Dänemark lehnt Kauf der USA kategorisch ab

Dänemark lehnt Kauf der USA kategorisch abDänen-Markt: Manch­mal hat die Welt einen Bullen-Markt, derzeit zur Abwech­slung mal einen “Dänen-Markt”. Kaum ein­er hätte je ver­mutet, dass nochmal so unzivil­isierte und plumpe Deals, wie anno Toback mit Alas­ka, in der Neuzeit auf den Plan kom­men kön­nten. Dank so über­ra­gen­der “Deal-Mak­er”, wie der Don­ald Trump nun mal ein­er ist, dür­fen wir uns aber auch an solche Urstände wieder gewöh­nen. Er wollte unbe­d­ingt einen spek­takulären Deal machen. Und den hätte er gerne mit Däne­mark über die Bühne brin­gen wollen.

Das Ende vom Leid scheint zu sein, dass er die USA ums Ver­reck­en nicht los wird. Und weil er derzeit etwas knapp bei Kasse ist, soll er sog­ar ein geplantes Tre­f­fen mit der dänis­chen Min­is­ter­präsi­dentin Mette Fred­erik­sen abge­sagt haben. Das jeden­falls wird an dieser Stelle berichtet: Trump lässt Tre­f­fen mit dänis­ch­er Regierungschefin platzen[Der LÜGEL]. Flug­ben­zin und über­bor­dende CO2-Emis­sio­nen gaben seinem Gewis­sen wom­öglich den Rest, obgle­ich Kli­ma-Gre­ta noch gar nicht in den USA eingetrof­fen ist. Jet­zt bleibt er zuhause und sin­niert über einen neuen Deal.

Das Leben besteht aus Miss-Verständnissen

Trump hat schon früher mit “Miss-Wahlen”[DIE•FÄLLT] zu tun gehabt. Warum sollte sich bei ihm etwas gebessert haben? Aber warum er jet­zt aus­gerech­net ein Stielauge auf die dänis­che Min­is­ter­präsi­dentin richtete, ist völ­lig schleier­haft. Auf sein­er Balz-Tour gen Däne­mark ging ihm offenkundig der vorgeschobene Gesprächsstoff aus. Er faselte was von “Grön­land und Deal” und die Mette ver­stand fortwährend nur etwas von “USA und kaufen”. Man muss dazu sagen, dass sich Dänisch und US-Englisch schon deut­lich voneinan­der unter­schei­den. Da sind tat­säch­liche kein­er­lei Miss-Ver­ständ­nisse aus­geschlossen. Aber let­ztlich hat die Mette Fred­erik­sen jeden Deal mit Trump kat­e­gorisch aus­geschlossen, um das Feld geis­chtswahrend zu beräu­men.

Wer also jet­zt wen oder was genau kaufen wollte oder sollte kann dahingestellt bleiben. Trump bleibt daheim und einen Deal mit Däne­mark gibt es nicht. Fest ste­ht in jedem Fall, dass Däne­mark die USA nicht kaufen wer­den, das ist amtlich. Ver­mut­lich wegen der total­en Über­schul­dung des Lan­des (rund 22 Bil­lio­nen Dol­lar) und vielle­icht auch, weil der Men­schen­schlag in den USA gar nicht so sehr zum dänis­chen Wesen passt. Immer­hin wis­sen wir seit Otto: “Dänen lügen nicht”! Das kann man von den Amis nicht behaupten, die sich die Wahrheit bekan­nter­maßen sit­u­a­tiv zurecht­biegen. Das muss aber so sein, weil wir son­st zu wenig “human­itäre Ein­sätze mit Waf­fen” auf diesem Plan­eten hät­ten. Eine aus­gemachte Spezial­ität der USA im übri­gen.

Grönland aus Rache militärisch besetzen

Jet­zt ist die Frage, ob Trump sich nach so eine harschen Abfuhr tat­säch­lich in Zurück­hal­tung üben kann? Er gilt als aus­ge­sprochen nach­tra­gend. Und wenn die Dänen die USA nicht kaufen wollen, was jet­zt völ­lig klar ist, kön­nte Trump auf Rache sin­nen. Auf­grund der geschilderten Miss-Ver­ständ­nisse gibt es Leute, die ern­sthaft befürcht­en, dass Trump schon noch genü­gend Flug­ben­zin hat, um zumin­d­est bis nach Grön­land zu kom­men. Das Land zu über­fall­en ist keine Kun­st. Das macht die US-Armee an einem Vor­mit­tag. Da waren Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien erhe­blich anspruchsvoller.

Naja, es gibt genü­gend Frauen, die stur und steif behaupten, dass sich der Trump sowieso immer alles genom­men habe was er wollte. Dann warten wir mal ab, welche “Inu­it-Ter­ro­ror­gan­i­sa­tio­nen” sich nach den nun­mehr abse­hbaren Erken­nt­nis­sen der US-Geheim­di­en­ste auf Grön­land ver­bor­gen hal­ten sollen. Diese Geschichte hat garantiert noch ein Nach­spiel, selb­st wenn im Moment rein gar nichts für diese These spricht.

Däne­mark lehnt Kauf der USA kat­e­gorisch ab
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Über WiKa 2276 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

10 Kommentare

  1. Ach, ver­mut­lich gabs lediglich lin­guis­tis­che Missver­ständ­nisse, weil Trump nur scharf auf eine Por­tion Grön­land-Eis ist. Das geschmack­sneu­trale, ohne Glyphosat- und Gen-Zusatzstof­fen. Das kann Katha­ri­na Schulze pro­fes­sioneller, indem sie fix nach Kali­fornien zum Eis essen fliegt (was dem han­del­süblichen Pöbel ver­boten ist).
    Alles dreht am Rad. Unsere Regierung wären mit einem wie Trump kom­plett. Aber wer weiß was uns vielle­icht schon mor­gen erwartet? Über­raschung…!

  2. Köstlich- viel gelacht!
    Was wollte Trump denn bieten? War es mehr als die von Trit­tin aus­gelobte Kugel Eis?
    Bin ges­pan­nt ob Trump Ihr auch in den Schritt fasst- ist ja sein Spezial Gebi­et!

    • Richtig, Herr Newschopper4bravo, der Artikel ist sehr lustig. Der Lügel scheint sich immer noch im Som­mer­loch zu befind­en. Anhand von Trumps harm­losem Tweet über die Ver­schiebung des Tre­f­fens, befürchtet der Reporter Kon­se­quen­zen für Däne­marks Regierung. LOL.
      Herr WiKa, das Siegel Trumps sieht sehr schön aus. Seine Frisur sitzt fabel­haft! LOL.

  3. Par­al­le­len zu Deutsch­land, wenn ein­er meint ein anderes Land kaufen zu müssen, während unser Bunt­land unge­fragt verkauft wird.

      • Oh ja, tschul­dugung. Zudem ist es eventuell etwas unhöflich, wenn der endlich aufgewachte Michel sein über­bracht­es Geschenk wieder zurück haben will. Erst recht wenn dieses Geschenk schon umge­baut und zweck­ent­fremdet wurde, und die Beschenk­ten seine Sprache nicht ver­ste­hen. Obdach- und Staaten­los geht’s (gel­ernt ist gel­ernt) auf die Flucht in einen anderen naiv­en Sozial­staat. Per Flugzeug, per Schiff oder mit dem Zug (obwohl da sehr viel geschub­st wird). Nein, bis dahin ist es Wun­schdenken. Es gibt kein Hap­py End.

  4. Müssen die Sta­tion­ierungskosten in Thule in USD oder in EUR bezahlt wer­den? Und in welch­er Währung wollte er eigentlich zahlen? Vielle­icht auch mit dem deutschen Gold, welch­es 1945 dor­thin trans­portiert wurde?

  5. Also ich meine, die Gele­gen­heit war noch nie so gün­stig wie jet­zt. Wenn jet­zt näch­ste Woche die Wahlen hin­ter uns iiegen, kön­nte doch Ital­ien ein Ange­bot unter­bre­it­et wer­den, Lampe­dusa zu übernehmen. Wäre doch ein her­vor­ra­gen­der Stan­dort für ein Fachkräfte-Aus­bil­dungs-Insti­tut (z.B. zum Telekom-Shop-Berater oder zum Falafel-Schnitzel-Brater).

    Und wenn schon ein­mal aktiv gewor­den, böte sich doch auch ein Deal mit Spanien an bezüglich den Kanaren oder wenig­stens Malle. Die Drangsalier­ereien unser­er Jugend an den Baller­män­nern muß endlich ein Ende haben.

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