Lammert macht den Diäten-Osterhasen, jetzt mehr Knete für Volksver(t)räter

Lammert macht den Diäten-Osterhasen, jetzt mehr Knete für Volksver(t)räter Lammert, Norbert in Oel Gemaelde Diaeten PflueckerTroll­haus zu Berlin: Gerne hät­ten wir schon gestern diese fro­he Kunde über­bracht, haben uns das aber nicht getraut, weil es doch der 1. April war und wir selb­st an diesem Tage zugun­sten aufrechter Berichter­stat­tung aus­set­zten. Genau jet­zt müssen wir an dieser Stelle dem Ein­druck eines üblen Aprilscherzes ener­gisch ent­ge­gen­treten, denn Nor­bert Lam­mert meint es mit der Erhöhung der Diäten für die Bun­destagsab­ge­ord­neten richtig ernst. Natür­lich kon­nte der Zeit­punkt sein­er Offen­barung und der damit ver­bun­de­nen all­ge­meinen Berichter­stat­tung nicht bess­er gewählt sein. Zu Wei­h­nacht­en und zu Ostern ist der Michel bekan­ntlich immer in beson­deres guter Spendier­laune und sehr gnädig ges­timmt, was ver­mut­lich bei dieser Ter­min­wahl eingepreist war.

Viel bemerkenswert­er als die Tat­sache selb­st (dem getreulichen Ruf nach dem wieder­holten Schluck aus Steuer­bürg­ers Pulle), ist bei dieser Anforderungsrunde nun allerd­ings die Rei­he der aufge­fahren Argu­mente, die es braucht, um das Vorhaben dem Zahlmeis­ter zu ver­mit­teln. Und da hat wahrlich der Oster­hase mal wieder ganze Arbeit geleis­tet. Wir sehen uns die dick­en Eier ein­mal näher an.

Historische Meisterleistungen müssen vergütet werden

Lam­mert bew­ertete die in diesem Jahr endende 17. Leg­is­laturpe­ri­ode vor­weg als her­aus­ra­gend im Ver­gle­ich zu den vorheri­gen. Er glaubt, dass diese gute Chan­cen habe, von den His­torik­ern ein­mal beson­ders gewürdigt zu wer­den, als die Leg­is­laturpe­ri­ode, in der es eine erkennbare und nach­haltige Stärkung par­la­men­tarisch­er Mitwirkungsrechte gegeben hat. So ähn­lich jeden­falls fab­u­lierte es der CDU-Mann mit einem Seit­en­blick auf die nach­haltige Dauerkrise und ihre Kon­se­quen­zen. Ob damit auch die Abgabe von Sou­veränität­srecht­en gemeint sein kön­nte, was im Rah­men des ESM dur­chaus passiert ist, darüber bleibt zu spekulieren.

Gle­ich­wohl sei der Bun­destag jet­zt für Auf­gaben ver­ant­wortlich, die über Jahrzehnte völ­lig unange­focht­en der Exeku­tive vor­be­hal­ten waren. Im Brust­ton der Überzeu­gung schwadroniert er sogle­ich noch hin­ter­her, dass es in Europa kein zweites Par­la­ment gibt, das größeren Ein­fluss auf poli­tis­che Entschei­dun­gen hat, als der Deutsche Bun­destag. Anmerkung der Ket­zerei: Und es natür­lich auch kein Volk in Europa gibt welch­es weniger in poli­tis­chen Din­gen zu ver­melden hat als das Deutsche.

Lammert macht den Diäten-Osterhasen, jetzt mehr Knete für Volksver(t)räter Abgeordnetenbezuege-2002-2012-MDBWir sind mit der Bebilderung des Artikels der Zeit allerd­ings ein wenig voraus­geeilt und haben das Bild aus der Bun­destagspräsi­den­ten-Ahnen­ga­lerie entwen­det, also ein Werk nach 2013. Wie unschw­er zu erken­nen ist, wird Lam­mert hier der Ruhm eines abstürzen­den Adlers wie auch des eben­so tief fliegen­dem Euros in die Geschichte begleit­en. Möglicher­weise recht­fer­tigt all das die Eile bei der Diäten­er­höhung schon. Gemessen an den versem­melten Mil­liar­den, wäre man geneigt ihm Recht zu geben. Nur wer­den der­ar­tige Pleite-Dien­stleis­tun­gen in der Wirtschaft für gewöhn­lich ganz anders ver­golten, nicht sel­ten mit langjährigem Knast. Vielle­icht hat er sich auch nur bei der Betra­ch­tung der Geschichtss­chrei­bung um 180° in der Rich­tung ver­tan, was für Poli­tik­er all­ge­mein nicht ungewöhn­lich ist.

Der Bundestag soll noch vor der Wahl im September beschließen

Aus Sicht des Bun­destagspräsi­den­ten soll ein entsprechen­der Beschluss über die Anpas­sung der Diäten noch vor der Bun­destagswahl 2013 gefasst wer­den. Ein sel­ten gutes Argu­ment dafür sei die Ver­hin­derung des Ein­drucks der „Vorteil­snahme“. Wie bitte? Nun, offen­sichtlich scheinen dann die Abge­ord­neten jet­zt entsprechende Not zu lei­den, dass sie an manch­er Stelle wohl nicht umhinkom­men mal woan­ders die Hand aufzuhal­ten. Ein selt­sames Eingeständ­nis.

Nein das meinte er aber nicht. Er wollte wohl nur einem anderen Übel vor­beu­gen wenn er fest­stellte, sofern erst ein neu gewähltes Par­la­ment auf die Empfehlun­gen zurück­komme, keime „unver­mei­dlicher­weise“ der Ver­dacht, die Abge­ord­neten woll­ten oder soll­ten Regelun­gen für sich selb­st beschließen. Im neuen Par­la­ment kön­nte dies Ver­dachtsmo­mente ent­fachen! Ok, wir lassen jet­zt ein­mal die Frage im Raume ste­hen, warum dies vor der Wahl anders sein sollte, wenn die jet­zige Bun­destags­be­satzung das für sich beschließt. Da wird doch wohl nie­mand ern­stlich glauben, dass er den Wiedere­inzug ins warme Osternest unter der Reich­stagskup­pel im Herb­st nicht mehr schafft und deshalb schon den neuen Abge­ord­neten-Set­zlin­gen die fet­ten Pfründe vor­bere­it­en will?

Geht alles auf Empfehlung

Eine sich diesem The­ma wid­mende, vom Ältesten­rat ein­berufene Kom­mis­sion schlägt eine Erhöhung um mehrere hun­dert Euro im Monat vor. Zudem sollen Bun­destagsab­ge­ord­nete kün­ftig ähn­lich wie Bun­desrichter bezahlt wer­den. Nun das hört sich dann nach Kleck­erkram an, aber genauer raus­lassen wollte er es dann auch wieder nicht. Tausend kom­men ja auch erst nach Neun­hun­dert. Wichtig war wohl her­auszustellen, dass dies nicht seine per­sön­lich Einge­bung war, son­dern er nur den Über­bringer der Botschaft macht.

Die Kom­mis­sion unter dem Vor­sitz des früheren Jus­tizmin­is­ters und Rechtswis­senschaftlers Edzard Schmidt-Jortzig von der FDP regt an, die Bezahlung der Abge­ord­neten stärk­er an der Besol­dung von Bun­desrichtern auszuricht­en. Daraus kön­nen wir also nur einen Schluss ziehen: Die Bun­desrichter ver­di­enen mehr als die Abge­ord­neten, son­st würde man nicht dor­thin schie­len und sie als Grund für diese Aktion ins Feld führen.

Was verdienen denn die Abgeordneten im Moment

Für die ganz Eili­gen haben wir bere­its weit­er oben, bei der „Meis­ter­leis­tung“ diese nette kleine Tabelle einge­blendet, die zeigt uns die Entwick­lung der Diäten (nur die Grund­vergü­tung) seit 2002 bis ins Jahr 2013, alles fein in Euro, so wie es sich gehört. Schon mal anse­hen, wir müssen da nach­her noch ein­mal darauf zurück­kom­men.

Aktuell beziehen die Bun­destagsab­ge­ord­neten also Diäten von monatlich 8.252 Euro, als soge­nan­nte Grund­sicherung, dazu kom­men dann noch diverse Zuschläge, Aus­lösen und Aufwandspauschalen und viel Kleinkram mehr, die in etwa noch ein­mal den gle­ichen Betrag aus­machen kön­nen. Aber bleiben wir zunächst bei dem „par­la­men­tarischen Exis­tenzmin­i­mum“ und dem erwäh­n­ten Betrag. Wenn wir dazu die 384 Euro SGB II Grund­sicherung in Rela­tion set­zen, dann sub­sti­tu­iert also ein Abge­ord­neter in der genan­nten Grund­kon­fig­u­ra­tion 21,5 Hartz IV Bezieher bei der Belas­tung der Staatskasse. Kurze Kosten & Nutzen Rech­nung! 21,5 Hartz IV Bezieher kön­nten da erhe­blich mehr im Par­la­ment bewe­gen. Nur mal so als Denkanstoß.

Alle Abge­ord­neten zusam­men (620 an der Zahl) belas­ten also das Staatssäckl in Sachen Grund­sicherung nicht son­der­lich viel schlim­mer als 13.330 Stütze-Bezieher. Hier muss der Fair­ness hal­ber erwäh­nt wer­den, deren Bezüge wur­den ger­ade erst zum 1.1.2013 um 10 Euro im Monat erhöht. Jet­zt umgekehrt auf die real noch zu beschließende Diäten Erhöhung mut­maßen zu wollen, dürfte gewagt sein, denn es ist kaum anzunehmen, dass sich die Herrschaften mit 215 Euro für die erwäh­n­ten Ersatz-Hartzer befriedi­gen lassen wer­den.

Ausgleichende Gerechtigkeit muss sein

Lammert macht den Diäten-Osterhasen, jetzt mehr Knete für Volksver(t)räter Reallohn, Verbraucherpreise, Diaeten Basis 2010 gleich 100Und da hier nie­mand knau­serig erscheinen möchte, bemühen wir doch sogle­ich noch ein­mal die Sta­tis­tik (falls hier wem eine Darstel­lung zu klein ist, ein­fach drauf klick­en, dann geht es ohne Brille). Natür­lich ist es nicht erlaubt diese feinen Pinkel mit dem Pöbel zu ver­gle­ichen, aber wir machen es trotz­dem mal, weil es ein­fach einen sehr guten Ein­druck macht, wenn man die Beschei­den­heit unser­er Vertreter lobt. Dazu haben wir das Sta­tis­tis­che Bun­de­samt befragt und für densel­ben Zeitraum 2002 bis 2012 die in der Grafik bezo­gene Indexrei­he für Real­lohn und Preis­steigerung herange­zo­gen.

Dann haben wir unsere Diätier­er zum Startzeit­punkt 2002 mit auf dieselbe Basis eingek­linkt und das Ren­nen ges­tartet. Sofern für 2013 und 2014 die Werte noch nicht vorhan­den waren, haben wir ein­fach lin­ear fort­ge­set­zt, was ja noch beschei­den ist. Jed­er wird nun unschw­er den Aus­gang des Ren­nens rechts erken­nen kön­nen. Ein­deutiger Ver­lier­er ist „Real­lohn“. „Ver­braucher­preise“ kon­nte im Rah­men ein­er irren Aufhol­jagd Real­lohn über­run­den, wird aber auch die Diäten abse­hbar nicht ein­holen.

Der große Gewin­ner des Ren­nens ist und bleibt „Diäten“ und dabei haben wir die neuer­liche Steigerung nur mit lin­ear 290 Euro ange­set­zt, wie von 2012 auf 2013 schon passiert. Damit geht Diäten zu Real­lohn mit 24,1 Ind­ex­punk­ten in Führung. Anders gesagt, das oblig­ate Vier­tel (darf man hier auch grob in Prozen­ten sagen) ist mehr als in Reich­weite und wie die Chart-Tech­niker so schön for­mulieren: „Das gibt einen sat­ten Spread“.

Nun fragt man sich natür­lich was dieser ganze Unfug denn soll. Aber auch die Antwort darauf fällt nicht son­der­lich schw­er. Wir ers­paren uns weit­ere Grafiken dazu, schließlich ist hin­länglich bekan­nt wer im let­zten Jahrzehnt an dieser Poli­tik richtig ver­di­ent hat. Man kann hin­hören wo man will, immer wieder laufen dem Betra­chter die oberen 10 Prozent bei der Ver­mö­gensverteilung und den Ertragssteigerun­gen über den Weg. Die Man­ager­bezüge wer­den wohl auch „Diäten“ in diesem Ren­nen lock­er noch über­run­den. Da sich offen­bar unsere Abge­ord­neten mehr der „Upper Class“ zuge­hörig fühlen, sollte jet­zt jedem ein­leucht­en, dass sie drin­gend mehr Geld brauchen, son­st kön­nen sie in diesen Kreisen bald nicht mehr mithal­ten. Da macht dann auch Lam­merts Aus­sage mit der Vorteil­snahme wieder richtig Sinn.

Der bei weit­em gewichtigere Grund für eine als­baldige Erhöhung oder Anpas­sung dieser Bezüge kön­nte aber ein ander­er sein. Wenn wir mal etwas genauer kalkulieren und  1 + 1 zusam­men­zählen, dann kön­nte es bis zur Bun­destagswahl oder auch kurz danach so richtig im Kar­ton krachen. Und wenn dann den Bürge®n schon alles um die Ohren fliegt, sie qua­si enteignet wer­den, neb­st all dem übri­gen Hor­ror den wir da noch beschreiben kön­nten, dann wäre eine solche Forderung zu einem solchen Zeit­punkt nicht ein­mal im Ansatz mehr ansprech­bar. Ergo greift man jet­zt zu. So feiern wir jet­zt alle friedliche Ostern und leg­en recht fre­undlich unseren Abge­ord­neten ganz viele dicke, gold­ene Ostereier in den Selb­st­be­di­enungsladen Bun­destag. Auf dass Ostern und Wei­h­nacht­en für sie auf einen Tag fällt. Sie wer­den sie schon find­en und ein­sack­en, keine Sorge. Und bes­timmt wer­den sie bei diesem Ren­nen auf Sicht den Vor­sprung vor dem Pöbel für ihre gerecht­en Dien­ste noch weit­er aus­bauen kön­nen.

Lam­mert macht den Diäten-Oster­hasen, jet­zt mehr Knete für Volksver(t)räter
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Über WiKa 2288 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

19 Kommentare

  1. Hach, was ist die deutsche Sprache doch eine her­rliche Sprache; kann man doch alles so verk­lausulieren, dass man hin­ter­her selb­st nicht mehr weiß, was man über­haupt gesagt hat 🙂 Dies­bezüglich möchte ich mich kurz mit dem Begriff der “Abge­ord­nete­nentschädi­gung” auseinan­der­set­zen (2. Grafik; nää, nich der Lam­mert…^^). Also, im Nor­mal­fall wird man ja für den Beruf, den man ausübt, be- bzw. ent­lohnt. Soll heißen, man hat ein Ergeb­nis erbracht, welch­es den Arbeit­ge­ber weit­er­bringt, finanziell wie auch ander­weit­ig (Anse­hen der Fir­ma steigt, wenn Pro­duk­te solide usw. hergestellt sind…). Ergo hat sich meine Arbeit für den Arbeit­ge­ber selb­st gelohnt und ich werde dafür (im Ide­al­fall) belohnt.

    Warum also wer­den Abge­ord­nete entschädigt? Meine The­o­rie ist, dass Abge­ord­nete (‘mal mehr, ‘mal weniger) eine Menge Schaden durch ihr “Werk” anricht­en, weshalb sie also nicht ent- bzw. belohnt wer­den, son­dern eben “entschädigt”. Möglicher­weise auch deshalb, damit das Unter­be­wusst­sein jen­er ruhiggestellt wird und somit auch weit­er­hin den poten­tiell schädi­gen­den Absicht­en des einzel­nen Abge­ord­neten nicht im Wege ste­ht.

    Und dann stellt sich mir noch eine eher philosophis­che Frage: wenn man etwas gutes tut, so wird man (meist) dafür belohnt. Tut man jedoch etwas schlecht­es, so wird man entschädigt (na, klingelt’s?). Wobei die Schädi­gen­den entschädigt wer­den und die Geschädigten eher in die Röhre guck­en… Warum, um Him­mels Willen, ist eine Entschädi­gung von der Summe her höher als eine Be- bzw. Ent­loh­nung???
    (Ich weiß, man kann nicht alle Gehäl­ter über einen Kamm scheren, aber vom Prinzip her sollte eigentlich klar sein, wohin die Reise geht…).

    Wün­sche einen angenehmen Tag!

    • Bösar­tig kön­nte man natür­lich auch sagen, Entschädi­gung ist das Gegen­teil von Schädi­gung … 😉 und damit die Vergü­tung für let­zteres. Dafür sprechen auch die Fak­ten. 🙁

    • Sehe ich aber anders, diese Polit­mar­i­onet­ten tun doch alles für ihre Arbeit­ge­ber, die Konz­ern- und Banken­bosse. Klar es sind nur ein­fache Hil­f­sar­beit­er, die man nicht mal selb­st­ständig arbeit­en lässt, aber sie erfüllen vor­bildlich ihre Pflicht­en.

  2. Guter Artikel, aber eine kleine Anmerkung:

    Man sollte nicht das Brut­toeinkom­men der Par­la­men­tari­er mit dem Net­to-Betrag der Hartz-IV-Empfänger ver­gle­ichen. Das wirkt unser­iös.

    • Zugegeben, bet­rifft aber eben nur die Steuer. Abzüge für RV, KV, PV und der­gle­ichen haben sie nicht und darüber auch noch die Pauschalen (steuer­frei), da wird schon genug „Brut­to vom Net­to“ übrig bleiben … 😉

      • Auch wieder wahr. Es ist halt nicht so ein­fach, die Beträge zu ver­gle­ichen, daher müsste man ver­suchen, das zu ver­gle­ichen, was tat­säch­lich NETTO zum Leben übrig bleibt. Der Ver­gle­ich fällt dann immer noch him­mel­hoch­jauchzend (vielle­icht sog­ar krass­er als der im Artikel) aus ;-).

    • Ich habe in drei Briefen an Her­rn Bun­destagspräsi­den­ten ihm über die 23 Jahre eines ungesüh­n­ten Folteropfers der STZIS ohne Sta­tus geschrieben. Hier­mit bedanke ich mich für seine tiefe Human­ität und dafür dass er alle drei wohlwol­lend in den Peti­tion­sauss­chuss des Bun­destages gelenkt hat­te wo als Vor­sitzende Genös­son der SED Frau Steinke die bekam und mit Folter in der DDR und Strafvere­it­elung im Amt der Berlin­er Jus­tiz 76 Js 1792/93 und des Son­der­beauf­tragten Joachim Gauck nichts anfan­gen kön­nen durfte.
      Jet­zt wo die Sachen langsam vom zuerst stink­enden Kopf in Bewe­gung kom­men, nach fdem Voßkuh­le die zu Enmtsvchei­dung nicht annahm, den es han­delte sich nur um die Ver­let­zung mein­er Men­schen­würde übber einen Zeitraum von 23 Jahren, gibt es eine neue Entwick­lung die möglich die Posi­tion des Bun­destagspräsi­den­ten ins wanken brin­gen kön­nte. Da die Belegschaft der Gauck-Birth­ler-Jahn Behörde ihre Unmut gegen über oder im SPIEGEL schon geäußert hat­ten, und die noch nicht berenteten Haup­tamtlichemn des MfS an die 30 an der Zahl sich ihres Lebens­abend erfreuend dem Leit­er den Mit­telfin­ger hochhal­tend., über­nah­men die Folteropfer des MfS Adam Lauks und Uwe-Carsten Gün­nel die Ini­tia­tive der den Nachkom­men der SED Kad­er in der BStU zu helfen, sie vom kleinenj Mann oder vom Mann mit kleinem Wuchs und groß0en Eit­elkeit zu befreien.
      Dafür bracht­en wir eine PETITION MIT RÜCKTRIOTTFORDERUNG AN ROLAND JAHN. http://adamlauks.wordpress.com/2013/05/07/spiegel-meldung-uber-unmut-in-der-stasi-unterlagen-behorde-httpsmagazin-spiegel-dereaderindex_sp-htmlj2013h19a94139231/ Als es schon raus war beka­men wir es mit der Angst zu tun dass der Jahn nach oben gegan­gen wer­den kön­nte und da wäre für den Sozial­is­ten Jahn nur noch der Stuhl des Bun­de­spräsi­den­ten als würdi­ge Beloh­nung für deine VERDIENSTE in der Gauck Behörde, der auch für seine VERDIENSTE zum Bun­de­spräsi­den­ten befohlen wurde !?
      Spätästens nach der Intro­n­isierung müsste man in ganz Deutsch­land endlioch begreifen das im vere­in­ten Deutsch­land einig Vater­land endlich gesun­gen wer­den darf und dass die STASI das sagen hat durch pos­i­tiv oder neg­a­tiv belastete Führer. Das ist ei9ne SATIERE, aber wenn die zur Wahrheit wird, wer­den wir es begreifen wie uns MfS unter­wan­dert und das eine feindliche Über­nahme stattge­fun­den hat­te am 18.9.1990 mit der Unterze­ich­nung jen­er ZUSATZVEREINBARUNG ZUM EINIGUNGSVERTRAG die uns Wik­ileaks dem­nächst im klar­text anbi­eten kön­nte !??

      • Abschließend nach meinen Gän­gen durch die Instanzen der Berlin­er Jus­tiz und nach der abgelehn­ten Eingabe am Bun­desver­fas­sungs­gericht ste­hen zwei Mann vor der großen Prü­fung in Ihrem poli­tis­chen Leben.
        Ein­er davon ist der Bun­destagspräsi­dent Pro­fes­sor Dr. Nor­bert Lam­mert der sich einge­set­zt hat­te dass mir als Folteropfer der STAZIS die Gerechtigkeit begeg­net. In der OFFENEN DANKSAGUNG ist alles gesagt : http://adamlauks.wordpress.com/2013/05/18/offene-danksagung-des-folteropfers-der-stazis-an-den-bundestagsprasidenten-professor-dr-norbert-lammert/ aber darin ist auch nicht aus­ge­sproch­ene Auf­forderung zur let­zten Kon­se­quenz, nach dem ich Ihm und dem Deutschen Bun­destag den Joachim Gauck als strafvere­it­el­nden Son­der­beauf­tragten der Bun­desregierung für per­so­n­en­be­zo­gene Unter­la­gen des MfS über­führt präsen­tiere. Obwohl 1994 die Strafvere­it­elung im Amt, laut rechts­beugerisch­er Berlin­er Jus­tiz ver­jährt ist bleibt die Schuld beim Bun­de­spräsi­den­ten Gauck bis an sein Lebensende. Er hat­te meine Folterknechte vor Strafe bewahrt und direkt ver­hin­dert dass im Falle Folter an Adam Lauks Recht und Gerechtigkeit her­beige­führt wer­den. Vor­wurf­s­mäßig han­delte es sich hier um klaren Geset­zesver­stoß. Dafür gehört er sowohl in den Peti­tion­sauss­chuss des Deutschen Bun­destages zitiert und vor den Bun­destagspräsi­den­ten.
        Wenn in diesem Land Gesetz und Recht gel­ten — Frage ist, ob die auch für BP Joachim Gauck gilt in diesem Falle: Zur Frage der Beweis­ma­n­ip­u­la­tion um eine Verurteilung um jeden Preis zu erre­ichen. Als Prozesshin­der­nis zufolge Ver­let­zung fair trail Veröf­fentlicht StrVert 1985, 94 LG Han­nover 2409.1994 34 a 88 / 83 12 Js 2595 / 83“ Wir har­ren der Reak­tio­nen von Voßkuh­le und Lam­mert und alle 4 Auss­chüsse des Bun­destages sind gefordert … die Staat­san­waltschaft Berlin ste­ht als Rechts­brech­er da 1992–1997 im Ermit­tlungsver­fahren 76 Js 1792/93 vor dem Deutschen Volke und der Weltöf­fentlichkeit. Das kommt davon wenn sich Pfaf­fen der Kirche im Sozial­is­mus hergeben den Dreck der Geheim­di­en­ste “aufzuar­beit­en”.

  3. Also, um es mal ganz ein­fach zu sagen: (so gut wie) Jed­er (Vollzeit-)Arbeitnehmer muß bei seinem Arbeit­ge­ber einen Neben­job anmelden oder genehmi­gen lassen. Im Umkehrschluß, kann ich mir schon vorstellen, daß ein (echter, Bürg­er-) Abge­ord­nete recht viel ver­di­ent, WENN über­gangsweise die Nebeneinkom­men 1:1 vom Abge­or­denetenge­halt ABGEZOGEN wer­den oder (Ziel)wenn Nebeneinkün­fte NULL sind. Eine nicht mehr ganz unbekan­nte neue Kraft for­muliert es so: “Wir fordern, alle bezahlten Neben­tätigkeit­en für Bun­destagsab­ge­ord­nete zu ver­bi­eten. Für mehr als 10.000 Euro Einkün­fte kann man erwarten, dass die Abge­ord­neten ihre volle Arbeit­skraft dem Par­la­ment wid­men.”

  4. Also, Ich Per­sön­lich finde es sehr schade, dass hier wenig Ver­ständ­nis für diese Glob­al­isierungskün­stler aufge­bracht wird. Die Leuts machen sich einen grossen Kopf und der sollte doch nicht klein­er wer­den, bei All den Prob­le­men, die sie noch nicht erken­nen kön­nen. ? Gebt Ihnen die Asche, damit sie ihren Hor­i­zont erweit­ern kön­nen! Men­sch, ne.….….….….

  5. Leute, seid doch nicht so kurzsichtig.
    Mut­ti will den Lam­mert loswer­den.
    Und ihn durch einen lin­ien­treuen Ossi erset­zen.
    Der Lam­mert darf nach der Schein­wahl, den Wei­h­nachts­mann spie­len.

    • Hmm, auf die Idee bin ja selb­st ich nicht gekom­men 😉 Aber nach den immer noch gülti­gen Entsorgungsregeln von Mut­ti kön­nte die Annahme sehr wohl passend sein. 🙂

  6. 03.04.2013

    Eine gute Mut­ter hält zu ihren eige­nen Ziehkindern, egal ob diese zu ihren
    Brüdern und Schwest­ern anständig bzw. frecht sind, was ihr täglich­es
    Brot ver­di­enen zum Leben bet­rifft.
    Wie heißt es noch ? Den Schwachen soll geholfen wer­den.

    Mut­ti hat ihre Bil­dung in früher­er Zeit bekom­men und weiß Sie heute richtig
    anzuwen­den.

    Nur ein Beispiel: Der Brud­er Sch. unter­schrieb den Eini­gungsver­trag mit dem
    Artikel 30(5) .
    Seine Geschwis­ter ver­ab­schiede­ten das RÜG mit dem Artikel 1.
    Aber die Beamten der Brüder und Schwest­ern behaupten ihr SGB VI ken­nt
    die Bes­tim­mungen zu Artikel 1 des RÜG nicht.
    Und von daher bekom­men die Brüder und Schwest­ern aus den neuen Län­dern
    zu Artikel 1,§ 35 des RÜG ihr zuste­hen­des Brot nicht.
    Schlaue Brüder und Schwest­ern hat die Mut­ti um sich herum geschar­rt.
    Oder vielle­icht haben diese ihre Mut­ter nichts erzählt, was sie im Eini­gungsver­trag und im Rentenüber­leitungs­ge­setz ver­sprachen.
    Das Let­ztere dürfte wahrschein­lich eher zutr­e­f­fen.
    Die eige­nen Ansprüchen sind wichtiger, als die Erfül­lung ihrer früheren
    Zusagen gegenüber den Brüdern und Schwest­ern aus den neuen Län­dern.
    Diese kön­nen sich ja aus­re­ichend im Inter­net informieren, wie man im Alter
    doch noch zu ein­er Steigerung sein­er wohlver­di­en­ten Rente kommt.
    Die Lüge, dass die Kasse dort ver­schwand ist beze­ich­net.
    Eine gefüllte Kasse gab es hierzu noch nie. Die Kasse wird durch die laufend­en
    Beiträge immer wieder neu aufge­füllt und wieder verteilt So funk­tion­iert der Gen­er­a­tio­nen­ver­trag.
    Aber die Stell­räder bedi­enen heute die Brüder und Schwest­ern von Mut­tis
    Partei in Verbindung mit den Brüdern und Schwest­ern von weit­eren Parteien.
    Eine Schwest­er sagt die Wahrheit zur Armut im Bericht und der Brud­er lässt dies durch die anderen Brüder und Schwest­ern wieder stre­ichen.
    Dafür gibt es dann ständig mehr in die eigene Tasche,weil Sie ihre Schwest­er
    aufopfer­ungsvoll überzeugten , wie es richtig zu machen ist.
    Welche Gerechtigkeit ist das noch ?

    Euer alter Willi

    • @Willi
      Danksa­gung an die Abschmiergelder von Genosse Dr. Rotkohl:
      Es glänzt der Benz bei SED und Stasi.
      Aufs Ossi-Volk ist sowieso gesch…..


  7. August:

    @Willi
    Danksa­gung an die Abschmiergelder von Genosse Dr. Rotkohl:
    Es glänzt der Benz bei SED und Stasi.
    Aufs Ossi-Volk ist sowieso gesch…..

    Jaja, scheiss Ossis. Is klar, Du Arm­leuchter.

    • Lieber Peter, Sie scheinen meinen Text nicht ver­standen zu haben.
      Ent­ge­gen der offiziellen Murk­sel-Pro­pa­gan­da wur­den die DDR-Dik­tatur­voll­streck­er aufs Allerbeste vom West­en mit Posten und Geld ver­sorgt.
      Dr. Rotkohl hat sie mit hun­derten von Mil­liar­den an DM und Euro abgeschmiert.
      Noch nie ging es SED und Stasi so gut wie heute.
      Diese schwere Erblast wird das deutsche Volk noch lange tra­gen müssen.
      Denn es hat sich mal wieder gezeigt, es sich lohnt sich in Deutsch­land, Dik­tatur-Anhänger zu sein.
      IM Eri­ka und IM Larve möchte ich hier als Beispiel anführen.
      Das Volk hinge­gen wurde mal wieder ver­arscht.

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