Das Schrott-Satelliten-Rennen kann beginnen

Das Schrott-Satelliten-Rennen kann beginnenUnivers-Alien: Warum sollten wir eigentlich nur den Erdboden, das Grundwasser, die Tiefsee, die Bergregionen und die Luft des Planeten verderben, wenn doch noch so viel Platz für unseren Dreck im Weltraum ist. Konnte man die „Lichtverschmutzung“ bisweilen noch auf urbane Gebiete begrenzen, gibt es neuerliche Bestrebungen, diese jetzt endlich auf den gesamten Globus auszudehnen. Elon Musk, von Space-X, hat eine künstliche Sternenflotte beträchtlichen Ausmaßes geplant. Etwas mehr als 40.000 Satelliten, die den Job der Lichtverschmutzung am Abendhimmel weltweit besorgen können.

An dieser Stelle kann man einige Details mehr zu dem Projekt in Erfahrung bringen: Segen oder Schrott? SpaceX will nun 42.000 Satelliten ins All schießen[WinFuture]. Die Masse ist schier erschlagend, wenn man daran denkt, dass derzeit gerade mal ein paar tausend Satelliten nebst anderem Weltraumschrott die Erde umkreisen. Wobei über kurz oder lang Space-X nicht das einzige Unternehmen bleiben wird, welches eine flächendeckende Bestrahlung der Erdoberfläche mit Satelliten erreichen möchte. Es kommen garantiert noch einige andere Unternehmen hinzu, die die gleiche Anzahl oder mehr an Satelliten irgendwann in den Orbit schicken. Warum sollten sie den Profit auch Space-X überlassen?

Kosten- Nutzen liegen klar auf der Hand

Wenn die Satelliten erst einmal alle in den Weltraum befördert sind, können sie still und leise vor sich hin funkeln und uns den Blick auf den Rest der Sterne mit ihrem Gefunkel versperren. Vermutlich werden sie hell genug leuchten, dass man weiters kaum mehr etwas sieht. Damit wäre der schöne sternenklare Nachthimmel ein Fall für die Geschichtsbücher. Die kommenden Generationen dürfen den natürlichen Nachthimmel dann allenfalls per Foto oder Video aus der Konserve erleben. Sicher, man muss da einfach Prioritäten setzen. Und die können nur vom Profit bestimmt werden. Für die Begleichung etwaiger Schäden kann später der Steuerzahler aufkommen. In etwa so, wie man das in Deutschland mit der Atomkraft geregelt hat. Die Unternehmen leisten eine Einmalzahlung[Handelsblatt] und sind alle Haftungen und Sorgen los. Der Atommüll ist und bleibt hernach eine Gemeinschaftsaufgabe, also ein gut geplantes Fass ohne Boden.

Oder anders gesagt, wir realisieren ein weiteres Mal den Klassiker. Die Privatisierung der Gewinne und die Sozialisierung unendlicher Folgekosten. Ist es nicht wunderschön, das alles stets im Vorweg bereits absehen zu können? Nun, wir wollen das ja so. Das kann die Politik mit Bestimmtheit sagen, weil sie die Menschen, wie zum Mobilfunk schlechthin, dazu nie befragt hat und somit auch keine Gegenstimmen zu solchen Projekten vorliegen. Moment mal, Gegenstimmen? Da war doch noch was: Wie gefährlich sind Elon Musks Starlink-Satelliten?[Spektrum]. Wie gewohnt, können sich einige wenige Menschen wieder mal ihre Seelen aus dem Leib schreien. Der Protest wird vermutlich nichts gegen „Big Money“ und die absehbare Vermüllung des erdnahen Weltraums ausrichten.

Total unbekannte Risiken

Ein weiterer Grund, den Ball aus wissenschaftlicher Sicht gegebenenfalls etwas flacher zu halten, sind die unerforschten Gefahren, die mit dieser erdumspannenden Dauerbestrahlung verbunden sein können. Es gibt inzwischen sehr viele Hinweise darauf, das die erwähnte Dauerbestrahlung für Mensch, Tier und Pflanzen nicht so optimal ist. Da die Kritiker dieses Plans den Konzernen keinen Profit bescheren, darf man sie getrost übergehen. Lieber wird man bei den Böcken um Gutachten nachsuchen, wonach sie als Gärtner sehr sorgsam mit den ihnen überlassenen Ressourcen umgehen, die sie im Garten Eden vorfinden werden. Und wer das glaubt, soll auch selig werden. Zumindest wenn er Aktien von besagten Konzernen hat.

Dann gibt es da noch die Gemeinde der Spötter und Verschönerungstheoretiker … oder so ähnlich. Die sind der Ansicht, dass dieser Schutzwall aus Satelliten uns endgültig von der unendlichen Intelligenz im Weltall abschneiden soll. Warum auch nicht, bei soviel Dummheit und Egoismus die auf diesem Planeten vorherrschen? Darum muss sich niemand sorgen, der von Haus aus felsenfest davon überzeugt ist, nur ein Stück versehentlich intelligent gewordenes Stück Schlamm zu sein, wie es Darwin postulierte. Wer nach eigenem Dafürhalten weder Geist noch Seele besitzt, muss sich deshalb an dieser Stelle keine weiteren Gedanken machen. Der kann getrost, wie blind, dem Mammon folgen und Aktien von diesen Konzernen erwerben. So profitiert er zumindest mit und an dem künstlichen Nachthimmel.+

Das Schrott-Satelliten-Rennen kann beginnen
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Über WiKa 2308 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

7 Kommentare

  1. Ich halte Elon Musk für den größten BLUFF, seit Einstein!

    Denke neben, Space-X und Tesla, wird da bald alles implodieren.
    Mir konnte bis dato auch noch niemand überzeugend erklären, warum zigtausende „Satelliten“, mit Affenzahn durchs Weltall schleudern, Weltraumschrott inkl. und die rasseln nie ineinander…und dann noch die ganzen „Weltraummissionen“ und die Rasen durch Tausende Satelliten + Schrott , im Slalom durch- oder wie?

    Und die ISS Freimaurer Versammlung bietet auch kein 24 Std. Video von der Erde an, sondern nur CGI in Endlosschleife.

  2. 42.000 Satelliten + Elon Musk > Dieses Projekt kann nur auf Billionenumsätze / + gewinne abzielen.
    Einfach mal aus wikipedia einkopiert:
    Elon Musk:

    2.1 Zip2 (1995)
    2.2 X.com und PayPal (1999/2000)
    2.3 SpaceX (2002)
    2.4 Tesla (2004)
    2.5 SolarCity (2006)
    2.6 OpenAI (2015)
    2.7 Neuralink (2016)
    2.8 The Boring Company (2016)
    2.9 Thud (2018)
    3 Sonstige Projekte
    3.1 Hyperloop (2013)
    plus u. a. den:
    electric (VTOL supersonic jet)

    Das anvisierte 42.000 Satelliten-Projekt könnte evtl. auch um militärische Fähigkeiten, oder ein weltweites Personenüberwachungssystem ähnlich dem chinesischen „Social-Scoring“ (Bürger-Sozialkredit Erfassung) ergänzt werden. Eine Art Dan-Dan wäre auch denkbar, mit dem man heute schon in Berlin und München im Testbetrieb atypische Verhaltensmuster von Passanten feststellt und sie mittels verschärfter Polizeigesetze evtl. ohne Begründung festsetzen kann.
    (So geschehen einem Mann aus München, der auf dem Flughafen atypisch als einzige Person gegen die vorgeschriebene Hauptmarschrichtung bewegte. Er machte sich durch sein Verhalten verdächtig.)

    (militärischer Nutzen > Die Idee bzw. Webseite „künstlicher Mini-Meteor“ finde ich leider nicht mehr. Ohne atomare Verwüstung anzurichten, erwog man von Satelliten aus „Kegel“ aus Metall und Keramik mit 60-80.000km/h auf zu vernichtende Städte zu schießen. Man errechnete, dass angeblich nur einer dieser Kegel einen 5km großen menschenfreien Krater entstehen lassen könnte.)

  3. Bei all diesen Gedankenspielen sollte man mal bedenken wieviel Resourcen die Erde hat.
    Beispielsweise: Ein Turm mit einem Aufzug bis zur Ebene in der geostationäre Satelliten ausgesetzt werden könnten, ist baubar … aber nur mit deutlich mehr Eisen als es auf der Erde gibt. Trotzdem sind solche Gedankenspiele interessant.

  4. @new Shooper , mit den Schleifen und der manipulation stimmt ! Aber denke mal nach obs da nicht andere gründe geben könnte warum.

    @Tabasco

    Wegen der Gegebenheiten(Druckunterschiede alleine durch winde, keine verankerung würde das halten) nicht möglich, Material Probleme wirds weniger geben. Alleine Das Weltweite Eisenbahnnetz (2 Stahlschienen) hat ca 1,8millionen Km länge(240000km waren 1970, kam viel dazu, und stillgelegte strecken wurden nicht wieder abgebaut weils kein Mangel gibt an Stahl), dagegen sind 32000km nen witz vom material aufwand. Würdest jetzt mal verbauten doppel t Träger aus Hochhäusern, schiffen, Stahl aus Panerzern Autoindustrie dazu nehmen, Kannste 8terbahn zum mond bauen, jetzt bissel übertrieben, aber MAterial probleme in form zu wenig da, stimmt in dem Falle nicht.

    Eisen wäre aufgrund seines Eigengewichtes und weils seine eigenschwingung nicht ausgleichen kann(Winde, Jetstream etc), eine sehr sehr schlechte wahl. Federstahl aber auch gewicht zu hoch, würde durch die eigenlast schon zusammenbrechen. Vom Gewicht das auf den Boden Drückt ganz zu schweigen, das ding würde langsam im erdreich verschwinden. Gut könnte man zb Helium Ballons dranmachen jeden km, damit die eigenlast sinkt, aber macht es noch anfälliger gegen die durch unterschiede des Drucks an den Seiten, wäre also blödsinn. Oder man macht es hohl 2m*rundmaterial * 6 oder 8 mit querstreben, teilt es in Kammern auf und füllt diese mit Helium, damit das gewicht emense sinkt. Unmöglich nicht, aber unbezahlbar. Oder man macht zentrifugal kammern rein , die die zentrifugalkräfte gravi kräfte der erde neutralisieren, das wollen die ja nicht zu geben, tja……….

    @Wika schöner Sakastischer wahrer Artikel

  5. anders es gibt nach google 230millionen schiffskontäner * 10m = 2,3milliarden meter / 1000 = 2,3 millionen Kilometer Stahl ca.2.4m*2.4m*12m eigentlich, das sind nur die Kontäner aufeinander gestellt, könnten wir rein theoretisch aufeinander gestappelt schon einige aufzüge mit bauen nicht war, aber static physik lässt es so nicht zu……….

    Würden natürlich die unteren alle zerquetscht durchs Eigengewicht der dadrüberliegenden….., da ist das Problem das gesamt Gewicht so eines Bauwerkes, und die Umweldbedingungen……., je kleiner desto weniger gewicht, aber die Punkt belastung würden 10000 Bar noch weit übersteigen, deswegen Eisen, geht nicht viel zu schwer, gut mit supraleitern etc, ist ja bekannt, könnte manns gesamter länge 10% leichter machen, auch das würde nicht reichen.

  6. Das Weltall unendliche Weiten und neue Abenteuer gibt es eben nur in Hollywood und bei Elon Musk. Natürlich kann frau zum Mars fliegen, wenn es keine harte Strahlung gäbe und genug Verrückte, die darüber nur nachdenken. Wenn tatsächlich jemand auf dem Mond war, was bis heute nicht verifiziert ist, dann kann es natürlich weiter gehen, wie offiziell verkündet.
    Leider ist nichts, wie es scheint und dazu gehört eben auch der Weltraumschrott.

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