Fäuleton

So eloquent pinkelt Steinmeier dem Trump ans Bein

Trump ist noch immer der Lieblingsfeind vieler Ex-Politiker. Der an sich zur Neutralität verdammte neue deutsche Grüßaugust, Frank-Walter Steinmeier, findet allerdings immer wieder Mittel und Wege, sich angemessen mit den vorherigen Spottobjekten seiner Wahl auseinanderzusetzen. Um Donald Trump jetzt präsidial korrekt vor die Hütte zu pinkeln, hat er sich nach Kalifornien begeben, wo man seine derzeitigen Bemühungen diesbezüglich sehr zu schätzen weiß. ❖ weiter ►

Hintergrund

Verwendung der Trump-Kim Gipfel-Gedenkmünze

Friedensprozesse sind seltsame Geschöpfe und zuweilen sehr viel scheuer als kapitales Rehwild. Das musste jüngst auch Donald Trump feststellen. Der hatte in Erwartung eines Friedensnobelpreises bereits reichlich Gedenk-Münzen zu seiner historischen Überrumpelung des letzten kommunistischen Fossils, Kim Jong-un, prägen lassen. Jetzt geht es bei der verunglückten Situation darum, nicht zu viel Schrott zu produzieren. Wir zeigen, wie das sinnvoll gelöst wird. ❖ weiter ►

Deutschland

Ignoranz ist keine Staats- und Regierungsform

Offenbar wird solange lamentiert, bis niemand mehr weiß worum es geht. Reihenweise werden derzeit im politisch desorientierten Deutschland die Nebelkerzen von den Volksvertretern gezündet. Der Wähler hat den Parteien einen klaren Auftrag erteilt. Bedauerlicherweise sind diese, samt Bundespräsident, nicht in der Lage das zu erkennen und beschweren sich über die Schwierigkeit der Regierungsbildung. Dieser Umstand muss uns viel bedenklicher stimmen, als die Anwesenheit der AfD im Parlament. ❖ weiter ►

Amerika

Explosiv: Warum Steve Bannon wirklich gehen musste

Jetzt hat das Rätselraten um den Abgang von Steve Bannon aus dem Weißen Haus ein Ende. Es steht unmittelbar in Verbindung mit einem „Haufen alberner Clowns“. Der befindet sich aber nicht in Charlottesville, sondern im Weißen Haus selbst. Das sämtliche Vermutungen der Medien grundfalsch sind, ergibt sich schon aus der Tatsache, dass Bannon jetzt nach seinem Abgang in den Krieg ziehen will. Nicht gegen, sondern für Trump. Das dürfte wohl viele vermeintlich „Allwissende“ mächtig düpieren. ❖ weiter ►

Amerika

Twitter NATO-Gipfel, Trumps Hand(lungs)unfähigkeit

Inzwischen wird es für alle Beteiligten wirklich sehr viel klarer. Trump ist definitiv hand(lungs)unfähig. Die massenhafte Berichterstattung der Medien ist dafür ein untrügliches Zeichen. Immerhin ist es auch bedeutsamer als alles andere. Da muss man sich gar nicht weiter mit Inhalten belasten, wenn man Trump schon in der Vorstufe vollends demontieren kann. Um etwas anderes geht es bei Trump derzeit auch gar nicht mehr. ❖ weiter ►

Europa

Frankreich braucht Macron, damit sich nichts ändert

Die sogenannte Stichwahl um das Amt des französischen Präsidenten ist dem Grunde nach eine gut durchdachte Wrestling-Show, nach der der Zuschauer nur den Eindruck braucht, dass es wirklich hart zur Sache ging. Dann, so die Demagogen … ähm … Demoskopen, ist die Wahl glaubwürdig und lupenrein. Kurzum die Prognosen (Vorhersagen trifft es im Wortsinne besser) müssen nah genug am Ergebnis liegen, dann ist jede gut manipulierte Wahl demokratisch legitimiert. Deshalb wird Macron auch von allen Medien gepuscht. ❖ weiter ►

Hintergrund

Überlebte Obamas Ghostwriter unter Trump im Weißen Haus

Das Politikgeschäft ist gar nicht so schwierig, wenn man einmal begriffen hat wie es funktioniert und nach wessen Pfeife man zu tanzen hat. Alles läuft wie geschmiert, wenn auch die Präsidentendarsteller ihre Limits kennen. Inzwischen scheint Donald Trump seine Grenzen kennengelernt zu haben. Hat Obamas Redenschreiber dazu beigetragen? Er gilt seit seinem Syrien-Bombardement als echter US-Präsident. Allerdings ist er um einiges unberechenbarer als der nordkoreanische Despot Kim Jong-Un. ❖ weiter ►

Fäuleton

Asylgrund „Erdogan“: Diktatur, Todesstrafe, Bürgerkrieg, Freundschaft

Die Kurzzusammenfassung für den morgigen Wahlsonntag in der Türkei lautet wie folgt: „Die Türkei wählt sich in den Abgrund“. Warum sollte nicht auch die Türkei, analog zu Deutschland 1933, einmal die tiefsten Tiefen seiner selbst ausprobieren. Das Menschenmaterial wächst ohnehin wieder nach und so kann Erdogan die einmalige Chance bekommen, über einen längeren Zeitraum den großen osmanischen Führer zu mimen. ❖ weiter ►

EIMELDUNG

Donald Trump kündigt Rücktritt für Januar 2018 an

Bei den alltäglichen Verwerfungen des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump mit der gesamten Nation, war der Schritt so notwendig wie zu erwarten. Sich täglich mit 50 Prozent der Bevölkerung herumzuschlagen, die ihn nicht gewählt hat, ergänzend mit den Demokraten und den Republikanern nebst Senat und Kongress, das geht auf keine Kuhhaut. Wie es aussieht, können alle Beteiligten in dieser Geschichte jetzt wieder tief durchatmen, denn das Ende der Trump-Ära rückt unaufhaltsam näher. ❖ weiter ►

Fäuleton

Verdienter Arbeiterverräter tritt Belohnungsposition in Schloss Bellevue an

Heute tritt Frank-Walter Steinmeier seinen Dienst als Bundespräsident an. Grund genug diesen Moment wenigstens protokollarisch festzuhalten. Immerhin gibt es einige bemerkenswerte Umstände, die man zu einem solchen Anlass ruhig mal schriftlich festhalten sollte. Augenfällig daran ist, dass es eine Belohnungs- und Gefälligkeitsposition ist auf die man ihn jetzt bugsiert hat. Steinmeier selbst kann auch noch mit prophetischen Eigenschaften glänzen, die wir nicht unerwähnt lassen wollen. ❖ weiter ►

Fäuleton

Muharhar al-Erdoggafi schon jetzt im Gott-Modus

Der Mensch ist bestrebt immer möglichst einfache Erklärungen für die ihn umgebenden Ereignisse zu finden. Manchmal sind die einfachen Dinge auch nur die Blendgranaten bestimmter Protagonisten, um von fieseren Dingen abzulenken. Die Großmäuligkeit des Despoten vom Bosporus, der lächerlichen Kunstfigur „Muharhar al-Erdoggafi“ könnte so eine Blendgranate sein, um seine Landsleute in nationalistischer Eintracht hinter sich zu sammeln, damit das Referendum am 16. April nicht verunglückt. ❖ weiter ►

Hintergrund

Erdogan bündelt Lügenpresse weiterhin im Gefängnis

Erdogan kommt seiner Vorstellung von Pressefreiheit Tag für Tag ein großes Stück näher. Für ihn meint dieses Gut nämlich, dass die gesamte Türkei völlig frei von Presse zu sein hat. Wenigstens sollte der Journalismus seinen weisen Vorgaben folgen, nicht oppositionellem Gedankengut oder gar Kritik am Sultan üben. Dass er damit ein leuchtendes Beispiel für andere Politiker werden kann, wird ihm mehr als bewusst sein. Zur Untermauerung seiner Position hat er jüngst weitere Journalisten einsperren lassen. ❖ weiter ►

Galerie

Nachschub für Merkel Konkurrenz-Endlager Bellevue

Schloss Bellevue entwickelt sich immer offensichtlicher zum Endlager für mögliche Konkurrenten der einzigen, der schönsten, der intelligentesten, der pfiffigsten und grazilsten Bundeskanzlerin, die die Bananenrepublik Deutschland jemals hatte. Aus diesem Anlass eröffnen wir heute feierlich die erste Ahnen (nix) Galerie der verflossenen Bellevue Präsid-Enten, die mit diesem Sachverhalt in Verbindung zu bringen sind. Steinmeier ist eben nur der jüngste Nachschub in der Reihe. ❖ weiter ►

EIMELDUNG

Wahl des Bundespräsidenten kurzfristig abgesagt

Wahlen sind immer eine ganz feine Sache. Es gibt viel zu beschönigen und auch viel zu feiern. Letzteres macht am meisten Spaß, wenn man als Wähler selbst nicht zugegen ist. Meistens verderben die den Politikern nur die Feierlaune. Das wird besonders deutlich bei der Bundesversammlung. Wenn sich ein elitärer Haufen von Politikern und Promis anschickt, in völlig freier und geheimer Wahl einen bereits feststehenden Bundespräsidenten zu küren. ❖ weiter ►

Hintergrund

Jetzt müssen harte EU-Sanktionen gegen USA her

Sanktionen sind eine feine Sache. Wenn also ein Nation nicht so spurt, wie sich das für den real existierenden und funktionierenden Kapitalismus gehört, dann muss man die betreffende Despoten-Nation hart sanktionieren. Das ist eine geübte, wenn auch wenig hilfreiche Tradition. Man kann darüber aber immer fein eskalieren. Warum sollten die USA von solchen Maßnahmen ausgenommen bleiben, wenn sie sich, so wie jetzt, einen protektionistischen Despoten als Präsidenten leisten? ❖ weiter ►

Deutschland

GroKo entschuldigt sich für Kungel-Präsident

Man darf sich ernsthaft fragen warum bei der Kungelei um den Bundespräsidenten immer noch von einer „Wahl“ gesprochen wird? Letztlich wird der nach dem vorherrschenden Proporz der Parteien ernannt, selbst wenn man es wie eine Wahl aussehen lassen möchte. Niemals wurde das deutlicher als zu Zeiten der jetzigen „Großen-Kungel-Koalition“. Da kann es sich ein Steinmeier leisten, bereits vor dem Kungeldatum seinen Job als Außenminister hinzuschmeißen, ohne an Arbeitslosigkeit denken zu müssen. ❖ weiter ►