Berlin-Kanzler-Eck: Sie vermissen etwas in der Überschrift? Richtig – die Wahl – denn die hat man den Deutschen Bürgern gerade wieder abgenommen oder politisch korrekt formuliert: rechtmäßig vorenthalten. So schnell geht es also mit der Wahl und schon haben alle Deutschen ein neues „Staatsüberhaupt“ verbraten bekommen, einen Präsidenten der „Koalitionsherzen“. Die Linke ist nicht einmal zur Besinnung gekommen, weiß noch gar nicht was passiert ist und scheint deshalb auch noch keinen Kandidaten für dieses Amt zu haben, da ist die pastorale Messe für Bellevue schon längst wieder gelesen und die „Übergroße Koalition“ ihrem alten, neuen Klüngel treu erlegen. Schließlich hat man vor lauter Krise, Krise, Krise gar keine Zeit sich richtig um das Thema zu kümmern und die Menschen in Deutschland geht dieses Thema nichts an, weil die sowieso noch nicht begriffen haben wie diese Demokratie von Merkels Gnaden funktioniert und was ihnen dereinst noch alles passieren wird. Wir sagen, es ist ein stumpfer und offener Putsch der neuen Kapitalistischen Einheitspartei Deutschlands (kurz KED) gegen die Menschen in Deutschland. Dieser Vereinigung ist naturgemäß nur die Linke nicht zugehörig weil die immer ein „S“ statt „K“ in der Kurzbezeichnung führte, also von der Konkurrenz ist.

Die ganze Sache ist zutiefst anrüchig, das gibt selbst Gauck zu, siehe Bildnis hierzu und (per Filmbeweis dokumentiert). In der Riege der letzten Verschleißpräsidenten hat sich Köhler im Dienst die Finger verkokelt, Wulff ist seinen Freunden erlegen und jetzt endlich wird die Nation so richtig verGauckelt. Nun soll die ehemals „Zweite Wahl“ (Gauck) die letzte „Dritte Wahl“ (Wulff und seine drei Wahlgänge) ersetzen und zur ultimativen „Ersten Wahl“ mutieren. Dank der Einsichtigkeit aller demokratischen Kräfte im Bundestag (zu denen eben die Linken nicht gehören) muss es jetzt im ersten Wurf gelingen, diesmal ein Laienspiel ohne die Arbeitsministerin, angeblich von FDP-Rösler orchestriert. Man gibt sich größte Mühe den Vorgang als reinste Routine abzutun, ist es aber nicht, ein vertiefter Blick in den politischen Abgrund zu Berlin verrät mehr über diesem Schachzug. Bildnachweis: (mit freundlicher Genehmigung: Institut Für Geschwindigkeitsverlangsamung)

Gauck als himmlischer Vorbote des Unheils

Allein die Tatsache dieser zur Schau gestellten Einigkeit zwischen SPD / CDU / CSU / FDP und Grünen sollte den Bürgern das Blut in den Adern gefrieren lassen. Man darf es als Zeichen der großen Einigkeit dieser Parteien sehen, sich im Zweifel auch gegen den Bürger zu wenden. Es ist ein Fingerzeig auf das Wahljahr 2013. Da geht es rein um Machterhalt und diese Konstellation verkündet uns, wenn es gegen den Bürger gehen muss werden sich insbesondere CDU, CSU und SPD einig sein. Die FDP dürfte nach derzeitigem Stand das Zeitliche segnen und die Grünen möchten sich offenbar schon mal passend für diese große Allianz einschleimen und anbiedern. Sie üben Wohlverhalten, um abermals an den Machttrog zu kommen. Bevor der Bürger nach Wullfs Rücktritt so richtig erwacht und die Hand hebt, wird nach Merkel’scher Manier das Thema abgekürzt, nur keine Debatte, fix den Reserve-Gauck aus der Tasche gezaubert und nach Bellevue beordert, Thema erledigt und fürs Volk eine weitere Gelegenheit vertan.

Werbung: Hier geht es zur Facebook NICHT-Fan-Seite: Gauck ist NICHT UNSER Präsident! (leider nur für Facebook'er)

Was zeichnet unseren neuen Grüß-August aus

Er ist ein bekannter Bewerber, man musste seinen Lebenslauf nicht erneut studieren, das spart Zeit die man in der Krise sowieso nicht hat. Sein auffälligstes Plus allerdings ist seine Einstellung zur Kapitalismuskritik, die er „unsäglich albern“ findet. Hier hat sein Vorgänger einen entscheidenden Fehler gemacht, den Gauck offensichtlich aus schlichter Unbedarftheit gar nicht wiederholen kann. Solche Sprüche werden von den Banken geliebt und honoriert, wenn solche dann von Leuten wie Gauck kommen, die offensichtlich das System nicht verstanden haben. Dann alimentiert man sie auch gerne mit Steuergeldern. Und so kann der bereits in der DDR gut gelittene Pastor mit uneingeschränktem West-Zugang, mit dem Umhang des Bürgerrechtlers, jetzt allen Deutschen wieder Wasser predigen. In Schloss Bellevue wird der Wein schon nicht ausgehen. Sein wichtigstes Plus dürfte seine Weltoffenheit und kulturelle Neutralität sein. Dies bringt er in beeindruckender Weise durch seine persönliche Lebensführung zum Ausdruck, die jedem Menschen in Deutschland zum Vorbild gereichen sollte. Gauck ist seit 1959 verheiratet, hat 4 erwachsene Kinder und lebt mit seiner Geliebten zusammen, die er nach Wissen vieler Gazetten im Rahmen präsidialer Würden vielleicht doch noch zu heiraten gedenkt. Das ist die ideale Voraussetzung für einen Pastor und künftigen Bundespräsidenten seinen Schäfchen praktizierte Nächstenliebe zu vermitteln, überkommene Moralvorstellungen zu überwinden, Offenheit und Toleranz vorzuleben. Einen wundervollen vertieften Einblick in das ökonomische Verständnis unseres neuen Präsidenten bieten die MittelstandsNachrichten in dem Artikel „Gauck: Der neue Bundespräsident ist kein Freund der Kapitalismus-Kritik“.

Welche Perspektiven bietet Gauck den Menschen in Deutschland

Die Frage kann man schlicht mit einem Wort beantworten: Keine! Wenn er jetzt dennoch Bundespräsident wird, dann ist er nichts anderes als die Symbol- und Integrationsfigur für den parteiübergreifenden Verrat an den deutschen Bürgern, bei der sich die politische Kaste darauf einrichtet, gegen alle aufkommenden Widerstände aus den Reihen der Menschen geschlossen zusammenstehen zu wollen. Gauck ist der Garant dafür, dass alle noch erforderlichen Gesetze zur Beseitigung der bisherigen Grundordnung auch weiterhin kritiklos im Sinne eben dieser Politmafia unterzeichnet werden und die EU-Kratur am Ende die europäische Menschenmasse weiter unter Rentabilitätsgesichtspunkten ausquetschen kann. Es geht nicht mehr um das Europa der Menschen, es geht nur noch um das Europa des Geldes und da braucht man einen Pastor der in wirtschaftlichen Belangen nicht über den Klingelbeutel hinaussehen kann. Das Gebet für den Mammon sollte nicht von all zu großer Sozialduselei unterbrochen werden. Jeder andere Präsident wäre dabei ein zu großes Hindernis, könnte er doch qua Nachdenken den Abnickbetrieb ins Stottern bringen. Eine üble Perspektive. Möge Gauck in seiner Amtszeit beweisen dass solche Befürchtungen keine Grundlage haben.

Allgemeiner Zustimmungstest zu Joachim Gauck

Zugegeben, der vorstehende Aufsatz in nicht unbedingt neutral. Dessen ungeachtet möchten wir uns aber ein Bild davon machen welchen Rückhalt Gauck aktuell in der Bevölkerung hat und haben deshalb die nachfolgende Ja / Nein Umfrage eingebettet, also jene Situation welche sich am Tag der Bundesversammlung den Wahlmännern und Wahlfrauen stellt. Sie sind jetzt Wahlmann oder Wahlfrau, allerdings ohne parteilichen Auftrag, nur und ausschließlich ihrem Gewissen verpflichtet. Wie fällt ihre Entscheidung aus?

Merkel stellt Deutschland vor die Wahl – Gauck
17 Stimmen, 5.00 durchschnittliche Bewertung (99% Ergebnis)