Schon 100.000 Kinder haben Arbeit, EU feiert Aufschwung in Griechenland

Schon 100.000 Kinder haben Arbeit, EU feiert Aufschwung in Griechenland Kinderarbeit nix backe backe Kuchen Ausbeutung und sklavereiEUR-OPA: Man muss die Feste feiern wie sie fall­en und nach der lan­gen Stag­na­tion und dem grauen­vollen Nieder­gang Griechen­lands sind erste pos­i­tive Sig­nale des Auf­schwungs unverkennbar. Die EU weiß die Zeichen offen­bar richtig zu deuten und sieht in der zunehmenden Kinder­ar­beit eine starke Bestä­ti­gung ihrer bish­eri­gen Geld­poli­tik, die diese Entwick­lung über­haupt erst ermöglichte. Das Prinzip „Zucker­brot und Peitsche“, hat den als notorisch faul bekan­nten Griechen tat­säch­lich so sehr zuge­set­zt, dass der bis­lang ver­mis­ste Leis­tungswille jet­zt bere­its im Schu­lal­ter ein­set­zt.

Um jet­zt allerd­ings keine Missver­ständ­nisse aufkom­men zu lassen, müssen wir zunächst noch kurz über die richtige Aus­deu­tung der besagten Zeichen referieren. Wer hier nicht fol­gen mag und eine grausamere Ein­schätzung zum The­ma braucht, der kann sich die Mel­dung der dpa zum The­ma hier bei Spiegel-Online verge­gen­wär­ti­gen. Dazu sagte die Chefin der human­itären Organ­i­sa­tion Netz für die Kinder­rechte, Myr­sine Zor­ba, dass diese Kinder sozusagen unsicht­bar sind. Sie sind ver­schwun­den in einem gesellschaftlichen Umfeld, das andere Pri­or­itäten hat als die Kinder zu schützen! Glück­wun­sch, die Pri­or­itäten sind wieder richtig geset­zt. Alles passend zum Inter­na­tionalen Tag gegen der Kinder­ar­beit, der am gestri­gen 12. Juni feier­lich began­gen wurde. Mal ehrlich, sieht doch recht(s) schön aus wie ein wenig „Backe, backe Kuchen“ und sog­ar noch weniger mehlig, nicht wahr?

Wir hinge­gen denken dabei an Deutsch­land in Schutt und Asche, der soge­nan­nte Nullpunkt, der ja für Deutsch­land eher eine regelmäßig wiederkehrende Nor­mal­ität zu sein scheint. Deshalb kann man Deutsch­land ver­di­ent zum Maßstab der Dinge machen. Allzeit nach den größeren Katas­tro­phen, wenn die ursäch­lich arbeits­fähige Bevölkerung auf­grund höher­er Ide­ale und Ziele (meist immer für Volk und Vater­land, fak­tisch aber eher für mon­etäre Inter­essen) fast ganz aus­gerot­tet war, dann mussten Frauen und Kinder antreten, um den Kar­ren wieder aus dem Dreck zu ziehen.

In einem der­ar­ti­gen Kon­text ist nun auch das griechis­che Arbeitswun­der für die Kinder zu betra­cht­en. Wenn die Kleinen heute an die Arbeits­front müssen, dann kann der Erfolg nicht mehr weit sein, wie ja die deutsche Geschichte ein­drucksvoll bestätigt. Einziger Unter­schied: die Väter und Män­ner dort leben noch und kön­nen eben­so wie zuvor, mit gesteigerten Kräften, eben­falls am Auf­stieg der Nation teil­haben, halt nur zu geminderten Löh­nen. Kein­er­lei Zweifel! Aus Sicht des großen Geldes ist dies das richtige Sig­nal, zeigt es doch, dass die Ver­sklavung der Massen zugun­sten der Geld­berge noch erhe­blich­es Poten­tial birgt, welch­es noch lange nicht voll­ständig aus­geschöpft ist, bevor auch das let­zte Kind sich auskömm­lich an der Wertschöp­fung beteili­gen kann.

Greifen wir bis­lang zur Steigerung unseres Wohl­standes nur auf Kinder­ar­beit­sleis­tun­gen aus Afri­ka und Asien zurück, kön­nte man Griechen­land ab sofort auch als erste europäis­che Bas­tion zur Wieder­ent­deck­ung dieser pro­duk­tiv­en Tugend feiern. Bes­timmt wird die derzeit in Griechen­land zur Buch­prü­fung hausende Troi­ka der EU diesen Umstand wohlwol­lend berück­sichti­gen und auch die Arbeit­sleis­tung der Kinder pos­i­tiv mit in ihrem Bericht erwäh­nen und bilanzieren.

Die UN hat sich bis­lang zu diesem The­ma ziem­lich quergestellt und geißelte erst jüngst wieder die Kinder­ar­beit (Kri­tis­ches-Net­zw­erk), was natür­lich aus der Sicht der um die Pro­duk­tiv­ität der Men­schheit besorgten Geld­ver­mehrer eine schwere Behin­derung des Fortschritts ist. Da aber ander­seits die Zahn­losigkeit dieses UN-Tigers hin­länglich bekan­nt ist, muss man deren Engage­ment in dieser Sache nicht wirk­lich fürcht­en. Nur ihre zu Ehren dieses The­mas abge­hal­te­nen Feier­stun­den der UN sollte man nicht aus­lassen. Schließlich reden wir hier über Leben­sprax­is und nicht über hohle The­o­rien wenn es ums Anpack­en geht.

Bil­dung soll ja ange­blich den Charak­ter verder­ben, was wohl auch als erwiesen anzuse­hen ist, sofern man sich besieht welche Leute unser jet­ziges Sys­tem lenken und opti­mal für sich zu nutzen wis­sen. Da han­delt es sich keineswegs um unge­bildete Men­schen. Deshalb kann man die Kinder gar nicht früh genug zur Arbeit schick­en, das schützt vor Bil­dung, damit selb­stre­dend auch vor unnötiger Konkur­renz der Elite. Stattdessen kön­nen schon die Kinder auskömm­lich ihren Beitrag zur Mehrung des Wohl­stands (dieser Gruppe) leis­ten, als bil­lige und willige Arbeit­skräfte eben. Damit ist alles wieder im Lot und jet­zt weiß auch jed­er warum man diese Zustände in Griechen­land so frenetisch feiern muss.

Schon 100.000 Kinder haben Arbeit, EU feiert Auf­schwung in Griechen­land
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Über WiKa 2276 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

13 Kommentare

    • schon schade, wenn man die ganze politsch kor­rek­te scheiße so mit löf­feln gefressen hat, dass man nicht mehr in der lage ist ironie zu erken­nen…

    • Ich kann wirk­lich Total nicht Glauben, das(S) jemand in der Lage ist, so einen KOM­Men­tar zu VERFASSEN.
      Das ist ja unglaublich, was sich da für Abgründe öff­nen.….….….….….….….….…

    • Manche ver­ste­hen kein sarkas­muss oder suchen nur gründe um andere in eine ecke zu stellen… Dann lieber nix kom­men­tieren nach dem mot­to: “wenn man keine ahnung hat ein­fach mal fresse hal­ten”. Macht euch lieber mal gedanken um merkels aus­sage “sozial ist was arbeit schafft”. Das hat sie total ernst gemeint und die quin­tes­senz ist …

  1. Man muss doch die Arbeit­skraft nutzen, so lange sie da ist. Also früh damit anfan­gen. Mit 40, 50 ist der Men­sch nicht mehr voll zu gebrauchen und taugt nur noch für Almosen. Das Ganze hat auch noch den pos­i­tiv­en Neben­ef­fekt, das die Kinder nicht auf dumme Gedanken kom­men kön­nen, wie z.B. spelen,Computer, oder gar krim­minell wer­den. “Erziehung durch Arbeit !” Wo her kenne ich den Slo­gan bloß?

  2. Sehr sehr komis­ch­er Artikel. Wenn man Kinder brav in die Schule schickt und sie dort eine gute Bil­dung genießen dür­fen, dann brin­gen sie dem Staat was. Bil­dung sollte immer das ober­ste Ziel sein.

1 Trackback / Pingback

  1. Evo Morales als Vorreiter für Kinderarbeit « krisenfrei

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