Trump und Kim finden weitere Gemeinsamkeiten

Trump und Kim finden weitere Gemeinsamkeiten Ha-Noi (übersetzt: ja-nein): Mit kruden Gedankengängen und absonderlichen Berichten begleitet die Welt-Presse zwei Despoten bei ihrem Treffen auf historisch kontaminiertem Terrain. Der Lügel hat gewohnheitsmäßig sehr viel Freude an beiden Akteuren in dieser Aufführung. Der kühl rechnende Betrachter weiß längst, dass die paar Atombomben, über die der keine Dicke aus Nordkorea verfügt, eigentlich nicht der Rede wert sind. Dessen ungeachtet eignen sie sich aber als erstklassiger Aufhänger für illustre Ego-Trips der hier in rede stehenden „Führer“.

Nun, worum geht es tatsächlich wenn sich zwei Egomanen erster Güte in Vietnam treffen? Um schöne Bilder und eine nette Presse. Man möchte der Welt doch beweisen, dass alle Mittel recht sind, wenn am Ende ein „guter Deal“ und feine Profite dabei herausspringen. Insoweit können sich beide ein wenig mit ihren Show-Einlagen weiterhelfen. Der Lügel titelt dann auch sehr zweckdienlich: Show, Shrimps, Schmeicheleien. Hier wäre jetzt spannend zu erfahren, wer die Zeche zahlt. Das Geheimnis wird allerdings während des ganzen Berichts nicht gelüftet, so das nur der übliche Verdächtige übrig bleibt, der Steuerzahler.

Trumps Skandale folgen ihm auf den Fuß

Stattdessen berichtet man … wie beiläufig … dass den Trump seine heimischen Skandale auch in Vietnam noch verfolgen. Aber angesichts der jetzt zu pflegenden Gemeinsamkeiten, kann der böse Trump das alles, ganz zum Unwillen der Presse, einfach ausblenden. Am Rande erfährt man noch, dass gleich nach seinem Eintreffen am Hotel ein schwarzer Vorhang fällt. Ja und? Warum ein schwarzer Vorhang? Das wird leider nicht verraten. Ja dann muss man eben mal spekulieren. Sicherlich gibt es noch genügend Vietnamesen, die liebend gerne jeden US-Präsidenten niedergestrecken möchten, der sich dorthin verirrt. Vermutlich, weil sie die Freundschaftsbeweise der 60er und 70er Jahre, sprich Napalm und Agent Orange noch immer nicht so ganz überwunden haben.

Trump und Kim finden weitere GemeinsamkeitenNun, darauf sei an dieser Stelle halt gepfiffen. Wenn neue Geschäfte locken, muss man den „alten Blutzoll“ einfach mal vergessen. Schließlich wächst der „menschliche Dreck“ ja auch ohne Zutun der glorreichen Geschäftemacher ganz wunderbar wieder ganz von alleine nach. Der Mensch als nachwachsender Rohstoff ist ja keine Neuigkeit mehr. Etliche Agent Orange Opfer können sich ja jetzt wegen Wiedergutmachungen nach Deutschland wenden, nachdem BAYER mit Monsanto auch diese Altlasten jetzt zu 100 Prozent in seinen Bestand gekauft hat.

Was jetzt richtig wichtig ist

Was ist jetzt wichtig an Kim Jong un und seinem Auftritt in Vietnam? Richtig, seine „joggende Leibgarde“, die immer links und rechts seiner tollen Limo einen Eindruck davon vermitteln soll, wie fit der nordkoreanische Führer ist, wenn er persönlich auf vier Rädern angerobbt kommt. Diese Truppe darf einfach nicht unerwähnt bleiben. Sie ist ein ähnliches auffallendes Markenzeichen, wie Trumps Wunder-Tolle, bei der man immer noch rätselt welcher Friseur dafür verantwortlich ist.

Und was, außer einem unablässigen „Veriss“ dieser beiden Figuren, kann man dazu noch in den Qualitätsmedien nachlesen? Nichts, rein gar nichts! Zwar sind vergleichbare Treffen von politischen Pappnasen der EU-Staaten oder anderer Nationen weder sinnreicher, noch gehaltvoller oder ertragreicher, aber da gibt sich die Journalie zumindest noch mehr Mühe die massenhafte Verschwendung von Steuergeldern für die Selbstbelustigungsprogramme unserer Volldeppen zu rechtfertigen. Die Mühe muss man sich bei Trump & Kim nicht machen. Sie sind gewohnheitsmäßig beide gut gelittene Hassfiguren dieser Medien.

Trump und Kim finden weitere GemeinsamkeitenDa kann man sich immer wieder über die Unabhängigkeit der Medien freuen, die zu solchen Anlässen stets ihr wahres Gesicht zeigen mögen. Beim Lügel war das dann ein wunderbarer, sehr ausgedehnter „Null-Bericht“, der leider in der falschen Kategorie „Politik“ erschien. Der Logik folgend, hätte er unter „Feuilleton“ veröffentlicht werden müssen. Das holen wir hier mit einer korrekten Einordnung unter „Fäuleton“ einfach mal nach. Und die wirklich wichtigen Botschaften dieser Tage dürften sein: Die beiden fahren gerne mal gemeinsam Nobel-Schliten mit der Weltgemeinschaft. Und der Verkauf von Gedenkmünzen des Weißen Hauses mag wieder signifikant angekurbelt worden sein. Mit etwas Glück könnte das alles schon für einen Friedensnobelpreis reichen. Richtig märchenhaft wäre es, müssten sich Trump und Kim den eines Tages teilen.

Trump und Kim finden weitere Gemeinsamkeiten
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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
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Über WiKa 2293 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

8 Kommentare

  1. Zwei „Despoten“ spielen gemeinsam ein Schmierentheater. Dabei sollten sie sich doch zum Wohle der herrschenden Rüstungsindustrie in der „Wertegemeinschaft“ die Köpfe einschlagen.
    Ich erwarte auch von diesem Treffen, wie von anderen „Gipfeltreffen“, keine belastbaren Ergebnisse. Denn noch, Reden miteinander ist trotzdem besser als schießen aufeinander.
    Aber bald zieht in den USA wieder „Demokratie“ ein, dann wird wieder ordnungsgemäß und weltweit geschlachtet. Und das zu erwartende Schwarz-Grün in Deutschland wird traditionelle mitschlachten, um die deutschen Grenzen gottweißwo zu „verteidigen“. Denn heute gehört ihnen Deutschland und morgen … voraussichtlich nichts mehr.

  2. Keiner will sterben, warum eigentlich nicht, ist doch sowieso jedermanns Schicksal, allerdings geht das mit einer Atombombe sehr viel früher, jedoch nicht unbedingt schneller, aber definitiv in der Gemeinschaft. Zwei omnipotente Führer der eine mit einem großen und der andere mit einem kleinen Knopf müssen jetzt klarkommen, was besser ist für die Welt. Mit Sicherheit nicht mit einem Atomkrieg und der scheint ständig vor der Tür zu stehen, entweder zwischen Indien und Pakistan oder China und USA und, und und…. Da wünscht man sich manchmal, es muss doch ein Ende geben, die Menschheit hat Probleme genug, w.z.B. dem deutschen Flaschenpfand oder dem Feinstaub.
    Es bedarf wirklich nur einiger Bekloppter und dann sind Millionen tot, wir, im Land der länger hier Lebenden haben davon genug, also von den Bekloppten, aber die bleiben hier aus Sicherheitsgründen.

    • “ … wir, im Land der länger hier Lebenden haben davon genug, also von den Bekloppten, aber die bleiben hier aus Sicherheitsgründen.“
      Und die „Land der länger Lebenden“ bleiben auch. So bekommt jeder, was er verdient.

  3. Der dumme Wessi hat für die deutsche Zweisamkeit bereits über 3 Milliarden Euro geblecht.
    Schätze mal, dass sich auch der südkoreanische Steuerzahler darauf freut, so richtig gemolken zu werden.

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