Glücksfall: Deutschland kann 2% NATO-Vorgabe schneller als erwartet erfüllen

Glücksfall: Deutschland kann 2% NATO-Vorgabe schneller als erwartet erfüllenBad Ballerburg: Wir alle wissen noch viel zu gut, wie peinlich berührt sich unsere Bundesmutti geben musste, als die NATO sie tadelte, dass wir viel zu wenig Geld für Mord und Totschlag in die Hand nehmen. Die Vorgabe für den Flexi-Tod bei der NATO liegt bei zwei Prozent vom Bruttoinlandsprodukt (BIP). Deutschland schaffte 2015 mit seinen 41,1 Milliarden Euro gerade mal 1,2 Prozent vom BIP für diesen Zweck zu verschleudern. Das ist, wie wir inzwischen alle wissen viel zu wenig für dieses ernste Thema. Der überaus erfolgreiche Aufbau eines Feindbildes Russland könnte gar schon drei Prozent rechtfertigen.

Im Gegensatz dazu, darf man Griechenland geradezu als Musterschüler der NATO-Militarisierung bezeichnen. Selbst wenn die Menschen dort bald nichts mehr zu fressen haben, die Ausgaben für Mord und Totschlag sind dort mit 2 Prozent vom BIP voll im Plan. Damit sollte jedem klar sein wo die wahren Prioritäten, auch seitens der EU, zu suchen sind. Es muss ja nicht hervorgehoben werden, dass ein Großteil der griechischen Rüstungsgüter, Gott sei es gedankt, aus deutscher Produktion stammen. Dieses Maß an Solidarität der Griechen gegenüber Deutschland darf man angesichts der vielen (leihweisen) Zuwendungen aus Deutschland auch vollends erwarten.

Eine kurze Überschlagsrechnung belegt, dass wir in den kommenden Jahren weitere, rund 30 Milliarden Euro für das Militär ausgeben müssen, um der erwähnten Vorgabe genüge zu tun. Mit rund 70 Milliarden Euro lägen wir dann wunderbar im Plan. Oftmals wird Deutschland durch glückliche Zufälle gesegnet. Glücksfall: Deutschland kann 2% NATO-Vorgabe schneller als erwartet erfüllenSo auch in diesem Fall. Manche sprechen von göttlicher Fügung, andere lediglich von Preiserhöhungen. Aber auf diese Art und Weise können wir viel schneller als erwartet und auch in drastischerem Umfang, unseren Verpflichtungen gegenüber der NATO nachkommen. Und das Schönste daran, wir müssen nicht einmal rosa Elefanten kaufen.

Exemplarisch wird an dieser Stelle über ein vergleichbares Projekt berichtet: Neues Kampfschiff wird teurer – und kommt später [SpeiGel auf Linie]. Es kann, wie der Zufall so will, als Blaupause dafür gelten, wie wir den Ansprüchen der NATO in kürzester Zeit gerecht werden können, quasi ein Musterprojekt. Ein wesentliches Problem, welches den Militärs bislang die Freude an der Umsetzung verhagelt hat, entfällt bei dieser Form der Pflichterfüllung.

Erfüllung der NATO Vorgabe ausschließlich durch Kostensteigerung

Der Leser erahnt bereits des Pudels Kern? Die Lösung kann so einfach sein. Wenn sich alle Beschaffungsprojekte der Bundeswehr analog zu dem erwähnten Verhalten. Dort beträgt die Kostensteigerung lediglich 13 Prozent nachdem man zuvor den Leistungsumfang um 7,5 Prozent reduziert hat. Wenn man die beiden Werte addiert, was natürlich kein vernünftiger Mensch macht, wären das schon über 20 Prozent. Damit sind wir auf einem guten Weg.

Wenn wir jetzt weiter, was nicht abwegig erschient, in fleißiger Zusammenarbeit mit der noch fleißigeren Rüstungsindustrie, unsere Rüstungsprojekte binnen der kommenden Jahre einfach mal um 70 Prozent verteuern, haben wir schnell unser Soll von 70 Milliarden zum Verfeuern zusammen. Auf diese Art und Weise können wir relativ schnell die besagte NATO-Vorgabe erfüllen. Das alles mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass wir nicht irgendwelchen nutzlosen Militär-Schrott zusätzlich beschaffen müssen, wo wir gar nicht wissen wohin mit dem Zeugs.

Die stille Reserve der “Human Resources”

Wenn es mit den Sachkosten etwas zu eng wird, weil wir den Bogen garantiert gleich wieder total überspannen, können wir immer noch an den Personalkosten sparen. Auch dies selbstverständlich ganz zur Freude der ewig notleidenden Rüstungsindustrie. Die Grundlage dafür ergibt sich aus dem billigen Humankapital, welches zunehmend an die Front drückt. Das aktuell entstehende Überangebot aus traumatisierten Deserteure Flüchtlingen, eben jene jungen Gestalten, die nicht wissen für welche Ziele sie in ihrer Heimat hätten sterben können. Deutschland und die Bundeswehr wollen diesen Menschen wieder zunehmend einen Lebenssinn und echte Perspektiven vermitteln. Das ist doch erheblich mehr wert als jede anderweitig missglückte Integration.

Glücksfall: Deutschland kann 2% NATO-Vorgabe schneller als erwartet erfüllenFür die zielgerichtete Implementation der vielen Neudeutschen könnten entsprechende Planstellen bei der Bundeswehr vorgesehen werden. Die von den Laien sprach bereits davon, im Zusammenhang mit sexuell anders orientierten, die auch dringend in der Truppe benötigt werden. Hier sind die Sprachkenntnisse auch nicht ganz so wichtig, ein Satz von Grundbefehlen dürfte für alles wesentliche an der Front ausreichend sein.

Darüber hinaus ist bekannt, dass die Bundesagentur für Arbeit auf Ausnahmen zur Integration für diesen Personenkreis drängt. Damit ist auch das Thema Mindestlohn bereits wieder vom Tisch und die Profitabilität Rentabilität der Bundeswehr weiterhin gesichert. Dies sogar für den Fall, dass die Sachkosten für die zu beschaffende Hardware, NATO-konform explodieren.

Wichtig ist allzeit nur die Prioritäten korrekt zu setzen. Mit einem gesunden Mix aus den zuvor beschriebenen Maßnahmen ist die NATO-Vorgabe von zwei Prozent binnen kürzester Frist und ohne weitere sinnlose Militärschrott-Beschaffung, ausschließlich durch gekonnte Preisanpassungen zu erzielen. Hierbei kann sich ein gesundes Maß an Korruption vorteilhaft auf die Umsetzung des Vorhabens auswirken.

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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du noch denken oder denkst Du schon selbst?“

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