Abschaffung der Zeitumstellung kann Jahre dauern

Abschaffung der Zeitumstellung kann Jahre dauern EU-EU-EU: Soweit es um Krümmungsgrade von Gurken und Bananen in der EU geht, möchte man manchmal meine, sei der Notstand ausgebrochen. So hochkomplexe Sachen regelt die EU meist im Schweinsgalopp. Ähnlich funktioniert das bei der Patentierbarkeit natürlicher Pflanzen, um die Natur noch ein wenig profitabler zu gestalten. Da sich nach der Abschaffung der sogenannten „Zeitumstellung“ nichts mehr mit dem Thema verdienen lässt, könnte sich der Akt der Ausmusterung dieser extraordinären Umsatzeinrichtung doch schwieriger gestalten als zunächst erwartet.

Mit etwas Glück sollte diese nachgewiesene Sinnlosigkeit bereits im Jahre 2019 enden und Geschichte sein. Vor Jahren noch wollte die EU den Sommerzeit-Verweigeren an die Wäsche. Jetzt ist die allgemeine Beschlusslage ein ganz andere. Immerhin hat man Millionen Menschen dazu zu Worte kommen lassen. Aus Respekt vor der Unabhängigkeit des EU-Parlaments ist das Votum dieser Millionen Bürger natürlich nicht bindend. Volksabstimmungen sind zurecht, überwiegend in der EU verboten. Somit kann der Zeitwahnsinn quasi ungeschminkt in die nächste Runde gehen. Wenn man sich diesen Bericht hier: Sommerzeit und Winterzeit ⏰ Wir müssen uns umstellen [SpeiGel auf Linie] etwas näher ansieht, dann steht die Wahrscheinlichkeit für eine größere Extrarunde in Sachen Zeit gar nicht so schlecht. Noch größer wird die Chaos-Wahrscheinlichkeit, nimmt man diesen Bericht daher: Abschaffung der Zeitumstellung droht an EU-Staaten zu scheitern[Merkur]. Vermutlich geht es dabei noch einmal extra um die Unabängigkeit der nationalen Regierungen von ihren Bürgern.

Keine Zeit ohne EU

Abschaffung der Zeitumstellung kann Jahre dauernInsoweit haben sehr viele Menschen mal wieder die Rechnung ohne den EU-Wirt gemacht. Die EU ist dafür berühmt berüchtigt, gerade unpraktikable Naturgesetze auszumustern und durch eigene Gesetze und Verordnungen zu ersetzen. Bei den dadurch erst zutage tretenden Problemen, kann sich die Abschaffung dieser Unnatürlichkeit noch über sehr viele Jahre hinziehen. Erwogen wird auch, dass alles jetzt auf freiwilliger Basis irgendwie zu regeln. Vielleicht kann man so an manchen Orten die Zeitumstellung doch noch über die Runden retten, sofern sich entsprechend kräftige Lobbys dafür finden. Womöglich wollen Länder wie Monaco oder Liechtenstein selbige soagr als Touristenattraktion auf ewig behalten. Wer kann das heute schon wissen?

Wenn es also an der Einigkeit bezüglich der Folgeregelung gebricht, ist damit zu rechnen, dass der gesunde Menschenverstand noch über Jahrzehnte weiter ausgesetzt wird. Das allerdings ist für die EU kein Novum, sondern bislang schon gelebte Praxis. Bereits vor Jahren gab es dazu Initiativen, die Menschen wieder schrittweise an eine Zeit ohne Umstellung zu gewöhnen. Das war eine gute Idee, indem man die Zeitumstellung anfangs nur an Wochenenden aussetzte, um die Produktivprozesse nicht zu gefährden. Aber auch das Interimsmodell konnte sich, trotz aller Befürwortung durch die EU, einfach nicht durchsetzen. Und jetzt haben wir den Zeitsalat.

Abschaffungsprozess gegen andere Interessen abwägen

Schließlich ist bei der Abschaffung, der nachgewiesenermaßen sinnfreien Zeitumstellung, größtmögliche Einigkeit unter den Mitgliedsländern herzustellen. Exakt, um den jetzt absehbar entstehenden Zeitsalat zu verhindern. Bei so fundamentalen Prozessen muss man wiederum auch die Befindlichkeiten von prospektiven Beitrittskandidaten berücksichtigen. Und so dürfe sich ein natürliches Spannungsfeld zwischen Portugal und Georgien ergeben, die auch gerne in die EU möchten. Ganz zum Leidwesen der EU haben bislang weder Südamerika noch China einen Aufnahmeantrag an die EU gerichtet. Für die Abschaffung der Zeitumstellung ist dies allerdings ein großer Segen.

Abschaffung der Zeitumstellung kann Jahre dauernLetztlich bestand auch noch die sehr liberale Option, es den 500 Millionen EU-Bürgern individuell freizustellen, welcher Zeitzone sie künftig angehören möchten. Dazu soll es aber eine zirka 30.000 Seite umfassende, streng geheime Expertise geben, die detailliert darlegt, wie sehr die Profitinteressen der Konzerne, wegen mangelnder Synchronisation der „Human Resources“, dadurch geschädigt würden. Aufgrund des Einflusses besagter Menschenverwerter scheidet diese freiheitliche Lösung von vornherein völlig aus. Besagte Lobby dürfte sich infolgedessen mit einem einheitlichen und verbindlichen EU-Arbeitstakt für die gesamte EU durchsetzen. Denn die Lobby als auch die EU-Funktionäre wissen sehr genau, dass das wichtigste am Leben eines jeden Menschen der Profit ist … den man zeitlich ungestört und gut synchronisiert abgreifen möchte.

Abschaffung der Zeitumstellung kann Jahre dauern
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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
Über WiKa 2007 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du noch denken oder denkst Du schon selbst?“

8 Kommentare

  1. Und weil das so ist bei der EU, ist Monsanto in jedem Kindermüsli zu finden. Die UN sagt in Studien, das Glyphosat ( im RounUp von Monsanto) Krebserregend ist, sogar Gen-Mutationen hervorrufen kann, aber das kratzt die EU und Merkel sowieso nicht. Merkel: „Jeder Bauer, der Glyphosat haben will, soll es auch bekommen.“ Folglich hat die EU Glyphosat-Zulassung auf Jahre verlängert. Bayer, zu dem nun Monsanto gehört, machte lobbystarke Arbeit, gelingt bei Merkel immer, denn die Wahlschafe sind nur Nutzvieh.

  2. Also, wenn die Abschaffung der Zeitumstellung immerwährende Sommerzeit bedeutet, bin ich ausnahmsweise froh für die Uneinigkeit der EU. Allerdings habe ich auch in diesem Fall wenig Hoffnung, da der oberste Alkoholiker dieser Diktatur bereits sein Amen dazu ausgesprochen hat.

  3. Nicht nur die Sommerzeit sollte ganzjährig gelten, sondern auch die sommerlichen Temperaturen. Mit einer solchen Verordnung würde die EU endlich mal was vernünftiges beschließen.

  4. Neulich gab es ein riesiges Gekreische im grünen Affenstall, die hatten nämlich mitbekommen, dass die EU Politkommissare die Zeit zurückdrehen wollen. Daraufhin ist ein Tumult ausgebrochen, denn man kann ihnen doch nicht ihr Spielzeug wegnehmen mit dem sie die deutschen Trottel ausplündern, also den Ökostrom. Die denken sich, vielleicht haben die Ausgeraubten mitbekommen, dass alle Welt Atomkraftwerke baut, selbst das viel zitierte Norwegen. Aber nachdem denen in stundenlangen Erklärungen mitgeteilt wurde, dass damit nur die Uhren gemeint sind, konnte einigermaßen Ruhe hergestellt werden.
    Aber die Affenbande möchte nachdem ihr viele Stimmen aus Bayern zugeschanzt würden, natürlich auch den Affenkönig stellen, falls die Mutti ihrendwie komplett alle Stimmen der SPD eingedampft hat. Da üben die schon mal dem Habeck die Krone aufzusetzen und gucken den ganzen Tag Djungelbuch.

  5. Die wichtigen Dinge des Lebens regeln die nicht gewählten Kommissare in der EU. Nicht die Kriegsvorbereitungen gegen Russland oder die Massenimmigration aus Arabien und Afrika oder Totalverschuldung der EU und Haftung der Sparer oder Verelendung Griechenlands oder Atomwaffen auf deutschem Boden oder Meinungsfreiheit – nein das alles geht die Bürger nix an, sondern wann sie in ihr Hamsterrad einsteigen sollen und wie die Banane zum Mittagessen aussieht – ganz wichtig. George Orwell lässt grüßen.

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