Fäuleton

Bundestag wird um 2.300 Abgeordnete erweitert

Wir alle wissen wie unermüdlich sich die Volksver†räter, vorzugsweise bei Champagner und Kaviar in den Lobbys, für das Volk aufopfern. Um eine noch höhere Opferbereitschaft zu dokumentieren, aber auch den Stellenwert des Parlaments in der Welt zu untermauern, könnte Deutschland mit einem genialen Schachzug sogar führend in Sachen Demokratie werden. Selbst China wäre so locker in den Schatten zu stellen. ❖ weiter ►

Gesellschaft

Bundeswehr schießt sich auf Bürgerbekämpfung ein

Mord und Totschlag sind steter Begleiter der Menschheit. Wenn sich kein äußerer Feind findet, kommt alsbald einer im Inneren, bevor die Bundeswehr arbeitslos wird. Unsere weitsichtigen Strategen von dieser Truppe bemühen sich für jeden nur erdenklichen Fall gerüstet zu sein. So hat man zwischen Stendal und Magdeburg ein nagelneues “Bürgerbekämpfungszentrum” errichtet und frisch eröffnet. ❖ weiter ►

Gesellschaft

Rajoy will Volksabstimmung in ganz Spanien

Inzwischen ist es amtlich. Versöhnliche Töne gibt es nicht mehr, jetzt wird dem Recht zur Geltung verholfen. Das Recht ist dabei recht eigenständig und mit ihm ist logischerweise die Macht und die Staatsgewalt. Dagegen sind die Katalanen arme, kleine Würstchen, die nun von der spanischen Zentralregierung ihren künftigen Weg (zu)gewiesen bekommen. Die Zentralregierung ist entschlossen, sich entgegen der aufrührerischen Selbstbestimmung, nunmehr das Eigentum an den Katalanen zurückzuholen. ❖ weiter ►

kurz✤krass

CNN adaptiert qpress-Codex: #FictionFirst

Die Pressefreiheit wird weltweit allzu gerne falsch verstanden. Letztlich verbrieft sie den großen Meinungskonzernen das Recht, die Gehirne der Menschen mit den Inhalten zu befüllen, die ihnen und ihren kommerziellen Zielen am dienlichsten sind. Alle weiteren kleinen “Kacker”, die sich ebenfalls auf die Pressefreiheit berufen, sind irrelevant, weil sie nie eine fürs System kritische Reichweite erreichen. ❖ weiter ►

Europa

Wessen Eigentum sind die Katalanen?

Soweit wir glaubten, dass die Eigentumsfrage bezüglich der auf diesem Planeten herumlaufende Menschen bereits geklärt sei, werden wir mit der spanischen Aufführung zu diesem Thema gerade eines Besseren belehrt. Demokratie, Freiheit und Selbstbestimmung dürfen nur dann erfolgreich wie folgenlos gespielt werden, solange die Ziele nicht mit übergeordneten Interessen kollidieren. In Spanien ereignet sich gerade eine solche Kollision. ❖ weiter ►

Hintergrund

Trump untermauert Kulturlosigkeit der USA

Donald Trump macht gerne und laut von sich reden. Bei seinem letzten Schrei geht es um Kultur, etwas, was die USA ohnehin nur begrenzt haben. Er hat nunmehr ein weiteres Einsparpotenzial entdeckt. Es sind die Beiträge zur UNESCO. Nach seiner Einschätzung kann man das Geld viel besser für militärische Projekte verwenden, die bringen in jeder Hinsicht mehr Profit. Offenbar hat sich bei Trump die Erkenntnis verfestigt, dass Kultur den maximierten Gewinninteressen diametral entgegensteht. ❖ weiter ►

Fäuleton

Spanischer Putsch-Dämon bislang unbezwungen

Noch ist der spanisch-katalanische Disput nicht endgültig entschieden. Aber die Verlierer lassen sich bereits heute klar und eindeutig bestimmen. Es sind nicht nur die Katalanen, es sind die Menschen generell. Wenn der Staat, im Zweifelsfall mit Gewalt über die Menschen gestellt wird, dann sind das keine demokratischen sondern machtpolitische Ambitionen. Das ganze hat entsprechende Rück- und Signalwirkung auf andere Regionen in der EU, die mit ähnlichen Ambitionen liebäugeln. ❖ weiter ►

Fäuleton

Flüchtlings-Deal: „Atmender Deckel“ verwandelt Deutschland in Schnellkochtopf

Das Kreativpotenzial bei Ablenkung und Beschiss der Masse ist innerhalb der Regierungsparteien noch lange nicht erschöpft. So soll sich die “Obergrenze” ganz wundersam in einen “Richtwert” verwandelt haben. Und dieser frische Richtwert wiederum wird uns als “atmender Deckel” verhökert. Wer allerdings Merkels seltsame Phantasien kennt, der weiß genau, dass es sich lediglich um einen straff zu fixierenden Deckel handeln kann. Atmung ist da nicht mehr vorgesehen, allenfalls Überdruck. ❖ weiter ►

Europa

Militärische Befreiung Kataloniens ante portas

Wenn die Spanier schon aufeinander losgehen wie die Stiere, Verzeihung wie die Hornochsen, müssen wir uns nicht wundern wenn es dort weiter eskaliert. Die Interessenlagen der Zuschauer könnten unterschiedlicher nicht sein. Madrid und die EU wünschen sich eine Niederschlagung der Verselbstständigungsbestrebungen der Katalanen. Die vielfältigen Zuschauer in Europa träumen von dem genauen Gegenteil, dem Erhalt der menschlichen Souveränität. Nun schickt Madrid Militär nach Katalonien. ❖ weiter ►

Hintergrund

IS bekennt sich zur Versenkung der Titanic

Terror ist ein unschönes Geschäft, meistens sehr blutig, total unfair und meistens hinterhältig. Leider wissen wir viel zu wenig, wer diese Terror-Industrie wirklich betreibt. Es ist keineswegs ausschließliche Domäne des Islamischen Staates. Terror ist allgegenwärtig und auch die viel exquisitere Form, der Staatsterror, ist gar nicht so abwegig. Hier sei nur mal das Stichwort “Gladio” in den Raum geworfen. Es steht zu vermuten, dass auch Geheimdienste Terror für eigene Zwecke einsetzen. ❖ weiter ►

EIMELDUNG

Andrea Nahles wegen Hass-Kriminalität verhaftet

Schrecklich hässliche Äußerungen sind der Politik und den Politikern offenbar erheblich näher als die Gesetze dagegen. So können sich einige durchaus prominente Politiker immer noch nicht daran gewöhnen, dass Hassrede generell kein Thema mehr sein sollte. Dem Pöbel wird dieses Privileg gerade genommen und selber wollen es sich die Politiker nicht nehmen lassen. Andrea Nahles muss aber nicht allein in U-Haft, sie bekommt nicht minder prominente Gesellschaft. ❖ weiter ►

Hintergrund

Altparteien wollen 3,5 Mio. Nazis von AfD zurück

Das ist ein Novum. Die Bundestagswahl 2017 ermöglicht erstmals tiefste Einblicke in die Altparteien. Vor allem aber ist dank der Wählerwanderungsbeobachtung nunmehr vollends klar, dass mehrere Millionen Nazis noch in den etablierten Parteien steckten, die 2017 im Rahmen des Wahl-Wild-Wechsels bei der AfD landeten, aber erstmals dabei beobachtet werden konnten. Das Trauerspiel ist nicht die AfD sondern das vorherige Domizil besagter Nazis, die dort über Jahrzehnte unerkannt blieben. ❖ weiter ►

Hintergrund

Das große Knallen: Baltikum “EASTWOOD”-Manöver

Militärmanöver dienen nicht ausschließlich dem Einstudieren des Tötens. Nein, man sucht damit schon im Vorfeld die andere Seite zu beeindrucken. Eigentlich ist das Manöver bereits der Beginn der psychologischen Kriegführung und somit die Vorstufe zu einer echten Friedensmission mit vielen Toten. Wir haben das mal mit einer “Reverse Propaganda” veranschaulicht. ❖ weiter ►

Deutschland

Schulz will SPD-Basis nach der Wahl total vorführen

Nicht nur der Wahlkampf in der Bananenrepublik Deutschland liegt in den letzten Zügen. Dies gilt ganz besonders für die SPD. Auch der 100-Prozent-Schulz brachte trotz des Enthusiasmus die ehemalige Volkspartei nur weiter in Richtung der 20 Prozent-Marke. Um auf die Macht, auch in der kommenden Legislaturperiode nicht verzichten zu müssen, kündigt Schulz an, die Schuld für das Debakel wieder bei der Basis abladen zu wollen. ❖ weiter ►

Hintergrund

Juncker strebt eine rasche Euro- und EU-Diktatur an

Es ist nicht abwegig, die EU, wie auch den Euro, als totalitäres Machtinstrument zu begreifen. Immer mehr weist darauf hin, dass es in diese Richtung geht. Verträge werden schnell einmal übergangen und den Nationalstaaten Dinge übergeholfen, die sie für sich nicht wollten. Das hat wenig mit Demokratie zu tun. Der letzte Vorstoß von Jean-Claude Juncker geht exakt in eine solche Richtung. Mit Gewalt den Euro ausdehnen und ebenso den Einfluss seiner bisherigen Position. ❖ weiter ►

Hintergrund

Bundestagswahl 2017 schon heute anfechten

Wenn man ganz ehrlich mit sich selbst und der Bananenrepublik Deutschland ist, kommt man zwangsläufig zu der Gewissheit, dass wir alle zusammen lediglich Demokratie spielen. Sie genügt nicht einmal den Anforderungen des Grundgesetzes. Da wir das aber schon seit den fünfziger Jahren so machen, wird sich sicherlich niemand finden, dieses elende Spiel mit den getürkten Bedingungen auch juristisch in die richtige Richtung zu korrigieren. Aber einen Versuch sollte es uns wert sein. ❖ weiter ►