BAYER weiter auf Entgiftungskurs für Aktionäre

BAYER weiter auf Entgiftungskurs für AktionäreEUbsurdistan: BAYER ist es vor Jahren gelungen, in einem Mega-Coup, sich für satte 66 Milliarden Euro nahezu unendliche Risiken einzukaufen. Dies gelang mittels einer großangelegten Fusion mit Monsanto. Nun schein dieser globale “Gifthandel” langsam aber sicher seine wahre Wirkung zu entfalten und die sind erwartungsgemäß nicht minder toxisch. Aktuell ergibt sich für den Agro-Chemiekonzern eine selten glückliche Gelegenheit. Er kann diese Schrumpfungs- und Geldvernichtungsprozesse mittels der COVID-19 Seuche wunderbar kaschieren.

So kündigte BAYER dieser Tage folgerichtig an, neben den in 2019 bereits beschlossenen harten Sparmaßnahmen weitere 1,5 Mrd. Euro ab 2024 einsparen zu wollen. Dies alles, um die Glücksstimmung der Aktionäre nicht unnötig weiter gen Nullpunkt sinken zu lassen. Im nahen Ausland sind derlei Hiobsbotschaften dieser Art leichter zu verfolgen: Bayer kündigt weitere Sparmaßnahmen an – Job-Abbau möglich[Kurier.at]. Auch das dürfte nicht die letzte Sparmaßnahme sein, da die Klagewelle gegen die Monsanto-Produkte, insbesondere in den USA, einfach nicht abebben will.

Vordringliches Ziel: Steigerung der Entlassungsproduktivität

Ab 2024 gilt es über die Ausweitung einer ordentlichen Kündigungproduktivität zunächst einmal 1,5 Milliarden Euro für die Aktionäre in Sicherheit zu bringen. Hier winkt also der Klassiker der Sanierung: Personalabbau! Die im November 2019 beschlossenen Rationalisierungsmaßnahmen, die ein Volumen von 2,6 Milliarden Euro hatten, können somit weiter intensiviert werden. Bislang war lediglich ein Abbau von 12.000 Arbeitsplätzen vorgesehen. Als treibende Sanierungskraft, guter Berater und gleichzeitig kein kleiner Aktionär, hatte sich “Blackrock” für derlei Maßnahmen starkgemacht.

Irgendwie kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass BAYER die überteuerte Konzernhochzeit mit Monsanto aus der Tasche der Beschäftigten nachfinanzieren möchte. Wahnwitziger Weise hatte der sich Global Player auf seiner letzten Hauptversammlung am 28. April, angesichts von SARS-CoV-2, selbst noch als „systemrelevant“ gefeiert und bekundet: „Gesundheit und Ernährung – diese beiden Branchen erweisen sich in dieser Krise gerade überall als essenziell.“ So rechnet der Agro-Riese auch nicht mit drastischen Verlusten. Man erwartet für 2021 vielmehr einen Umsatz auf Vorjahres-Niveau und ein Ergebnis je Aktie leicht unter dem Wert von 2020.

Ohne Stütze keine Systemrelevanz

Systemrelevanz ist in der Regel dadurch gekennzeichnet, dass man ohne Zögern und gern große Mengen an Steuergeld in Empfang nimmt. Da machte der Pharma-Riese keine Ausnahme und strich umfangreiche staatliche Corona-Hilfen ein. In diesem Licht erscheint das nun verkündete Effizienz-Programm erst in seinem richtigen Glanz. Selbst die britische Regierung ließ sich nicht lumpen und schoss mit Begeisterung 670 Millionen Euro zu. Hierzulande kam der Riese in den Genuss von Steuer-Erleichterungen und zusätzlichen Forschungssubventionen. Selbst Strompreis-Senkungen halfen ein wenig mit. Und im Rahmen der steuergeldfinanzierten Pandemie-Nothilfen von Bundes- und Landesregierungen, Arbeitsagentur und Kommunen füllt es das Säckel merkelig.

BAYER weiter auf Entgiftungskurs für AktionäreDie Pandemie ist einfach eine “gottgeile” Ausrede, um das Unternehmen einem immer drastischeren Rendite-Regime zu unterwerfen. So lassen Altlasten aus der Spekulation auf Monsanto und Glyphosat recht beschaulich abzutragen. Arbeitsplätze vernichten und gleichzeitig staatliche Subventionen einstreichen ist ja nicht erst seit Lufthansa populär. So kann man sich ganz kommod, auf Gemeinkosten, zur weltgrößten Giftschleuder fortentwickeln. Soll mal meiner sagen, der Steuerzahler hätte kein Herz für die Konzerne … naja, er wird ja dazu nicht wirklich gefragt.

Weitere Tabubrüche in Planung

Ach ja, dann müssen wir noch über das leidige Thema „Margen-Profil“ reden. Ein neues Zauberwort aus dem Hause BAYER, welches jetzt auf deren Geld-Fahne geschrieben steht. BAYER nennt es liebevoll „Beschleunigung der Transformation“. “Outsider” sprechen da lieber von Kahlschlag in der Belegschaft. Immerhin sorgt das für einen höheren Cash-Flow. So nennt man die kurzfristigen Einnahmen, die dann „weitere Investitionen in Innovation und profitable Wachstumschancen“ eröffnen sollen.

Selbst der Verkauf von ganzen Geschäftsteilen ist inzwischen kein Tabu mehr. Zur Stärkung und Untermauerung der Systemrelevanz darf jetzt nicht unerwähnt bleiben, dass vorzugsweise die großen Aktionär*innen durch diese Maßnahmen kein Leiden erfahren sollen: „Die Dividenden-Politik soll beibehalten werden“, was sicher jeden braven Steuerzahler aufs Höchste erfreuen wird. Toxisch wir das Unternehmen also nur für Verbraucher und Steuerzahler bleiben, das scheint die beruhigende Botschaft des Tages zu sein.

BAYER weiter auf Entgiftungskurs für Aktionäre
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Über WiKa 2579 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

10 Kommentare

    • Nannte man das Firmen-Konstrukt nicht früher IG-Farben? = Bleibt doch alles irgendwie in den Familien und im Heiligen “Roemischen” Reich. NWO?… Ach so! – Damit es nicht so auffällt muessen halt Bibliotheken brennen, … dann wieder brennen oder Viren wirken.

    • War ja klar liebe Heidi, das Böse arbeitet Hand mit Hand mit dem Bösen. Was bleibt uns dann noch – genau, nicht böse zu sein.
      Gerade wurde der Chefquacksalber der Nation mit dem Schamanenorden ausgzeichtet, dabei ist der Drosten gerade mal Puppendoktor, wie die Mutti. Wer so lange eine Nation an der Nase herumführen kann, hat definitiv einen Orden verdient. Und überhaupt, wer schamlos lügen kann, ist für ein Platz im Tyranni*nenteam definitiv geeignet. Der Drosten hat seine Doktorarbeit nur nicht veröffentlicht, weil er immer nur mit Ken gespielt hatte. Total peinlich.
      Diesmal läuft sogar dem Spahn mit seinem Spähnchen der Speichel, wenn die Massenabspritzungen in den großen Hallen beginnen, ähnlich der Reinigungsanlagen in Auschwitz. Davon hat das Spähnchen bereits geträumt als er noch in der Schule war und an der Poperze seines Nachbarn rumgefummelt hatte, ein Träumchen, wie gesagt.
      Der Kapitalist ist so einfach gestrickt wie ein Mann, der will immer nur das eine, Kapital und der Mann will es eher loswerden wie seinen Samen. Da den nur das interessiert, ist dem Umwelt, Moral etc. egal. Das Männchen muß also gezügelt werden, und zwar plötzlich, genau wie überraschend so viele Menschen in Rente gehen. Oh, jetzt habe ich mich tatsächlich in mich selbst verloren. Muß mal kurz auf die Suche nach mich gehen.

  1. Randnotiz:

    https://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Feuerball-erleuchtet-Nachthimmel-ueber-USA-article22071817.html

    Das war kein Meteor oder sowas, Farbspektrum sieht nach Energie Plasma Waffe aus. Lila BLAU Weiß, >Meteor oder Satelit wäre Gelb rot Weiß, weil nie alles an Materie zu 100% in Energieplasma sich umwandelt, Großteil verdampft GELB, reibung reicht nicht egal wie schnell, Das die gesamte Meteor MAterie zu Energie plasma wird, deshalb spricht man ja von verglühen(Rot Gelb) in der Regel durch die Reibung.

    Das ist definitive was anderes gewesen.

    Da wird so viel verheimlicht ! Was wirklich läuft.

    ———————–

    Drosten bekommt für sein mithelfen die normalo Bevölkerung zu ruinieren und die Alten abzuschlachten das Bundesverdienstkreuz, sowas sowas

    • Da kann er wirklich stolz drauf sein. Das Ding wurde bisher in China hergestellt und kostet, laut TO, € 2,67. Auch die Verpackung scheint nicht das zu sein, was sie vorgibt.

    • Die Promotion von Drosten ist mehr als zweifelhaft.

      Die Druckschrift von 2001 wurde zwar von ihm vorgelegt,
      darin steht er allerdings nur an letzter Stelle als Co-Author.
      Teile der Arbeit wurden bereits vorher in 3 Fachzeitschriften veröffentlicht
      Sie stellt keine eigenständige Arbeit dar, was nach der hessischen Promotionsordnung Voraussetzung ist.

      Die mündliche Anhörung dazu fand Jahre später an einem Sonnabend statt.
      Alle Druckschriften waren 17 Jahre ‘verschollen’, wahrscheinlich weil die Vorlage nicht der hessischen Promotionsordnung genügte. Nun ist ein einziges Exemplar aufgetaucht. Jede Promotion muß mehrfach an verschiedenen Stellen hinterlegt werden (u.a. DNB…).

      Es ist möglich, daß sein Doktortitel jetzt getürkt wurde, weil Droste nach der Spende der BMGF an die Charité sich zur Systemrelevanz für Merkel aufschwang oder aufgeschwungen wurde.

  2. Als Monsanto ein amerikanischer Konzern war hatte er den Nimbus des Sakrosankten. Kein Prozess wurde gegen Monsanto gewagt. Im Gegenteil: Farmer auf deren Land ungewollt Monsanto-Saatgut sprießte wurden zu Lizenz- und Strafzahlungen verdonnert. Dann wurde Monanto “deutsch” – und zum Schlachten freigegeben. Mittlerweile ist es fast schon ein Volkssport Monsanto zu verklagen. Der Deutsche, in dem Fall der Bayer-Vorstand, hat anscheinend nach Jahrzehnten immer noch nicht seine fürnehmste Aufgabe verstanden: Blechen was das Zeug hält, egal wo und wie. Es muß nur immer schön exorbitant viel sein. Zwischendurch melken die Amis nochmal schnell die erfolgreiche deutsche Automobilindustrie ab, sperren deutsche Manager nach Gutdünken in den Knast. Während die Ami-Stümper, die seit hundert Jahren versuchen Autos zu bauen und es bis heute nicht richtig hinkriegen, die gleiche kriminelle Energie an den Tag legen und genauso bescheißen, sich über amerikanische Subventionen freuen dürfen. Vielleicht werden diese Subventionen ja direkt aus den deutschen Strafzahlungen finanziert. Und dazu kein Wort von unserer Stasi-Fettsau im zweiteiligen Strampler…

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