Frankreich braucht Macron, damit sich nichts ändert

Frankreich braucht Macron, damit sich nichts ändertJe suis stupide: Das ist zur Zeit der offizielle “Wahlspruch” aller aufrechten Franzosen, die einmal mehr dafür antreten, dass sich in ihrem Land nichts gravierendes ändert. Schimpfen darf man allemal, zumindest bei den Vorwahlen. Da ist es dem Franzosen sogar erlaubt auch einmal die Marine Le Pen zu wählen, um Dampf abzulassen. Aber bevor sich nun ernsthaft was in Frankreich ändert, wählt man im Mai doch lieber, auf Wunsch der politisch versierten Elite das altbekannte und vertraute Übel. Diesmal allerdings mit total verjüngter Umverpackung und einem völlig neuartigen “Gschmäckle“.

Der frisch zu wählende Bock hört derweil auf den Namen: Emmanuel Macron[Wikipedia], sofern er denn überhaupt hört. Dieser neue Bock soll endlich mal, nach verpfuschten Jahrzehnten durch Sozis, Kommunisten und Reps, total gründlich und neuartig gärtnern. So sieht es jedenfalls das Storyboard vor … selten so herzhaft gelacht. Eigens damit man ihn unvorbelastet an die Front national schieben kann, sind die etablierten Parteien bislang außen vor, weil sowieso abgedroschen. Das gehört zum Spiel namens Volksvera®schng dazu, ist aber nur temporär vonnöten. Denn der Bock hat definitiv kein Hinterland und muss spätestens nach der Wahl wieder mit den altbekannten Polit-Wildschweinen kollaborieren.

Letzteres bürgt dafür, dass Frankreich nicht von den sorgsam eingefahrenen Wegen abkommt. Dies ist dem übrigen EU-Establishment besonders wichtig. Denn für den Fall, dass Marine Le Pen an den Drücker kommt, hat sie nämlich Volksabstimmungen zum Verbleib in der EU und zum Euro angekündigt. Genau das ist das Letzte was man nach dem BREXIT noch braucht. Deshalb geht auch alle aufrichte und ehrliche Pressearbeit dahin, die böse Hexe Le Pen dem unbedarften und völlig ahnungslosen Franzmann verächtlich zu machen. Wer wollte sich auch mit der Stiefmutter von Schneeflittchen einlassen, wenn noch ein Prinz winkt?

Warum also sollten die pressefreiheitlichen Kampfkader der Banken, die aktienbasierten Medien, einen anderen als den eigenen Kandidaten lobpreisen? Das wäre ja so als würde der Metzger Werbung für den Schlächter von nebenan machen, also völlig widersinnig. Macron ist der Liebling des Rothschild-Clans, aber auch alle anderen Bank-Dynastien können wunderbar mit ihm als Präsidenten leben. Und wenn die Werbung jetzt richtig funktioniert, wird er bald auch der Lieblings-Bock aller Franzmannen sein.

Nun, wer hat es noch immer nicht verstanden? Allein Geld regiert die Welt und selbiges wird vorzugsweise durch die Banken und ihre Bankster repräsentiert. Deshalb ist Macron der Kandidat dieser Kaste und das Volk darf jubeln. Der Mensch ist und bleibt nur ein Wert-Baustein in den Vorstellungen besagter Geldakrobaten und muss nur korrekt ausgebeutet werden. Humankapital ist eine der komplexesten Anlageformen auf dem Planeten, dafür aber auch in rauen Mengen verfügbar. Es gilt dank seiner inhärenten Reproduktionseigenschaften als nachwachsender Rohstoff, was auch die Öko-Banker freut.

Macron ist alternativlos

Sollte also Le Pen gewinnen (was nicht passieren wird), ist die Wahl natürlich von Russland gehackt und müsste aus dem Grunde schon annulliert werden. Gewinnt planmäßig der Emmanuel Macron, ist alles im Lot. Das Ergebnis wird den Vorhersagen der weiter oben bereits erwähnten aktienbasierten Medien entsprechen und allein deshalb keinen Verdacht erregen. Dann steht fest, nichts wurde manipuliert und die Demokratie siecht, wie fast überall auf diesem Planeten. Manchmal sogar mit mit einem Satz extra befüllter Urnen mit seltsamen Stimmen darin. Jedenfalls immer so, dass die Schein-Demokratie dabei keinen Schaden leidet und der Pöbel davon überzeugt ist in der Masse wirklich so saublöd gewählt zu haben.

Frankreich braucht Macron, damit sich nichts ändertUnsere Kanzlerin der Alternativlosigkeiten, Bundesmutti Merkel, hat dem Präsidenten in spe auch schon virtuell auf die Schulter geklopft. Sie feiert und lobt ihn als “Retter des Bankenlandes” und der “marktkonformen Demokratie“, wie Merkel die gerne in ganz Europa realisiert sähe. Hier so eine Alternativlosigkeit zum Verkosten: Merkel wünscht sich Macron als nächsten „starken“ französischen Präsidenten[Epoch Times]. Sollte das misslingen und der Jüngling Macron nicht inthronisiert werden können, droht gar die Spaltung von “Bankenland“! Wir haben schon eine Karte davon (für Details mal anklicken)! Wer könnte so etwas wollen? Solange im Norden noch Kohle abzugreifen ist, macht eine Spaltung gar keinen Sinn. Nur ganz besoffene Typen behauten unverhohlen, dass “Macron” der Digestif (Mariacron) der Finanzelite sei. Na dann … à votre santé! Ach ja, Mariacron ist kein Verschnitt aus Marine Le Pen und Macron!

Frankreich braucht Macron, damit sich nichts ändert
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du noch denken oder denkst Du schon selbst?“

12 Kommentare

  1. http://www.voltairenet.org/article196126.html … So werden ‘Könige’ gemacht. Das dumme Volk versteht das nicht. Ist auch schwierig geworden, spielt sich alles so zwischen Politik und Geheimdiensten ab. Aber es passieren noch Wunder, zu lesen in dem Buch von Bradly Birkenfeld : “Des Teufels Banker”. Birkenfeld, ein Whistleblower, war Mitarbeiter bei der UBS, größter Bank der Welt. Auch in der Finanzwelt wird gelogen, betrogen. Hier im Gespräch mit Michael Berkholz:
    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/04/28/des-teufels-banker-von-einem-der-nicht-ueber-die-klinge-springen-wollte/?nlid=2c9cb20164 .
    [Nachtrag WiKa … DWN lässt leider nur registrierte Leute lesen, das ist schade]

  2. Ein interessantes Interview wurde vor wenigen Tagen veröffentlicht. Der deutsche Publizist Michael Friedrich Vogt hatte Mitte April 2017 in Moskau den stellvertretenden Vorsitzenden der russischen Duma, Wladimir Wolfowitsch Schirinowski, getroffen.

    Der Rechtsanwalt und Türkeiwissenschaftler ist Chef der liberaldemokratischen Partei und sitzt im russischen Parlament. Die Sichtweise vieler Russen, die Schirinowski hier vertritt, steht im konträren Widerspruch zu den Aussagen unserer bundesdeutschen Politiker und Medien.
    Die Krim ist russische Erde, sie gehörte immer zu Russland

    Zu den derzeit aktuellen Themen traf Schirinowski klare Aussagen, wie man sie in westlichen Medien nur zu selten hört. Zum Thema einer angeblichen Annexion der Krim vonseiten Russlands stellte der russische Politiker wörtlich klar:

    »Die Krim ist russische Erde, sie gehörte immer zum russischen Reich oder der Sowjetunion. Und die absolute Mehrheit der Krimbewohner kehrte mit Vergnügen in die Struktur Russlands zurück. Es gibt keine Annexion. Wir haben kein fremdes Land erobert.

    Ab dem Moment der illegitimen Teilung der UDSSR haben sie immer ihre Unabhängigkeit für sich reklamiert und haben stets die Rückkehr nach Russland gefordert. Das ging über 26 Jahre. Es gab keine bewaffneten Auseinandersetzungen während des Anschlusses der Krim. Und jetzt – überhaupt: Es herrscht eine vollkommene Feststimmung. Alle sind zufrieden, und das alles sind die Wünsche der Krimbewohner und der Bewohner unseres Landes.«

    Die ganze Ukraine sollte zurückkehren

    Michael Vogt sprach die aktuelle Lage in der Ukraine an. Die Antworten Schirinowskis klingen ähnlich gegensätzlich zum deutschen Massenmedien-Einheitsbrei, wie es schon zur Krim-Thematik und zu den deutschen Ostgebieten der Fall ist. Es sind Antworten, die wir hier in Europa wohl niemals zu lesen bekommen würden:

    »Meine persönliche Meinung: Die ganze Ukraine sollte zurückkehren und Teil Russlands werden. Ein Gouvernment, wie es zu Zeiten des Zaren war. Wenn die Ukrainer das nicht wollen, dann wird das Land, wie in Afrika, zu einer Art Somalia: Krieg, innere Fehden, Provokation, nichts Gutes, weder für Russland, noch für Europa.«

    Krieg – Es gibt einen solchen Plan

    Unheilvolle Worte Schirinowskis folgten zur derzeitigen Lage Europas:

    »Zwischen den bekannten deutschen Repräsentanten wird darüber gesprochen, dass es ein Szenario gibt, nachdem ein Krieg zwischen Russland und Deutschland auf dem Territorium der Ukraine – und zwar wegen der Ukraine – stattfinden soll. Es gibt einen solchen Plan. Der Krieg sollte schon im Sommer 2016 anfangen, er hat nicht angefangen. Jetzt planen sie ihn für den Sommer 2017.«

    Schirinowski verurteilte die NATO-Osterweiterung, vor allem in den baltischen Ländern. Sie stelle eine immense Gefahr für den Frieden in Europa, ganz speziell für Deutschland, dar:

    »Wir haben Deutschland gebeten, aus der NATO auszutreten. Und es würde ein großes Deutschland sein, ohne Besatzungstruppen, das demokratischste in Europa. Aber, nein! Und die DDR wurde hineingezogen, und sie alle zusammen sind jetzt in der NATO. Die deutschen Soldaten sind schon im Baltikum! Doch warum machen sie das? Dieser Krieg wird der letzte sein. Alles wird vernichtet. Ganz Europa wird vernichtet. Man sollte darüber nachdenken. Amerika ist weit weg. Und wir haben noch hinter dem Ural genug Territorium. Und was bleibt von Europa nach dem Krieg?«

    Deutschland ist doch eine kluge Nation

    Schirinowski erläuterte die seit nahezu 200 Jahren verursachten Störungen der russisch-deutschen Beziehungen durch Großbritannien, den USA und Frankreichs. Ihnen sei die russisch-deutsche Allianz ein Dorn im Auge, die zu friedvoller Macht führen und ihnen deshalb gefährlich werden könnte. Und so würden seit 200 Jahren Konflikte und Störungen produziert:

    »Man soll damit Schluss machen. Deutschland ist doch eine kluge Nation. Es ist an der Zeit, sich endlich aus der Falle zu befreien, in die Deutschland seit fast 200 Jahren getrieben wurde und endlich mit Russland zusammenzuarbeiten.

    Wir mischen uns nicht ein in die inneren Angelegenheiten Deutschlands. In erster Linie sollte es aufhören, ein besetztes Land zu sein und immer nach Washington zu fahren und um Erlaubnis nachzufragen. Es soll vollständig selbständig sein und ich bin sicher, dass die meisten Deutschen für ein Bündnis mit Russland sein werden anstatt für das Bündnis mit Amerika.«

    Falls es dazu käme, dass das deutsche Volk Russland um Hilfe bäte, wie würde Russland entscheiden, fragte der Journalist schließlich.
    Hilfe für Deutschland? Und Europa? Wir leisten jede Hilfe

    Die Antwort Schirinowskis dürfte so manchem Hoffnung und Trost geben:

    »Hilfe für Deutschland? Und Europa? Wir leisten jede Hilfe. (…) Es ist die Bestimmung Russlands, in kritischen Momenten Hilfe zu leisten bei der militärischen Lösung jedes Problems, jeder Frage.«

    Schirinowski beendete das Interview mit der bereits zu Anfang erwähnten Thematik der deutschen Ostgebiete:

    »Wir haben den Deutschen die östlichen Gebiete weggenommen und den Polen gegeben. Aus welchem Grunde befinden sich heute die Polen auf dem deutschen Territorium? Man kann alles Deutschland wiedergeben. Dabei können wir helfen. Beim deutschen Hafen Mehmel, Klaipeda, wir können dabei helfen, für Deutschland das ganze Preußen wieder herzustellen. Keiner hilft, nur wir!«

    • Völkerrecht: Ukraine, Krim, Russland – Annexion oder Sezession?

      von Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider

      Kurzfassung:

      Das Selbstbestimmungsrecht der Bürger der Krim kann durch völkerrechtliche Verträge oder die Verfassung der Ukraine nicht aufgehoben werden. Die Krim hatte und hat als autonome Republik jedes Recht, einen eigenen Weg zu gehen und sich von der Ukraine zu separieren. Die Hilfestellung Rußlands beim Sezessionsprozeß der Krim war verhältnismäßig und kein Verstoß gegen das Völkerrecht.
      http://www.wissensmanufaktur.net/krim-zeitfragen

  3. Der Nordeuro Südeuro , war ja 2008 schon im gespräch, genauso ja auch zb der Almero, den man auch offiziell findet als schein und münzen. Hier USA Cannada und MExiko, was aber derzeit fast unmöglich scheint……….

    Auf der Karte willi gehören die briten zur deutschen banken welt, sicher nicht.
    Das ist bald vorbei. Man drehe es wie man will, so kanns nicht weiter gehen.

    Ganze einfache 2 zahlen. Die Welt ist verschuldet mit gut 250Billiarden durch zinses zins usw bei den Privatbanken. Das gesammte welt BIP ist nur 120 Billiarden, es ist defakto schon kollabiert.

    Desweiteren, derzeit kaufen die leute wo sie können, was natürlich eine produzier konsumflut auslöste, aber nur vor rüber gehend. 1000euro auf bank bringen und es wird weniger, früher zb sparbuch 3-4% zinsen, wurde zwar mehr, aber deckte oft nicht mal die inflation ab, daher hätte man von der kaufkraft her geld auch gleich ausgeben können.

    Verwies schon öfter drauf, Venezuela, läuft es so weiter, schaut euch an wie es auf der ganzen welt wird. Das ist testläufer ohne geld und krieg, was bei einem “”NUR SYSTEMCRASH Geld “” passiert. Passiert da kein Wunder sehen wir bald richtigen offenen Bürgerkrieg dort wo es nur ums überleben gehen wird, trieb ist nahrung keine luxusartikel oder sonstiges. Welt schaut zu, obwohl genug da ist, arrogand und gleichgültig, ist ja nicht mein problem. (Sollte es alle treffen sage keiner), “WARUM HILFT MIR NIEMAND ICH KANN DOCH NICHTS DAFÜR” . Weiß sind harte worte, aber leider auch wahr.

    http://www.n-tv.de/politik/Caracas-explodiert-in-Zeitlupe-article19816632.html

    Frankreich Le Pen wird werden, weil sie den F exit brauchen ums entgültig auszulösen. Mit Macron wirds noch bissel weiter dümmpeln aber am ende kommt gleiche raus.

    • Deine Zahlen gehen nicht auf … Du bringst gerade Billionen und Billiarden durcheinander. Das GDP (Sozialprodukt der Welt) liegt bei rund 70 Billionen Dollar. Die Derivateblase (Wettscheine der Banken nominell) fast das zehnfache davon. Guthaben gleich Schulden (direkt, nicht implizit) dürfte inzwischen 200 Prozent vom GDP sein, also was um die 150 Billionen Dollar. Alle Blasen sind noch wunderbar auf Zuwachs programmiert, sodass es am Tag X auch einen richtigen Schlag tun kann. Das Kunststück bestünde jetzt darin, den Crash zu vermeiden und schadlos zu einer neuen Wirtschafts- und Geldordnung zu kommen. Immer schön positiv im denken beliben, dann steiegn gleich die Chancen auf einen guten Ausgang … 🙂

  4. @Wika dann müssten die clan familien der welt, ihr finanzsystem selber auflösen und alles auf null setzen ohne forderungen. Aber abhängigkeit gab ihnen die Macht, ob die den sprung wagen, der bevölkerung wäre es zu wünschen……..

    Mit den zahlen, waren soviele in letzter zeit , ja, da kannste recht haben, schwebte mir stand 2016 noch vor, schulden 2 fache welt brutto sozialprodukt betragen, meiste davon aus dem nichts entstanden. Man sprach immer nur USA hat mehr Schulden an zinsen als das USA Brutto sozial Produkt, niemals rückzahlbar, egal was sie auch tun. Geht den meisten Ländern so, mehr oder weniger. Ein Preisschild an die erde zu hängen, war eine der schlimmsten taten die es gab diese epoche.

  5. Wer von unseren deutschen, europäischen und US Politikern ist nicht von den Rothschilds, Goldmann Sachs und Soros & Co gekauft ??? Mir fällt da keiner ein !

    Die westlichen Welt wird nur von gekauften Vasallen dieser Herrschaften regiert.

    Was mich auch nicht wundert ist das die Frau im jetzt neuen AfD Team (ich glaube Weidel) auch für Goldmann Sachs gearbeitet hat…..das sagt doch Alles.

    Wir können also hier in Deutschland eigentlich nur Die Linke wählen …oder weiß jemand einen anderen Rat ?

  6. dieser typ wird doch von seiner mutter-frau und von der jüdischen bank gepampert.
    allein bekommt der nichts auf die rolle.

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