Mord ist Sport, die tödlichen Hobbys von Obama und Kim

Kim Jong Un PIG Schwein Nordkorea DiktatorMord ist Sport: Das Motto galt übrigens auch schon für Winston Churchill, selbst wenn er es genau anderes herum aufzusagen pflegte. Dieser Tage kann man wieder besonders viel über den kleinen dicken Imperator aus Nordkorea lesen. Auch wenn man sich hierzulande grinsend zurückhält, der kleine Kim ist einfach ein echtes Glücksschwein für den Westen. Schön das es ihn gibt, wo uns doch ohnehin gerade die Feindbilder ausgehen und wir schon arge Not haben den Putin als ein solches korrekt für uns aufzubauen. Die Entsorgung der lästigen Verwandtschaft, mit der Kim schon immer gern von sich reden machte, wird jeder nachvollziehen können der einen Drachen zur Schwiegermutter hat, denn meist weiß die sowieso viel zu viel aus dem Privatleben.

Aktuell tut er sich damit hervor, irgendwelche Schnarchnasen hinrichten zu lassen, die ihm gegenüber angeblich mit zu wenig Respekt aufwarteten, ihm widersprachen oder gar bei seinen inspirierenden Reden einschliefen. Hier weiß man genaueres: Toter Minister – Kim lässt hinrichten[SpeiGel auf Linie]. Nun traf es eben den Verteidigungsminister, angeblich mit einem Flugabwehrgeschütz, damit es auch spektakulär rüberkommt (vermutlich als bewusster Kontrapunkt zu amerikanischen Hinrichtungen aus der Luft). Spätestens nach der Hinrichtung wird auch diese Gestalt kein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mehr verspüren und langweilig dürfte dem Betroffenen, bei einer so eleganten Hinrichtung mit der Flak, auch nicht geworden sein.

Barack ObamaWas bei derartiger Berichterstattung immer wieder auffällt, ist der miese Unterton der Anwendung findet, um den armen kleinen Irren in einem schlechten Licht dastehen zu lassen. Warum sollte eigentlich die Hinrichtung mit einem Flugabwehrgeschütz nicht der mittels Drohne ebenbürtig sein? Schon sind wir beim Liebling unserer Presse, dem AnFührer der westlichen Welt, dem US-Obongo. Nachweislich lässt der erheblich mehr Menschen hinrichten, bedauerlicherweise auch noch mit erheblich mehr „Kollateralschaden”. Wenn also Obama eine Hinrichtung per Drohne verfügt, kommen in der Regel noch 28 unbeteiligte Menschen dabei ums Leben. Hatten wir hier: Chirurgische US-Präzision – Jetzt nur noch 28 Kollateral-Tote pro Präventivtötung[qpress], was inzwischen als deutlicher Fortschritt gelten darf. Ebenfalls fortschrittlich, Obama macht Anklage, Urteil und Hinrichtung alles in einem Termin, mit einer Rakete. Der kleine Dicke veranstaltet wenigstens noch einen Schauprozess, bei dem sich der Delinquent auf sein feststehendes Ende einrichten kann. Strittig ist bis heute, welche der beiden Methoden humaner ist.

Mal ehrlich, da ist doch Kim Jong Piggy noch ein richtig gutherziger Typ, sofern er nur punktgenau den Typen hinrichtet, den er tatsächlich weggeräumt haben möchte, ganz ohne Kollateraltote. Jetzt sollten wir langsam begreifen, dass die hemmungslose Ermordung von Menschen kein Privileg klassischer Diktatoren ist, nein, modern(d)e Demokratien entdecken diese Form der „billigen Gerechtigkeit“ immer mehr für sich … Applaus bitte! Die Zeit des Humanismus ist irgendwie längst zu Ende gegangen, weit bevor er sich richtig durchsetzen konnte. Das Despotentum hingegen, ist wieder mächtig auf dem Vormarsch. Da mag einer ein demokratisch gewählter oder selbstlegitimierter Despot sein, an ihren tödlichen Hobbys kann man sie glasklar erkennen.

Verletzung von MenschenrechtenUnd genau an dieser Stelle müssen wir uns nichts mehr vormachen. Vermutlich liegt Obama mit seinen Hinrichtungen nicht nur nach Punkten deutlich vorn, sondern auch knüppelhart bei der realen Zahl der Toten. In jedem Fall aber ist er führend bei den kollateralen Toten pro Hinrichtung, da wird ihm der kleine Dicke aus Nordkorea wohl nie wirklich das Lebenswasser abgraben können. Vielleicht gilt es in diesen Kreisen als eine besondere Form von Statussymbol, die Zahl der parallel Getöteten, woran man später einmal die Größe und Mächtigkeit des Despoten erst korrekt bemessen kann? Wer weiß, die soziologischen Studien hierzu stehen noch aus.

Was möchten wir nun aus den tödlichen Hobbys allein dieser beiden Herren lernen? Nichts! Außer das wir auch weiterhin gepflegt das Maul halten wenn unser Kumpel Obama hinrichten lässt. Halten ihm noch dazu wohlgemut die Ramstein-Antenne hoch, damit es auch ja gelingt … und echauffieren uns sehr sorgsam und medial planvoll darüber, dass der keine Dicke dasselbe mit seinen neuartigen Hinrichtungsmethoden macht. In Nordkorea ist das mit dem Gerede darüber übrigens genau umgekehrt. Wundert das irgendwen oder fühlen wir uns vielmehr an historische und sich wiederholende Ereignisse der eigenen Geschichte erinnert? Oder ist es womöglich an der Zeit, statt zweierlei Maß, nur ein einziges Maß für beide Mörder anzulegen?

Mord ist Sport, die tödlichen Hobbys von Obama und Kim
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du noch denken oder denkst Du schon selbst?“

2 Kommentare

  1. Die Hauptsache ist doch ein guter Schlaf,oder?
    Was Tun diese Menschen nach der Amtszeit?
    Bücher schreiben (teure Ratgeber vielleicht) und sich gut verstecken, wa?

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  1. News 14.05. 2015 | Krisenfrei

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