US-Kleptokratie bleibt ein Segen für Volksvertreter

US-Kleptokratie bleibt ein Segen für VolksvertreterWaschen & Schminken: Sog­ar der Kongress in den USA ver­jüngt sich ab und an, das soll ganz nor­mal sein. Da ist es wichtig, dass die neuen Kol­legin­nen und Kol­le­gen (die New­com­er) sich ein wenig in die kom­plexe Materie dieser Insti­tu­tion einar­beit­en, um dieses harte Geschäft der “Volksvertre­tung” nutzbrin­gend und prof­ita­bel für sich ausüben zu kön­nen. Let­ztlich will die exak­te Vorge­hensweise gut ein­studiert sein. Die einzi­gen Hür­den, geset­zliche gibt es nicht, wer­den durch Moral und Ethik markiert. Exakt die wollen ele­gant und unbe­merkt umschifft wer­den.

Die junge Abge­ord­nete von den Demokrat­en, Alexan­dria Oca­sio-Cortez, nutze die Gun­st der Stunde, sich bei den Kol­le­gen im Kongress danach zu erkundi­gen, was da so alles geht in den heili­gen Hallen. Sie ist dabei aus­ge­sprochen char­mant, direkt und sehr höflich und auch die ihr gegebe­nen Antworten bleiben nicht unterm Weg. Sehr befriedi­gende Auskün­fte für alle dort ver­sam­melten Abge­ord­neten. Weniger dage­gen für die Masse der Wahl-Schafe in den USA, die gle­ich­sam auch die Finanziers dieser Show sind. So kon­nte sie den gesamten Kongress in gut 5 Minuten sehr tre­f­fend vor­führen und die wahren Werte dieser Insti­tu­tion der Welt ver­mit­teln. Aber hören und sehen sie zunächst selb­st ein­mal:

“Das bedeutet also, dass unser Sys­tem grund­sät­zlich defekt ist.”

Gepostet von Marc Wiemer am Son­ntag, 28. April 2019

Dem gibt es an sich gar nichts hinzuzufü­gen, da alle wesentlichen Punk­te von der Alexan­dria mustergültig ange­sprochen wur­den. Außer vielle­icht, dass man densel­ben Streifen pro­pa­gan­dis­tisch kor­rekt auss­chließlich gegen den “Bös­ling Trump” anwen­den kann. Es braucht also nur eine entsprechende Über­schrift, so wie an dieser Stelle. So sollte dieser kleine Lehrfilm nicht nur Ans­porn für Par­la­men­tari­er sein, sich ein­fach das Beste zu nehmen was kriegen kön­nen. Nein, man kann den Streifen als all­ge­me­ingülti­gen Lehrfilm zum eige­nen Glück begreifen, sofern man den Weg in diesen steuer­fi­nanzierten Selb­st­be­di­enungsladen erst ein­mal gefun­den hat.

Die funktionierende Kleptokratie

US-Kleptokratie bleibt ein Segen für VolksvertreterIn etwas beschei­denerem Rah­men gilt sowas natür­lich auch für unseren Selb­st­be­di­enungsladen Bun­destag. Bedauer­licher­weise wird bei uns nicht ganz so offen, wie im US-Kongress, damit umge­gan­gen. Das mag daran liegen, das es bei eini­gen weni­gen unser­er Volksvertreter noch “Rest­frag­mente von Scham” gibt, die diese Offen­heit unterbinden. Seien sie ver­sichert, es han­delt sich defin­i­tiv um eine Min­der­heit im Bun­destag die damit noch zu kämpfen hat. Im Großen und Ganzen kön­nen auch hier die Herrschaften richtig zulan­gen. Und genau so kann der Ein­fluss des Geldes auf die Poli­tik sichergestellt wer­den, was für eine “funk­tion­ierende Klep­tokratie” uner­lässlich ist.

Um für diese Kaste nun nicht zu beschä­mend zu bericht­en, darf man hinzufü­gen, dass es dafür natür­lich einen unver­fänglicheren Begriff gibt. Deng­lish oder neudeutsch redet man dann etwas gemein­verträglich­er von “Lob­by­ing oder Lob­by­is­mus”. Das wird auch in der EU groß geschrieben und kann viele nut­zlose EU-Par­la­men­tari­er glück­lich machen. Im Merke­lis­mus ist dies auch als “mark­tkon­forme Demokratie” bekan­nt. Ins­ge­samt wäre es sehr schön, kön­nten wir doch auf dem alten Kon­ti­nent diese Offen­heit pfle­gen, wie sie die junge, unver­brauchte Alexan­dria Oca­sio-Cortez im US-Kongress an den Tag legte. Schade … es wäre so sin­nvoll und wichtig, zu begreifen, in was für ein­er Staats­form wir wirk­lich leben.

US-Klep­tokratie bleibt ein Segen für Volksvertreter
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

12 Kommentare

  1. @ Täufer343
    Hau bloß ab, mit Öko.…ich kann den Mist nicht mehr hören! Kein Konz­ern inter­essiert sich für sowas! Ist nur für die dum­men Wahlschafe! Wenn ich eins nicht brauche, sind das Grüne Hir­nam­putierte und Öko!

  2. 9:18 min: “Da aber die Bevölkerung heute eine solch offene Plu­tokratie nicht akzep­tieren würde, haben wir dieser Plu­tokratie eine Schein­demokratie vor­angestellt … um der Bevölkerung das Gefühl zu geben, sie wür­den etwas mitentschei­den. Tat­säch­lich entschei­den sie gar nichts. …

    Da müßt ihr Euch nicht wun­dern, dass die solche Hür­den auf­bauen, die kein­er erre­ichen kann. Wenn es (Erg.: die Basis­demokratie) gewollt wäre, würde es die Hür­den nicht geben. Die sind mit gutem Grund da drin­nen. …”

    https://www.youtube.com/watch?v=wmlcLZLuGAY&feature=youtu.be&t=375

  3. Ich kann im Moment den Ton des Streifens nicht höhren, aber die einge­blende­ten Unter­ti­tel genü­gen ja (um vom Stuhl zu fall­en). Immer­hin gibt es kleine Unter­schiede zwis­chen den USA und D, — wird zumin­d­est behauptet.

    Zum einen sind die Einkom­menss­teuer­erk­lärun­gen der Par­la­men­tari­er in den USA (meines Wis­sens auch in Schwe­den) öffentlich. Und ein Schelm der nicht davon aus­ge­ht, daß diese von inter­essiert­er Seite so inten­siv geprüft wer­den, wie bei uns die Dok­torar­beit­en unser­er großen Führer. Ob die Kan­di­dat­en für unseren Bun­destag für einen solchen finanziell “gläser­nen Abge­ord­neten” sind, kann man sie ja vor der Wahl fra­gen. Für jeden sicht­bar (der es sehen will) aber nur einzeln — sozusagen in Mund-zu-Mund-Beat­mung, also etwas müh­selig — auf abge­ord­neten­watch. Hof­fentlich bei der näch­sten Wahl auch — dann zen­tral, für alle — Wäh­ler sowie Kan­di­dat­en — ein­fach­er, eine Wahlempfehlung auf polpro.de (ein­er Seite eines Bekan­nten). Der Wahl-O-mat bedi­ent da lei­der bloß gezielt aus­ge­suchte und vor­bere­it­ete Parteimei­n­un­gen. Lei­der wird “sel­ber denken”, trotz Gnif­fkes Betreu­ungs-Anstren­gun­gen nicht über­flüs­sig.

    Lob­by­is­mus hat viele Gesichter und ken­nt viele Wege. Immer schon. Es liegt am Wäh­ler hier wach­sam zu sein. Ein Ziel, daß lei­der durch zahlre­iche Zen­sur­maß­nah­men (Sor­ry: Mod­er­a­tion natür­lich) bei den Medi­en gezielt vernebelt wird. Natür­lich sollen Volksve­treter (die den Namen ver­di­enen) “angemessen” bezahlt wer­den. Aber wer sagt etwas von Vorkasse? Soll­ten die Wäh­ler nicht bei der Wahl darüber abstim­men, wie zufrieden sie mit den Abge­ord­neten in der Ver­gan­gen­heit waren und dann rück­wirk­end deren Gehalt und deren Alter­ver­sorgung fes­tle­gen? Ja — ich weiß — es ist Utopie.
    Während der Abge­ord­neten­zeit — einem Ehre­namt! — gibt es bei dieser Utopie nur H4!

    Außer­dem kann man Geset­ze nur “machen” wenn man Mehrheit­en im Par­la­ment hat. In einen — de fac­to — Zwei-Parteien­sys­tem etwas ein­fach­er. Auch hier ist der Wäh­ler let­ztlich in der Ver­ant­wor­tung. Allerd­ings wird er aus­getrikst weil sich die Geset­zes­mach­er nach vier Jahren mit Altersver­sorgung aus der Ver­ant­wor­tung stehlen kön­nen, der Geset­zes­blödsinn bleibt lei­der — ohne den es in der Ver­gan­gen­heit der Men­schheits­geschichte aber auch ging! Es gibt hin und wieder den Vorschlag Geset­ze automa­tisch nach einiger Zeit ver­fall­en zu lassen. Weil man son­st nach einiger Zeit an den vielfälti­gen Regelun­gen erstickt. Ein genereller Schwach­punkt ein­er Demokratie!

    Ein ganz wesentlich­er Punkt wäre auch die Ver­fas­sung: daran muß sich jed­er­mann im Staat hal­ten.In den USA also auch der US-Präsi­dent an die Ver­fas­sung der USA. Bei uns the­o­retisch jed­er­man (auch jede Frau, auch wenn man Merkel heißt ) an das Grundge­setz. Lei­der pocht darauf nie­mand.
    Selb­st das höch­st­bezahlte Gericht umschifft klare Anweisun­gen wie das Wort “unge­hin­dert” im Art.5.1 großräu­mig. Mit fatal­en Fol­gen. Jed­er Untätige ist für diese Fol­gen ver­ant­wortlich.
    Diese Achilles­ferse unseres gegen­wär­ti­gen Sys­tems wäre ein­fachst anzu­greifen.
    Und würde viele Mißstände benen­nen und let­ztlich beseit­i­gen.
    Warum wollen das die Wäh­ler nicht?

      • und als wirkungslos­es Trostpflaster gibt es Wahlen.
        Diese kön­nen allerd­ings (noch) die machthaben­den Eliten gefährden.
        Ich bin ein Fan von Prof. Rain­er Maus­feld und finde die obi­gen Streifen
        sehr erhel­lend.
        Seine Gedanken zu den gegen­wär­ti­gen Denkver­boten sind extrem wichtig.
        Dieser derzeit verord­nete “Nicht-Denk-Extrem­is­mus” muss zuerst bekämpft wer­den.

          • Die glück­lichen Sklaven sind die erbit­tert­sten Feinde der Frei­heit

            — sagte Marie von Ebn­er-Eschen­bach, — ob sie richtig liegt, sei dahingestellt.
            Unsere Poli­tik­er lern­ten das zumin­d­est vor­sicht­shal­ber. Zum Bleis­tift mit H4, aber auch die kün­stlich erzeugte Illu­sion ein­er (nur für die Herrschen­den) ide­alen Staats­form, der soge­nan­nten repräsen­ta­tiv­en Demokratie. Natür­lich ist man unter dem Ein­fluß von Opi­at­en und anderen Rauschmit­teln glück­lich.

            Bis man aufwacht. Dann gibt es “Neben­wirkun­gen”, z.B. spürt man dann die Fes­seln, wie Steuern, Abgaben und Gebühren. Und die Zeit, in der man Zwangsar­beit für das Finan­zamt und Behör­den machen muss. Oder Götzen­di­enst
            in der Umweltkirche absolvieren muß. Zeit die einem ander­swo bit­ter fehlt. Ange­fan­gen, weil man keine Zeit mehr für Fam­i­lie und Fre­unde hat. Und auch nicht um andere kreative Pro­jek­te anzuge­hen. Diesen Freiraum besitzt man nun nicht mehr.

            Ein über­bor­dende Staat tötet das alles. Zum Schaden von jedem Einzel­nen. Auch wenn er Illu­sions-Dro­gen per ARD & ZDF verteilt.

            • Also sprach Zarathus­tra:
              — Staat heißt das käl­teste aller kalten Unge­heuer.
              Kalt lügt es auch: “Ich, der Staat, bin das Volk.“
              — Helden und Ehren­hafte möchte er um sich auf­stellen, der neue Götze! Gerne son­nt er sich im Son­nen­schein guter Gewis­sen, — das kalte Untier!
              — Aber der Staat lügt in allen Zun­gen des Guten und Bösen; und was er auch redet, er lügt — und was er auch hat, gestohlen hat er’s.
              — Dort, wo der Staat aufhört, da begin­nt erst der Men­sch, der nicht über­flüs­sig ist: da begin­nt das Lied des Notwendi­gen, die ein­ma­lige und uner­set­zliche Weise.

  4. Frau stelle sich vor, Mut­ti würde im Bun­destagskaper­lethe­ater alleine sein, das wäre doch ober­lang­weilig. Es braucht immer etwas Kulisse und jede Menge Ja-Sänger für eine erfol­gre­iche Insze­nierung. Das ist ver­gle­ich­bar wie bei der Hei­di, die auch kom­plett allein entschei­det.
    Wie die Gold­marie nach der geta­nen Arbeit mit Gold über­scüt­tet wird, wird es der Bun­destagsab­ge­ord­nete eben auch, wenn der das hohe Haus betritt. Der Unter­schied ist nur, dass der/die kassiert und andere arbeit­en. Son­st ist es wie im Märchen, der/die muß manch­mal die Hand heben, grölen oder sich auss­chlafen und ist bis zum Lebensende ver­sorgt. Dafür kann frau schon mal mit den Wölfen heulen und den grundge­set­zwidri­gen Frank­tion­szwang akzep­tieren.
    In der alter­na­tivlosen Mut­tidik­tatur darf es natür­lich keine Alter­na­tive geben, da kann die AfD vorschla­gen wen sie will, es wird der ihr zuste­hende Posten des Vizepräsi­den­ten nicht aus­ge­füllt.
    Und da sich das Pack immer noch gegen die Ökodik­tatur wehrt und nicht auch noch für das Atmen bezahlen will, braucht der Ter­ror Vor­turn­er, wie Gre­ta und das große Kinder­schub­sen. Es gibt aber noch weit­ere Erleuchtete zum Beispiel in der Stadt Kon­stanz, die das Kli­ma qua­si gese­hen und den Not­stand aus­gerufen haben. Kli­ma ist gle­ich Kohle in den Taschen der Öko­mafia und von daher sind die Bun­destagsab­zock­erIn­nen nur das kleine The­ater oder Bühne. Nach braun und rot fol­gt eben grün im immer größeren Maßstab, ist doch logisch.

    • “Nach braun und rot fol­gt eben grün im immer größeren Maßstab, ist doch logisch.”
      Als Berlin­er halte ich es mit den addi­tiv­en Far­ben. Rot und Grün wird sehr braun.

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