Bundeswehr mit Leihsoldaten und Niedrigsoldsektor

Bundeswehr mit Leihsoldaten und Niedrigsoldsektor Deutsch-Absurdistan: Wir brauchen dringend mehr Kanonenfutter, um uns wiederholt mit Gewalt eine Führungsposition in der Welt zu ersch(l)ießen. Logisch, natürlich nur im Verbund mit der NATO. So ist sichergestellt, dass ausschließlich für den Frieden gedroht und gemordet wird. Das versteht sich heutzutage von alleine. Die USA, unter ihrem aktuellen CEO (Chef Executive Officer) schwächeln zur Zeit ein wenig. Dieses latente Machtvakuum müssen wir jetzt konkret und weidlich für das eigene Ansehen ummünzen. Wer sonst, außer Deutschland, sollte dieses Loch stopfen?

Leider haben wir für die anstehenden Kriegsfestspiele zur Zeit nicht genügend Kleingeld zur Hand, denn die Bankenrettungen haben in der Regel eine weit höhere Priorität. Ohne Banken wäre übrigens jeder Krieg nahezu sinnentleert. Leider wissen das nur sehr wenig Leute. Was wiederum nicht gewusst werden sollte, ist der Umstand, dass letztlich die Kriege auch nur des Geldes wegen angezettelt werden. Sicher, nach außen findet man allzeit würdigere Gründe, wie beispielsweise Menschenrechte, indirekte Demokratie, Freiheit und ähnlich edle bis total ausgehöhlte Motive.

Bundeswehr mit Leihsoldaten und NiedrigsoldsektorUnd wenn wir schon Geld für die Bundeswehr lockermachen, dann logischerweise nur für solide Hardware. Panzer, Flugzeuge, Schiffe und Kanonen … eben alles was von sächlichem, vermeintlich bleibendem Wert ist. Etwas, was auch dann noch funktionieren kann, wenn das Bedienpersonal längst faul(end) und mausetot daneben liegt. Weichware, wie der Mensch, kann erheblich günstiger im Bulk beschafft werden. Schließlich wird das Menschenmaterial, dank des enormen Überangebots aktuell auf Ramschniveau gehandelt. Deshalb ist Eile geboten. Bundesweit muss dringend ein flankierender Niedrigsoldsektor etabliert werden. Schließlich soll nicht nur sinnlos, sondern auch kostengünstig gestorben werden.

Das ist ganz im Sinne der SPD, die solches ähnlich wie die Agenda 2010, wunderbar wahlkampftechnisch als Novität ausschlachten könnte. Immerhin hat die SPD beim Verrat eine 150-jährige Tradition. Die Reanimation dieser Tugend obliegt dem spitzen Genossen Martin Schulz von der SPD. Letztlich brauchen wir eine konsequente Fortsetzung besagter Agenda 2010 endlich auch für den öffentlichen Dienst.

Niedigsoldsektor ist nur eine Variante

Weil bei der Bundeswehr gerade  jetzt die Nachfrage nach Kanonenfutter so dramatisch steigt, muss man die günstigen Rahmenbedingungen sogleich nutzen: Aufrüstung ♦︎ Tausende zusätzliche Soldaten für die Bundeswehr[SpeiGel auf Linie]. Und weil die Jungs und Mädels nun mal Sold statt Gehalt beziehen, muss der Sektor zutreffend Niedrigsoldsektor heißen. Selbstverständlich darf man das auch als Testfall für den gesamten öffentlichen Dienst begreifen. Alles andere wäre zu kurz gedacht.

Warum sollte der sich dieser Sektor hinter der freien Wirtschaft verstecken müssen? Profitoptimierung ist deshalb auch die eigentliche Losung des SPD Wahlkampfes. Die nennen es im Wege des Neusprechs nur ein wenig anders, beispielsweise „Soziale Gerechtigkeit“, „Mitbestimmung“ und „Wohlstand“. Hauptsache die SPD bekommt jetzt wieder Stimmen, alles andere ist für den Moment völlig nebensächlich. Generell ist das auch schonend für das arg gebeutelte Steuersäckel, sofern man auch hier endlich auf Billig-Beamte setzt, quasi als Privatisierungsvorstufe des öffentlichen Dienstes. Sofern man diese Herrschaften nach realen volkswirtschaftlichen Nutzen bezahlte, dürften sie locker unter das Hartz-IV Niveau fallen. Aber soviel soziale Ungerechtigkeit geht nun wirklich zu weit. Mithin ein weiterer Beleg dafür, warum es den Niedrigsoldsektor jetzt so dringend braucht.

Leihsoldaten dürften die Kür werden

Bundeswehr mit Leihsoldaten und NiedrigsoldsektorWir müssen leidenschaftslos mit dem Thema umgehen. Lediglich scharf rechnen ist angesagt. Deshalb ist für das „gewerbliche Sterben“ ein knallhartes Outsourcing angesagt. Gerade nach einem vergeigten Krieg muss man nur noch die Leihsoldatenfirma in die Pleite schicken und alle etwaigen Regressansprüche sind schon vom Tisch. Das lässt einen Krieg auch bezüglich seiner Folgekosten viel attraktiver werden. Nochmal zum Mitschreiben. Wie in der freien Wirtschaft auch, ist das Menschenmaterial reines Verbrauchsgut (und nachwachsender Rohstoff). Das Humankapital muss nicht einmal abgeschrieben werden, denn es ist aufgrund seiner miesen Konsistenz bilanztechnisch gar nicht aktivierbar.

Im ersten Moment mögen diese Überlegungen noch ein wenig befremdlich klingen, sind sie aber nicht, sofern man die Angelegenheit wertneutral im Geiste der angesagten Profitmaximierung betrachtet. Sie sind tägliche Praxis in unserem Lebensumfeld und genau deshalb muss man sich umso ernsthafter fragen, warum dieses Konstrukt nicht schon längst im öffentlichen Dienst realisiert ist.

Weiterführende Beispiele

Haben wir es womöglich mit einem total verkrusteten Polit-Beamten-Filzbetrieb im öffentlichen Sektor zu tun? Eine Instanz, die sich anschickt alle Menschen ringsherum regulieren zu wollen, sich selbst aber bei allen sinnfälligen Optimierungen eigennützig ausnimmt? Ein schlimmer Verdacht. Könnten sie sich womöglich weigern, die Wahlen für die mit ihnen verbandelte Politmafia nicht mehr zu fälschen? Richtig einleuchtende Erklärungsmodelle, für das gezielte Ausblenden der beschriebenen Wirtschaftlichkeitsüberlegungen im öffentlichen Sektor wollen einfach nicht auf der BILDfläche erscheinen. So etwas lässt die Geschichte noch um einiges suspekter erscheinen.

Kurzum, es kann aus Gründen der sozialen Gerechtigkeit einfach nicht angehen, dass wir den großen öffentlichen Sektor bei so grundlegenden sozialen Reformen außen vor lassen. Von dem zu realisierenden Sparpotential bei den Bundestagsabgeordneten ganz zu schweigen, welches sich ergibt, sofern wir auch hier eine leistungsorientierte Vergütung durchsetzten. Interessanterweise haben sich alle Fraktionen des Bundestages zu diesem Thema bislang vollständig ausgeschwiegen. Kann man angesichts solcher Firmen wie „Blackwater“, heute „Academi“, die Zukunft von Leihsoldaten wirklich derart negieren und verdrängen? Wo soll das enden, wenn der Tod nicht mehr rentabel ist?

Bundeswehr mit Leihsoldaten und Niedrigsoldsektor
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

11 Kommentare

  1. Bundeswehr ist ein hochtrabender Begriff. Bewachte bunte Jugendherberge trifft es besser. Früher bewachten die eigenen Soldaten die Kasernen – in der BRD macht das ein externer Wachschutz. Sicher bald auch mit islamischen Fachkräften und LKW-Führerschein. Es gibt nur wenige Länder auf der Erde, wo man „Leyen“ ans Ruder lässt. Üblicher ist es, wirklich Menschen mit militärischen Fachkenntnissen ans Armeeruder zu lassen. Gleichwohl beginnt die militärische Wehrkraftzersetzung im Kopf. Wie geht das? Schauen wir uns die traurige BRD-Realität genau an. Das Wahrheitsministerium der BRD bekommt ein netzwerkiges Gesicht. In der DDR gab es die Stasi und das SYSTEM. In der BRD haben wir nun „Correctiv.org“, BND, NSA, CIA, Mossad und Facebook und das SYSTEM, welche nun festlegen, was die ultimative WAHRHEIT ist und was man zu denken hat. Von freier Meinungsäußerung keine Rede mehr. Auch bei Youtube kann man diese Tendenz beobachten. Noch interessanter wird es, wenn man sich diverse Foren bei Facebook ansieht, da hetzen die links-bunten Gutmenschen (staatlich gefördert) was das Zeug hält. Da fällt einem der weise Spruch ein, dass LINKE auch nur rotlackierte Faschisten sind. Genauso benehmen sie sich gegenüber ALLEN rational ANDERSDENKENDEN. Sollte das der Alibidemokratie zu Denken geben? NEIN . Unweigerlich werden französische Verhältnisse Einzug in Deutschland halten, die sehr bald zu syrischen Verhältnissen werden. Vergessen wir aber nicht wer’s erfunden, sprich zu Verantworten hat: Frau Merkel und Ihre Vasallenregierung UND ALLE Mitläufer-Oppositionen, kurz das alte Establisment. Schlussendlich bleibt zu hoffen, das diese Regimepolitiker ebenso zur juristischen Verantwortung gezogen werden, wie SIE es mit Honecker & Co. gemacht haben.

    • Dumme Frage: wie wurde denn Erich Honnecker „zur Verantwortung“ gezogen? Wohl genau so wie die Richter und Anwälte des Hitlerregimes. Nämlich gar nicht. Von einem symbolischen Einzelfall abgesehen.

        • Nach dem Untergang der DDR ergingen 100.000 Strafanzeigen gegen staatskriminelle Bonzen. Letztendlich mussten aber nur 20 Parteigenossen eine kurzfristige Haftstrafe antreten. Alle natürlich im offenen Vollzug, wegen der guten Sozialprognosen. Der große Rest arbeitet heute im öffentlichen Dienst der Neuen Länder. Wegen der Massenmorde in den Gefängnissen und Psychiatrien wurde nicht einmal ermittelt. Tja, so werden wir Ver-Gaucklert.

  2. Ich verstehe die ganze Diskussion nicht ! Wir haben doch mehr als genug neues „Kanonenfutter“ ins Land geholt. Und ganz bestimmt weniger anspruchsvolles als die deutschen Landser… Zuminmdest finaziell. Die sexuellen Ansprüche könnten höher sein. Hier auf Erden und der einst im Mertyrerhimmel mit 72 Jungfrauen….
    Ob sie auch so loyal und Obrigkeitstreu sind wie der deutsche Landser oder ob ihr Glaube letzlich ihr Handeln bestimmt, dieses geringe Risiko müßte die Ursel eben tragen…..

  3. ‚Könnten sie sich womöglich weigern, die Wahlen für die mit ihnen verbandelte Politmafia nicht mehr zu fälschen?‘

    Gehe mal davon aus, dass mit ’nicht mehr‘ vielmehr ‚weiterhin‘ gemeint war? Wilfried?

    Falls das so sein sollte, so wäre das zu wünschen, denn wir sehen, dass die führenden Beamten die Nation verraten und dass die ja ebenfalls politisch gegen die Nation missbrauchte Masse der unteren Beamten deshalb inzwischen möglicherweise Bereitschaft entwickelt haben könnte das alles nicht mehr mitzumachen.

    Nicht alle Beamten sind einfach nur Schei…, alle sind unter bedrohenden Druck der missbrauchenden Führung, die allermeisten machen das alles nicht gerne, nicht freiwillig mit, aber es werden sicher immer mehr, die so nicht weiter wollen und nach Lösung suchen…

    ______

    Juchhu! Bearbeitungsmöglichkeit der Kommentare geht wieder, das ist nett. Danke! Wenn ich über Smartphone schreib mach ich unglaublich viele Flüchtigkeitsfehler.

  4. Da Arabische Staaten, allen voran Saudi-Arabien mit viel Kohle in der Kasse, wäre es effizient, sich mit dem IS zu verbünden, was zum großen Teil beim Imperialen Westen schon der Fall ist. Die Saudis haben viel billiges ‚Humankapital‘ in ihren Gefängnissen. Und wie in der Vergangenheit schon praktiziert, erlässt Saudi-Arabien ihnen die Todesstrafe und gibt ihnen Sicherheit für ihre Familien, wenn sie in den Terrorkrieg ziehen mit gutem Sold dazu. Und angestrebt ist eine Panarabische Nato mit assoziierter West-Nato. Wir wissen, dass in den arabischen Ländern hohe Jugendarbeitslosigkeit herrscht, eine Situation, die sie zu ‚Humankapital‘ werden lässt, da es ja um einen „Freiheitskampf“ geht.-
    Um unsere Beamten brauchen wir uns nicht zu sorgen, sie haben ihr Ruhegeld vom Steuerzahler sicher. Ein paar Köder legt Leyen aus, Beamtensold für besonders Begabte, z.B. für den Cyberkrieg. Fußsoldaten, wenn die 200 000 nicht zusammen kommen, könnten von Privaten Trainerfirmen wie ehemals Blackwater, die Israeli sollen auch gute Trainer haben, die Fußsoldaten als harte Kerle trainieren für Interventionen wie jetzt im Jemen. Da müssen wir durch, das Imperium, dem wir uns unterworfen haben, glaubt nämlich wie ihre puritanischen Gründer, dass sie d i e überlegene Weltregierung sind.

  5. Die Vorsorge und Versorgung der Politiker wird eingestellt.
    Sie bekommen 1 Gehalt, oder noch besser sie werden nach Stunden. bezahlt und müssen stechen.
    Dafür müssen sie sich selbst versichern (Pflege-, Rente-, Kranken-, Arbeitslosenversicherung). Bei Ausscheiden ein Übergangsgeld auf Harz4 Niveau für 3 Monate.

  6. Nett geträumt.

    Aber dafür müsste es Vertreter des Volkes geben und keine Parteien die mit Suppensteinen und mit Glücksbrei das Volk füttern. Noch wichtiger: die Bürger sollten Parteien die solchen Fraß zum runterwürgen anbieten, erst gar nicht wählen. Sondern nur Kandidaten die man sich vorher (z.B. auf diese Punkte hin) genau ansah und vorher darüber befragte.

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