Wertewesten träumt von innerafrikanischem Blutbad

Wertewesten wünscht sich innerafrikanisches BlutbadBad Ballerburg: Demokratie ist nur gut und funktionell, wenn sie sich nach den Vorgaben des Wertewesten vollzieht, ansonsten kann sie nichts taugen. Dieses edle Prinzip von indirekter Demokratie, durch garantierten Ausschluss der Masse und Überlassung der Entscheidung an Korrumpierte und Parteien möchte man selbstverständlich auch auf dem schwarzen Kontinent realisiert sehen, quasi als stillschweigende Verlängerung der glorreichen kolonialen Zeit, ganz zum Wohle der noch nicht ganz so fortschrittlichen Bevölkerung dort. Das waren die Zeiten, zu denen man noch hemmungslos alles außer Landes schaffen konnte was Wert hatte. Das scheitert zunehmend am Selbstbewusstsein der Afrikaner, dieser Prozess muss dringend gestoppt werden.

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Im Niger wurde einmal mehr so eine dem Westen wohlgesonnene Regierung vom eigenen Militär weggeputscht. Und schon kennen die Sorgen bei uns keine Grenzen mehr. Ein direktes militärisches Eingreifen scheidet inzwischen aus. Das sähe zu plump aus und könnte die Afrikaner glauben machen, sie seien immer noch Kolonien. Faktisch ist das zwar zutreffend, aber die politische Geschicklichkeit gebietet heute diese Einflüsse etwas besser zu kaschieren.

Käufliche Krieger sind die besten Krieger

Was bietet sich da mehr an, als das man die Afrikaner (die ihre persönlichen Pfründe etwas mehr im Blick haben) zu motivieren sich gegenseitig für die edlen Ziele der alten Kolonialisten zu massakrieren? Will sagen, die bislang noch dem Westen ergebenen und gut korrumpierten Nachbarländer könnten jetzt im Sinne des Westens ein zweckdienliches Gemetzel im Niger veranstalten, natürlich für Freiheit und Demokratie. Das wäre, soweit es funktioniert, eine wunderbare Blaupause für ganz Afrika. Warum sollten Stellvertreterkriege nur in der Ukraine, Nahost oder andernorts privilegiert ausgetragen werden? Die afrikanischen Menschenmassen lassen sich wenigstens genauso gut verheizen.

Letztlich gilt es wichtige Rohstoffe im Niger für den Westen zu erschwinglichen Konditionen verfügbar zu halten. Preiserhöhungen kann man für gewöhnlich dadurch ausschließen, dass man in den betreffenden Ländern dafür sorgt, dass erstens willfährige Leute an der Regierung sind und andererseits, dass man dauernde Unruhe stiftet, weil dann die jeweiligen Machthaber schneller bereit sind die eigenen Ressourcen zu verschleudern. Das Prinzip ist ziemlich simpel und kann bei diversen, wohlmeinenden „Think-Tanks“, die sich mit Machterhalt befassen, abgekupfert werden.

Wertewesten wird ECOWAS auf die Blutspur bringen

Wertewesten träumt von innerafrikanischem BlutbadDer Westen reibt sich bereits zaghaft die Hände, da die ECOWAS-Staaten Bereitschaft gezeigt haben im Niger wunschgemäß das Blut strömen zu lassen, wenn dort nicht sofort wieder westliche Werte zur Geltung gebracht werden. Mit Diktaturen kann man zwar andernorts gut zusammenarbeiten, aber nicht soweit selbige nicht zu korrumpieren sind. Das Militär-Regime, welches sich aktuell im Niger an die Macht geputscht hat, vertritt eher einen Kurs der weniger „westfreundlich“ ist und sich etwas revolutionärer gibt, ähnlich wie Donald Trump in den USA mit seinem Slogan „America first“. Sowas dürfen Afrikaner natürlich nicht, weil ihnen Afrika gar nicht zusteht.

Mit etwas Sachverstand und Liebe zum Detail könnte sich der Niger entscheidend verbessern, bei den Ressourcen die es hat, wenn da nicht die „freundlichen Staaten“ wären, die lieber alles fast geschenkt hätten und darauf bestehen, dass insbesondere die Rohstoffe demokratisiert und liberiert zu sein haben.

Libyen ist übrigens ein erfolgreiches Beispiel dafür, wie man Ambitionen afrikanischer Länder und Führer im Keim erstickt, damit die nicht auf dumme Gedanken kommen. Unter Muammar al-Gaddafi ging es den Libyern verhältnismäßig gut. Dank des Wertewestens konnte das Land wieder in die Steinzeit zurückgebombt werden, was sogleich die Rohstoffe aus diesem Land drastisch verbilligte. In Libyen legte allerdings der Wertewesten noch selbst Hand an. Genau das, was man nun im Niger zu vermeiden sucht, um das eigene Image nicht noch weiter zu ramponieren.

Bei innerafrikanischem Blutbad kann man gelassener zuschauen

Jetzt wird jedem Betrachter der Situation schnell klar, warum es besser ist, wenn sich die Afrikaner gegenseitig für Freiheit, Demokratie und westliche Werte massakrieren. Da können wir uns getrost an den Grenzen positionieren und drauf warten dass die Rohstoffe wieder verbilligt aus diesen Ländern herausquellen. Besser geht es nicht. Im Moment ist der Wertewesten stark damit beschäftigt die ECOWAS-Führer in diese Richtung zu manipulieren motivieren. Wie auch immer das nun vonstatten geht, durch gute Worte oder mit viel Geld. Wichtig ist, dass nur Afrikaner Afrikaner umbringen.

Das jetzt an der Macht befindliche Regime im Niger hat zwar schon angekündigt, dass es sich maximal 3 Jahre mit der Regierung aufhalten wollte, aber so lange kann der werte Westen nicht auf günstigere Rohstoffe warten. Deshalb muss die blutige Option zum Zweck der Wiederherstellung der Demokratie nach westlichem Vorbild forciert werden. Der Westen weiß sehr genau welche Auswirkungen es auf die Rohstoffpreise hat, wenn man das Militär den Staat über diesen Zeitraum gewähren lässt, dass hernach das Land selbst wieder die Kontrolle darüber hat.

Das ist einfach nicht hinnehmbar. Da wollen wir mal hoffen, dass die ECOWAS-Führer korrumpiert genug sind, dass sich die Demokratie schnellstens und wenn es sein muss auch blutig, im Niger wieder ihren Weg bahnt. Ziel ist es, postwendend wieder käufliche Gestalten an der Spitze des Niger stehen zu sehen, dann erst ist die Welt wieder in Ordnung.

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7 Kommentare

  1. Natürlich wird es so kommen, sollten die neuen Machthaber des Niger sich erdreisten gegen die Kolonialisten vorzugehen und ihre Privilegien zu beschneiden.
    ECOWAS bietet sich ja geradezu an. Aber es gibt genau so Staaten die Niger unterstützen würden. Da die westlichen Waffenarsenale fast leer sind, wird es wohl ein kurzer Krieg.
    Am Ende gehen die Kontrahenten wieder mit Knüttel und Speer aufeinander los. Dann wird es heißen : Wir müssen diese Wilden befrieden…….

  2. Wunderbar! Ich wusste das Du auch dieses Thema zeitnah bearbeitest. Und wie immer, geschafft den Wahnsinn satirisch nicht zu toppen, aber verträglich zu beschreiben, Glanzleistung! Anstalt abschaffen, WIKA macht das besser.
    Gruss an alle!

  3. Afrika! Ein Geschundener Kontinent! Seit Jahrhunderten Ausgeraubt, Ausgepündert , Versklavt und Gedehmütigt bis zur Selbstaufgabe,beginnt ganz zaghaft sich Seiner Lage bewusst zu werden und sich zu wehren. Die Kollonialmächte des „Wertewestens“, sind im Grunde genommen immer noch das Was Sie schon immer wahren, Plünderer und Räuber bis in die Heutige Zeit! Eigendlich noch viel schlimmer als Sie es je wahren, denn sie installieren „Regierungen“ auf diesen Kontinent,die das eigene Volk verraten und verkaufen um den Interressen Anderer dienlich zu sein!
    Die Massenhafte Migration nach Europa wird immer mehr ansteigen, das war früher nicht möglich und es ist mehr als nur verwunderlich, das ausgerechnet die Afrikaner zu den Verursachern Ihrer Katastrophe wollen, um dort ein „besseres“ Leben führen zu wollen!?
    Die Tragödie dieses Kontinentes ist noch lange nicht vorbei und es sieht danach aus, das Das auch Unsere Tragödie sein wird! Es wird kommen wie es kommen muß! Die Rechnung wird Uns sehr bald präsentiert werden und sie wird an Unsere weitere Existenz sehr heftig rütteln!!

  4. Wird nicht mehr funktionieren,

    Brasilien(Portugal Westen), Russland , Indien (Commonwalz), China (Rothschild gesteuert), Südafrika auch communwalz gesteuert, und die Weltbank wurde vom Westen bzw Goldman Sachs gegründet, alles Westlich einverliehen.

    China, Westen und Russland sind drinne in Afrika, die Afrikaner außer der paar nutznießer wollen das gar nicht mehr. Die gesponserten Warlords(örtliche Milizen bis Piraten könnte mans nennen) sorgen für den Rest.

    Afrika hätte Russland Status, könnten sie sich wehren. Passiert selbe wie Indien und alte Indien Parkistan, mann jagt sie aufeinander(Hinduismus vs Islam als Mittel zum zweck). Wie Iran Irak könnte man auch sagen.

    Gebiete die zu groß sind , sie zu kontrollieren, werden so in Schach gehalten und ausgenommen. Genau diese Strategie läuft schon seit Jahrzehnten in Afrika, + Apartheit im Süden des Landes. Was alleine die gesponserten Warlords anrichten ist der Hammer. Solange Ego Gier überwiegt, wird das im Inferno enden, zu lasten aller die dort leben.
    Madagaska, Insel Süd östlich Afrika, lehnten sich gegen die WEltplayer auf, Fazit, die sind am verhungern, so eiskalt wird reagiert auf Gegenwind…….

    So funktioniert auch die kommende WR, Sklave mit kaum rechten sein, oder man wird entsorgt. In diesem Punkt sind sich sogar alle Relis und Profhetin einig. Wird in verschiedenen Facetten und Abläufen dagestellt aber das „ist“ Zenario ist immer dasselbe am Ende. Man kann sich vorbereiten auf die kommenden Zeiten, aber endfliehen kann keiner.

    zb. Eine Sonneneruption sorgt für vernichtung aller Technik, was würde passieren. Die Welt würde in Anarchi versinken, und überall bilden sich Warlord Gruppen und unterdrücken einander. Solange Ego Gier regiert kann sich nichts ändern, das ist eines der Hauptprobleme, die Denkschematas der Menschen die eingeimpft werden seit Generationen. Technik schafft MAcht, die aber 100% gegen den Menschen und das Leben eingesetzt wird, ist überall dasselbe schaut man nach. Alles noch so gut gemeinte wird letzlich doch immer wieder gegen das Leben und für Machtintressen weniger eingesetzt.

    Glaubenstechnisch haben wir im Norden Islam, über Massai Glauben bis Christentum alles. Ist eines der größten Pulverfässer auf dem Planeten, weil dort alle vertreten sind.

    • So ist es!
      Alle tanzen um das goldene Pulverfass mit einer brennenden
      Fackel in Ihren Händen! Die Gesichter verzerrt vor Gier und
      im Rausch des geklauten Reichtums, selbstvergessen und in
      einer tötlichen Arroganz gefangen, bis Einer im Rausch seine
      Fackel fallen lässt!!

  5. Der Niger hat die richtige Zeit abgewartet um sich vom Westen zu lösen. Der Westen hat alles in der Ukraine verbalert und kann selbst dort den Lieferungen nicht nachkommen. Da ist halt nix mehr übrig um die ECOWAS zu unterstützen. Und die werden sicherlich nicht riskieren, dass sie sich mit einem Krieg Schwächen um dann selbst weggepuscht zu werden.

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