das Nordseeöl. Nicht so in Russland.

    All die Länder, die sich an den Sanktionen beteiligen, tragen zur Verknappung des Angebots auf dem Weltmarkt und damit steigender Preise bei.

    Das verbessert sogar die Situation Russlands, hat aber verheerende Auswirkungen für die Volkswirtschaften einiger, speziell EU- Länder.

    Besonders Deutschland, welches zu 40 Prozent russisches Öl bezogen hat, wird schwer geschädigt.

    Es liegt mit 19,2 Mill. t an 3. Stelle der russischen Exporte (8,35%).

    Nur wollen die Schwachmaten dafür sorgen, dass der Rohölpreis gedeckelt wird !?!?

    Das wird sich salopp formuliert, als ein weiterer Schuss in den Ofen, dafür aber ins eigene Knie erweisen.

    Dabei geht es um mehr als nur Gas und Öl, Russland ist auch Exporteur vieler enorm wichtiger anderer Bodenschätze.

    Der asiatische Markt als notfalls autarker Wirtschaftsraum und Wachstumsregion, Europa, besonders Deutschland als selbstverschuldeter Absteiger, Mission erfüllt !

    • @Walter Gerhartz
      https://norberthaering.de/news/gold-venezuela-bundesbank/
      Bis vor paar Jahren noch hielt Rußland 118 Mia. $ an US-Staatsanleihen, Bonds genannt. Will sagen, mit den $-Mia. aus dem Rohstoff-Export hatte man den Amis ihre Schulden finanziert. Dann der Schwenk. Die Bonds kippte man der Federal Reserve wie eine Karre Mist vor die Türe. Stattdessen erwarb die Moskauer Zentralbank riesige Mengen an Gold. Inzwischen sind es wieder 2.300 Tonnen, über die man verfügt. Wichtig ist, daß die sich im eigenen Land befinden und nicht in New York oder London. Die Gründe hierfür muß ich keinem erläutern. Kurzum, Rußland steht gut gerüstet für die Zeit nach dem Ableben des westlichen FIAT-Falschgelds. Als Teil der asiatischen Welt, auf die man sich umorientiert hat. Bei der Shanghai Gold Exchange, der Goldbörse in Schanghai müssen sämtliche Deals mit physischem Gold hinterlegt sein und nicht mit Papiergold, sog. „gold certificates“, wie es in London (LBMA) und New York der Brauch ist. Will sagen, der Westen pokert schon lange hoch, und das mit schlechten Karten.
      Die Goldarmee ist die stärkste
      https://www.youtube.com/watch?v=zgKazTrhXmI

      1. Fed Bonds und T-Bonds verkaufen sie schon,
      allmählich wackelt der Dollar-Thron.
      Und eine Goldwährung steht schon bereit,
      läutet sie ein eine neue Zeit.
      /Refrain:/ Sei es die goldene, sei es die silberne
      Zeit ohne Falschgeld sie genannt.
      Die Unterdrücker, Diebe und Lügner
      steh’n mit dem Rücken jetzt zur Wand.

      2. Silber und Gold wird jetzt repatriiert.
      Wer noch keines hat, der ist angeschmiert.
      Fällt erst der Öl-Dollar, ist es soweit,
      tönet der Ruf nach der neuen Zeit.
      /Refrain:/ Sei es die goldene …

      3. Krypto- und Bond-Halter sind ganz empört,
      sie haben einfach den Schuß nicht gehört.
      In einer Welt, die auf Schulden gebaut,
      wurden die Sparer noch stets beklaut.
      /Refrain:/ Sei es die goldene …

      4. Leute kauft Aktien, so sagt Friedrich Merz.
      Macht unser BlackRocker einen Scherz.
      Kommt bei der Fed einmal die Inventur,
      Finden sie wertlose Zettel nur.
      /Refrain:/ Sei es die goldene …

      5. Kobalt und Kobold, die bringen uns Glück.
      Knallgrün reformiert ist das Fach Physik.
      Sonnen- und Windstrom, die speichert das Netz.
      Scheißt man auf jedes Naturgesetz.
      /Refrain:/ Sei es die goldene …

      6. Sparer und Anleger sind registriert.
      Wenn nicht der Nullzins sie schon düpiert,
      Kommt das Finanzamt und holt sich sein‘ Teil.
      Sucht man in edlem Metall sein Heil.
      /Refrain:/ Sei es die goldene …

  7. Henry Kissinger auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos

    Kissinger: Ukraine soll Gebiete an Russland abtreten, um den Frieden zu gewinnen

    https://www.freiewelt.net/nachricht/kissinger-ukraine-soll-gebiete-an-russland-abtreten-um-den-frieden-zu-gewinnen-10089283/#comment-form

    Beim »World Economic Forum in Davos« hat Henry Kissinger vorgeschlagen, dass die Ukraine mit Russland in Verhandlungen tritt und Gebiete an Russland abgibt, um im Gegenzug den Frieden zu gewinnen und Eskalationen zu verhindern.

    Beim »World Economic Forum in Davos« hat der mittlerweile 98 Jahre alte Henry Kissinger den Westen davor gewarnt, Russland demütigen und militärisch besiegen zu wollen.

    Das würde nur eine schlimme Eskalation zur Folge haben. Stattdessen solle die Ukraine mit Russland in Verhandlungen treten und Gebiete im Osten an Russland abgeben [siehe Bericht »Daily Mail« und »Welt«].

    Damit kämmt Kissinger in Davos gegen den Strich, hält aber ein Nachgeben um den Friedens willen für sinnvoll.

    Damit widerspricht Kissinger den Vorstellungen von Selenskij, der als einer der Eröffnungsredner das Weltwirtschaftsforum in Davos begrüßen durfte. …UNBEDINGT ALLES LESEN !!

  8. Maaßen: „Selenskyj ist nicht der weiße Ritter, Putin nicht der Teufel“

    https://www.pi-news.net/2022/05/maassen-selenskyj-ist-nicht-der-weisse-ritter-putin-nicht-der-teufel/#comment-5858088

    Hans-Georg Maaßen: „Die Ukraine ist kein Staat, der zum Westen gehört. Und zu sagen: In der Ukraine werden Freiheit, Frieden und Menschenrechte verteidigt und wir müssen deswegen auf Seiten der Ukraine stehen, ist aus meiner Sicht unredlich.

    Die Ukraine ist ein hochkorrupter Staat. Herr Selenskyj ist noch vor einem halben Jahr in deutschen Medien scharf kritisiert worden wegen der Korruption dort, wegen auch Rechtsverletzungen, wegen der Verletzung auch von Minderheitenrechten in der Ukraine.

    Jetzt wird er als Heilsbringer, als Heiland dargestellt, als ob er der Vorposten der europäischen Menschenrechtskommission wäre, das ist Blödsinn. Es geht um etwas anderes, wie oft bei Kriegen, um Machtinteressen. Und das muss man einfach aussprechen.

    Und da habe ich auch die Erwartung an unsere Politiker, dass sie etwas mehr Ehrlichkeit zeigen und nicht so tun, als ob wir hier einen humanitären Krieg hätten: auf der einen Seite die Guten, die weißen Ritter, nämlich die Ukraine mit Herrn Selenskyj oben auf dem Pferd. Und dahinter im Gefolge die USA und wir. ..UNBEDINGT ALLES LESEN / HÖREN !!

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*