Vom Saulus zum Paulus, von Helden und Terroristen

Vom Saulus zum Paulus, von Helden und TerroristenSo mancher Leser wird meinen, „hat der noch alle Tassen im Schrank“, weil dieser Artikel gegen Tabus verstößt und allgemein anerkannte Kausalitäten in Abrede stellt. Aber es geht um die Betrachtung vorherrschender Doppelmoral, anhand von Helden und Terroristen, nicht nur in der Politik, sondern auch in unserem Alltagsdenken, welches zu einer zunehmenden Polarisierung unserer Gesellschaft führt.

Am 20. Juli 2019 begingen wir, mit großem Pomp, den 75 Jahrestag des Hitler-Attentats durch Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Bundespräsident Steinmeier hat zum 75. Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler den Widerstand gegen das NS-Regime gewürdigt. So sagte er u.a. „Wir alle wissen: Es gab zu wenig Widerstand. Aber es gab die Mutigen, die nicht weggeschaut haben, die Mitmenschlichkeit bewahrt haben, die andere vor Verfolgung geschützt haben und die Naziverbrechen vereitelt haben.“ Heute ist klar und ganz selbstverständlich, die Tat war moralisch gerechtfertigt, richtete sie sich doch gegen einen der größten Verbrecher, in der Geschichte der Menschheit.

Diese Einsicht gab es aber nicht zu jeder Zeit. Unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg und in der jungen Bundesrepublik galten die „Männer des 20. Juli“ um Claus Schenk Graf von Stauffenberg und Henning von Tresckow, noch als Vaterlandsverräter. Die DDR betrachtete sie als Teil des faschistischen Systems und nicht als Teil des Widerstandes gegen den Faschismus. Ja, die Verschwörer hatten mit einem Bombenattentat gegen den „Führer“ und einem vorbereiteten Putsch einen Umsturz herbeiführen wollen. Dabei ging es ihnen aber nicht darum, den Nationalsozialismus zu beseitigen, sondern den bereits verloren geglaubten Krieg zu beenden, um Deutschland in eine bessere Verhandlungsposition gegenüber den Kriegsgegnern zu bringen.

Die Attentäter waren keine Demokraten

Sowohl von Stauffenberg, als auch von Tresckow und die anderen späteren Verschwörer waren keine Demokraten, sondern einst glühende Verehrer des Nationalsozialismus. Sie alle begrüßten 1933 die Machtergreifung Adolf Hitlers. Von Stauffenberg empfand den Beginn des Zweiten Weltkrieges, den er als Berufssoldat begann, als „Erlösung“. Er wurde in der 1. leichten Division (später 6. Panzer-Division) im Polenfeldzug 1939 eingesetzt. Von hier schrieb er an seine Frau Nina: „Die Bevölkerung ist ein unglaublicher Pöbel, sehr viele Juden und sehr viel Mischvolk. Ein Volk, welches sich nur unter der Knute wohlfühlt. Die Tausenden von Gefangenen werden unserer Landwirtschaft recht gut tun. In Deutschland sind sie sicher gut zu gebrauchen, arbeitsam, willig und genügsam.“ – Claus Schenk Graf von Stauffenberg … [Wikipedia].

Noch kurz vor dem Attentat, am 1. Juni 1944 wurde von Tresckow mit 43 Jahren zum Generalmajor ernannt. Das also sind die „Helden“, die wir heute als Vorbilder betrachten. Waren sie nicht eigentlich feige Terroristen, die um ihre Zukunft nach einem verlorenen Krieg fürchteten und die Flucht nach vorn antraten? Ich will keineswegs die verbrecherischen Taten des Nationalsozialismus rechtfertigen, aber Widerstandskämpfer mit unterschiedlicher Herkunft beziehungsweise weltanschaulicher Prägung und Motivation gab es im gesamten Herrschaftsbereich des Nationalsozialismus schon bedeutend früher. Ein Umdenken hinsichtlich der „Männer des 20. Juli“ begann in der Bundesrepublik erst in den 1950iger Jahren, vor allem nach dem Remer-Prozess 1952. Ab 1963 wurden öffentliche Gebäude zum Gedenken am 20. Juli beflaggt.

Vom Saulus zum Paulus, von Helden und Terroristen

Die geteilte deutsche Sicht auf die Dinge

Vom Saulus zum Paulus, von Helden und Terroristen. In der DDR wurde der antifaschistische Widerstand ausschließlich aus der Sicht der Arbeiterklasse betrachtet. Eine Neubewertung des Hitler-Attentats fand erst Anfang der 1980iger Jahre statt. „Höhepunkt der Auseinandersetzung mit dem 20. Juli war das Kolloquium aus Anlass der Würdigung des 40. Jahrestages des Umsturzversuches, das am 13. Juli 1984 in Ost-Berlin durchgeführt wurde.“

Unsere Sicht rechtfertigt heute einen terroristischen Akt, aus moralischen Gründen. Ich halte diese Betrachtung für nicht ganz unproblematisch, da sie auf dem Grundsatz „Der Zweck heiligt die Mittel“ fußt und letztlich auch Selbstjustiz toleriert. Aus rechtlicher Bewertung wäre somit ein terroristischer Anschlag gerechtfertigt, wenn er sich gegen Verbrecher richtet. Sind es aber nicht gerade islamistische Selbstmordattentäter, die ihre Taten genau damit begründen? Sie bomben im Namen Allahs, gegen die Verbrechen der westlichen Welt und das dadurch verursachte Elend nicht nur in ihren Herkunftsregionen.

Unsere Doppelmoral heißt das eine „gut, lobenswert, vorbildlich“ und verurteilt das andere als „terroristisch, islamistisch und mörderisch“. Eine kritische Auseinandersetzung mit der anderen Seite derselben Medaille, in Bezug auf das Hitler-Attentat, findet nicht mehr statt. Terror darf kein legitimes Mittel der politischen Auseinandersetzung sein, egal auf welcher Seite und für welchen Zweck. Terror ist kein Instrument einer Demokratie. Die Geschichte hat genügend Beispiele dafür, dass mit friedlichem Protest auch Diktaturen stürzen können, ohne dass nur ein Schuss fällt. Der Herbst 1989 ist dafür ein immer wieder gern angeführter Beleg in der jüngsten deutschen Geschichte.

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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
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Pandora
Über Pandora 35 Artikel
Ihr müsst schon entschuldigen, wenn ich hier manchmal Dinge schreibe, die nicht dem Mainstream entsprechen. Aber ich kann es erklären, denn ich hatte eine schwere Kindheit und damit kann man ja bekanntlich alles entschuldigen. Ich musste noch erleben, wie der Kohlefahrer einen Berg voll Braunkohlebriketts vor dem Haus ablud und mein Vater diesen Berg in den Keller schaufelte. Anschließend sah er genauso dreckig aus, wie der Kohlefahrer selbst. Dass mein Vater seinerzeit nicht an einer Staublunge gestorben ist, bleibt mir ein Geheimnis. Unser Kachelofen im Wohnzimmer und der Kanonenofen in meinem Kinderzimmer versprühten im Winter wohlige Wärme, auf Kosten der dreckigen Braunkohle und den ungefilterten Ruß Abgasen, die jedes Haus in den Himmel stieß und war es nicht Kohle, so war es zumindest Heizöl, was auch nicht besser war. Apropos Schlote, die Industrieschornsteine ragten empor und stießen ihren Dreck noch ganz ohne Entschwefelungsanlagen in die Atmosphäre. Das war nicht nur der Dreck der Kohle, nein auch giftige Dämpfe der Chemieindustrie. Alle anderen Abfälle wurden einfach in die Flüsse geleitet oder auf ungeschützten Deponien entsorgt. Auch die gute alte Dampflock verrichtete noch zuverlässig ihr Werk und brachte uns von A nach B. Wie idyllisch ist es doch gewesen, wenn die Dampflock schnaufend durch die grüne Landschaft dampfte und ihr lautes Signal ertönte. Unsere Autos brauchten noch keinen Katalysator oder Partikelfilter und verbrauchten auch mehr Benzin und Diesel, als heute. Ja es gab sogar noch 2-Taktmotoren, die mit einem Benzin-/Ölgemisch betrieben worden. Da konnte man wenigstens noch sehen, was hinten raus kam. Wir hatten übrigens auch noch keine biologisch erzeugten Lebensmittel und mussten Obst und Gemüse essen, dass vorher mit Pestiziden behandelt wurde. Wie ich das alles überlebt habe? Das grenzt schon an ein Wunder. Also habt Verständnis für mich, denn ich hatte wahrlich eine schwere Kindheit.

19 Kommentare

  1. Brisante Fundstücke – document Bilderberger conference

    https://www.meinanzeiger.de/gera/c-politik/brisante-fundstuecke-document-bilderberger-conference_a45922

    Es soll von einem verdeckt recherchierenden Journalisten aus einem der Müllcontainer des hermetisch abgeriegelten Areal gefischt worden sein, in dem 2012 eine Bilderberger Konferenz stattfand. Eine Abfotografie ist WikiLeaks zugespielt worden, etwas später tauchte das Fragment im Internet auf. Man sieht, daß das Dokument ursprünglich zerrissen war und per Klebestreifen wieder zusammengefügt wurde, bevor man es abfotografierte.

    HIER DER SICHTBARE TEXT NOCH MAL AUFGESCHRIEBEN

    dadurch die USA als direktes Vorbild, weshalb wir die „Vereinigten Staaten von Europa“ real umsetzen vermögen.

    Ein regierbares geeintes Europa ist jedoch nicht möglich, wenn das eine Land reich, das andere Land arm ist. Da sich flächendeckender Reichtum und Wohlstand aus den unterschiedlichsten Gründen und Gegebenheit nicht in jedem europäischen Land entwickeln lassen, und dies auch gar nicht in unserem Interesse liegen kann ist eine schnellstmögliche Angleichung durch Herabstufung kapitalreicher, wirtschaftgesunder Länder unbedingt anzustreben.

    Diese Herabstufung werden wir durch Maßnahmen erreichen indem wir intakte Länder, und hier denke ich in erster Linie an Deutschland einbinden werden, die Verschuldung anderer Länder zu tragen und deren Defizite auszugleichen.

    Eine fortschreitenden Schwächung wäre somit gewährleistet und enthielte (in Anerkennung der Notwendigkeit von Rettungsschirmen) durchaus ihre offizielle Legitimation.
    Die Wichtigkeit einer Verschuldung Deutschlands – und zwar über Generationen hinaus – muß keiner wirtschaftspolitischen Beurteilung standhalten, sondern als gesellschaftspolitische Notwendigkeit verstanden werden.

    So ist es auch der Bevölkerung zu vermitteln, denn ansonsten werden wir früher als erwartet auf Widerstand stoßen. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist zum jetzigen Zeitpunkt (noch) notwendig. Da es den Prozess der notwendigen Schwächung Deutschlands mit unterstützenden Maßnahmen zu beschleunigen gilt, möchten wir zeitgleich Möglichkeit jedweder Einwanderung anregen und unterstützen, und zwar massivst.

    Hier wird es auch in den nächsten Jahren wichtig sein alle Möglichkeiten auszuschöpfen die sich uns bieten. Das Land mit Zuwanderung zu fluten sollte von uns allen als notwendig verstanden werden. Die deutsche Regierung ist aufgefordert, die Umsetzung ihres Auftrags (entsprechend der Vorjahre) auch weiterhin nach Kräften zu verfolgen,.
    Proteste und Aufbegehren wird, wenn es überhaupt in größerem Maße dazu

  2. Steinmeier ist entweder vollkommen verblödet oder hat keine Ahnung!

    Da der Kommunismus ebenfalls die Pfründe des großen Kapitals bedrohte, wurde Hitler auch aus diesem Lager nach Leibeskräften gefördert: Die mit Abstand größten Geldzuwendungen vor der Machtergreifung – ohne die die NSDAP nicht einen ihrer aufwändigen Wahlkämpfe hätte betreiben können – stammten aus der Schatulle des britischen Shell-Chefs Sir Henry Deterding. Dessen Milliardenschwere Ölförderindustrie war im nachzaristischen Rußland durch die Bolschewiki entschädigungslos verstaatlicht worden. Deterding sagte ganz offen, was er sich von den Braunhemden erwartete: Den gewaltsamen Sturz der Sowjetmacht. Zu diesem Zweck hatte er bereits vor Hitler den Ostkriegserfahrenen deutschen General Hoffmann und militante exilrussische Kreise finanziert.
    (Churchill & Co wollten den Krieg.Schulze-Rhonhofs großes Werk darf hier nicht unerwähnt bleiben / die gehirngewendeten Deutschen ehrten den Städtevernichter Winston Churchill mit dem Karlspreis der Stadt Aachen, ebenso wie zuvor schon Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi, den geistigen Vater der gegenwärtigen Umvolkungspolitik / ).

    Aus Wolfgang Eggert- die Welt ist nicht genug!

    • „Steinmeier ist entweder vollkommen verblödet oder hat keine Ahnung!“

      Es gäbe noch eine dritte Variante, die man gerade auch bei SPD-Mitgliedern findet: Er könnte berechnend und verräterisch sein. Das entspräche ja auch dem wahren Credo der Partei!

  3. Der Herbst 1989 wird gerade heute von den Regierenden gerne kleingeredet. Die Losung: „Wir sind das Volk!“ wird der gegenwärtigen Bevölkerung rundweg abgesprochen. Hier geht es um Deutungshoheit verbunden mit panischer Angst. Da werden Narrative neu überdacht unter der Maßgabe: was nutzt, was schadet? Zu keiner Zeit in Deutschland hatte je die herrschende Klasse dermaßen abgewirtschaftet wie heute – 3.Reich inbegriffen.

  4. Liebe (Büchse der) Pandora,
    zunächst einmal vielen Dank für den herrlichen Beitrag, der sehr zum Nachdenken anregt über Stauffenberg et al. Aber der letzte Absatz, das Fazit, hat denn doch enttäuscht. Weil…
    1. ist der deutsche Herbst 89 nur deshalb so gut ausgegangen, weil der Vorsitzende der KPdSU (ein gewisser Herr Gorbatshov) keinen Schießbefehl erteilt hat. Sonst wäre die Kiste vermutlich so gelaufen wie auf dem Platz des himmlischen Friedens. Und
    2. Demokratie bedeutet zwar wörtlich übersetzt „Volksherrschaft“, ist realiter aber genau das Gegenteil. Abgesehen von sozialistischen „Volks-Republiken“ handelt es immer um reine Plutokratien. Diese Hypothese ist so lange richtig, bis irgend jemand das Gegenteil beweist. Also jemand auch nur einen einzigen Staat findet, in dem das Volk wirklich herrscht. Wohlan! Aber kommt mir nicht mit der BananenRD.

  5. „Die Geschichte hat genügend Beispiele dafür, dass mit friedlichem Protest auch Diktaturen stürzen können, ohne dass nur ein Schuss fällt. Der Herbst 1989 ist dafür ein immer wieder gern angeführter Beleg in der jüngsten deutschen Geschichte.“

    Ich lach mich krumm.
    1989 hat man sich einfach nur geeinigt.
    Und die sogenannten Proteste organisierte die Stasi selbst, in Zusammenarbeit mit dem BND.
    Oder glaubt wirklich jemand daran, dass 100 Bürgerrechtler eine Diktatur stürzen können!?!?

    • Lieber August,,
      ich bin auf der anderen Seite des „Eisernen Vorhangs“ aufgewachsen. Ich habe den Mauerfall mit all seinen vorgelagerten Protesten, im Schutz der Kirche, vor allem bei den Montagsdemonstrationen, als Befreiung aus der Enge einer Diktatur empfunden.
      So habe ich beim Sturz von Honnecker, aber besonders am 09. November 1989 „Rotz und Wasser“ geheult und zwar vor Glück!
      Das „Neue Forum“ war die treibende politische Kraft in dieser Zeit und sieht man mal von der Stürmung der „Normannen Straße“ ab, war der Protest weitgehend friedlich. Gewalttätige Polizeiaktionen gab es ebenfalls kaum. Mir sind nur solche in Dresden bekannt.
      Der Westen wurde von den Ereignissen genauso überrascht, wie die DDR Führung. Eine Steuerung aus dem Westen hat es nicht gegeben. Das ist ein Ammen Märchen und fällt unter die Kategorie „Verschwörungstheorie“, wie sie im Nachhinein gerne von den alten SED-Funktionären benutzt wurde, dazu zähle ich auch den Begriff „Konterrevolution“.
      Nur in einem Punkt gebe ich Dir Recht. Aus den Rufen“Wir sind das Volk“ wurde schnell „Wir sind ein Volk“. Ich hatte aber schon immer das innere Gefühl der Zusammengehörigkeit unserer Nation und somit kein Problem damit. Und ja, ganz klar, die Mehrheit hat bei der ersten freien Volkskammerwahl den Weg für eine Vereinigung bestimmt. Nichts geschah gegen den Willen des Volkes.
      Ob der Weg der Vereinigung der beiden deutschen Staaten so richtig war und ob vielleicht das eine oder andere hätte besser laufen können, steht außer Frage. Aber wer ist ohne Fehl und Tadel?
      Nur eins ist klar, die Bürger der DDR haben eine Diktatur friedlich besiegt und Freiheit (https://qpress.de/2019/05/03/deutschlands-versemmelte-freiheit) und Demokratie (https://qpress.de/2019/03/30/demokratie-in-gefahr-die-ideologische-abrissbirne) bekommen. In meinen beiden verlinkten Artikeln, gehe ich darauf ein, dass Freiheit und Demokratie ein fragiles Gut sind, welches täglich verteidigt werden muss, wenn wir nicht wieder, wie hier von mir beschrieben, in einer Diktatur (https://qpress.de/2019/06/20/deutschland-auf-dem-weg-in-die-naechste-diktatur) landen wollen.
      Der Kapitalismus ist sicher nicht die ideale Form einer gerechten Gesellschaft. Deshalb braucht es Reglementierungen, die die Auswüchse des Kapitalismus begrenzen. Der Sozialismus ist dazu keine Alternative. Er hatte seine Chance und er hat sie nicht nutzen können, weil die Menschen ihn nicht wollten.

      • Das Wort „Verschwörungstheorie“ ist eine niederträchtige Kreation des Westens, um andere Meinungen zu diskreditieren! Solange etwas nicht bewiesen ist, handelt es sich um eine Theorie, nicht mehr und nicht weniger!

        Hinzu kommt, dass sich zwischenzeitlich derartig viele – sogenannte – „Verschwörungstheorien“, als Wahrheiten herausgestellt haben, dass es „Verschwörungstatsachen“ geworden sind. Es laufen wesentlich mehr Verschwörungen im Hintergrund, als man erfassen kann. Diffamierungen sind jedenfalls nicht hilfreich!

        Eine Steuerung ganz OHNE Zutun östlicher Systemlinge und Profiteure erscheint mir – aus vielen unterschiedlichen Gründen – nicht möglich, aber das ist eben eine weitere Theorie – nicht mehr und nicht weniger.

        Kapitalismus und Kommunismus – oder wie diese ideologische Scheiße sonst noch heißen mag – sind lediglich zwei Seiten derselben Medaille. Menschenverachtend sind beide Ideologien.

    • Liebes Pandora,
      seit der Wiedervereinigung der Nazis mit den Stasis leben die Ossis wie die Wessin in einer gemeinsamen Bonzen-Diktatur.
      Ich erinnere mal an Goethe:
      Niemand ist hoffnungsloser versklavt als jene, die fälschlicherweise glauben, frei zu sein.

      • Liebes Pandora,
        der 9. November war nur ein Ablenkungsmanöver. Der eigentliche Staatsstreich fand am 4. Dezember 89 statt. Ab da übernahm mit der Modrow-Regierung die Stasi die Macht. Natürlich in Absprache mit unseren amerikanischen Freunden.

  6. Ja, manche Menschen lernen im Laufe ihres Lebens, halten dann auch andere Sachen für dringlicher. Irgendwie natürlich. Auch wenn das Attentat von Stauffenbergs nicht gelang, war und ist es historisch wertvoll. Von Stauffenberg gehörte zum engen Kreis um Hitler. Kein Wunder ist deshalb der Satz der ihm in der Wiki quasi zum Vorwurf gemacht wird. Dieser Satz war damals so natürlich, wie heute ein Satz über angeblich menschengemachten Klimawandel. Beides stimmt nicht und beide Sätze sind Ergebnisse von langjähriger ideologischer Erziehung: einfaches Nachgeplapper. Heute wird von Stauffenberg eben von links-grün Versifften als Strategem gegen rechts missbraucht. Nicht nur vom gemerkelten Steinmeier. Von Stauffenbergs (ernsthaft versuchte) Tat des Tyrannenmordes ist viel wichtiger als irgendwas angedichtetes gegen rächts.

    Und genau das haben wir aus unserer Geschichte nicht gelernt:
    Wie man Tyrannen von Anfang an verhindert.
    Egal ob Hitler oder Merkel – nicht mal ein irgendwie schwacher theoretischer Lösungsansatz.
    Oder?

    Als das GG uns diktiert wurde, musste Adenauer gleich die ursprünglich vorgesehenen Volksabstimmungen streichen lassen. Und wir ließen und lassen uns das auch noch gefallen! Dabei ist die Möglichkeit eine Regierung abzusetzen das Wichtigste um Formen von Tyrannei zu verhindern. Es muß nicht soweit kommen, daß ein neuer von Stauffenberg seine Notlösung praktiziert.

    Wir alle könnten sowas weit im Vorfeld überflüssig machen.
    Wenn wir was aus der Geschichte gelernt hätten.

  7. @ Tabascoman

    „musste Adenauer“ die Volksabstimmungen streichen….oder WOLLTE Adenauer das genauso?

    wie einfältig muss man sein dieses ganze Gelaber zu glauben
    ADENAUER STALIN CHURCHILL ROOSENVELT KOHL alle vom selben VOLK….und die allemögen die Deutschen nicht

    Es gibt ja diesen Ort Adenau…und ob der wirklich so hieß, überlasse ich Mal jedermann Phantasie…

    “ … Hier sei auch noch mal darauf hingewiesen, daß im Oktober 2005 die BRD alt aufgelöst wurde und anschließend neu konstituiert wurde, was faktisch einem verdeckten Putsch gleich kam, welcher zur Tarnung als Strukturreform verkauft wurde. In Wirklichkeit lief aber zu diesem Zeitpunkt eine geheime Regelung aus, welche Adenauer 1955 in Paris vereinbart hatte. Danach wurde, quasi als Unterlaufung des Deutschlandvertrages und des Überleitungsvertrages, welche der BRD Teilsouveränität einräumten, der Besatzungsstatus freiwillig von Adenauer um 50 Jahre verlängert. Diese Regelung mußte also im Oktober 2005 durch eine neue ersetzt werden, welche aber wiederum nicht veröffentlicht wurde. …“
    https://www.juraforum.de/.

    Selbst Stalin wollte die Spaltung des Deutschen Reiches bereits 1952 beenden.
    Aber das Völkchen mit den langen Nasen war dagegen! Da fragt man sich, wer hier eigentlich das Sagen hat!

    • Ja natürlich: Adenauer musste es nicht , – er wollte es nur unbedingt. Warum?
      Weil er mit Demokratie nichts am Hut hatte aber damals schon machtkrank war.
      Und Macht nur für sich, diese aber nicht teilen wollte. Am allerwenigsten mit Wahlvieh.

      Das ganze fasse ich nicht als Gelaber auf, es ist ja in Protokollen (hoffentlich) festgehalten. Bekanntlich war sein Argument: „aber das Volk ist zu emotional“. Was insofern falsch ist, als Mandatsträger genauso emotional sind und zusätzlich deren Beeinflussung einfacher ist, weil es nur wenige sind. Außerdem wird in einer Debatte über Volksabstimmungen gern übersehen, daß im Vorlauf von 4-40 Wochen viele Argumente vorgebracht, bekräftet und entkräftet werden. Ob das dann Schwarmintelligenz oder Herdenblödheit wird . . . kann beides passieren.

      Ja sicher kann man von Israel viel über praktizierte Machtausübung lernen.
      Es ist ein offenes Geheimnis: Sie steuern schließlich die USA.

    • Ja, die Stalinnote von 1952 war auch etwas, was der altersstarre Adenauer versiebte: Diese forderte nur die Neutralität von D. Neutralität hat bisher niemanden geschadet. Weder der Schweiz noch Schweden. Andere Beispiele? Aber dazu muß man Visionen haben: militärische Neutralität ist eine Sache, wirtschaftliche eine andere. Stalin wollte außenpolitisch den Rücken frei haben, damit er innenpolitisch eine weitere Säuberungswelle durchziehen konnte. Auch falls Adenauer das erkannte, war ihn seine schwache Mehrheit im Parlament wichtiger als Deutschland: Seine Mehrheit basierte auf der Hilfe von katholischen Kanzeln.(Christen sollen christlich wählen – wurde katholisch gepredigt) Mitteldeutschland und Schlesien sind aber überwiegend evangelisch. So wäre er kaum gesamtdeutscher Kanzler geworden. Zumindest das vermutete er, als er die Stalinnote ablehnte. Daß man ihm aus Dankbarkeit für neue deutsche Horizonte wählen würde, – überstieg schon seinen altersmäßig oder auch grundsätzlich verengten Horizont.

      • Naja, ob der Jude Adenauer das wirklich versiebte?
        War wohl eher sein Auftrag, daß Deutschland nicht neutral sein sollte! Auch merkwürdig, wie ein gedienter Altnazi, wie Adenauer, auf einmal Bundeskanzler werden konnte- wo doch angeblich die Welle der „Entnazifizierung“ los gebrochen war! Aber scheinbar reichte es damals, kurz Mal seinen 6 Zack Stern aus dem Revers zu ziehen und schon würde man heilig gesprochen, vor allem , wenn man den dummen Bünzler noch vorgaukelte ein Christ zu sein! Viel auffallender ist im Nachhinein, wie viele Juden zu den Top Führungskräften in der NS Zeit gehörten, Währenddessen heute jedes Schulbuch, 25 TV Sendungen pro Woche und jede Judenpresse uns die Mär verkauft, daß die Juden in der NS Zeit verfolgt wurden!
        Kann es sein, daß der ganzen Nation hier ein Riesen Bär auf den Rücken gebunden würde?…und heute wieder fast Nur Juden oder Kryptojuden hier das sagen haben…
        https://judas.watch/countries/Germany

        • Hmm . . . war Adenauer ein Diener der Israelies? Der offiziell katholische Bürgermeister von Köln versteckte sich bei Kriegsende ja im Kloster Maria Lach. Zumindest dazu war seine offiziell katholische Religion gut.

  8. „So mancher Leser wird meinen, „hat der noch alle Tassen im Schrank“, weil dieser Artikel gegen Tabus verstößt und allgemein anerkannte Kausalitäten in Abrede stellt. Aber es geht um die Betrachtung vorherrschender Doppelmoral, anhand von Helden und Terroristen, nicht nur in der Politik, sondern auch in unserem Alltagsdenken, welches zu einer zunehmenden Polarisierung unserer Gesellschaft führt. […]“

    „Allgemein anerkannte Kausalitäten (Wieso Kausalitäten?) müssen ja per se überhaupt nicht richtig sein! Was da ungemein hilfreich ist, dass ist die persönliche Recherche, abseits von Mainstreammedien und dem bewussten aussortieren von Propaganda. Da wird man dann in vielen Bereichen fündig und dann muss man sich natürlich die Hauptfrage der Kriminalisten stellen: „Cui bono – wem nutzt es?“

    „[…] Unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg und in der jungen Bundesrepublik galten die „Männer des 20. Juli“ um Claus Schenk Graf von Stauffenberg und Henning von Tresckow, noch als Vaterlandsverräter. […]“

    Nun waren die Erinnerungen noch sehr frisch und es gab noch viele – lebende – Zeitzeugen. Fraglich ist, ob hierbei nicht auch etwas in eine geschichtliche Version gelenkt werden soll, die lediglich den Alliierten – nebst Hintermännern – dienlich war und ist? Ob Claus Schenk Graf von Stauffenberg – nebst den anderen Verschwörern – ein Held war oder auch nicht, sollte man für sich selbst herausfinden und nicht das vorgegebene Image – die „Dressurmaßnahmen“ – als „Wissensquelle“ heranziehen.

    Als Deutsche sollten wir uns dringend davon verabschieden, dass wir fürderhin „Schuldkulte“ zelebrieren! Vladimir Putin bemerkte mehrfach, dass Deutschland eben nicht am Ausbruch des ersten, sowie des zweiten Weltkriegs schuld war. Es werden also noch sehr viele „geschichtliche Versionen“ komplett umgeschrieben werden müssen! Ob das nun gefällt oder nicht! Die Wahrheit interessiert das ohnehin nicht! Interessant wäre auch, wenn man sich näher mit der Lebensart „nationaler Sozialismus“ auseinandersetzen würde, die Ideologie des 3. Reichs kann man dann immer noch erfassen.

    Aus eigener Erfahrung empfehle ich dringend – ich war ja selbst jahrzehntelang indoktriniert – sich SELBST und KONKRET mit diesem Teil der Geschichte zu befassen und dabei nicht auf die „Dressurversionen“ zu achten! Das ist zwar eine Zeitfrage und gerade die „Nutzmenschen“ die mitten in ihren Frondiensten stecken, haben für die Wahrheit wenig Zeit, aber es ist ein ganz vitales Thema!

    Ist es in diesem Zusammenhang nicht „irgendwie seltsam“, dass ein Volk, welches über Jahrhunderte erhebliche Beiträge zu Kunst, Kultur, Technik, Wissenschaft und Philosophie – zur Humanität – geleistet hatte, urplötzlich – während 12 Jahren – zu „Bestien“ mutiert und alles mit schamloser Freude meuchelt, was sich im in den Weg stellt? Hmm…!

    Interessant ist z.B. auch die Rolle Polens, dass ja immer noch als überfallenes Land gilt. Was ging dem „Blitzkrieg“ voraus? Taucht man in diesen Stoff ein, sieht, liest und hört Dokumente, dann treten „recht überraschende“ Tatsachen zum Vorschein! Oder wie ist es den z.B. mit dem britischen „Friedensnobelpreisträger Winston Churchill“, der zur anstehenden Bombardierung von Dresden lapidar meinte, dass er keine Vorschläge haben wolle, wie kriegswichtige Ziele im Umland von Dresden bombardiert werden könnten, sondern er wolle Vorschläge haben, wie 600000+ Flüchtlinge aus Breslau in Dresden gebraten werden könnten.

    Was für ein „charmanter“ Mann. Fast alle „Friedensnobelpreisträger“ fallen ja eher unter den Bereich Massenmörder, Churchill bildet da wohl keine Ausnahme?!

    Es gibt enorm viele Dinge, deren Ansichten NUR auf einer Version beruhen und die bisher auch noch niemals unabhängig bewiesen wurden! Für jeden Kriminalisten ein absolutes „No Go“! Daher möchte ich – dringend – anregen, dass man das eigene Gehirn benutzt, um zu Erkenntnissen zu gelangen, anstatt zu der Herde der „Nützlichen Idioten“ zu zählen, die man mit jedweder Lüge „abfüttern“ kann und die nicht etwa deshalb Idioten sind, weil sie viele Dinge nicht wissen, sondern weil sie bisher nichts dagegen unternommen haben, obwohl das gerade heute möglich wäre. Wer das beherzigt, wird – so „manches Mal“ – auf den eigenen Unterkiefer treten.

    Wer sich „angepisst“ fühlt, darf das natürlich auch gerne weiterhin sein! Es ist mir völlig „schnuppe“! Alle Dinge RAUS aus der Tabuzone, sodass sie UNABHÄNGIG untersucht werden können. Wahrheit fürchtet keine Revision, nur die Lüge!

    • Daß man WW1 und WW2 nur im Zusammenhang sehen soll, ist inzwischen wohl Allgemeinwissen. Über den Ausbruch gibt es den (ich weiß nicht wie stark untermauerten) Hinweis: das Attentat von Sarajewo wurde vom britischen Geheimdienst gesteuert/angelegt. So eine Untersuchung/ein Buch eines Menschen in Australien.

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