Kriegslicht für jedermann direkt aus dem Pentagon

Kriegslicht für jedermann direkt aus dem PentagonWaschen & Schminken: In einer Welt der „verkehrten Werte“ müsste man solche auch exakt so feiern wie es ohne Heuchelei zu erwarten wäre. Leider kommt die gute, schlechte Welt aus der Falschheit im Moment noch nicht heraus. Da braucht es noch einiges mehr an Licht, welches man den Menschen derzeit bewusst vorenthält. Für die Strategen aus dem Pentagon wäre es ein Leichtes das zu ändern … wenn sie nur wollten. Ausgehend vom Zentrum des Bösen ihres schönen Pentagrams könnten sie alljährlich von dort das Kriegs-Lichtlein in die Welt hinaussenden.

Nun wir alle wissen, faktisch ist das ja auch so und man muss sich dazu gar nicht an irgendwelchen imaginären Feiertagen orientierten. Das Pentagon macht das alles intuitiv bis situativ und ahlt auch bedarfsgerecht, nach eigenem Bedarf. Je nachdem, welchen Potentaten man gerade ins Nirwana heimleuchten möchte, denen bringt man das amerikanische Kleinod hin. Oder auch an jeden Platz dieser Erde, soweit es dort gilt Demokratie, Frieden und Freiheit der Rohstoffe korrekt zu implementieren.

Überall dort wird dieses Lichtlein benötigt. Es muss nicht zwangsläufig beim symbolischen Lichtlein bleiben. Es darf schon mal explosiv werden, soweit der Zweck einmal mehr die Mittel heiligen muss. Und so nimmt es nicht wunder, wenn das Credo des Pentagon minimal anders lautet als das des Vatikan.

Ehre sei Satan in der Tiefe,
Unfrieden auf Erden und dem
Geldadel ein Wohlgefallen.

Anders als die Nummer mit dem Friedenslicht, das wird turnusmäßig aus dem nicht weniger friedlichen Bethlehem geholt, muss man so eine Aktion nicht zwingend um Weihnachten herum durchziehen. Sinnfälligerweise passt dazu allerdings Silvester, weil es da ohnehin an allen Ecken und Enden kracht und knallt. Selbst die Jahreszeit kommt dem Effekt romantisch entgegen. Schöne, frische Blutspritzer auf unschuldig weißem Schnee sind allzeit eine würdige Untermalung des Spektakels, welches man von zurecht einem Kriegslichtlein „made in USA“ erwarten darf.

Bleiben wir ehrlich. Analog zum Fernsehprogramm, wo Tag ein Tag aus nur Mord und Totschlag unters Volk gebracht wird, ist doch diese Variante des Lichts viel angemessener. Wer macht sich überhaupt noch die Mühe des täglichen „Body Count“ beim Fernseh-Mord-Abend? So viele Tote und keiner registriert sie … wie im richtigen Leben halt! Wie beiläufig bleiben all die Leichen liegen und jeder meint, die verschwinden ganz von allein.

Wollte tatsächlich wer den Frieden und eben nicht das genaue Gegenteil, würde man doch auch im täglichen Leben der Gewalt abschwören und sich um das friedliche, statt mörderische Beisammensein mühen. Faktisch obsiegt die Gewalt und das Friedenslicht ist und bleibt dabei die größere Heuchelei. Die Posse fürs scheinbar gute Gewissen.

Und damit es richtig theatralisch rüber kommt, treffen sich die Pfadfinder dann auch noch an dieser Stelle: Friedenslicht 2017[Bundesministerium des Inneren]. Wie gerne hätte unsere Flintenuschi stattdessen doch das Kriegslichtlein in ihrem ministerialen Kriegs-Bunker begrüßt und beherbergt? Aber das hat sich wieder mal keiner getraut. So bleibt es eine kleine teuflische Weihnachtsüberraschung, wen das Pentagon als nächstes damit beglückt.

Kriegslicht für jedermann direkt aus dem Pentagon
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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
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Über WiKa 2247 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

5 Kommentare

  1. Der Westen behauptet, er hat eine Christlich geprägte Kultur. Vielerorts sieht man die Kruzifixe, den Jesus am Kreuz, der Frieden gepredigt hat, dass man den Feind lieben soll. Sie gehen in den Gottesdienst und beten die Dreifaltigkeit, und schicken ihre Bürger in den Krieg, segnen wohl auch noch die Waffen, zumindest haben die Nato-Soldaten Seelsorger bei sich. Dass sich die Christliche Kirche zu den Kriegen der letzten 20 Jahre nicht äußert, beweist ihre stupide Gläubigkeit, mehr Ideologie als Reflexion auf Jesus Christus.
    https://www.globalresearch.ca/trump-north-korea-iran-some-facts-and-the-instinct-to-attack/5623225.
    Nach 9/11 wurden 7 Länder von den US-Militärs, dem Pentagon/CIA genannt, denen Freiheit und Demokratie gebracht werden sollte: Irak, Somalia, Libyen, Syrien, Sudan, Jemen, fehlt noch der Iran. Die 6/7 Länder wurden zuerst mit Sanktionen überzogen, auch eine „Christliche“, nein satanische Aktion, weil besonders die Bevölkerung leidet unter Entbehrung des täglichen Bedarfs. Iran, Tausende Jahre alte Kulturnation, das nie ein Land in Hunderten Jahren Vergangenheit angegriffen, geschweige erobert hat. Trump versucht Iran zu destabilisieren. Die satanische Ms. Halley hat ein großes Kupferrohr vorgestellt, das angeblich von einer Iran-Rakete stammen soll, die die Huthi aus dem Jemen nach Riad, S-A, geschossen haben sollen, sie hat keinen Schaden angerichtet. Ja, solche konstruierten Geschichten werden genutzt, um einen Krieg zu forcieren. Die US-Kriminellen Machenschaften werden auf friedliche Länder projiziert, die Souverän sein wollen. Trump prahlt mit dem US-Militär, sie haben ihr Militär an jeder Ecke auf dem Globus, und können überall in 60 Min. eingreifen. Tja, nur Frieden, Humanität das können sie nicht. Das Neuste ist ja, dass der FCC, Federal Communication Commission , die Netzneutralität aufheben will, Verordnung liegt beim Kongress , Senat hat dafür gestimmt, es soll dem Handelsministerium eingegliedert werden.
    https://www.globalresearch.ca/net-neutrality-killed-as-fcc-hands-keys-to-internet-to-handful-of-multi-billion-dollar-corporations/5622880.
    Das ist noch nicht nach Europa vorgedrungen, aber in den USA regt sich heftiger Widerstand. Ähnliches gab’s vor Jahren, da entstand die Occupie-Bewegung, sie konnte die Netzneutralität bewahren.

  2. Noch im 2. WK hatten die US-Army ein großes Problem, dass die damals recht christlich gesinnten Amis ihre Feinde einfach nicht erschießen wollten. Ballerten absichtlich daneben, diese Dummdösel, und wurden letztendlich selber gekillt.
    Aber das Problem ist inzwischen gelöst und die Hemmschwelle zum Töten, auch bei ganz privaten Auseinandersetzungen, auf ein Minimum reduziert.

  3. Fernsehen ohne viele Tote ist für einige richtig öde. So ähnlich verhält es sich mit den von den USA angezettelten Krieg auf anderen Kontinenten. Alles schön weit weg und so ähnlich wie ein Videospiel. Für die, die die Bomben abbekommen, ist das weniger spannend, eher tödlich.
    Wenn die Soldaten, die übrigens dort nicht die Hellsten sind, zuruckkommen, verüben diese massenhaft Selbstmord. Ein richtiges Problem und gesagt haben die natürlich nicht, wieviele Menschen auf dem Gewissen haben, aber sie haben offenbar eins.
    Aufgrund dessen das ausser geschädigte Soldaten kein Krieg zurückkommt, sind große Teile der US Wirtschaft auf Kriegsgüter umgestellt und die warten auf den zeitnahe Verbrauch. Seit 1865 kennen die USA keinen Krieg im eigenen Land. Das sei ihnen gegönnt, leider gilt das nicht für den Rest der Welt.
    Die schlimmsten Kriegtreiber, wie McCain oder Frau Clinton finden es auch besser, wenn die anderen auf der Mattscheibe oder sonstwo sterben. Mutti ist ja schließlich auch bereit die Deutschen zu opfern, sonst würde sie nicht auf die Stationierung der Atomwaffen in Deutschland bestehen.
    Verdient wird nur mit dem Tod der anderen, niemals mit dem eigenen, bzw. die Kohle kann nicht mehr ausgegeben werden.

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