Burnout einer Supermacht, USA zwischen Krieg und Drogen

USA_Amerika_Flag_of_the_United_States-01Stoned in the Land of the Free: Woran macht man den Niedergang einer Weltmacht eigentlich fest, vor allem aber, worüber definiert sich nach bisheriger Einschätzung eine Weltmacht. Ging man lange Zeit ziemlich unbedarft davon aus, dass es eine gewisse moralische Vormachtstellung oder Überlegenheit ist, gepaart mit militärischer Durchsetzungsfähigkeit, die eine Weltmacht charakterisiert, kommen heute einige ernüchternde Begleitfeststellungen dazu, die das Gesamtbild Weltmacht zu einem Zerrbild machen. Spatzen pfeifen es bereits seit Jahren von den Dächern, dem Weltpolizisten geht nicht nur die Puste aus, nein, er will sich offenbar auch mit unlauteren Mitteln in seiner erschlichenen Position halten, macht damit aber das Elend nur größer.

White House stoned Barack Hussein Obama in peace oil mint qalm qpress legalize war on whatDer politische Spagat ist kaum mehr zu bewältigen, die USA verfällt immer rasanter, trotz aller möglichen Stützungsprogramme und einem QEndless der FED (Quantitative Easing [Gelddruckerei ohne Unterlass … Wikipedia]). Die eher als hilflos zu bezeichnenden Versuche, die niedergehende Volksökonomie krampfhaft am Leben zu halten, werden von internationalen Blutbädern flankiert, die man vorzugsweise im Ausland zelebriert, um daheim das meinungstechnische Punktekonto im schwarzen Bereich zu halten, denn Zuhause gibt es keinen Blumentopf mehr zu gewinnen. Unter den zuvor erwähnten quälenden Rahmenbedingungen wird immer deutlicher warum der aktuell amtierende Präsident der USA, Barack Hussein Obama, nach nur wenigen Jahren im Amt ziemlich alt aussieht.

Vermutlich kann er seinen Dienst auch nur noch unter dem Einfluss entsprechender Substanzen verrichten, wir haben womöglich seinen Headshop ausfindig gemacht. Unter diesem Blickwinkel betrachten wir auch die fortschreitende Legalisierung von moderaten Drogen nicht nur in den USA. Zynischerweise eine absolut sinnvolle Ergänzung zum Thema Brot & Spiele, denn die im Reich der Glückseligkeit weilenden beteiligen sich weniger kritisch an den Tagesproblemen und sind damit kaum eine Gefahr.

Geht man ein wenig auf Stimmungsfang im Netz, dann finden sich immer mehr Beiträge, die den Niedergang der USA thematisieren. Wankende Weltmacht [Süddeutsche], endet logischerweise noch mit der Feststellung, dass die Supermacht USA wohl doch nie so richtig untergehen wird. Eine derartige Meinung muss man von der Süddeutschen aber auch erwarten, sonst gäbe es garantiert böse Schelte von Übersee. Wenn Freunde den eigenen Niedergang vorhersagen, ist so etwas keiner Freundschaft zuträglich, wobei das besondere Freundschaftsverhältnis zu den USA nicht aus dem Blick verloren werden darf; die meisten Freunde der USA dürfen folgen und dabei kriechen.

Weniger schonend gehen da die privaten Meinungsmacher mit den USA um. Das Imperium beschleunigt seinen Niedergang[Markus Gaertner], denn die Blogger haben keine Verträge mit dem Weltpolizisten und nehmen deshalb auch nur ungern eine Blatt vor den Mund. Die Verhaltensweisen der USA werden immer bornierter und egoistischer und hier wird es auch mal in Worte gefasst. Anderen Nationen ums Verrecken den eigenen Stempel aufzudrücken, ist mit Sicherheit kein feiner Zug. Fraglich ist auch, ob es wirklich den Idealen einer US-amerikanischen Gemeinschaft entspricht, oder ob da doch nur eine Minderheit am Werke ist, die ihre Ziele ebenfalls gegen den Willen einer völlig verpennten US-Menschenmasse durchsetzt, sich also ihrer nur bedient, wie wir derlei Treiben und Polit-Trollerei zunehmend auch in Europa beobachten dürfen. So eine Art „ausgeschaltetes Volk” eben.

Noch deutlicher ist es hier nachzulesen: Untergang eines Imperiums – Warum die USA auseinanderbrechen werden[Propagandafront], da werden durchaus Parallelen zum Römischen Reich gezogen. Hauptgrund wird aber beim Niedergang der USA das Geldsystem sein. Die heutige Macht lebt ursächlich von einem kaputten und asozialen Geldsystem. Hieraus resultiert auch die absolute Überschuldung eines Staates. Die USA hat einen Schuldenberg angehäuft der niemals mehr abzutragen sein wird. Obama steht kurz vor seiner offiziellen Krönung zum ultimativen Schuldenkönig dieser Welt. Nur der Zusammenbruch kann da irgendwann richtig befreiend wirken. Derzeit ist es ausschließlich die FED die das tote Pferd weiter intensiv bewegt, damit es für alle Welt nicht tot erscheint. Statistisch kann das eine Weile zurechtgelogen werden, sofern man selbst das Geld drucken kann. Auf Dauer besteht nicht die geringste Chance.

Es herrscht Krieg an allen Ecken und Kanten

Selbstverständlich sind die geplanten Handelsabkommen (TTIP, TISA, CETA) nichts anderes als nackter Wirtschaftskrieg, in dem die USA sich die meisten Pfründe sichern (für ihre Konzerne). Jedem Investor, Konzern und Börsengläubigen wird es überaus gut gefallen wenn am Ende des Tages sämtliche Risiken für Umsatz und Gewinn vom Steuervolk zu schultern sind, bestens noch andere Völker tun das, damit Geld ins eigene Land kommt.

American_Israel_Public_Affairs_Committee_AIPA_jewish_lobbyism_USA_Foreign_Policy_Lobbyismus_Netanjahu_Gaza_Palestine_Palaestina_Iran_Irak_Iraq_Syrien_Syria_Imperialismus_Carlos_Latuff KopieAls würde diese Form des Krieges noch nicht ausreichen, bekommen wir alle Nase lang noch reale Kriege, so richtig mit Gemetzel und Blutvergießen. Alles natürlich voll korrekt im Namen von Demokratie, Freiheit und Menschenrecht, damit auch ja niemand die uramerikanischen Tugenden vergisst, die Indianer haben sie richtig zu spüren bekommen. Und sollte einmal direkter Krieg nicht auf Anhieb machbar sein, dann züchtet man sich als Supermacht parallel mal so eben Terroristen Freiheitskämpfer nebenher, die wieder mörderische Bewegung in zu friedliche Regionen dieses Planeten bringen und damit das originäre Kriegsgeschäft erneut ordentlich zum Leben erwecken (man beachte al Qaida und Nachfolgeorganisation IS). Und siehe da, hier gibt es tatsächlich einen absolut ehrlichen Hauptgewinner, der sogar seine Erfolgsstatistik öffentlich präsentiert. Der bedankt sich ganz freundlich bei unserem Friedensnobelengel Obama, denn sein Wirken beflügelt das Geschäft von Gevatter Tod ganz enorm, auch wenn Obama gar nicht so viel Aufhebens von seinen Mordstaten macht. Seit’ an Seit’ mit Gevatter Tod sehen wir den besonders hoch motivierten militärisch industriellen Komplex einherschreiten, dessen Gewinne mit der hier gezeigten Statistik seltsamerweise ebenfalls absolut zutreffend beschrieben sind.

Aber vor 12 Jahren war da schon jemand erheblich weiter in seinen bösartigen Betrachtungen, nur wen interessieren schon die Unkenrufer von damals, solange der Rubel heute noch schamlos rollt. Weltmacht USA: Ein Nachruf[Wikipedia Buchhinweis Emmanuel Todd 2002], mehr oder minder der Nachruf auf einen Hirntoten der körperlich aber noch voll handlungsfähig präsent ist. Bliebe jetzt zu rätseln, wer aktuell mehr unter Drogen oder benebelnden Einflüssen steht. Ein völlig benommenes, paralysiertes Volk oder eine ausgerastete, völlig abgehobene Führungsetage. Solange die Befehlsempfänger allerdings noch funktionieren, sich keinem Befehl widersetzen, solange ist noch größeres Unheil bereits vorprogrammiert. Dann wird die USA bei ihrem absehbaren Niedergang eine ganze Menge mit in den Abgrund reißen. Es gibt wirklich skrupellose Gestalten die daran bestens verdienen. Vermutlich kann man all das als US-Präsident nur „stoned” ertragen, oder aber man hat sein Gewissen bereits weit vor der Zeit in der Lobby ganz inoffiziell aber ziemlich verbindlich in Zahlung gegeben, wenn man nicht gerade wie JFK von seinem Amt geschieden werden möchte.

Bildnachweis: GAZA…SYRIA…IRAQ, Karrikatur von Carlos Latuff | Lizenz: gemeinfrei
Sein Blog > latuffcartoons.wordpress.com

Burnout einer Supermacht, USA zwischen Krieg und Drogen
17 Stimmen, 5.00 durchschnittliche Bewertung (99% Ergebnis)
Über WiKa 1164 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Massen-Medien selbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören.
Kontakt: Webseite

8 Kommentare zu Burnout einer Supermacht, USA zwischen Krieg und Drogen

  1. Sehr treffender Beitrag !
    Zwei Bemerkungen dazu : “….denn die Blogger haben keine Verträge mit dem Weltpolizisten und nehmen deshalb auch nur ungern eine Blatt…..” Nein “Verträge” , oder Besser Abhängigkeiten, bestehen keine. Aber immer die Gefahr, vom verlängerten Arm der Administrative zensiert oder abgeschaltet zu werden !
    Und was die Frage betrifft, wer wohl benebelter ist. Nun der Unterschied dürfte nur in der Qualität der Drogen liegen. Wärend unsere Eliten scheinbar auf exklusive Designerdrogen abfahren, muß sich das Volk mit Billgdrogen begnügen. Letztere werden nicht nur immer schlechter, was auch geistige Schäden nach sich zu ziehen scheint, sondern werden auch von immer größeren Teilen des Volkes gemieden.
    Wie dem auch sei : Das Erwachen wird für Alle heftig sein und die “Entzugserscheinungen” gravierend !:-)

  2. Sehr gut!
    Amerika sollte sich damit abfinden, dass sie àm Ende angekommen sind.
    Hoçhmut kommt vor dem Fall, dieser Fall ist an allen Ecken und Enden sichtbar.
    Amerika, deine Zeit ist vorbei. Wer seine Stellung derart missbraucht hat, der hat nichts anderes verdient. Das Raubrittertum geht zu Ende. Ihr könnt nicht länger auf Kosten anderer, über Ausbeutung anderer Staaten leben. Es geht dem Ende zu, begreift das endlich.

  3. Sorry aber dieses “Schuldenkönig dieser Welt” ist nach wie vor Unsinn, denn das meiste (mehr als zwei Drittel) schulden sie sich selbst. Buchstäblich.

  4. wenn wir ehrlich mit uns selbst wären, würden wir erkennen, dass die USA nur die Metaebene darstellt – das kleine Rädchen, das alles am Laufen hält sind wir selbst – jeder von uns.

    Der Burnout der Supermacht – ist in Wirklichkeit unser persönlicher Burnout.

    In Wirklichkeit ist nicht die Supermacht das Problem – sondern wir, denn die Supermacht repräsentiert nur die Summe aller beteiligten Individuen. Da in Demokratien ja gewählt werden darf, ist das Ergebnis immer mit der Mehrheit der dortigen Individuen konform, ob dabei getrickst wird oder nicht ist belanglos – solange jeder das Ergebnis schluckt.

    Anders ausgedrückt – die USA/EU ist die Fraze die wir sehen, wenn wir am Morgen in den Spiegel schauen, das gilt auch für all die anderen Länder und Staaten auf diesem Globus, denn wir sind ja heute alle vernetzt – die Wähler auf jeden Fall.

    Und wie gehts jetzt weiter … ehrlich gesagt keine Ahnung, aber in Selbstmitleid zu versinken war noch nie eine Lösung. Die Suppe die wir angerüht haben müssen wir jetzt auch auslöffeln – man nennt das auch Ursache-Wirkungsprinzip andere nennen es Karma ….

    • # iluminati Hier wird von der irrigen Meinung ausgegangen, das wir in einer Demokratie leben und frei wählen dürfen.
      Es mag in gewisser Weise richtig sein, das wir alle eine gewisse Mitschuld tragen, weil wir und das gefallen lassen. Und wenn ICH morgens in den Spiegel schaue, sehe ich einen besorgten Bürger. Erst wenn ich die Tageszeitung aufschlage oder den Fernseher an mache grinst mich die verlogene Fratze der EUSA an !
      In einem Punkt gebe ich dir aber Recht : Selbstmitleid ist das Letzte was weiter hilft !

  5. @illuminati
    Selten so einen Schwachsinn gelesen ausser von Menschen die überhaupt keinen politischen und weltgeschichtlichen Durchblick haben. Macht diese Seite schon wieder verdächtig…….Zitat “Da in Demokratien ja gewählt werden darf, ist das Ergebnis immer mit der Mehrheit der dortigen Individuen konform, ob dabei getrickst wird oder nicht ist belanglos – solange jeder das Ergebnis schluckt”.
    Dieser Satz ist so was von falsch und unlogisch und die Schlussfolgerung, daß es wurscht ist ob getrickst wird oder nicht ist noch dämlicher. Kann jeder mit funktionierendem Gehirn nachvollziehen.

    Keiner von uns hat wirklich die Macht zu wählen von wem wir hier regiert werden. Wer das glaubt den kann man getrost als hirntod bezeichnen.
    Glaubt Ihr denn liebe Leute, daß die Wahlen in Deutschland echt und ehrlich demokratisch sind? Ob ihr nun wählen geht oder peng…………………..
    Das war schon immer so und ist nun mit Ossi-Stasis in allen wichtigen Ämtern – Merkel, Gauckler, de Maiziere etc. – noch viel schlimmer als früher.
    Wir leben mittlerweile in einer Diktatur a la DDR.
    Wie in der ehemaligen DDR sind die Wahlen nur Fassade damit das Volk nicht rebelliert und das Gefühl hat es dürfe mitbestimmen und meint es hätte Alternativen. Merkel wird die Wahlen so lange gewinnen wie es unsere Besatzer “genehmigen”. Ist Merkel nicht mehr genehm wird sie durch eine andere Marionette ersetzt.
    Unsere Demokratie, unsere Wahlen sind eine große Lüge. Alle Parteien, alle Politiker die wir wählen können vertreten die gleiche politische Richtung und sollen uns Bürgern lediglich eine Wahlmöglichkeit vorgaukeln – alle arbeiten gegen das Deutsche Volk für dessen Vernichtung – Morgenthau Plan.
    Wir haben in diesem Land immer noch Krieg, nur scheint es die Mehrheit nicht zu bemerken.

1 Trackbacks & Pingbacks

  1. News 12.11. 2014 |

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*