Helmut Schmidt droht posthumer SPD-Ausschluss

Helmut Schmidt droht posthumer SPD-AusschlussWilly brennt: Die aktuellen SPD Sturmtruppen sind rasend und anmaasend zugleich. Es qualmt, weil es um Helmut geht. Immer wieder stolpern sie über populistisches Urgestein aus den eigenen Reihen. „Schlecht aufgeräumt“, möchte man ihnen beherzt zurufen. Das ist ihnen nicht einmal peinlich, so stumpf sind die „Herrschaften“ schon. Der nächste SPD-Gesinnungswandel kann wohl erst wieder stattfinden, wenn die SPD gesichert die 5 Prozent-Hürde unterlaufen kann. Derzeit ist sie dafür noch viel zu fett, aber durchaus auf bestem Wege dahin. Eine wunderbare Vorstellung zu dem Thema gab jüngst das rot-grün-tote Maas-Männchen im Bundestag.

Das waren noch Zeiten, als Gestalten wie Willy Brandt und Helmut Schmidt dem Volk richtig populistisch nach dem Maul redeten und es vermutlich auch noch so meinten. Dagegen ist die heutige SPD, vermeintlich zeitgemäßer, ein Gender-Quarkhaufen, der wahlweise männlich, weiblich oder seit neustem „divers“ daherkommt. Die Alten hätten gesagt, nicht Fisch und nicht Fleisch. Ja sicher, genau das ist heute politisch korrekt. Nur hat es mit dem realen Leben wenig zu tun. Anlass für den folgenden Wortwechsel waren wohl „Visionen“ des kleinen Heiko, die er auf Twitter zum Besten gab. Dabei ist hinlänglich bekannt, was Helmut Schmidt von Visionen hielt.

„Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.“
(Im „Spiegel” über Willy Brandts Visionen im Bundestagswahlkampf, 1980)

Maas zog es vor, Helmut Schmidt diesbezüglich posthum zu diskreditieren, anstatt einen Arzt aufzusuchen. Man kann zu dem Schluss gelangen, dass diese Haltung für die gesamte GroKo inzwischen symptomatisch ist, angeblich steht ja die Regierung hinter ihm. Maass generöser Vorteil liegt eindeutig darin, dass sich Tote hier nicht mehr wehren können. Sonst hätte Helmut Schmidt den Heiko, dessen intellektuelle Größe weit hinter seiner körperlichen zurückgeblieben ist, vermutlich sogleich wieder in den Parteikindergarten zurückbeordert.

Wie Helmut Schmidt die geistig moralische Wende der SPD verpasste

Es ist einfach nicht zu fassen, was die früheren Granden der SPD so alles verzapft haben. Dafür muss sich ja die ganze Partei heute noch zutiefst schämen und das will sie wohl auch. Um dieser Scham einen auskömmliche Ausdruck zu verleihen, könnte die SPD auch Helmut Schmidt posthum noch aus der Partei ausschließen. Das blöde an dem ganzen Vorgang ist, dass man die Delinquenten nicht mehr abschwören lassen kann, wie man es derzeit noch immer mit Thilo Sarrazin versucht. Bei den Toten ist der Zug halt abgefahren und der Schaden für die SPD immanent.

Was ist konkret der Stein des Anstoßes? Hier zunächst der größte. Die überaus SPD-schädigenden Aussagen des Helmut Schmidt als vermeintlich klar sprechender Seniler SPD-Ruheständler. Aussagen, die derzeit in keiner Weise mehr zur gewendeten SPD-Ideologie passen. Er sprich zwar sehr deutlich und sortiert, aber dennoch ist die SPD davon überzeugt, dass er dabei nur „wirres Zeugs“ plapperte oder anderweitig nicht Herr seiner Sinne war, zumindest nicht im SPD-Sinne. Sollte er aber dennoch gewusst haben, was er da redet, sei ein posthumer Parteiausschluss gar nicht mehr zu vermeiden. Anders als bei Thilo wird es hier auch etwas leichter, denn Helmut kann sich nicht mehr wehren. Aber sehen wir uns zunächst den senilen Frevel mal etwas genauer an.

Schmidts weiteren unzeitgemäßen Ausfälligkeiten

Im Video müht sich ein AfD’ler, die großartigen Weisheiten des Helmut Schmidt der SPD ein wenig näher zubringen. Augenscheinlich vergeben Liebesmüh. Diese winkt eher genervt ab und distanziert sich schon mal partiell vom eigenen Urgestein. Vermutlich wäre Heiko Maas heulend wie trotzig aus dem Bundestag, direkt in die nächste Talkshow gestürmt, hätte er sich auch dies noch anhören müssen.

„Die heutige politische Klasse in Deutschland ist gekennzeichnet durch ein Übermaß an Karrierestreben und Wichtigtuerei und durch ein Übermaß an Geilheit, in Talkshows aufzutreten.“(Helmut Schmidt, in Berlin, 1994)

Helmut Schmidt droht posthumer SPD-AusschlussSo wird sehr schnell klar, dass die SPD mit dem Helmut Schmidt keinen Blumentopf mehr gewinnen kann. Garantiert war das auch noch nicht die letzte Distanzierung von seinen Ansichten, bei der aktuell in der SPD vorherrschenden Gesinnung. Da die Partei sich redlich müht, zum Populismus auf Distanz zu gehen, darf auch ein Spaten kein Spaten, und eine Katze keine Katze mehr sein, was bereits Shakespeare erkannte. Unter solchen Umständen muss man fast das gesamte Leben neu erfinden, statt sich die Mühe zu machen, das aktuelle zu verstehen. Genau diese Neuerfindung läuft gerade in der GroKo. Leider kann man die vielen Menschen nicht so ohne weiteres auf diese Abenteuerreise mitnehmen. Dafür reicht der Platz im „Regierungstraumschiff“ einfach nicht aus.

AfD bereit Helmut Schmidt posthum aufzunehmen

Angesichts der vielen öffentlich geäußerten populistischen Ansichten des Helmut Schmidt, muss in der heißen Phase des aktuellen SPD-Umbaus, sprich der versprochenen Erneuerung, damit gerechnet werden, dass auch das Urgestein ausgekehrt wird. Welche Partei braucht schon so große Mühlsteine am Hals, wenn sie fliegen und zunächst das Abheben Erlernen will? Hier gibt es noch eine ganze Ladung solcher Mühlsteine: Tod einer Legende ✝️ „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“ – Die besten Zitate von Helmut Schmidt[BZ]. Deshalb erscheint es nur konsequent, wenn die SPD Helmut Schmidt posthum aus aus der Partei ausschließt.

Folgt man Schmidts Einsichten, dann wäre er aktuell bei der AfD bestens aufgehoben. Die wissen noch was Spaten und Katzen sind und wie man die nennt. Es dürfte unprobelmatisch sein, ihm posthum eine Ehrenmitgliedschaft der AfD zukommen zu lassen. Damit verlöre Helmut Schmidt , der erst kürzlich bei der Bundeswehr rausgeworfen wurde, nicht gänzlich seine Heimat Deutschland. Wenigstens bis zu dem Zeitpunkt, da die SPD den Populismus für sich als Stilmittel zurückerobert. Dann kann sie ihn ja, mit Verweis auf die Geschichte, wieder von der AfD zurückfordern. Natürlich nur, soweit die SPD bis dahin noch existent ist. Der Bedarf an Arbeiterverrat wird von Jahr zu Jahr geringer. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die SPD nicht nur Helmut Schmidts Geist aufgibt, sondern ihren eigenen dazu.

Helmut Schmidt droht posthumer SPD-Ausschluss
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Über WiKa 2296 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

5 Kommentare

  1. Die alte Dame SPD kriegt die Beine nicht mehr zusammen für die neue Weltoffenheit, also die Refugees oder für jede Art von sexueller Neigung, was eigentlich ein Widerspruch in sich ist. Aber wichtig ist, daß in dieser schnelllebigen Zeit alles gleich wieder vergessen wird, quasi wie die Ehe, die Demenz für alle. Wer will schon wissen, was früher war oder warum es die SPD überhaupt gibt, wenn die Herrschaft uns sowieso ein neues Land bastelt in dem die Deutschen entsorgt werden sollen. Da stört Vergangenheit nur, wie beim Flaschenpfand bei dem nun nach fast 20 Jahren rausgekommen ist, dass nichts recycelt, sondern alles verbrannt oder ins Meer gekippt wird. Trettin hatte damals ja auf Staatskosten den Flaschenpfand gefeiert, dem Land richtig geschadet zu haben und der tumbe Deutsche sammelt immer noch fleißig für den Grünen Punkt und bezahlt dafür ohne zu murren. Da hilft es doch, dass niemand mehr weiß, was damals entschieden wurde, ist wie mit dem Transrapid der nicht geklaut, sondern von der grünen Affenbande weggeschrien wurde. Erinnern wird wahrscheinlich bald strengstens verboten, denn es ist schädlich für den Neuanfang als Idiotenstaat in einer Weiberwirtschaft und die Kriegsvorbereitungen gegen Russland. Die Wahrheit wird ja bereits zensiert bzw. vom Verfassungsschutz beobachtet, denn die ist ebenfalls obsolet in einer Muttidiktatur in der es sich der SPD Bodensatz so richtig gemütlich gemacht hat.

  2. Echte Demokraten müssen Populisten sein.
    Demos, griechisch δῆμος – das Volk, und
    Populus, lateinisch – das Volk.
    Schmidt und Brandt waren noch von dieser Tatsache beeinflusst.
    Heute steht Demos in Opposition zu Populus. Man hetzt das Volk gegen sich selbst auf, weil man es Dank der „Deutungshoheit“ kann.
    Man hat die Gesellschaft erfolgreich mit Schizomycet („Spaltpilz“) verseucht und hofft auf ihr baldiges Ableben als Einheit.

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  1. Aktuelles vom 20.1.2019 und: Vortrag mit Paul Schreyer: Fassadendemokratie und Tiefenstaat – Montag, Stuttgart – ondoor

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