USA fordern sofortige Freiheit für Venezuelas Öl

USA fordern sofortige Freiheit für Venezuelas ÖlCaracas: Nicolás Maduro ist selbstverständlich ein übler Mensch. Daran kann gar kein Zweifel bestehen, denn er hält seit Jahren sehr viel Erdöl in Geiselhaft und brüskiert so die Weltgemeinschaft. Damit unterscheidet er sich nur unwesentlich von Hugo Chavez, dem vorherigen „schlimmen Finger“ Venezuelas. Der brachte bereits zur Jahrtausendwende das Öl des Landes in seine sozialistische Gewalt. Damit entzog er das Öl dem Freien Markt! Zuvorderst allerdings den selbstlosen internationalen Ölkonzernen, die sich der Wohlfahrt des Planeten verschrieben haben. Diese eigenmächtige Handlungsweise eines Staatspräsidenten ist ein Sakrileg sondergleichen, welches für gewöhnlich mit militärischen Mitteln zu korrigieren ist.

Diese Form des Ölentzuges ist eine ausgemachte Schweinerei. Darüber hinaus ist die Handlungsweise mehr als egoistisch. Mit welchem Recht dieser Welt sollte ein verwirrter Maduro in Venezuela mit dieser kriminellen Handlungsweise Armut beseitigen dürfen? Dabei ist diese Vorgehensweise doch nachweislich zum Schaden einiger Superreicher und Konzerne. Mit welchem Recht sollten die Bürger des Landes mehr von dem Öl haben, welches versehentlich unter ihr Staatsgebiet geraten ist, als diejenigen, die bereits viele Millionen Dollar für dessen Exploration, Befreiung und Demokratisierung investiert haben? Dass dieses asoziale Auftreten gegenüber den Ölmultis nicht ungesühnt bleiben darf, hat jeder grundlegend indoktrinierte Mensch sofort einzusehen.

Die USA sind Hüterin der a)Moral

In beachtlichen Propaganda-Feldzügen wird inzwischen der Boden bereitet, um auch moralisch gefestigt einen „Öl-Befreiungskrieg“ in Venezuela initiieren zu können, wenn alle anderen Putschpläne zur Schein-Redemokratisierung nach westlichem Vorbild versagen. Das Anliegen hat eine brisante Dringlichkeit. Befreiung und Globalisierung des Erdöls müssen relativ rasch gelingen. In jedem Fall, bevor sich in der Welt herumspricht, dass Venezuela inzwischen auf den weltweit größten Ölreserven sitzt. Danach würde es sonst ein wenig den Charakter eines Raubzuges annehmen. So ein Eindruck ist zu vermeiden. Gerade wenn man weiß, dass das Land moralisch noch nicht weit genug verfallen ist, um das Öl den wenigen Multis in den Rachen zu fördern. Zum besseren Verständnis hier ein kleiner Lehrfilm bezüglich des unbändigen sozialen Engagements der USA … das Erdöl unterhalb Venezuelas betreffend:

Die Mehrheit kann sich nicht irren

Spätestens nach dieser kleinen Rückschau ist völlig klar, dass man die USA in ihrem Bemühen unterstützen muss. Sehr viele gutmeinende Staaten, darunter auch die Bananenrepublik Deutschland, haben sich eindeutig hinter die USA gestellt und gefordert, dass der selbsternannte Übergangspräsident die demokratischere Wahl für das venezolanische Erdöl ist. Deshalb machen sie sich auch für dessen baldige Einsetzung stark. Wenn die Demokratie in Venezuela nicht funktioniert, weil die Menschen eingedenk des Erdölgeruchs zu sehr paralysiert sind, muss die Demokratie eben von außen erneuert werden. Und wenn es nicht anders geht, dann auch schon mal mit Militär und Waffengewalt.

USA fordern sofortige Freiheit für Venezuelas ÖlFür gewöhnlich wäre auch eine Diktatur in Venezuela für die USA gar kein Problem, sofern zumindest die Freiheit des Erdöls gewährleistet bliebe. Das zeigen andere Beispiele. Man denke hier an Saudi-Arabien. Da können ruhig Despoten am Werk sein, soweit sie nur die Freiheit der Rohstoffe sicherstellen. Die Menschen sind dabei fast immer ein bedauerliches Abfallprodukt, welches sich zuweilen in der Maschinerie verfängt und dort Produktions- und Profitzyklen verunreinigt oder gar zum Erliegen bringt. Eben diesen Mangel gilt es zu beheben. Da muss einmal mehr in einer humanitären Mission Frieden, Freiheit und Demokratie für die Ressourcen hergestellt werden.

Alles im richtigen Kontext betrachten

Das „große Treiben“ in Venezuela muss man im Zusammenhang mit der für die Menschheit so bedeutsamen Entwicklung der „kontrollierten Ölreserven“ verstehen. Von außen wird da eine Menge Geld investiert. Es wird verwendet, um für Unruhe und Proteste zu sorgen. Die sind nötig, damit sich der Wandel zugunsten des Erdöls noch halbwegs friedlich vollziehen kann. Sollten diese „Friedensinvestitionen“ aus Drittstaaten nutzlos verpuffen, werden die USA nicht umhinkommen, größere Geschütze aufzufahren, um die Demokratie in Venezuela wieder in die gewünschte Spur zu bomben.

Die hiesigen Medienkonzerne bemühen sich mit ihren harschen Verurteilungen des Nicolás Maduro um größtmögliche journalistische Neutralität, damit hier ein positives Stimmungsbild für eine alsbaldige Intervention der Weltgemeinschaft obsiegen kann. Selbstverständlich geschieht das alles abseits des Völkerrechts, aber durchaus im Einklang mit den allgemein anerkannten „Freiheitsrechten von Rohstoffen“.

USA fordern sofortige Freiheit für Venezuelas ÖlFür den Leser der Mainstream-Medien ist nur eines von essentieller Bedeutung. Und zwar, dass er zu den Guten und somit zu den Siegern zählt, sobald er sich mit der Sache der Sieger gemein macht. Es ist einmal mehr diese unbändige „moralische Überlegenheit“, wie wir sie auch 1990 zu spüren bekamen. Damals weinte ein 15-jähriges Mädel bitterlich[YouTube], vor der UN-Vollversammlung in sämtliche Kameras dieser Welt. Sie wusste davon zu berichten, dass Saddam Schergen in Kuwait Säuglinge aus Brutkästen rissen, um sie dann auf auf kaltem Betonboden sterben zu lassen. Daraufhin sahen sich die USA sofort zum Handeln gezwungen. Es galt nunmehr der Menschlichkeit zum „Endsiech“ zu verhelfen. In diesem Endsiech-Stadium befinden wir uns noch heute, jetzt gemeinsam mit mit den USA.

USA fordern sofortige Freiheit für Venezuelas Öl
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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
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Über WiKa 2293 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

7 Kommentare

  1. Das Gute daran, wenn man arm und übergewichtig ist, man wird eigentlich nie bedroht, entführt oder erpresst und vor allem darf man nichts, sagen falls sich dieser Zustand ändert. Denn dann wird man die Zielscheibe von Ganoven und Räubern, im Land der länger hier Lebenden sind das Diebe und Betrüger, international ist es das Finanzkapital mit seinen westlichen Invasionsarmeen.
    Auch sagten die Uschi und Mutti, Deutschland muss mehr Verantwortung übernehmen und wer jetzt glaubt die übernehmen tatsächlich die Verantwortung für die Überfälle in Kiew, Breidscheidplatz, Syrien, Mali, Afghanistan etc. hat einen kleinen Denkfehler. Die meinen nicht die vergangenen Verbrechen, sondern neue, in der Zukunft liegende. Und da fragen die natürlich die Grünen, die die Zukunft ganz genau kennen mit Klimawandel, Elektroauto, regenerativen Energien und anderen Wahnvorstellungen.
    Daß das Finanzkapital immer nur das Beste will ist auch klar, das Geld der anderen und die verborgen gern auch Regenschirme für schlechtes Wetter, allerdings wollen sie die zurückhaben, wenn es regnet.

  2. läuft doch alles wie die wollen, jetzt wird noch notstand getestet ob alles wasserdicht ist. Und alle gekauften Re Gier enden spielen prima mit , als pro contra, damits echt aussieht. Und Volk merkt nix, das es nicht um die Mauer geht , ist nur der Anlass und um Gelder für geheime Sachen abzuzweigen. Die Eliten zahlen nix die nehmen es nur unter falschen Vorwänden der Arbeiter kaste bzw Bevölkerungen einfach weg. Genauso isses auch in Venezuela. Die eigentlichen Ziele und Gründe, alleine wegen der unglaublichen Gier können sie nicht direkt verhandeln. Die Länderbosse werden bedroht konform zu gegen, oder die gesamte Bevölkerung blutet. Einfach ausgedrückt, wir nehmen euren Reichtum weg, vermarkten es (Öl) , aber von eurem Eigentum bekommt ihr nix ab, maximal kleinen überlebens obulus.

    Vergleiche nur den Ablauf Argentiniens und Mammon, wie das ablief. Mehrere Währungsreformen zum Endschulden auf Kosten der Bevölkerung und danach wieder mit Weltbank weiter handel treiben, ist nen Witz alles. Nur da hier viele Lebewesen leiden alles andere als das……

    Ändern tut sich erst etwas wenn die Masse schnallt, das meiste alles nur Illusions Fronten sind um bestimmte Dinge zu erreichen, sie alle nur benutzt und ausgebeutet werden. Da sind wir immer noch weit bei weg……

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